DE230668C - - Google Patents

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DE230668C
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shell
rinsing
water
pipe
openings
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DENDAT230668D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/02Water-closet bowls ; Bowls with a double odour seal optionally with provisions for a good siphonic action; siphons as part of the bowl
    • E03D11/10Bowls with closure elements provided between bottom or outlet and the outlet pipe; Bowls with pivotally supported inserts

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung besteht in einer Weiterausbildung des Spülabortes nach dem Hauptpatent, bei der der untere Schieber in Fortfall kommt. Außerdem wird die Herumführung des Spülwassers urn den Aborttrichter beseitigt und dadurch eine Vereinfachung ■ und Verbilligung ermöglicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar in
Fig. ι im senkrechten Schnitt nach A-B der Fig. 3 bei geschlossener Schale,
Fig. 2 bei geöffneter Schale,
Fig. 3 im Querschnitt nach G-H der Fig. i, Fig. 4 im Schnitt nach C-D der Fig. 3,
Fig. 5 im Schnitt nach E-F der Fig. 3.
In dem Abortgehäuse α dreht sich in Zapfen b die hochwandige, das Abortbecken verschließende Schale c. Der Einströmung des Spülwassers gegenüber faßt der Schalenrand d unter die feste Schrägleiste g und ist schräg nach vorn so hochgeführt, daß der mit der Leiste g abschließende Absatz e der Schale c stets unter Wasserverschluß gehalten wird. Die Platte g leitet zum Abfallrohr h, das mittels des Wasser Verschlusses i in das vor dem oben offenen Abfallrohr f angeordnete, nach der Kanalisation führende Rohr k mündet.
Die Eintauchzunge des Wasserverschlusses i
bildet einen offenen Spalt /, dem das durch die Seitenwege y um die hintere Trichterwand herum und das etwa zwischen dem Ansatz g und dem Schrägrand d hindurchfließende Spülwasser an der Rückwand des Rohres -h entlang zufließt. Der Rand d besitzt deshalb die Tropfkante z. Die Hauptmenge des Spülwassers strömt über die. Leiste g unmittelbar in das Rohr k. ' ■ '
Zur Abfangung des Urins bei Benutzung des Aborts als Pissoir dient folgende Einrichtung: Die Verschlußschale c ist mit einem vorn geschlossenen und am hinteren erhöhten Ende offenen Hohlboden m ausgestattet, der durch zwei senkrechte Längswandungen η in einen als Urinsammler dienenden Mittelraum 0 und zwei seitliche Kanäle p geteilt ist. Die letzteren sind durch Öffnungen q mit der Schale und durch Überlauföffnungen r mit dem Mittelraum 0 verbunden, die beliebig zueinander, z. B. auch unmittelbar voreinander angeordnet sein können; durch die Höhe der Öffnungen r ist der Wasserverschluß in der Schale c bestimmt. Bei der Benutzung des Abortes zum Urinieren und Unterlassung des Abkippens der Schale fließt der Schaleninhalt durch die Öffnungen q, Kanäle p und Öffnungen r in den Mittelraum 0 über, und die übergelaufene Flüssigkeitsmenge verbleibt in diesem bis zum nächsten Abklappen der Schale.
Die Entlüftung erfolgt in der. in Fig. 4 ersichtlichen Weise durch eine Leitung s.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: ' . . ■
Durch Bewegen der mit der Welle w ver-.bundenen Antriebsvorrichtung im einen Sinn
klappt die Verschluß- und Aufnahmeschale c durch Ausknicken des Gestänges u in seinen Gelenkpunkten ν und durch Drehung um die Aufhängepunkte δ und in den Punkten t in die durch Fig. 2 dargestellte Lage und kippt dabei die auf ihr befindlichen Auswurfstoffe nebst dem nur wenig verwässerten Urin aus der Rückhaltekammer ο durch das Abfallrohr f nach der Grube. Die Zurückbewegung der
ίο Antriebsvorrichtung bringt .die Schale c wieder in die durch Fig. ι gezeigte Grundstellung und schaltet im letzten Augenblick selbsttätig die Wasserspülung ein. Das Wasser stürzt aus dem Spülwasserbehälter, bespült den ganzen Trichter, sowie alle Wandungen der Klappschale und gelangt zum größten Teil durch das Röhr h in den Wasserverschluß i und das Rohr k. Die kleinere Wässermenge, die bei y zwischen der Trichterwand und den sie umfassenden Wandungen der Verschlußschale an den die öffnungen q schützenden Zungen χ vorbei auf die Rückwand des Rohres h schießt, läuft an dieser herab durch die Mündung / nach dem Wasserverschluß i.
Das infolge der vorderen und hinteren Überhöhung der Schale c bei r und ζ in letzterer zurückbleibende Wasser bildet im Verein mit dem Wasserverschluß i einen vollständigen Geruchverschluß des Abortbeckens sowohl gegen die aus dem Grubenabfallrohr f, als gegen die aus dem Kanalrohr k aufsteigenden Gase.
Wird der Abort nur zum Urinieren benutzt und bei der Benutzung das Abkippen der Schale unterlassen, so steigt der Wasserspiegel in letzterer und damit auch in den mit ihr verbundenen seitlichen Kanälen p bis zu den Überlauföffnungen r, so daß die Kammer 0 den Überschuß des Schaleninhaltes aufnimmt. Die in der Schale c stehen bleibende Verschlußflüssigkeit ist verwässerter Urin. Bei dem Abkippen der Schale c wird dann mit den auf der Schale befindlichen Auswurfstoffen der Inhalt der Rückhaltekammer 0 nach der Grube entleert und so auch in dem nicht unter Wasserspülung stehenden Abfallröhr f eine hinreichende Spülung erzielt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Spülabort mit getrennter Abführung der Auswurfstoffe und des Spülwassers nach Patent 222358, dadurch gekennzeichnet, daß das über den Schrägrand (d) der Schale (c) und die ihn übergreifende Leiste
. (g) hinwegschießende Spülwasser teils durch ein Rohr '(h), teils an dessen Rückwand entlang in einen Wasserverschluß (i) und von da in das Abfallrohr (k) geleitet wird, das vor dem oben offenen Grubeneinlauf (f) angeordnet ist.
2. Spülabort nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vorn geschlossene und am hinteren erhöhten Ende offene Hohlboden der Schale (c) in eine mittlere, als Urinsammler dienende Längskammer (0) und zwei seitliche Längskanäle (p) unterteilt ist, die durch geschützt liegende Öffnungen (q) mit dem Schaleninneren und durch Überlauföffnungen (r) mit der Mittelkammer (0) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2712166A1 (fr) * 1993-11-10 1995-05-19 Pierson Raymond Toilette à élément d'évacuation pivotant avec cheminée d'évacuation des odeurs.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2712166A1 (fr) * 1993-11-10 1995-05-19 Pierson Raymond Toilette à élément d'évacuation pivotant avec cheminée d'évacuation des odeurs.

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