DE229839C - - Google Patents

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DE229839C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/58Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges
    • G11B3/5809Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges during transducing operation
    • G11B3/5881Cleaning record carriers or styli, e.g. removing shavings or dust or electrostatic charges during transducing operation for styli or needles only

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 229839-KLASSE 42g. GRUPPE
CARL BORROMÄUS STAHL in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1910 ab.
Um Störungen in der Schallwiedergabe zu vermeiden, werden die Rillen der Sprechmaschinenplatten, -walzen oder -bänder, bevor sie in Gebrauch genommen werden, gewöhnlieh mit einem Pinsel gereinigt. Wird der Pinsel hierbei nicht in der Richtung der Rillen geführt, so ist das Entfernen des Staubes aus diesen im besten Falle unvollkommen meist wird aber der an der Oberfläche der
ίο Platten haftende Staub in die Rillen hineinbefördert, so daß also gerade das Gegenteil davon erzielt wird, was beabsichtigt war. Noch nachteiliger ist selbstverständlich das Abwischen der Platten o. dgl. mittels eines Tuches oder einer Rehhaut, wie dies durch nicht sachverständige Leute häufig geschieht, indem der Staub und andere Unreinigkeiten sozusagen zwangläufig in die Rillen hineingebracht werden.
Abgesehen davon, daß der Staub und andere Unreinigkeiten in den Rillen die Schallwiedergabe ungünstig beeinflussen, wirken sie auch nachteilig auf die Spitze des Schallstiftes, für die insbesondere der Staub geradezu als Schleifmittel angesehen werden muß, das den Schallstift meist nach einmaligem Gebrauch seiner scharfen Spitze beraubt. Ferner werden aber auch die Platten (Walzen oder Bänder) vorzeitig abgenutzt.
Aus alledem geht hervor, daß dem Reinigen der Rillen besondere Sorgfalt zu widmen ist, weshalb es sich empfiehlt, dies nicht dem Nichtsachverstänigen frei zu überlassen. Außerdem aber ist vorteilhaft, diese Arbeit zu vereinfachen. Man hat deshalb schon eine selbsttätige Einrichtung zum Reinigen der Rillen angegeben, welche durch eine an der Schalldose vor dem Schallstift angeordnete, auf die eingelegte Platte usw. einwirkende Reinigungsvorrichtung, wie z. B. ein Bürstchen, Pinsel o. dgl. gekennzeichnet ist, wodurch die Rillen während des Spieles der Sprechmaschine gereinigt werden. Immerhin verbleibt hierbei zwischen Bürste und Schallstift noch ein gewisser Spielraum, der nicht ausschließt, daß von den von der Bürste aufgewirbelten Staubteilchen etwas wieder in die Schallkurve hineingewirbelt wird, ehe der Schallstift den Zwischenraum durchlaufen hat. Deshalb wird diese Reinigungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung unmittbar am Schallstift oder auch am Schallstiftträger angeordnet, so daß der Raum zwischen Schallstift und Bürste beliebig verkleinert werden kann, ohne daß dabei die Bürste zu große Dimensionen annimmt. Infolge dessen gelangt der Stift stets in bereits gereinigte Teile der Rillen. In einfacher Weise kann die Reinigungsvorrichtung aus einem kleinen Haarpinsel bestehen, der an dem Schallstift oder dessen Träger, etwa durch irgendeine Klemme o. dgl. befestigt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schalldose mit einer vor dem Schallstift angeordneten Reinigungsvorrichtung (Bürstchen, Pinsel o. dgl.) für den Phonogrammträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsvorrichtung an dem Membranstift oder dessen Träger befestigt ist.
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