DE23186C - Ventilationsvorrichtung - Google Patents
VentilationsvorrichtungInfo
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- DE23186C DE23186C DENDAT23186D DE23186DA DE23186C DE 23186 C DE23186 C DE 23186C DE NDAT23186 D DENDAT23186 D DE NDAT23186D DE 23186D A DE23186D A DE 23186DA DE 23186 C DE23186 C DE 23186C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/02—Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
- E06B7/04—Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses with ventilation wings
- E06B7/06—Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses with ventilation wings with one ventilation wing only
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einfache und dabei wirksame Vorrichtungen zum
Zweck der Ventilation, die leicht an Wänden, Fenstern und Thüren von Gebäuden und
Wagen angebracht werden können, um den Durchzug frischer Luft in genannte Räume
unter Vermeidung lästigen Zuges zu gestatten. Dabei wird der eintretende Luftstrom in der
Weise nach oben geführt, dafs er zuerst nach der Zimmerdecke oder dem Dach des Gebäudes
steigt und unter Mischung mit der ihn umgebenden Luft niedersinkt.
Die Ventilationsvorrichtungen bestehen aus Kästen oder Behältern von prismatischer oder
nahezu prismatischer Form, die aus Glas, Metall oder anderem geeigneten Material hergestellt
und oben an der Seite, nahe am Boden, mit einem durch Thür mit Knopf verschliefsbaren
Lufteintritt versehen sind.
Die Vorrichtung selbst wird dann in einer entsprechenden Oeffnung eines Fensters oder
der Mauer des Gebäudes angebracht, und zwar mit dem unteren Lufteintritt nach auswärts.
Statt die Lufteintrittsöffnung an der Vorderseite lediglich nahe am Boden anzubringen, kann
diese Oeffnung die ganze vordere Seite einnehmen und die nöthige Regulirung des Querschnittes
für die durchstreichende Luft durch bewegliche Schieber oder Klappen oder dadurch
erzielt werden, dafs die mit dieser Ventilationseinrichtung versehenen Fenster mehr oder
weniger geöffnet werden.
Die Behälter können durch verticale Wände auch in zwei oder mehr Kammern getheilt
werden, wobei jede Kammer von der anderen für den Luftdurchzug getrennt geöffnet und geschlossen
werden kann.
Fig. ι ist der Verticalschnitt einer Ventilationsvorrichtung, die hier beispielsweise an einem
Fenster angebracht ist. In den Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile und die Pfeile
geben die Richtung des Luftzuges an. α ist der Fensterrahmen, b ist die Glasscheibe, c der
prismatische Kasten oder Behälter von solcher Gröfse und Befestigungsweise, dafs er die durch
Wegnahme einer Glasscheibe aus dem Rahmen hergestellte Oeffnung überdeckt.
Am Boden des Behälters c befindet sich ein Durchgang d für die Luft und ein solcher e an
dessen oberem Theil. Zum Oeffnen und Schliefsen der Oeffnung e dient die mit Scharnieren
versehene Klappe/, durch welche der Eintritt der Luft in das Zimmer regulirt werden
kann.
Auch können mehrere Klappen angebracht werden, die durch Schnuren, Hebel und dergleichen bewegt werden. Die Klappe/ ist mit
seitlichen Quadranten aus Glas versehen, so dafs bei voller Oeffnung der Klappe der Behälter
oder Kasten c an Höhe zunimmt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten, an einem Fensterrahmen befestigten Vorrichtung gleitet
die Klappe oder der Schieber/ in Nuthen, durch dessen Verstellung der untere Luftdurchzug d geöffnet und geschlossen werden kann.
Die vordere Seite des Behälters bildet hier die Fensterscheibe, deren unterer Theil für die Bildung
des Durchganges für die Luft nach dem Behälter weggeschnitten ist. / ist eine Theilung
zur Führung der Luft nach oben.
Die in Fig. 3 dargestellte Modification der Vorrichtung eignet sich mehr für Kirchen,
Kapellen, Hallen und grofse Zimmer, bei welchen die Fenster nicht zum Oeffnen eingerichtet
sind. Hier sind die vordere und die hintere Fläche des Behälters c bei g und h drehbar an
den Seiten gelagert und durch Gelenke i verbunden, damit sie für den Eintritt frischer Luft
in das Gebäude in die punktirt angegebene Linie gebracht werden können.
