DE228751C - - Google Patents
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- DE228751C DE228751C DENDAT228751D DE228751DA DE228751C DE 228751 C DE228751 C DE 228751C DE NDAT228751 D DENDAT228751 D DE NDAT228751D DE 228751D A DE228751D A DE 228751DA DE 228751 C DE228751 C DE 228751C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/10—Initiators therefor
- F42B3/103—Mounting initiator heads in initiators; Sealing-plugs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 228751 -KLASSE 78 e. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung elektrischer Minenzünder, und
zwar wird durch das neue Verfahren bezweckt, die gleichzeitige und gleichmäßige Herstellung
einer größeren Menge von Minenzündern zu ermöglichen.
Das Verfahren besteht darin, daß aus Draht eine Schlaufenserie gewickelt wird, und daß
die Strangteile dieser Schlaufenserie in Isoliermaterial eingebettet werden. Hierdurch wird
dem Ganzen ein fester Halt gegeben, und es wird nunmehr die Polbildung vorgenommen,
indem, wenn man Spaltglühzünder herstellen will, man die auf einer Seite aus der Isoliermasse
herausstehenden Schlaufenkrümmungen durchspaltet oder die Enden abschert und dann die
Drahtenden durch Glühdrähte verbindet. Es erfolgt dann in üblicher Weise das Eintauchen
in Zündsatz. Auf der entgegengesetzten Seite von der Isoliermasse hängen die Schlaufen noch
durch Verbindungsstücke zusammen, und um Einzelanordnungen zu erhalten, werden dann
die Isoliermasse und die Schlaufenverbindungsstücke unterteilt. Die durch die Unterteilung
aus der Isoliermasse herausstehenden freien Enden dienen dann zum Anschluß der Leitungsdrähte.
Um ein bequemes Unterteilen zu ermöglichen, wird man zweckmäßig die Wicklung des Drahtes
derart vornehmen, daß die auf einer Seite gelegenen Schlaufenbiegungen größer als die auf
der anderen Seite sind, wobei die kleineren Krümmungen die später zu einem Zünder gehörenden
Stränge verbinden, während in den größeren Krümmungen die Abtrennung statt45
findet. Die Form der Krümmung ist hierbei gleichgültig.
Was nun die Isolierung anlangt, so kann diese als eine Einbettung in ein Gußmaterial ausgeführt
werden, oder es kann eine Zwischenbettung der Schlaufenserie zwischen eine Doppellage
von Isoliermaterial stattfinden. Als Isoliermaterial eignet sich Papiermache, Hartgummi,
Zement, Fiber usw.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt worden.
Fig. ι zeigt die Schlaufenserie nach der Wicklung.
Der Draht α ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel so gewickelt worden, daß
die Schlaufen aus Parallelsträngen 1,2 gebildet werden, wobei je zwei benachbarte
Schlaufen durch Krümmungen 3 verbunden sind, während die Stränge 1, 2 untereinander
durch gleichmäßige kleinere Krümmungen 4 zusammenhängen.
Fig. 2 zeigt diese Schlaufenserie nach der Einbettung in Isoliermaterial. Es ist bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel angenommen worden, daß, wie aus dem Querschnitt Fig. 3
zu ersehen ist, zwei Papiermachelagen b die Schlaufenserie unter Einfügung eines Klebemittels
zwischen sich fassen. Hierdurch werden die Schlaufen unverrückbar in ihrer Spannungslage festgehalten. Darauf findet, wie die Fig. 4
zeigt, durch Abscherung die Bildung gleichmäßigen Polabstandes statt. Die nunmehr frei
stehenden Drahtenden werden durch Glühdrähte verbunden und in Zündsatz getaucht.
Zweckmäßig schert man auch gleich die größeren Krümmungen, die die einzelnen Schlaufen mit-
55
60
einander verbinden, durch, um nachher nur den Isolator zwischen den Schlaufen auseinandertrennen
.zu müssen. Sollen Spaltzünder erzeugt werden, so wird nicht in einer Ebene
abgeschoren, sondern jede Schlaufenkrümmung für sich gespalten. Die rückwärtigen Drahtenden
c, d dienen zum Anschluß von Leitungsdrähten.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform
ίο dargestellt. Die Langstege der Schlaufen sind
länger ausgeführt als bei der Schlaufenserie nach Fig. i, und es hat eine doppelte Einbettung
stattgefunden. Durch Trennung zwischen den beiden Einbettungen wird die doppelte Anzahl
von Zündern erzielt.
Fig. 6 stellt in Ansicht einen abgetrennten fertigen Zündkopf dar. An den freien Enden des
Schlaufendrahtes werden die Leitungsdrähte angeschlossen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung gleichmäßiger elektrischer Minenzünder, dadurch gekennzeichnet, daß die Zünderdrähte der späteren Einzelzünder zuerst zu einer Schlaufenserie aufgewickelt und dann.mit den Strangteilen der Schlaufen in Isoliermaterial eingebettet werden, worauf die Polbildung, die Trennung der größeren Schlaufen und die Abtrennung der Einzelzünder stattfindet.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufenbildung derart erfolgt, daß die für die Herstellung der Pole dienenden Schlaufenbiegungen kleiner sind als die auf der entgegengesetzten Seite liegenden Krümmungen.
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufenstränge zwischen zwei Lagen von Isoliermaterial eingebettet werden.
- 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine doppelte Einbettung der Schlaufenstränge mit Zwischenräumen zwischen beiden Ein- 45 · bettungen stattfindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228751C true DE228751C (de) |
Family
ID=489122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228751D Active DE228751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228751C (de) |
-
0
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