DE2309502B2 - Selbstsperrende greifklemme - Google Patents
Selbstsperrende greifklemmeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine selbstsperrende Greif klemme mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmalen.
Eine solche Greifklemme ist bekannt aus der DT-OS 17 56 464. Sie dient zum Heben schwerer Lasten vor
mehreren Tonnen, besonders von Stahlblechen und -ta fein verschiedener Stärken von etwa 6 bis 130 mm odei
darüber. Um solche Lasten vom Aufnehmen bis zur ge wollten Freigabe aus den Klemmen sicher zu greifer
und ein ungewolltes Lockern, Lösen oder Freigeber der Last bei Stößen oder anderen Beanspruchunger
der Last zu verhindern, ist die bewegliche Klemmbacke über den Winkelhebel arretierbar. Bei der erwähnter
bekannten Greifklemme dient zur Arretierung der Of fenstellung eine federbelastete Rastkugel und zur Arre
tierung der Schließstellung eine Spiralfeder. Diese Ar
Teuerungen erfüllen jedoch noch nicht vollkommen die
Anforderungen der Betriebssicherheit, da die bewegli ehe Klemmbacke auch in der Schließstellung des Hand
bedienungshebels geöffnet werden kann, wenn sie vor außen mit einer hinreichend großen Kraft beaufschlagi
wird, um die unmittelbar durch die Spiralfeder ausgeüb te Belastung zu überwinden.
Durch die Erfindung soll nun eine selbstsperrende Greifklemme der erwähnten Art geschaffen werden
welche unbedingt betriebssicher ist, indem der auf die bewegliche Backe sowohl in ihrer geöffneten als auch
ihrer geschlossenen Stellung wirkende Federdruck in direkt über einen Gelenkhebelmechanismus einwirkt
Auf diese Weise ist es praktisch unmöglich, die bewegliche Backe durch eine von außen auf sie einwirkende
Kraft aus einer ihrer Verriegelungsstellungen heraus zubewegen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung eine selbstsperrende Greifklemme der eingangs ange
gebenen Art mit den im kennzeichnenden Teil des An spruchs 1 angegebenen Merkmalen vorgeschlagen.
Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich au; den Unteransprüchen.
Die Verriegelung wird nach der Erfindung besonder; dadurch erreicht, daß die Feder auf den Winkelhebe
über einen Druckfuß wirkt, welcher am mittleren Ge lenk eines überdrückbaren Kniegelenks vorgesehen ist
Die beiden Enden des Druckfußes weisen konvex gewölbte Außenflächen auf, die in den beiden Endstellungen
des Winkelhebels an zwischen dessen Armen konkav ausgebildeten Flächenabschnitten aufliegen und
dadurch die Greifklemme verriegeln.
Die Erfindung wird erläutert durch die nachstehende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht von unten auf die Greifklemme, gesehen in Richtung auf die Backen, wobei die bewegliche
Backe geöffnet ist,
F i g. 2 eine seitliche Aufsicht,
Fig.3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 von
F i g. 2, wobei die bewegliche Backe geöffnet ist,
Fig.4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 von
F i g. 2, wobei die bewegliche Backe geschlossen ist und eine verhältnismäßig umfangreiche Last ergreift,
F i g. 5 eine teilweise geschnittene und teilweise weggebrochene seitliche Aufsicht, wobei die bewegliche
Backe in geschlossener Position eine relativ dünne Last einspannt,
F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 von F i g. 5.
Die in den Zeichnungen gezeigte selbstsperrende Greifklemme ist als Blechklemme zum Heben schwerer
Stahlplatten konstruiert. Es ist jedoch zu beachten, daß die erfindungsgemäße Verriegelungsvorrich'ung auch
bei anderen Klemmentypen, die eine Last zwischen Backen ergreifen, Anwendung finden kann.
Gemäß den F i g. 1, 2 und 3, in denen die bewegüche Backe der Klemme in geöffneter Position gezeigt ist,
weist die Klemme ein Gehäuse mit parallelen Seitenplatten 1, 2 auf, die durch Blöcke 3, 3' im Abstand voneinander
gehalten sind und beispielsweise mittels nicht gezeigter Nieten oder Schraubenbolzen miteinander
verbunden sind. In jeder der Seitenplatten ist ein Schlitz 4 ausgebildet, um eine Last 5 der Höchststärke
aufzunehmen, für die die Klemme ausgelegt ist. Durch diesen Schlitz werden zwei nach unten ragende Schenkel
6 und 7 in den Gehäuseplatten gebildet. Der Sehenkel
6, der einen in dem Block 3' befestigten gezahnten Greifklotz 8 trägt, bildet die feste Backe der Klemme.
