DE228523C - - Google Patents

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DE228523C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F7/00Accessories for wings not provided for in other groups of this subclass
    • E05F7/04Arrangements affording protection against rattling

Landscapes

  • Hinge Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 228523 —' KLASSE 63 h. GRUPPE
in BERLIN.
an Fahrzeugen oder für andere Zwecke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Festhalten und zum Verhüten des Klapperns von Türen und Fenstern an Fahrzeugen oder für andere Zwecke durch federnde Vorsprünge. Gegenüber bekannten ähnlichen Einrichtungen besteht das Wesen der Erfindung darin, daß an einem feststehenden oder beweglichen Teil, z. B. an einem feststehenden bzw. in seiner Lage unveränderlichen Tür- oder Fensterrahmenfutter, ein oder mehrere Ringe innerhalb einer. Metallfassung und lose auf einer daran befestigten Achse mittels geeigneten Federdruckes so gehalten werden, daß der Ring mit der inneren Wandung einseitig
!5 gegen die Achse gedrückt und aus der Metallfassung so weit vorgeschoben wird, daß sich der Ring möglichst fest gegen einen gegenüber gebrachten anderen Teil (z. B. Tür, Fenster, aufklappbare Deckleiste für den Schiebefenster- schlitz in der Tür usw.) legen und der Lage dieses anderen Teiles sich möglichst anpassen kann, wobei auch ein Eingriff des oder der Ringe in den anderen Teil stattfinden kann.
Obwohl der Erfindungsgegenstand den verschiedensten Zwecken nutzbar gemacht werden kann, soll derselbe insbesondere dazu dienen, die Fenster und Türen an Straßenfahrzeugen festzuhalten.
Man hat sich zwar schon' vielfach bemüht, Vorrichtungen zu dem gleichen Zweck zu konstruieren, jedoch war man bisher nicht imstande, dies mit. tunlichst einfachen Mitteln zu erreichen, wie sie zur Erfüllung beabsichtigten Zweckes unbedingt notwendig sind. So stellt beispielsweise ein Automobilstraßenfahrzeug zur gewerbsmäßigen Personenbeförderung ganz besondere Anforderungen in bezug auf Einfachheit der zur Anwendung gebrachten Mittel, zuverlässige Wirkung ' und dauernde Haltbarkeit, da bekanntlich gerade die Fahrzeuge vorerwähnter Art infolge der unausgesetzten Erschütterungen aller Teile nach allen Richtungen hin einer sehr schnellen Abnutzung ausgesetzt sind und bisher bei ihnen ein ununterbrochen störendes Klappern der Türen und Fenster unvermeidlich war. Mit Rücksicht hierauf lag das Bedürfnis vor, eine Vorrichtung zu konstruieren, die allen Anforderungen entspricht, widerstandsfähig und auch bei jenen Türen oder Fenstern mit Erfolg anzubringen ist, deren Kanten nicht mehr parallel zum Rahmenfutter stehen, oder bei denen die Fenster ohne Rahmen von aufklappbaren Deckleisten der Schiebefensterschlitze in den. Türen nur lose gehalten werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Anordnung. Fig. 1 und 2 zeigen in Vorder- und Seitenansicht zwei zusammengehörige Teile der Vorrichtung; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach A-B der Fig. 1; Fig. 4 ist ein Querschnitt durch eine geschlossene Tür; Fig. 5 erklärt die Wirkung an einer Tür, deren Kante nicht mehr parallel zum Futter steht; Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform eines Einzelteiles.
Die zweckmäßig im Rahmen einer Tür
oder eines Fensters befestigte Vorrichtung (Fig. ι und 3) besteht aus einer als Fassung dienenden Platte α mit Ausschnitten, in denen Ringe b angeordnet sind. Durch diese ist eine Achse ä gesteckt und auf der Platte a in Lagern β und f befestigt. Gegen den Ring b drückt eine Feder, z. B. eine Blattfeder c, wodurch der Ring b einseitig gegen die Achse d und aus dem Plattenausschnitt ziemlich weit herausgedrückt wird. Die Haltung des Ringes b in der Fassung α geschieht derart, daß bei einem Stoß gegen den hervorstehenden Ringteil möglichst leicht eine rollende Bewegung entsteht und Reibungen tunlichst vermieden werden. Der andere zur Vorrichtung . verwendete Teil (Fig. 2) ist eine Platte g, die entweder glatt sein kann oder aber, wie es in Vorschlag gebracht wird, mit leistenförmigen Erhöhungen h (oder an Stelle derselben mit einer Vertiefung oder mehreren derselben) versehen ist. Ist aber der den Ringen b gegenüber zu bringende Teil selbst aus Metall hergestellt, wie es z.B. bei den aufklappbaren Deckleisten der Schiebefensterschlitze in den Türen der Fall ist, welche meist aus U-förmigem Eisen bestehen, dann kann der in Vorschlag gebrachte zweite Teil g (Fig. 2) in Fortfall kommen, und können die Erhöhungen oder Vertiefungen in der Deckleiste o. dgl. angebracht werden.
Die Fig. 4 zeigt beispielsweise eine im Futterrahmen m befindliche und geschlossene Tür n, gegen welche zwei vorbeschriebene Ringe b drücken und die Tür festhalten. Diese Wirkung tritt auch dann ein, wenn der Futterrahmen m und die Türkante η (Fig. 5) nicht mehr parallel gegenüberstehen, weil die Ringe b sich lose in den Ausschnitten der Fassung a bewegen und sich infolge des dahinter wirken-
4.0 den, ziemlich starken Federdruckes der Lage der Gegenfläche η anpassen müssen.
Der durch Fig. 1 und 2 veranschaulichte Teil ist mit zwei Ringen b ausgerüstet. An Stelle dieser zwei Ringe können aber auch mehrere, z. B. drei, vier usw., treten, und kann es unter Umständen auch geraten sein, nur einen Ring allein zur Anwendung zu bringen. Es wird jedoch besonderer Wert auf die Anordnung einer tunlichst breiten oder langen und in sich selbst gelenkigen Festhaltung gelegt, wie es bei Anordnung von zwei oder mehr und ziemlich schmalen Ringen möglich ist.
Um das Anpassungsvermögen der Ringe b an die gegenüber kommende und eventuell schief stehende Fläche zu unterstützen, können die Ringe b, wie es durch die Fig. 6. gezeigt ist, eine kuglige äußere Begrenzungsfläche erhalten.
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Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Festhalten und zum Verhüten des Klapperns von Türen und Fenstern an Fahrzeugen oder für andere Zwecke durch federnde Vorsprünge, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Anzahl Ringe (b), die z. B. an einem Türoder Fensterrahmenfutter angebracht, innerhalb einer Fassung (a) auf einer Achse (A) lose gehalten und mittels einer Feder (c) einseitig gegen die Achse (A) und aus der Fassung herausgedrückt werden, und durch eine mit Erhöhungen oder Vertiefungen ausgerüstete, den Ringen gegenüber angebrachte Druckplatte (Beschlag g), so daß mittels der unter ziemlich starkem Federdruck stehenden Ringe (zwei oder mehr derselben) eine tunlichst breite und in sich gelenkige Festhaltung erzielt wird, welche sich der Gestalt und Lage des gegenüber gebrachten Teiles anpaßt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Begrenzungsfläche der Ringe (b) kugelförmig gekrümmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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