DE232124C - - Google Patents

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DE232124C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/08Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
    • A46B3/10Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like
    • A46B3/12Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like specially adapted for paint-brushes

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 232124" KLASSE 9. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. September 1910 ab.
In der Borsten- und Pinselindustrie ist die allgemeine Verwendung des bekannten, in Wasser unlöslichen Stein- oder Marmorkittes dadurch erschwert, daß er zu zähflüssig ist und zu schnell erhärtet. Infolge dieser Eigenschaften kann der bei den bekannten Verfahren zum Gründen von Bürsten und Pinseln in die Borstenbündel geratene überschüssige Kitt, der die Bündel zu sehr anfüllt, nicht
ίο mehr entfernt werden. Sehr weiche Haare ferner nehmen den Kitt überhaupt nicht auf. Die Erfindung hat ein Verfahren zum Gegenstände, das eine zuverlässige und gleichmäßige Verteilung von Kitt in dem Borstenbündel unter Vermeidung eines Überschusses ermöglicht. Das neue Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß das Borstenbündel auf eine Schar dicht beieinander stehender Stifte geschoben wird, deren Zwischenräume mit dem durch Zusätze, wie Leim, Gummi u. dgl., leichtflüssig gemachten Kitt ausgefüllt sind. Indem die Stifte in die Bunde eindringen, führen sie auch den Kitt zwischen die Haare oder Borsten ein. Da der Kitt dünnflüssig ist und infolgedessen langsam erhärtet, so kann der etwa überschüssige .Kitt leicht abfließen.
Eine zur Ausführung des neuen Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. ι und 2 im senkrechten Schnitt und Grundriß in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Über dem Behälter α befindet sich die von Füßen b getragene, zur Aufnahme der Form f, g dienende Schale c, in deren Boden Löcher d angeordnet sind, durch die der etwa eingedrungene Kitt in den Behälter α ablaufen kann. Der Boden f der Form ist mit senkrecht zu seiner Ebene stehenden, dicht nebeneinander, angeordneten Stiften β versehen, und in der Wandung g der Form sind in der Höhe der Spitzen der Stifte Löcher h vorgesehen, durch die die überschüssige Kittmenge abfließen kann. In der Form f, g ist eine von den Stiften e durchsetzte Scheibe I angebracht, die mit Hilfe des Handrades * und der Spindel k gehoben und gesenkt werden kann, um dadurch die Tiefe des Eindringens der Stifte in das Borstenbündel zu regeln. Infolge der Anbringung der Löcher h in der Wandung der Form kann der Kitt beim Einsetzen des Borstenbündels in die Form nicht höher steigen, als die Stifte e reichen. Die überfließende Kittmasse sammelt sich in dem Behälter a.
Zur Verdünnung der bekannten Kittmasse kann man Leim, Hausenblase (Fischleim), arabischen Gummi oder Tragant benutzen. Die Mischung erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß eine Lösung eines dieser Stoffe erwärmt und ihr darauf ein wässerige Chlormagnesiumlösung und zuletzt unter sorgfältigem Rühren gebrannte Magnesia so lange zugesetzt wird, bis der erwünschte Grad an Erhärtungsfähigkeit erreicht ist.
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Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Gründen von Bürsten und Pinseln, dadurch gekennzeichnet, daß das Borstenbündel auf eine Schar dicht beieinander angeordneter Stifte geschoben wird, deren Zwischenräume mit durch Zu-
    satz von Leim, Gummi u. dgl. dünnflüssig gemachtem Stein- oder Marmorkitt angefüllt sind, derart, daß der Kitt in das Bündel bis zu einer der Länge der Stifte entsprechenden Tiefe eindringen kann.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine schalenartige Form (f, g), auf deren Boden (f) spitze Stifte (e) angeordnet und in deren Wand (g) in der Höhe der Spitzen der Stifte Löcher (h) vorgesehen sind, derart, daß der überschüssige Kitt abfließen und nicht höher als die Spitzen der Stifte steigen kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte (I) in der Form (f, g) angeordnet ist, die von den Stiften durchsetzt und auf- und niederstellbar ist, so daß durch Einstellen derselben die Tiefe, bis zu welcher der Kitt in das Bündel dringt, geregelt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
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