Der zweite Schenkel 7 trägt die bewegliche Backe 9, die schwenkbar auf dem sich durch die Seitenplatten 1,
2 erstreckenden Schwenkzapfen 10 gelagert ist. Die bewegliche Klemmbacke besitzt eine gezahnte Greiffläche
11, die in bezug auf die Achse des Schwenkzapfens 10 exzentrisch gewölbt ist, wie dies in solchen Fällen
üblich ist.
Die bewegliche Backe 9 ist mittels des Zapfens 13 schwenkbar mit den Enden von Gelenkstücken 12 verbunden,
und die anderen Enden der Gelenkstücke sind über den Zapfen 18 schwenkbar mit einem Hebebügel
14 verbunden, in den ein Kranhaken 15 oder eine andere Hebevorrichtung eingreifen kann.
Ein Winkelhebel 16 ist über die Schwenkachse 17 als Gelenk an dem Gehäuse schwenkbar montiert und
weist Arme auf, die sich von der Achse in entgegengesetzte Richtungen erstrecken. Ein Arm ist nahe seinem
Ende durch den Zapfen 18 schwenkbar mit den Gelenkstücken 12 und dem Hebebügel 14 verbunden. Der
Schwenkzapfen ist so montiert, daß er auf den Platten 1, 2 drehbar ist. Der Winkelhebel 16 ist auf der
Schwenkachse 17 frei schwenkbar, aber die Gelenkschwinge 19 und der Handbedienungshebel 20 sind beide
auf der Schwenkachse 17 aufgekeilt, so daß eine Schwenkbewegung des Hebels 20 eine Rotation der
Gelenkschwinge 19 in gleicher Richtung bewirk» Die Gelenkschwinge 19 ist in dem Gehäuse zwischen den
Platten 1,2 angeordnet, der Hebel 20 ist jedoch außerhalb des Gehäuses auf einem sich über die Platte 1 hinaus
erstreckenden Ansatz der Schwenkachse 17 angeordnet
Die Gelenkschwinge 19 ist über einen Zapfen 21 schwenkbar mit einem Druckfuß 22 verbunden, der ein
Ende 23 und ein Hinterende 24 besitzt. Die Gelenkschwinge 19 und der Druckfuß 22 bilden die beiden Hebel
eines Kniegelenks, das als Knie den Zapfen 21 aufweist; die Funktion des Kniegelenks wird noch erläutert.
Eine mit dem Druckfuß 22 einstückig ausgeführte Führungsstange 25 erstreckt sich nach unten und durch
eine Queröffnung 26 in den schwenkbar in den Platten 1,2 montierten Schwenkzapfen 27. Die Führungsstange
25 ist in der Öffnung 26 frei verschiebbar und ist von einer Druckfeder 28 umgeben, deren eines Ende gegen
den Zapfen 27 und deren anderes Ende gegen den Druckfuß 22 wirkt
Der andere Arm 30 des Winkelhebels läuft in eine konvex gewölbte Fläche aus, die so positioniert ist, daß
sie an dem Hinterende 24 des Druckfußes 22 angreift, wenn sich die Klemme in der in F i g. 3 gezeigten geöffneten
Position berindet. Der Winkelhebel weist auch eine konkav gewölbte Fläche 32 auf, die in der in
F i g. 4 und 5 gezeigten geschlossenen Position der Klemme an der gewölbten Fläche 33 der Fußspitze 23
angreift.
Bei der in F i g. 3 gezeigten geöffneten Position der Klemme erkennt man, daß die bewegliche Klemmbakke
9 in das Gehäuse zwischen die Platten 1, 2 hinein weit genug zurückgeschwenkt wurde, um den Schlitz 4
zur Aufnahme der anzuhebenden Last freizugeben. In dieser Position ist der Schwenkzapfen 21 in bezug auf
die die Achsen der Zapfen 17 und 27 verbindende Linie A nach links versetzt, so daß die über den Zapfen 21
auf die Gelenkschwinge 19 wirkende Druckfeder 28 dazu tendiert, das Hebelgelenk im Uhrzeigersinn zu
schwenken. Dies hat zur Folge, daß das Hinterende des Druckfußes an dem Arm 30 des Winkelhebels angreift
und Druck auf diesen ausübt, wodurch der Winkelhebel im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Der Winkelhebel
wiederum beaufschlagt die Klemmbacke über die Gelenkstücke 12 mit Druck, so daß sie in vollständig geöffneter
Position fest verriegelt wird. Es ist außerordentlich schwierig, die Klemmbacke aus dieser Position herauszubewegen
durch Beaufschlagen mit einer Kraft, die sie in die geschlossene Position schwenken würde, da
eine derartige, über die Gelenkstücke 12 auf den Winkelhebel 16 übertragene Kraft den Winkelhebel einfach
im Gegenuhrzeigersinn schwenken würde, so daß der Arm 30 Druck auf das Hinterende 24 des Fußes 22 ausüben
würde. Dies könnte zwar ein Schwenken der Gelenkschwinge 19 im Gegenuhrzeigersinn bewirken, die
nach unten gerichtete Komponente der zur Anwendung gebrachten Kraft ist jedoch klein, und die bewegliche
Backe müßte mit einer sehr großen Kraft beaufschlagt werden, wenn die durch die Druckfeder 28 zur
Einwirkung gebrachte, dagegen gerichtete Kraft überwunden werden sollte.
