DE229751C - - Google Patents

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DE229751C
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knife
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knives
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/02Cutter blocks; Other rotary cutting tools in the shape of long arbors, i.e. cylinder cutting blocks
    • B27G13/04Securing the cutters by mechanical clamping means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
->£ 229751 KLASSE 38 e. GRUPPE
HEINRICH WAGENER in WETTER, Ruhr.
Nuten festgeklemmt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Holzfräser
mit walzenförmigem Messerkopf, in welchem die scheibenförmigen Fräsmesser mittels radial nach außen verschiebbarer Klemmkeile in Nuten festgeklemmt werden.
Von bekannten Holzfräsern dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß bei ihm die radiale Verschiebung der Festklemmkeile für die Messer mittels eines zweiten, ίο achsial gegen eine Schrägfläche des Festklemmkeiles verschiebbaren Keiles erfolgt, der durch eine ihre Lage innerhalb des Messerkopfes nicht verändernde Schraube betätigt wird, wodurch einerseits die bei walzenförmigen Messerköpfen bisher unbekannte Befestigung der Messer mittels zweier gegeneinander verschiebbarer Keile, die von den Stirnseiten aus mittels einer Schraube gegeneinander bewegt werden, ermöglicht wird und andererseits irgendwelche vorstehenden Teile von Schrauben an den Stirnseiten vermieden wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar in
Fig. ι in einem Längsschnitt, in
Fig. 2 in einer Draufsicht und in
Fig. 3 in der Teilansicht eines Grundtellers dargestellt.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem walzenförmigen Körper a, der zweckmäßigerweise mit der Welle b, b1 und der Grundplatte c sowie den Stegen d und den Bodenstücken e aus einem Stück besteht. Innerhalb des Grundkörpers sind prismatische, in Richtung der Achse sich erstreckende Aussparungen f vorgesehen, deren Größe und Anzahl sich nach der von dem Fräser verlangten Leistung richtet. In diese prismatischen Öffnungen, deren Wände in der Achsrichtung parallel zueinander laufen, sind Klemmkeile g eingesetzt (Fig. 2). Diese Klemmkeile g besitzen eine Grundleiste h. Ferner ist eine Längsseite derselben, und zwar die der Achse des Körpers α zunächst liegende zu einer Schrägebene i ausgebildet. Die übrigen beiden in Betracht kommenden Seiten k, k1 verlaufen parallel zu den Wänden der prismatischen Ausnehmungen f. Wie aus Fig. 1 deutlich ersichtlich ist, springt die Schrägebene i so weit zurück, daß zwischen Grundkörper α und dem Klemmkeil g eine Öffnung verbleibt. In diese Öffnung wird eine Stellschraube I eingeführt, deren Muttergewinde in einem zweiten Keil m angeordnet ist. Dieser Keil m legt sich mittels dreier Flächen η1, η2, ο gegen die entsprechenden Flächen der prismatischen Ausnehmung f, während die der Ebene * gegenüberliegende Fläche p gleiche Neigung wie die Ebene i besitzt. Durch mittels der Schraube I bewirkte Verschiebung des Keiles m in achsialer Richtung findet eine radiale Verschiebung der Klemmkeile g nach dem äußeren Umfange hin statt. Hierbei wandert lediglich der Keil m, weil er am Drehen gehindert ist. Durch das Verschieben der Klemmkeile g nach dem äußeren Umfange hin werden die zwischen den Seiten k, k1 und den entsprechenden Wänden der Bogenstücke e befindlichen ·
Messer- festgeklemmt. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, kann die Schneidtiefe der Messer, ebenso wie ihre achsiale Lage ohne weiteres eingestellt werden. Da die Messer fest in ihrer ganzen Länge eingespannt sind, können sie sehr dünn gehalten werden, was ein wesentlicher Vorzug gegenüber den schweren bekannten Hobelmessern ist. Die leichten, dünnen Messer können bequem profiliert werden, und
ίο zwar kann man dies selbst besorgen, während man sonst die entsprechenden Messer von besonderen Fabrikationsstätten usw. beziehen muß. Die Messer lassen sich sehr leicht schleifen, da jedesmal nur wenig Material fortgenommen werden muß, um eine gute Schneide zu erzielen. Die Schnittiefe der Messer kann leicht genau eingehalten werden, da die von der Messerlänge nicht in Anspruch genommenen Teile des Körpers α feste Anschlagflächen ergeben. Wo es erforderlich ist, können auch Unterschneidungen vorgenommen werden, und zwar in der Weise, daß die Messerschneiden über die Stirnfläche r des Fräsers hinausragen. Hierbei lassen sich Unterschneidungen auf sehr große Tiefe vornehmen, ohne daß, wie bei den bekannten Einrichtungen, das Messer auf große Länge freiliegt, wodurch wieder größere Dimensionen bedingt sind. Das Umwechseln der Messer für Rechts- oder Linksschneiden läßt sich in leichter Weise bewerkstelligen.
Man kann ferner für bestimmte Profile mehrere Messer, welche Lücken zwischen sich lassen, einspannen, um Verzapfungen herzustellen.
Die Grundleiste h der Klemmkeile g kann auch derart mit einem Langschlitz ausgestattet sein, daß die Schraube / hindurchragt und auf der Grundplatte c aufsitzt, wodurch bei Verschiebung der Klemmkeile g die Reibung zwischen diesen und der Schraube aufgehoben wird. Endlich könnte auch noch die Schraube unverrückbar und lediglich drehbar in der Grundplatte c gelagert sein. Die Grundplatte c besitzt entweder für die Aufnahme der Messer q vollständig durch die Platte gehende Nuten oder aber zur Erzielung einer größeren Festigkeit Nuten s (Fig. 3), welche von innen nach dem Umfange zu an Tiefe zunehmend lediglich gegen den äußeren Umfang hin einen vollständigen Einschnitt bilden, welcher bei entsprechender Gestaltung der unteren Kante des Messers gestattet, daß die Schneide bis zur unteren Stirnfläche hin eingestellt werden kann.
In der Zeichnung (Fig. 3) sind der Deutlichkeit halber die Schnittflächen fortgelassen und die Darstellung so ausgeführt, als ob die Platte einen selbständigen Körper bilde. Endlich könnte noch die obere Stirnfläche durch einen Deckel, ähnlich der Grundplatte c, abgeschlossen werden.
Die Vorrichtung besitzt außer den schon genannten Vorteilen, wie die Darstellung erkennen läßt, noch den, daß außer den Schneidflächen der Messer keinerlei vorspringende Teile vorhanden sind, durch welche schwerere Verletzungen, wie solche bei den bekannten Fräsern vorkommen, möglich wären.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Walzenförmiger Messerkopf zur Bearbeitung von Holz und anderen Materialien, bei welchem die Messer durch radial nach außen verschiebbare Klemmkeile in Nuten festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Verschiebung des Klemmkeiles g mittels eines zweiten, achsial verschiebbaren Keiles m erfolgt, dessen Verschiebung durch eine ihre Lage innerhalb des Messerkopfes nicht verändernde Anzugsschraube (I) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE229751C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2513170A1 (fr) * 1981-09-24 1983-03-25 Guillen Francois Fraise a bois
EP0065496A3 (en) * 1981-05-11 1983-05-04 Stark S.P.A. Means to clamp inserts in rotating tools

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0065496A3 (en) * 1981-05-11 1983-05-04 Stark S.P.A. Means to clamp inserts in rotating tools
FR2513170A1 (fr) * 1981-09-24 1983-03-25 Guillen Francois Fraise a bois

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