DE229373C - - Google Patents

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DE229373C
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42#. GRUPPE
NICOLAUS WLADIMIROFF in PARIS.
Schalldose für Sprechmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schalldose für Sprechmaschinen, bei der die geometrische Schwingungsachse des Schallstiftträgers in der Ebene der am Rand eingeklemmten Membran liegt, und besteht in der Anbringung der Achslager an den Seiten der Schalldose in solcher Höhe, daß die geometrische Schwingungsachse des Schallstiftträgers den eingeklemmten Rand der Membran durchdringt.
ίο Es ist dann der wirksame Hebelarm des Schallstiftträgers nicht größer als der Radius der Membran, greift aber doch immer noch in der Mitte der Membran an. Durch diese Anordnung wird, wie Versuche ergeben haben, eine besonders gute Ton wirkung erzielt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an einer Schalldose für Berliner Schrift mit doppelter Schalleitung dargestellt; sie ist aber natürlich ebensogut bei Schalldosen mit einfächer Schalleitung und bei solchen für Edisonschrift verwendbar.
Fig. ι veranschaulicht die Schalldose von der Seite des Nadelhalters.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt derselben in der Richtung der Membran selbst.
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt der Dose, von der Flachseite der Membran gesehen.
Am unteren Teile der Dose ist ein Ausschnitt angebracht, welcher gestattet, die Achse des Schallstiftträgers auf die Linie 3-3 der Peripherie der Membran zu verlegen. Auf beiden Seiten dieses Ausschnittes sind zwei Kugeln oder Schneiden 2, 2 befestigt, deren Höhepunkte genau in die Linie 3-3 fallen, welche durch die Membran mitten zwischen
den Klemmringen 4 durchdringt. Auf diesen Kugeln oder Schneiden 2, 2 bewegt sich das Pfannenlager 5 des Schallstiftträgers. Dieses besteht aus einem Halbzylinder, in dessen Zentrum sich eine Rinne 6 befindet, in welcher die Kugeln oder Schneiden 2, 2 ruhen.
Konzentrisch mit der Achse des Halbzylinders 6 sind an beiden Enden desselben zwei ringförmige Rillen 7, 7 von keilförmigem Querschnitt eingedreht, in welchen zwei andere Kugeln 8, 8 liegen, welche durch zwei miteinander verbundene Halbringe 9, die mit drei Ohren 10 versehen sind, vermittels dreier Schrauben in der Rille gehalten werden. Die drei Schrauben, deren Köpfe auf Kautschukringen oder Federn ruhen, sind mittels dreier auf den beiden Flachseiten der Dose angebrachten Ohren befestigt und in die Ohren der zwei verbundenen Halbringe eingeschraubt. An dem Pfannenlager 5 ist der zur Übertragung der Stiftbewegungen auf die Membran dienende Hebel 11 sowohl als auch der zum Festhalten des Schallstiftes dienende Block 12 befestigt.
Die Membran ist bei dem dargestellten Beispiel nicht nur durch die üblichen Klemmringe gehalten, sondern außerdem noch mittels der Schrauben 14, welche ebenfalls sich auf der Linie 3-3 befinden, an die Dosenfassung angeschraubt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schalldose für Sprechmaschinen, bei der die geometrische Schwingungsachse des Schallstiftträgers in der Ebene der am
    Rand eingeklemmten Membran liegt, gekennzeichnet durch die Anbringung der Achslager an den Seiten der Schalldose in solcher Höhe, daß die geometrische Schwingungsachse des Schallstiftträgers den eingeklemmten Rand der Membran durchdringt.
  2. 2. Schalldose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran an den Schnittpunkten ihres Klemmrandes mit der geometrischen Schwingungsachse außer durch die übliche Klemmung noch durch eine Verschraubung mit der Schalldosenfassung verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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