Bei der in F i g. 4 gezeigten Greifklemme ist die bewegliche Klemmbacke in ihrer geschlossenen Position
und steht in Greifverbindung mit der Last. Um die Greifklemme aus der geöffneten Position von F i g. 3 in
die geschlossene Position zu bewegen, wird der Handhebel 20 im Gegenuhrzeigersinn bewegt, was zur Folge
hat, daß sich die Gelenkschwinge 19 im Gegenuhrzeigersinn bewegt. Während dieser Bewegung ver-
schiebt sich die Achse des Zapfens 21 über die Mitte hinaus, d. h., über die die Achsen der Zapfen 17 und 27
verbindende Linie A, und während des weiteren Verschiebens bewegt sich die Fläche 33 der Fußspitze 23
auf die gewölbte Fläche 32 des Winkelhebels zu und gelangt mit dieser in Eingriff. Während dieser Bewegung
hat sich das Hinterende des Druckfußes 22 von dem Arm 30 entfernt, wodurch das Radiusgelenkstück
freigegeben und im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird, wenn die Fläche 32 mit der Fläche 33 in Eingriff
gelangt. Nunmehr übt die Feder 28 einen Druck auf den Winkelhebel über den Druckfuß 22 aus und bewirkt,
daß der Winkelhebel eine Schwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn ausführt. Diese über die Gelenkstücke
12 wirkende Bewegung hat wiederum zur Folge, daß die bewegliche Klemmbacke an der Last angreift.
Wie bereits erwähnt, bilden in der geschlossenen Stellung der Greifklemme die Gelenkschwinge 19 und
der Druckfuß 22, die miteinander durch den Zapfen 21 schwenkbar verbunden sind, ein Kniegelenk, das in der
geschlossenen Position der Greifklemme wirksam wird, so daß der Druck, der durch die über den Druckfuß 22
wirkende Feder 28 auf den Winkelhebel ausgeübt wird, sehr hoch ist und desto größer wird, je mehr sich die
Achse des Zapfens 21 über die die Achsen der Zapfen 17 und 27 verbindende Linie A hinweg und von dieser
wegbewegt, wodurch der Winkel zwischen den Hebeln des Kniegelenks vergrößert wird.
Dies ist von Bedeutung aus Gründen, die durch einen Vergleich der F i g. 4 und 5 ersichtlich werden. In
F i g. 4 ist die Greifklemme in geschlossener Position gezeigt, wobei die gezeigten Teile eine relativ umfangreiche
Last ergreifen. In Fig.5 ist die Greifklemme ebenfalls in geschlossener Position gezeigt, jedoch wird
hier eine Last von geringerer Stärke ergriffen.
Es ist zu beachten, daß sich in Fig. 5 der Winkel
zwischen den Hebeln des Kniegelenks so weit vergrößert hat, daß die Achsen der drei Schwerpunkte nahezu
fluchten. Wenn man berücksichtigt daß der Druck der Feder 28 etwas geringer werden kann, wenn sich die
Achse des Zapfens 21 von der die Achsen der Zapfen 17 und 27 verbindenden Linie A wegbewegt, so erkennt
man, daß das Kniegelenk den verminderten Druck der Feder kompensiert. Vorzugsweise ist die Anordnung
derart, daß die Achsen der drei Schwenkpunkte des Kniegelenks im wesentlichen miteinander in Ausrichtung
gebracht werden durch Betätigung des Handbedienungshebels, wenn die bewegliche Backe in Kontakt
mit dem Greifklotz 8 geschwenkt wird. So kann die Greifklemme Lasten innerhalb eines sehr weiten Dikkenbereiches
ergreifen und anheben.
