DE229554C - - Google Patents

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DE229554C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ M 229554 KLASSE 71 c. GRUPPE
Absatz-Aufnagelmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Absatz-Aufnagelmaschinen, und besonders Lauffleckhalter solcher Maschinen, die den Lauffleck halten und ihn aus der Aufnahmestellung in Arbeitsstellung tragen.
Der Zweck der Erfindung ist,, einen Lauffleckhalter oder Träger von solcher Bauart zu schaffen, daß Laufflecke leicht in den Träger gebracht und fest darin gehalten und in Befestigungsstellung befördert werden können, ungeachtet der verschiedenen Dimensionen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist: Fig. ι ein Seitenaufriß und teilweise Schnittansieht des oberen Teiles einer Absatz-Aufnagelmaschine, mit der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung versehen, und
Fig. 2 ist eine Vorderansicht des in Fig. 1 dargestellten Lauffleckhalters oder Trägers.
Der Kreuzkopf 1 kann durch seine Antriebsstangen 2 mittels geeigneter Antriebs vorrichtungen auf und nieder bewegt werden. Auf der von dem Kreuzkopf getragenen Welle 3 befinden sich die Trägerarme 4 für den Lauffleck, und an den Armen 4 ist der Lauf fleckblock 5 befestigt. Die Welle 3 hat einen Arm 6 (punktierte Linien Fig. 1), mit welchem die Antriebsstange 7 verbunden ist, welche den Lauf fleckträger entweder in Lauffleck-Auf nahmestellung (ausgezogene Linien Fig. 1) oder in Befestigungsstellung (punktierte Linien Fig. 1) schwingt. Die Verbindung zwischen dem Arm 6 und der Antriebsstange 7 ist vorzugsweise nachgiebig mittels einer Feder 8, von deren Enden das eine unter einem Kopf 9 gelagert ist, der an dem oberen Ende der Stange 7 befestigt ist. Das andere Ende der Feder ruht auf einer Zwischenscheibe oder Platte 10, die durch eine Stellschraube 11 gestützt wird, welche in die bei 13 mit dem Arm 6 verbundene Kappe 12 geschraubt ist. Aus der soweit beschriebenen Bauart ist ersichtlich, daß jede Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Stange 7 dem Lauffleckhalter oder Träger eine nachgiebige schwingende Bewegung erteilt.
Die Lauffleckplatte 14 ist vorzugsweise mit dem Lauffleckblock 5 durch einen beweglichen Keil 15 verbunden, wodurch die Lauffleckplatte 14 nach und von dem Lauffleckblock mittels einer Stellschraube 16 eingestellt werden kann.
Durch die Öffnung 18 in dem von der Lauffleckplatte getragenen Arm 17 geht eine Stange 19 lose hindurch, deren Ende 20 mit einem Zapfen 21 mittels Schraubengewinde verbunden ist, und der Zapfen 21 ist an einem Schieber 22 befestigt oder ragt von demselben vor. Zwischen dem Arm 17 und einer Stellmutter 23 auf dem oberen Ende der Stange 19 (Fig. 1 und 2) befindet sich eine Feder 24, die in der Normalstellung den Schieber 22 aufwärts zieht (Fig. 2), wobei diese Bewegung des Schiebers durch einen Kragen 25 o. dgl. begrenzt wird.
Die Fronthalterarme 27 und 28 sind verschiebbar in einer von dem Schieber 22 getragenen Stütze 26 geführt, und jeder Arm ist mit Zähnen 29 versehen, die in ein Zwischen-
zahnrad 30 eingreifen, das von der Stütze getragen wird, wobei die Bauart derart ist, daß Bewegung eines der Arme 27 oder 28 dem anderen Arm eine entsprechende Bewegung in entgegengesetzter Richtung erteilt. An einem der Arme, z. B. 28, ist eine mit Schraubengewinde versehene Stange 31 (Fig. 2) befestigt. Zwischen dem Kopf 32 der Stange und einem auf der Stütze 26 befestigten Ohr befindet sich eine Feder 33, wobei die Bauart derart ist, daß die Feder 33 in der Ruhestellung den Arm 28 nach links bewegt (Fig. 2), und daher den Arm 27 nach rechts bewegt, um einen Lauffleck 34 zwischen den Halteteilen 36 festzuklemmen, wie dargestellt, wobei auf Wunsch ein Anschlag 35 verwendet werden kann, um die Bewegung dieser Arme zu begrenzen. Die Halteteile 36 ergreifen (Fig. 2) den Lauffleck an den Frontecken und können daher ungeachtet ihrer besonderen Bauart als Stirnanschlag bezeichnet werden.
Um den Lauffleck am hinteren Teile desselben, oder mit anderen Worten, an einem dem Stirnanschlag gegenüberliegenden Punkte zu ergreifen, ist der Rückenanschlag 37 angeordnet, welchem eine schwingende Bewegung gestattet ist, um den Lauffleck in einer Weise zu zentrieren. Das Lager 41 wird von einem Arm 43 getragen, der mit der Lauffleckplatte oder einem anderen mit dem Lauffleckhalter oder Träger beweglichen Teil verbunden ist, wobei die Bauart derart ist, daß die auf die Stange 19 wirkende Feder 24 in der Ruhelage bestrebt ist, den Stirnanschlag und den Rückenanschlag relativ zueinander zu bewegen, um einen Lauffleck zwischen die Eingriffsoder Halteteile dieser Führungen zu klemmen. Es wird also ersichtlich sein, daß der Lauffleck 34 zwischen der Vorder- und Rückenführung durch die nachgiebige Wirkung der Feder 24 gehalten wird. Wenn der Lauffleckhalter aus der Aufnahmestellung (ausgezogene Linien Fig. 1) in die Befestigungsstellung schwingt (punktierte Linien Fig. 1) ist offenbar eine Möglichkeit vorhanden, daß der Lauffleck von der Haltevorrichtung losgelöst oder fortgeschleudert werden könnte, und die vorliegende Erfindung schafft eine Vorrichtung, um diese mögliche schädliche Handlung zu verhindern oder zu überwinden.
Ein Ausführungsbeispiel der zu dem obigen
Zweck dienenden Vorrichtung ist in Fig. 1
. und 2 dargestellt, worin ein Hebel 46 bei 44 drehbar auf einem Arm 45 angeordnet ist, der von einem der den Lauffleckhalter tragenden Arme 4 aufwärts ragt. Mit dem unteren Ende dieses Hebels 46 ist bei 47 ein Keil 48 verbunden, der auf dem Zapfen 49 unter dem auf der Stange 19 befindlichen Kragen 25 hindurchgleiten kann, wenn der Hebel 46 auf seiner Stützächse 44 geschwungen wird. Mit dem Hebel 46 ist ein Arm 50 verbunden, an dem das eine Ende einer Feder 51 befestigt ist, deren anderes Ende mit dem Lauffleckträgerarm 4 verbunden ist, wobei die Bauart derart ist, daß die Feder 51, wenn sie sich frei bewegen kann, in der Normalstellung bestrebt ist, den Keil 48 vorwärts zu bewegen, in eine Lage zwischen dem Kragen 25 und dem Zapfen 49, und wenn er sich in dieser Stellung befindet, wird der Kragen 25 offenbar den den Stirnanschlag tragenden Schieber 22 versperren, so daß er sich nicht. aus seiner Klemmstellung oder von dem Rückenanschlag 37 fortbewegen kann. Es ist augenscheinlich wünschenswert, daß dieses charakteristische Versperren der Anschläge in der Lauffleckhaltestellung ausgeführt wird, wenn der Lauffleckträger oder Halter sich von der Aufnahmestellung in die Befestigungsstellung bewegt (Fig. 1), und zu diesem Zweck ist mit dem Arm 46 und auch mit dem Arm 50 ein Finger 52 verbunden, dessen Ende mit dem Ende eines von dem Kreuzkopf 1 vorragenden Anschlages in Berührung kommen kann, wenn der Lauffleckhalter durch seine Antriebsstange 7 in die in ausgezogenen Linien in Fig. 1 gezeigte Stellung bewegt wird, d. h. in die Aufnahmestellung; hierdurch wird der Keil 48, wenn der Halter jene Stellung einnimmt, zwischen dem Kragen 25 und den Zapfen 49 zurückgezogen, um dadurch den Stirnanschlag zu lösen und ihn der nachgiebigen Tätigkeit der Feder 24 freizugeben, wie leicht ■ verständlich. Wenn der Stirnanschlag so ausgelöst ist, kann der Lauffleck 34 leicht zwischen den Stirnanschlag und den Rückenanschlag gebracht werden durch einfaches Hinwegdrücken des Stirnanschlages von dem Rückenanschlag; infolge einer Bewegung des Lauffleckhalters oder Trägers nach der Befestigungsstelle (punktierte Linien Fig. 1) bewegt die Feder 51 den Keil 48 und drängt ihn vorwärts zwischen den Kragen 25 und die Zapfen 49, um die Anschläge in der angenommenen Stellung festzuhalten, wenn ein Lauffleck zwischen sie gebracht wird, und der Keil 48 bleibt in dieser Stellung, während der Lauffleckträger sich in die Befestigungsstellung und zurück bewegt, wobei zu verstehen ist, daß dieses charakteristische Versperren nicht vorzugsweise den Anschlägen eine Bewegung aufeinander zu erteilt, sondern sie nur in der Stellung festhält, die sie angenommen hatten, um sich einem zwischen ihnen festgeklemmten Lauffleck anzupassen.
Es ist auch ersichtlich, daß Merkmale der Erfindung, obwohl dieselbe nur in ihrer Anwendung bei Laufflecken beschrieben worden ist, auch in anderer Verbindung verwendet werden können, und die Erfindung umfaßt natürlich auch eine solche Verwendung.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Absatz-Auf nagelmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (36, 37), welche das Werkstück in dem Werkstückträger halten, durch eine Sperrvorrichtung (25 und 48, 49) selbsttätig versperrt werden (51, 50, 44, 45), um das Werkstück in dem Träger während dessen Bewegung von der Aufnahmestellung in die Arbeitsstellung festzuhalten.
  2. 2. Absatz-Aufnagelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung (25, 48, 49) gelöst (53, 52) wird, sobald der Werkstückträger (14) in die Aufnahmestellung gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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