DE232107C - - Google Patents

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DE232107C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/08Pressure rolls

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JKi 232107 — KLASSE 55 d. GRUPPE
HOWARDPARKERInNASHUA5V-St-A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Preßwalze aus Holz- oder ähnlichem Material insbesondere für die Papierfabrikation, welche einen Ersatz für massive Holzwalzen bieten soll, und zwar eine solche Walze, die aus Holzblöcken zusammengesetzt ist, die auf einem Kern befestigt werden. Es gibt viele Anwendungsgebiete für derartige hölzerne Walzen, wobei dieselben teils unter Wasser getaucht benutzt
ίο werden, teils mehr oder weniger naß gehalten werden müssen. Es war üblich, solide HoIz-.: walzen herzustellen, indem man einen Holzstamm, der lang genug und im Durchmesser stark genug war, abdrehte, um den gewünschten Durchmesser bzw. die erforderliche Länge zu erhalten. Walzen dieser Art konnten nicht befriedigen, weil sie sich mit der Zeit spalten und bersten und auch sehr schnell abschleißen.
. Sie sind nicht hart genug, da ja die Fasern in der Längsrichtung der Walzen sich erstrecken, anstatt radial gerichtet zu sein. Überdies wurde es immer schwieriger, Walzen von hinreichend großem Durchmesser zu erhalten. Aus diesen Gründen war es notwendig, daß man die Walzen aus Holzstücken zusammengebaut hat. Ein Nachteil aller dieser Walzen war jedoch, daß sie in ihrer endgültigen Form aus trockenem Holz hergestellt wurden mit dem Ergebnisse, daß sich das Holz, sobald die Walzen ins Wasser kamen bzw. naß wurden, ausdehnte. Solche Walzen barsten daher oder ihre Oberfläche wurde außerordentlich uneben. Überdies hatte das ungleiche Schwellen der verschiedenen Holzstücke, aus denen die Walzen gebildet waren, ein Werfen aus der regelmäßigen zylindrischen Form zur Folge.
Der Erfindung gemäß wird der Holzmantel nunmehr aus einzelnen Holzblöcken zusammengesetzt, die in trockenem Zustande einen Zwischenraum zwischen sich lassen und eine Ausdehnung des Holzes gestatten, wobei Mittel vorgesehen sind, um nach der Ausdehnung einen vollkommen ebenen, in sich geschlossenen Holzmantel zu erhalten, der auch in der Feuchtigkeit seine Form beibehält.
In der Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch eine Walze der neuen Art,
Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein Querschnitt.
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung zweier verwendeter Holzsegmente, aus denen die Walze zusammengesetzt wird._ .
Fig. 5 zeigt, wie die herumlaufenden Ringe konstruiert sind, um die Halteringe aufnehmen zu können.
Fig. 6 zeigt eine ähnliche Darstellung wie Fig. 3, nachdem die Walze vollständig fertiggestellt ist.
Die Oberfläche der Walze wird durch eine Anzahl von kleinen Holzklötzen oder Segmenten gebildet, welche auf einem Kern gelagert sind und durch Haltevorrichtungen gehalten werden. Letztere werden ihrerseits mit dem Kern in passender Weise verbunden.
Der mit Zapfen ausgestattete Kern α der Walze kann hohl sein, kann jedoch auch andersartig gestaltet sein. Er muß nur steif genug sein, um ein Einbiegen der Walzenoberfläche zu verhindern.
Wenn man die Walze aufbaut, wird zunächst einer der Endringe c mit dem Ende des Kernes durch Schraube c1 verbunden. Dieser Endring c ist mit einer Reihe von
ίο Löchern c2 ausgestattet, welche im Kreise verteilt sind. In dem gezeichneten Beispiel sind 24 solcher Löcher vorgesehen; durch diese Löcher sind die starken Haltestangen d hindurchgeführt, die längs der Walze verlaufen.
Die Oberfläche der Walze wird aus einer Anzahl von Ringen 1 gebildet; jeder einzelne Ring besteht aus einer Anzahl von kleinen Segmenten oder Klötzen 10 aus Holz, die nebeneinander angeordnet sind, wie Fig. 3 zeigt. Die' gegeneinander stoßenden Ränder der Klötze jedes Abschnittes sind ausgeschnitten, so daß ein Loch entsteht, durch welches die Haltestangen d hindurchgehen. Auf der ' ganzen Länge der Walze sind in bestimmten Zwischenräumen Halteringe e auf den Kern a geschoben. Auch diese Halteringe sind mit Löchern ausgestattet, durch welche die Haltestangen d hindurchgehen können. Bei dem in Fig. ι gezeichneten Beispiel ist zwischen jedem Paar ringförmigen Abschnitten auch ein Haltering angeordnet. Zu diesem Zweck sind die Klötze des einen oder eventuell auch beider Abschnitte passend ausgehöhlt, um den Ring aufzunehmen, wie namentlich aus Fig. 5 hervorgeht.
Wenn die Walze in dieser Weise zusammengesetzt ist, wird der andere Endring c10 in Stellung gebracht und mit dem Ende der Walze verbunden. Die Haltestangen werden durch daraufgesetzte Muttern angezogen, so daß beide Endringe die ringförmigen Abschnitte fest zwischen sich einklemmen.
Wenn die fertige Walze als Trockenwalze benutzt werden soll, so werden die einzelnen Klötze jedes Ringteiles so aneinander gepaßt, daß ihre Kanten genau gegeneinander stoßen. Wenn die Walze jedoch als Naß walze verwendet werden soll, wie dies gewöhnlich bei der Herstellung von Papier geschieht, so verbleiben zwischen den Kanten der einzelnen Klötze jedes Ringteiles Zwischenräume, worauf dann die Walze genügend lange unter Wasser gelegt wird, so daß die einzelnen Holzklötze aufquellen müssen. Hierbei schließen sich die Zwischenräume und erzeugen eine Walze von vollständig glatter, ununterbrochener Oberfläche.
Bei dem Aufbau der Walzen ist jeder Klotz, wie namentlich Fig. 3 und 4 erkennen läßt, in seinem ringförmigen Abschnitt um einen geringen Betrag von seinem Nachbarklotz entfernt, wobei vorteilhaft die inneren Ecken der Klötze so angeordnet sind, daß sie gerade miteinander in Berührung kommen, wie dies in Fig. 4 angegeben ist, während die äußeren Ecken um einen geringen Betrag voneinander entfernt bleiben. So beträgt beispielsweise bei dem gezeichneten Beispiel der Spalt 5 mm zwischen den äußeren Kanten jeder der Blöcke in einem Ringabschnitt. Es ist weiter ersichtlich, daß, während die Löcher durch die Halteringe und die ringförmigen Abschnitte in einer Linie liegen mit bezug auf die Längsrichtung, so daß die Haltestangen direkt durch die Ringe und Abschnitte von dem einen Ende der Walze nach dem anderen hindurchgehen, diese Löcher nicht in Linie miteinander liegen, wenn man sie in radialer Richtung betrachtet. Die Haltestangen liegen in den ringförmigen Abschnitten und werden auf ihren Sitzen durch die Ringe gehalten.
Da die Klötze während des Quellprozesses das Bestreben haben, sich nach auswärts von dem Kern der Walze abzubewegen,. wird diesem Bestreben dadurch Widerstand geboten, daß die Holzklötze nach innen auf dem Kern durch die Haltestangen gehalten werden, welche ihrerseits in Stellung durch die Halteringe mit dem Erfolg gehalten werden, daß das Aufquellen der Klötze sie noch fester auf dem Kern hält. Nachdem die Walze vollständig aufgequollen ist, erhält sie das Aussehen nach Fig. 2. Die ■ Zwischenräume zwischen den Klötzen jedes einzelnen Ringteiles sind vollständig geschlossen, und die Oberfläche der Walze kann nunmehr abgedreht und für den Gebrauch glatt gemacht werden.
Während des Quellprozesses der Holzklötze und infolge der Tatsache, daß die inneren Ecken der Klötze ursprünglich vollständig miteinander in Berührung waren, macht sich eine Keiiwirkung in den Klötzen bemerkbar, um so mehr, als' die Haltestangen sich nicht nach außen bewegen können, weil sie durch die Halteringe gehalten werden; diese Keilwirkung wird darauf hinarbeiten, daß die Klötze fest und sicher auf den Kern der Walze gepreßt werden.
Es ist nicht notwendig, daß ein Haltering zwischen jedem Holzring angeordnet ist, es genügt, wenn nur so viel vorhanden sind auf der ganzen Länge der Walze, daß die Bindestangen sich nicht nach auswärts unter der Quell wirkung der Holzklötze biegen können.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Preß walze aus Holz, bestehend aus einzelnen, auf einem Kern gehaltenen segmentartigen Holzklötzen, die durch parallel zur Walzenachse verlaufende, in Ausnehmungen an den Rändern der Holzklötze liegende Haltestangen gehalten werden, da-
    durch gekennzeichnet, daß zwischen den segmentartigen Holzklötzen (io) Halteringe (e) angeordnet sind, welche von den Haltestangen (d) durchsetzt werden und diese mit dem Kern (a) der Walze verbinden.
  2. 2. Preßwalze nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Ausnehmungen an den Rändern der Holzklötze (io) hindurchgehenden Haltestangen (d) mit dem Kern (a)- durch Ringe (e) verbunden sind, welche in seitlichen Ausnehmungen der Holzklötze (io) liegen.
  3. 3. Preßwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Holzklötze (10), welche mit ihren Kanten auf dem Walzenkern (a) zusammen liegen können, an dem Umfang um geringe Zwischenräume voneinander entfernt sind, welche sich in einem späteren Quellverfahren schließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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