Es ist zu beachten, daß es beim Betrieb derartiger Greifklemmen wünschenswert ist. daß die gezahnten
Flächen des Greifklotzes und der beweglichen Backe in die Oberfläche der Last auch tatsächlich eindringen
und so sicherstellen, daß die Last sicher ergriffen wird.
Gemäß dem Sprachgebrauch der Industrie heißt dies daß die Hebeklemme in diesem Fall an der Last »haftet«.
Bei erfindungsgemäßen Greifklemmen ist die übet das Kniegelenk wirkende, von der Feder 28 ausgeübte
Kraft im allgemeinen ausreichend, um ein Eindringer der gezahnten Flächen in die Last beim Schließen der
Greifklemme zu bewirken. Wenn sich also der Zapfer 21 über die Mitte hinausbewegt, bewirkt der Federdruck,
daß der Druckfuß überschnappt und mit einet
ίο beträchtlichen Kraft auf den Winkelhebel auftrifft, unc
wenn diese Kraft auf die bewegliche Backe übertrager wird, hat sie zur Folge, daß diese sich in die Last ein
beißt. Da sich außerdem der Handbedienungshebel ir der gleichen Richtung wie die Gelenkschwinge 19 bewegt,
so trägt ein darauf zur Einwirkung gebrachtei Druck dazu bei, daß sich die bewegliche Backe in die
Last einbeißt. Dieses ursprüngliche Eindringen wire dann noch verstärkt, wenn über den Hebebügel 14 eine
Hebekraft zur Einwirkung gelangt, wodurch die be wegliche Backe mit einer erhöhten Greifkraft beauf
schlagt wird. Wenn die Zähne der Backe 9 in die Last I eindringen, bewegt sich der lange Arm des Winkelhe
bels 16, der mit dem Hebebügel 14 verbunden ist, nacl·
oben, und das konvex gewölbte Ende 33 des Druckfu ßes 22 verschiebt sich weiter entlang der Fläche 32 de;
Radiusgelenkstücks 16, wodurch an der Stelle, an dei die Backe am weitesten in die Last eindringt, die Ver
riegelung automatisch festgelegt wird.
Nachdem die Greifklemme geschlossen wurde unc bevor eine Hebekraft zur Einwirkung gelangt, ist die
bewegliche Backe in Greifposition fest verriegelt, unc es ist außerordentlich schwierig, die Backe durch übei
die Last zur Anwendung gebrachten Kräfte zu bewe gen, um den Griff derselben zu lockern. Derartige, übei
die Gelenkstücke 12 auf den Winkelhebel 16 übertrage ne Kräfte tendieren nur dazu, den Winkelhebel im Uhr
zeigersinn zu schwenken, so daß es den Druckfuß 2; mit Druck beaufschlagt Dieser könnte zwar dazu nei
gen, die Gelenkschwinge 19 im Uhrzeigersinn zi schwenken, das Kniegelenk verhindert jedoch wirksan
eine Bewegung, da die nach unten gerichtete Kompo nente der zur Einwirkung gebrachten Kraft klein is
und eine sehr große Kraft zur Anwendung gebrach werden müßte, um die durch die Druckfeder 28 ausge
übte Gegenkraft zu überwinden.
Wenn der Hebevorgang ausgeführt wurde und es er wünscht ist die Hebeklemme von der Last zu lösen
wird der Handbedienungshebel 20 im Uhrzeigersinn ii die Position von F i g. 5 geschwenkt Wenn sich de
Zapfen 21 über die Mitte hinausbewegt, bewirkt de Federdruck wiederum, daß der Druckfuß überschnapp
und mit beträchtlicher Kraft auf den Winkelhebel auf trifft Diese auf die bewegliche Backe Übertragern
Kraft ist im allgemeinen ausreichend, um die fest haf tenden Backen von der Last zu lösen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Selbstsperrende Greifklemme für Lasten unterschiedlicher Dicke, insbesondere für plattenförmige
Lasten, mit einem einen Aufnahmeschlitz für die Last aufweisenden Gehäuse, wobei der auf der
einen Seite des Aufnahmeschlitzes befindliche Gehäuseteil eine feste Klemmbacke bildet, die mit
einer ihr gegenüberliegenden, auf der anderen Seite des Aufnahmeschlitzes am Gehäuse drehbar gelagerten
und mit einer gekrümmten Greiffläche versehenen Klemmbacke zusammenwirkt, mit einem
im Gehäuse angeordneten Hebelmechanismus, der einen im Abstand von der beweglichen Klemmbakke
schwenkbar gelagerten Winkelhebel enthält, an den einerseits ein Glied zum Einhängen der Greifklemme
an ein Hebezeug angelenkt ist und der andererseits mittels eines Lenkers mit der beweglichen
Klemmbacke verbunden ist, mit einem auf diesen Hebelmechanismus einwirkenden Handbedienungshebel
zum Verschwenken der Klemmbacke von der Offenstellung in eine Schließstellung und
umgekehrt, wobei eine auf den Winkelhebel einwirkende Druckfeder den Winkelhebel so vorspannt,
daß dieser die Klemmbacke in ihre Offenstellung bzw. Schließstellung drückt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handbedienungshebel (20) drehfest mit einer Gelenkschwinge (19) verbunden
ist, welche je nach ihrer Stellung die an ihrem anderen Ende angreifende Druckfeder (28) jeweils auf
den einen oder anderen der beiden Arme des Winkelhebels (16) wirken läßt und so die Klemmbacke
(9) in der Offen- bzw. in einer Schließstellung arretiert.
2. Greifklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (28) auf den Winkelhebel
(16) über einen Druckfuß (22) wirkt, dessen eines Ende (23) in Schließstellung der beweglichen
Klemmbacke (9) an dem einen Arm des Winkelhebels (16) und dessen anderes Ende (24) in Offenstellung
der beweglichen Klemmbacke an dem anderen Arm (30) des Winkelhebels (16) angreift.
3. Greifklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfuß (22) an dem einen
Ende einer Führungsstange (25) ausgebildet ist, die längsverschiebbar in einer Queröffnung (26) eines
im Gehäuse (1) gelagerten Schwenkzapfens (27) angeordnet ist, wobei die Druckfeder (28) einerseits
auf dem Schwenkzapfen (27) und andererseits auf dem Druckfuß (22) abgestützt ist.
4. Greifklemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckfuß (22) das Ende
der mit dem Win^elhebel (16) gleichachsig gelagerten Gelenkschwinge (19) angelenkt ist.
5. Greifklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfuß (22) am mittleren
Gelenk (21) eines überdrückbaren Kniegelenks (19, 21, 25) ausgebildet ist, dessen eines Endgelenk
gleichachsig mit der Schwenkachse (17) des Winkelhebeis (16) ist und dessen anderes Endgelenk (27)
am Gehäuse (1) angeordnet ist, wobei das mittlere Gelenk (21) des Kniegelenks unter der Wirkung der
an dessen anderem Gelenk (27) abgestützten Druckfeder (28) steht.
6. Greifklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniegelenk (19, 21, 25) mittels
des Handhebels (20) betätigbar ist, der drehfest mit dem von dem einen Endgelenk (17) ausgehenden
Glied (19) des Kniegelenks (19, 21, 25) verbunden und um dieses Endgelenk (17) schwenkbar ist.
7. Greifklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das vom anderen Endgelenk (27)
ausgehende Glied des Kniegelenks eine in einer Querbohrung dieses Endgelenks (27) längsverschiebbar
gelagerte Führungsstange (25) ist, um welche herum die Druckfeder (28) angeordnet ist.
8. Greifklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden des Druckfußes
(22) konvex gewölbte Außenflächen aufweisen, die in den beiden Endstellungen des Winkelhebels (16)
an dessen Armen konkav ausgebildeten Flächenabschnitten aufliegen.
9. Greifklemme nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt zwischen der
konvex gewölbten Fläche (23) des Druckfußes (22) und der konkav gewölbten Fläche (32) an dem mit
dem Lenker (12) gekoppelten Arm des Winkelhebels (16) sich in Abhängigkeit von der Dicke der
ergriffenen Last verändert.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| US24120972A | 1972-04-05 | 1972-04-05 | |
| US24120972 | 1972-04-05 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2309502A1 DE2309502A1 (de) | 1973-10-11 |
| DE2309502B2 true DE2309502B2 (de) | 1976-04-15 |
| DE2309502C3 DE2309502C3 (de) | 1976-12-09 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2178855A1 (de) | 1973-11-16 |
| CH558298A (de) | 1975-01-31 |
| FR2178855B1 (de) | 1977-09-30 |
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| ATA170873A (de) | 1975-05-15 |
| AT328133B (de) | 1976-03-10 |
| AU454511B2 (en) | 1974-10-31 |
| JPS5211984B2 (de) | 1977-04-04 |
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| JPS4914854A (de) | 1974-02-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |