DE2304635C3 - Bauelement für einen durch mehrere Stockwerke eines Gebäudes geführten Entlüftungsschacht - Google Patents

Bauelement für einen durch mehrere Stockwerke eines Gebäudes geführten Entlüftungsschacht

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DE2304635C3
DE2304635C3 DE19732304635 DE2304635A DE2304635C3 DE 2304635 C3 DE2304635 C3 DE 2304635C3 DE 19732304635 DE19732304635 DE 19732304635 DE 2304635 A DE2304635 A DE 2304635A DE 2304635 C3 DE2304635 C3 DE 2304635C3
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Max Guenter 5060 Bensberg Schade
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/04Air-ducts or air channels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit

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Description

Die Erfindung betrifft ein Bauelement für einen durch mehrere Stockwerke eines Gebäudes geführten Entlüftungsschacht.
Es ist bekannt, zur Entlüftung fensterloser Räume, wie z. B. Bäder und Toiletten, oder zur zusätzlichen Entlüftung anderer Räume, wie z. B. Küchen, einen durch mehrere Stockwerke des Gebäudes geführten Entlüftungsschacht einzubauen, an den die zu entlüftenden Räume über seitlich angeschlossene Ventile oder Gitter angeschlossen sind. Ein bekannter, ;\us einem einzigen Steigkanal bestehender Entlüftungsschacht weist in jedem Stockwerk eine Öffnung zum Abführen der Fortluft aus den zu entlüftenden Räumen auf. Bei diesem bekannten Entlüftungsschacht besteht die Gefahr, daß Fortluft aus dem Schachl über die einzelnen öffnungen in die angeschlossenen Räume gelangt und über diese öffnungen auch von Raum zu Raum Schall übertragen wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bauelement für einen solchen Entlüftungsschacht zu schaffen, mit dem auf einfache Art und Weise ein Einströmen von Fortluft aus dem Schacht in einen zu
ίο entlüftenden Raum vermieden und außerdem ein weitgehender Schallschutz erreicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Bauelement der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung vorgesehen, daß das Bauelement einen in eine Geis schoßdecke einzubauenden, oben und unten offenen Aussparungskasten aufweist, in dem vertikale Rohrstutzen derart angeordet sind, daß im Ausspaiungskasten zwischen den Rohrstutzen noch ein ausreichender Durchströmungsquerschnitt für die Fortluft verbleibt.
und daß an den unteren Enden der Rohrstutzen Anschlußrohre oder Anschlußschläuche angeschlossen sind, die aus dem Entlüffingsschacht in die zu entlüftenden Räume des unterhalb des Aussparungskastens liegenden Stockwerks münden.
Ein solches Bauelement erzeugt im Entlüftungsschacht e;ne verbesserte Fortluftführung insofern, als von den einzelnen, an den Entlüftungsschacht angeschlossenen Räumen weder Schall noch Fortluft in andere der angeschlossenen Räume gelangen kann. Mit
dem Bauelement gemäß der Erfindung kann man einen ohnehin vorhandenen Installationsschacht als Entlüftungsschacht verwenden. Bei der Herstellung des Rohbaues werden vor dem Guß der einzelnen Geschoßdecken nur die Aussparungskästen auf der Decken-
schalung angeordnet. An die unteren Enden der Rohrstutzen werden nach dem Ausschalen der Geschoßdecke die Anschlußschläuche angeschlossen, deren andere Enden unterhalb der Geschoßdecke in Aussparungen der Entlüftungsschachtwand eingeputzt werden.
Die erwähnte günstige Fortluftführung ergibt sich dabei dadurch, daß die Anschlußschläuche zwangsläufig abgewinkelt werden und folglich die Fortluft in Längsrichtung des Entlüftungsschachtes zum Absauggebläse hin umgelenkt wird. Zugleich bilden dabei die An-
schlußschläuche Schallschutzwände, die eine direkte Schallübertragung von Raum zu Raum über den Entlüftungsschacht verhindern. Das Bauelement gemäß der Erfindung kann bei Gebäuden sehr verschiedener Größe und folglich sehr unterschiedlichen Leistungsbedarfs angewendet werden.