Die Klappe / in der Mitte des. Luftdurchzuges e ist auch drehbar, damit sie als Theilwand
die eintretende Luft nach oben führt. Die Richtung des aufsteigenden Luftstromes
wird durch diese Theilung des Behälters in zwei verticale Kanäle leichter regulirt, während
der Kanal selbst kürzer sein kann. Auch können mehrere verticale oder wenig geneigte
Theilwände angebracht werden, die entweder fest oder auf Wirbeln drehbar angeordnet sind.
Wird der Behälter in zwei oder mehrere Kanäle getheilt, so wirkt der eine als Aufnehmer oder
Einlafs für die frische, der andere als Auslafs für die unreine Luft.
Fig. 4 ist ein Schnitt, Fig. 5 der Grundrifs einer anderen Ventilationsvorrichtung mit drei
Kammern, von denen eine jede mit Klappen/ y1/2 versehen ist. Die Vorrichtung selbst wird
an der äufseren Mauer befestigt.
Fig.-6 ist der Schnitt einer Ventilationsvorrichtung,
wie sie sich für ein gewöhnliches, auf und ab schiebbares Wohnhausfenster eignet.
K ist das Schiebefenster, / die Klappe mit dem Quadrantenbügel m zur Bewegung derselben.
e e sind die durch Klappe/1 oben im Behälter gebildeten Theilausgänge, um die frische Luft
nach oben zu führen.
Der prismatische Kasten c wird mittelst Bänder und Haken am festen Fensterrahmen
befestigt, und kann die Zuströmung der Luft durch Heben und Senken des Schiebefensters K
regulirt werden.
Fig. 7 stellt eine weitere Modification der Ventilationsvorrichtung dar, in welcher der
untere Theil der Scheibe in einem festen oder sogenannten französischen Fenster η weggenommen
oder ausgeschnitten ist, um einen Luftdurchzug d zwischen dem Behälter c und dem
zu ventilirenden Zimmer herzustellen.
Fig. 8 ist der Querschnitt einer anderweiten Modification der Vorrichtung bei einem Schiebefenster.
Bei derselben wird der Luftdurchzug durch das Heben und Senken des Schiebefensters und
durch das Verschieben des hinteren Behältertheiles c gegen das Fenster regulirt.
Die in Fig. 9 dargestellte Ventilationsvorrichr tung eignet sich mehr für die Anordnung derselben
über einem. Thorweg.
Die Fig. 10 und 11 sind Ventilationsvorrichtungen,
Dei denen der untere Theil des Luftdurchzuges d des Behälters c direct mit einem
Schlot 0 verbunden ist, so dafs sich solche Vorrichtungen für Schiffe oder da eignen, wo die
Luft von einem höheren nach einem niederen Niveau geführt werden soll.
Bei Fig. 12 umgiebt der Behälter c den unteren
Theil der Einlafsöffnung d; Fig. 13 zeigt die
Ventilationsvorrichtung an der Thür eines Eisenbahnwagens über dem Fenster und unter dem
Ventilator.
Der obere Theil des Behälters kann justirbar angeordnet werden, damit der Luftstrom an
der Decke des Wagens entlang geführt werden kann.
Der Behälter c kann an dem Wagen festsitzen oder er kann in Führungen sitzen, aus denen
er im Nichtbedarfsfalle wegzunehmen ist.
Fig. 14 endlich ist der Querschnitt einer Ventilationsvorrichtung, wie sie an Stelle eines
gewöhnlichen Wagenventilators zur Verwendung kommen kann.
Die an beliebigen Stellen am Wagen oben, unten, an den Thüren und Fenstern anzubringenden
Ventilationsvorrichtungen können auch mit geneigten Böden angeordnet werden, um das
etwa eintretende Wasser ausfliefsen zu lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Ventilationseinrichtungen die Anordnung eines prismatischen Behälters, in welchem sich Theilwände oder Klappen befinden, wodurch der eintretende frische Luftstrom nach oben gerichtet wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23186C true DE23186C (de) |
Family
ID=299758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23186D Active DE23186C (de) | Ventilationsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23186C (de) |
-
0
- DE DENDAT23186D patent/DE23186C/de active Active
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