DE2313C - Windkessel - Konstruktion, vom Erfinder genannt "Hydraulischer Kraftsammler" - Google Patents
Windkessel - Konstruktion, vom Erfinder genannt "Hydraulischer Kraftsammler"Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B11/00—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
- F04B11/0008—Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
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Description
Patent-Anspruch: Die Construction eines »hydraulischen Kraftsammlers und Regulators«
für Pumpwerke, welcher mittelst der dem durchströmenden Wasser ertheilten rotirenden Bewegung
in den geeigneten Momenten ausgleichend, sowohl saugend, wie drückend wirkt, in der
durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten Weise.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1878.
Klasse 59.
RUDOLPH BÜTTNER in SORAU. Windkessel-Construction, vom Erfinder „Hydraulischer Kraftsammler" genannt.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1878 ab.
Der vorliegende Apparat soll beim Betrieb einer Pumpe sowohl saugend, also den Motor
entlastend, als auch drückend, wie ein gewöhnlicher Windkessel, wirken.
Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung stel-,len
einen solchen »Kraftsammler« in Ansicht und Schnitten dar. A ist das Einflufs-, B das
Ausflufsrohr an einem cylindrischen Gefäfs C, das oben einen Aufsatz D trägt. Der hohle
Wulst α ist innen durch den konischen Ring b (Fig. 1) derart geschlossen, dafs er ein ringsumlaufendes
Rohr von halbkreisförmigem Querschnitt mit tangential gerichteten Mundstücken c
bildet, deren Anzahl je nach Bedürfnifs variirt. Durch diese Mundstücke ergiefst-sich die bei A
einströmende Flüssigkeit in das Innere von C, wobei sie in gleichmäfsig rotirender Bewegung
verbleibend sich infolge der Centrifugalkraft als Ring so lange an die Wand des Gefäfses C
anlegen soll, bis sie den Flantsch d überschreitet und somit schliefslich bei B ihren Abflufs nach
dem Druckrohr findet. Die Dicke dieses Ringes wird je nach Zu- und Abflufs variiren.
Während der ganzen Dauer des Zu- und Abflusses soll sich also die geförderte Flüssigkeit
im Innern von C in einer kräftig rotirenden Bewegung befinden und diese zur Folge haben,
dafs das der Flüssigkeit ertheilte Moment in denjenigen Fällen, wo der Druck auf den Kolben
des Motors zur Bewältigung der zu hebenden Säule nicht ausreicht, regulirend wirkt, so
zwar, dafs einerseits die Drucksäule durch dasselbe constant erhalten, andererseits der Motor
durch die von der rotirenden Masse geübte Saugwirkung entlastet wird und unabhängig von dem
constanten Gegendruck auch dann noch fungiren kann, wenn auf seinen Kolben in der Annäherung
an das Ende des Hubes nicht genügender Druck mehr wirkt. Um den angestrebten Zweck
zu erreichen, soll der cubische Inhalt des Kraftsammlers in einem günstigen Verhältnifs zu dem
denselben passirenden Wasserquantum stehen. Unterstützt soll die geschilderte Wirkung des
Apparates durch den Aufsatz D werden, der, um ein Mischen der Luft mit der Flüssigkeit
zu vermeiden, von C durch eine Platte e getrennt ist, in der sich Zungen // befinden, die
sowohl nach oben wie nach unten durchschlagen können, um Flüssigkeit nach beiden Richtungen
durchzulassen. In dem durch diese Platte von dem unteren abgeschiedenen oberen Theil des
»Kraftsammlers« befindet sich eine Platte K, welche mit der durch e etwa eindringenden
Flüssigkeit steigt und fällt; ihr Zweck ist, die Luft zu verhindern, an der Rotation der Flüssigkeit
Theil zu nehmen.
Durch einen Lufthahn g kann von Zeit zu Zeit bei dem Stillstande des Apparates das Luftquantum
des Windkessels regulirt werden.
Fig. 3 und 4 zeigen den Apparat in etwas anderer Anordnung, wie man denn in der Form
vielfach variiren kann, ohne das wirksame Princip zu verlassen. Die Flüssigkeit strömt bei h
bezw. Ä* ein und bei i bezw. z'1 aus. Das Einströmungsrohr
trägt an seinem unteren Ende einen Hohlkörper k bezw. k1 mit tangential
gerichteten Ausflufsöffnungen, welche das Wasser in rotirende Bewegung versetzen. Es empfiehlt
sich diese Anordnung nach Ansicht des Erfinders für kleinere Apparate, die in Kupferblech
ausgeführt werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2313C true DE2313C (de) |
Family
ID=281638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2313D Active DE2313C (de) | Windkessel - Konstruktion, vom Erfinder genannt "Hydraulischer Kraftsammler" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2313C (de) |
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0
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