Zweckmäßig ist vorgesehen, daß die Rohrstutzen mittels flacher, vertikaler Stege im Aussparungskasten montiert sind, so daß diese Montageteile den Fortluftdurchflußquerschnitt innerhalb des Aussparungskastens um die Rohrstutzen herum kaum verringern.
Vorzugsweise sind die Rohrstutzen an ihrem unteren Ende mit widerhakenförmig nach außen vorstehenden Vorsprüngen zur Befestigung der darauf aufgeschobenen flexiblen, vorzugsweise quer gewellten Anschlußschläuche versehen. Diese Vorsprünge können aus dem Rohrstutzen ausgestanzte und nach außen gebogene oder auf dem Rohrstutzen befestigte federnde Zunger sein. Bei der Montage muß man dann den Anschlußschlauch nur auf das untere Rohrstutzenende aufschie
<>5 ben, so daß er von den widerhakenförmigen Vorsprün gen sicher festgehalten wird.
Man kann die Anschlußschläuche aber auch mittel! Spannschellen od. dgl. am unteren Ende der Rohrstut
zen befestigen.
Der Aussparungskasten weist zweckmäßig an seiner U.-.ierseite eine waagerecht nach außen vorspringende AbkdiUung auf, mit der er auf der Deckenschalung aufliegt und auf dieser befestigt werden kann. Man kann den Aussparungskasten aber auch auf seiner Außenseite mit schräg nach außen und unten verlaufenden Mauerpratzen versehen, mit denen der Aussparungskasten vor und nach dem Betonieren an Ort und Stelle sicher festgehalten wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann man zusätzlich einen teleskopartig über den Aussparungskasten schiebbaren Ring zur Anpassung an unterschiedliche Geschoßdeckenstärken vorsehen, so daß man die Höhe des Aussparungskastens gleich der Mindeststär- «5 ke einer Geschoßdecke ausführen kann, um bei stärkeren Geschoßdecken den Aussparungskasten durch einen mehr oder weniger weit auf diesen aufgeschobenen Ring an die jeweilige Geschoßdeckenstärke anzupassen. Man benötigt dann nur eine einzige Bauform des Aussparungskastens und als Ergänzungsteile Ringe für Gebäude mit unterschiedlichen Geschoßdeckenstärken.
Die Frfindung wird weiter an Hand zweier Ausführungsbeispiele erläutert, wobei auf die Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf eine Ausführungsform eines Bauelementes gemäß der Erfindung,
F i g. 2 einen Querschnitt zu F i g. 1,
F i g. 3 einen schematichen Vertikalschnitt durch ein Gebäude mit einem Entlüftungsschacht, der mit Bauelementen gemäß der Erfindung erstellt ist. und
F i g. 4 einen schematischen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform des Bauelementes gemäß der Erfindung mit den zugehörigen Anschlußteilen.
In F i g. 3 ist ein durch alle Geschosse eines Gebäudes verlaufender Entlüftungsschacht 1 dargestellt, der zugleich Installationsschacht sein kann. Auf dem Dach des Gebäudes ist an diesen Entlüftungsschacht 1 ein Fortluft-Ventilator 5 angeschlossen.
Das in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Bauelement besteht aus einem oben und unten offenen Aussparungskas'cn 4, der aus verzinktem oder kunststoffbeschichteten» llech oder irgendeinem anderen Werkstoff hergestellt ist. Im Inneren des Aussparungskasten 4 sind ein oder mehrere Rohrstutzen 8 vertikal mittels Stegen 9 montiert, die so gestaltet und angeordnet sind, daß sie den im Aussparungskasten 4 um die Rohrstutzen 8 herum verbleibenden Fortluftdurchflußquerschnitt möglichst wenig verringern. Je nach der Anzahl der in einem Geschoß anzuschließenden Räume enthält der Aussparungskasten 4 eine entsprechende Anzahl von Rohrstutzen 8. Man erkennt aus F i g. 2, daß die Rohrstutzen 8 nach unten über die Stege 9 hinausragen und hier zum Anschluß von Anschlußrohren oder Vorzugsweise flexiblen, gewellten Anschlußschläuchen 3 dienen. Bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 1 und 2 ist vorgesehen, daß diese Anschlußschläuche 3 mit Spannschellen 10 an den unteren Enden der Rohrstutzen 8 befestigt sind. Die in F i g. 4 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht jedoch vor, daß die Rohrstutzen 8' an ihren unteren Enden widerhakenförmige Vorsprünge aufweisen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus Zungen 12 bestehen, welche aus der Rohrstutzenwand ausgestanzt und nach außen umgebogen sind. Selbstverständlich kann man entsprechende widerhakenförmige Vorsprünge auch auf der Außenseite der Rohrstutzen befestigen. Zur Befestigung eines Anschlußschlauches 3' braucht dieser nur auf das untere Ende des Rohrstutzens 8' aufgeschoben zu werden; er wird dann von den widerhakenförmigen Vorsprüngen oder Zungen 12 sicher auf dem Rohrsaitzen 8' gehalten.
Während bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 und 2 vorgesehen ist daß» an der Unterseite des Aussparungskastens 4 eine nach außen vorspringende Abkantung 7 angeordnet ist, mit der der Aussparungskasten 4 auf eine Deckenschalung 6 aufgelegt und auf dieser befestigt werden kann, sieht das in F i g. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel vor, daß auf der Außenseite des Aussparungskastens 4' Mauerpratzen 14 schräg nach unten verlaufend befestigt sind. Auch diese Mauerpratzen 14 können zur Aufstellung des Aussparungskastens 4' auf einer Deckenschalung dienen, und sie verankern nach dem Betonieren der Decke den Aussparungskasten 4' im Beton. Im übrigen sind in F i g. 4 für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 1 und 2 — jedoch mit einem Apostroph versehen — verwendet worden.
Das andere Ende der Anschlußschläuche 3 (F i g. 1 und 2) führt zu einer Aussparung in der Schachtabmauerung 15, in der ein Gitter oder ein Fortluftventil 2 angeordnet ist. Als Fortluftventil verwendet man vorzugsweise ein Ventil, dessen Durchströmungsquerschnitt stufenlos einstellbar ist.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 4 ist das Ende des Anschlußschlauches 3' in die Aussparung in der Schachtabmauerung 15 eingeputzt, und das Fortluftventil 2' ist mit seinem Zylinderstutzen 16 in das Ende des Anschlußschlauches 3' eingesteckt.
Der Deckenaussparungskasten 4 bzw. 4' wird nach der Erstellung der Deckenschalung 6 auf diese gestellt und gegebenenfalls befestigt. Nach dem Betonieren und Ausschalen der Geschoßdecke werden von unten auf den Rohrstutzen 8 bzw. 8' die Anschlußschläuche i bzw. 3' befestigt bzw. einfach aufgeschoben. In das dann noch frei herunterhängende Ende der Anschluß schläuche 3 werden die Ventile 2 eingesetzt (F i g. 1 und 2) und diese beim Aufmauern der Schachtabmauerung 15 mit eingemauert. Beim Ausführungsbeispiei gemäß F i g. 4 werden die Enden der frei herunterhängenden Anschlußschläuche 3' direkt in die Schachtabmauerung 15 eingemauert und später nur noch das Ventil 2' eingesetzt. Schließlich stellt man noch die öffnungsweite der Ventile 2 bzw. 2' ein. Zur Reinigung kann man jederzeit das Ventil 2' bzw. den Deckel des Ventils 2 herausnehmen und mit einer Bürste durch den Anschlußschlauch 3 bzw. 3' und den Rohrstutzen 8 bzw. 8' hindurchfahren.
Durch die Abwinklung des Anschlußschlauches 3 bzw. 3' ist jede direkte Schallbrücke zwischen den angeschlossenen Räumen ausgeschlossen. Die Fortluft aus den einzelnen Räumen wird vielmehr durch die Anschlußschläuche 3 bzw. 3' und Rohrstutzen 8 bzw. 8' vertikal in den Entlüftungsschacht 1 umgelenkt. Die Fortluft aus den unteren Geschossen tritt zwischen den Rohrstutzen 8 bzw. 8' innerhalb des Aussparungskastens 4 bzw. 4' hindurch, so daß hier also ein ausreichend großer Fortluftdurchtrittsquerschnitt vorhanden sein muß.
Man kann mit einer einzigen Bauform des Aussparungskastens 4 bzw. 4' für praktisch alle Anwendungsfälle auskommen, wenn man dessen Höhe auf die Mindeststärke einer normalen Geschoßdecke dimensioniert und für größere Geschoßdeckenstärken einen Ring 20 (Fig.4) vorsieht, der teleskopartig auf den
Aussparungskasten 4' aufschiebbar ist, um dessen Höhe zu vergrößern. Selbstverständlich kann man den gleichen Effekt auch dadurch erzielen, daß man auf den Aussparungskasten 4 bzw. 4', dessen Höhe der Mindeststärke (z. B. 16 cm) einer Geschoßdecke entspricht, während des Betoniervorganges bei größeren schoßdeckenstärken einen entsprechenden Füllkc beispielsweise einen Kunstschaumkörper, aufsetz nach dem Abbinden der Geschoßdecke heraus^ ßen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Bauelement für einen durch mehrere Stockwerke eines Gebäudes geführten Entlüftungsschacht dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement einen in eine Geschoßdecke einzubauenden, oben und unten offenen Aussparungskasten (4 oder 4') aufweist, in dem vertikale Rohrstutzen (8 bzw. 8') derart angeordnet sind, daß im Aussparungskasten zwischen den Rohrstutzen noch ein ausreichender Durchströmungsquerschnitt für die Fortluft verbleibt, und daß an den unteren Enden der Rohrstutzen (8 bzw. 8') Anschlußrohre oder Anschlußschläuche (3 bzw. 3') angeschlossen sind, die aus dem Entlüftungsschacht (1) in die zu entlüftenden Räume des unterhalb des Aussparungskastens liegenden Stockwerks münden.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen (8) mittels flacher, vertikaler Stege (9) im Aussparungskasten (4) montiert sind.
3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen (8') an ihrem unteren Ende mit widerhakenförmig nach außen vorstehenden Vorsprüngen zur Befestigung der darauf aufgeschobenen flexiblen, vorzugsweise quer gewellten Anschlußschläuche (3') versehen sind.
4. Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge aus dem Rohrstutzen (8') ausgestanzte und nach außen gebogene oder auf dem Rohrstutzen (8') befestigte federnde Zungen (12) sind.
5. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußschläuche (3) mittels Spannschellen (10) od. dgl. am unteren Ende der Rohrstutzen (8) befestigt sind.
6. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Aussparungskastens (4) eine waagerecht nach außen vorspringende Abkantung (7) vorgesehen ist.
7. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aussparungskasten (4') auf seiner Außenseite mit schräg nach außen und unten verlaufenden Mauerpratzen (14) versehen ist.
8. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen teleskopartig über den Aussparungskasten (4 oder 4') schiebbaren Ring (20) zur Anpassung an unterschiedliche Geschoßdeckenstärken.
DE19732304635 1973-01-31 1973-01-31 Bauelement für einen durch mehrere Stockwerke eines Gebäudes geführten Entlüftungsschacht Expired DE2304635C3 (de)

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