DE228461C - - Google Patents

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DE228461C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 228461 -■ KLASSE-51 c. GRUPPE
FRITZ GERBER in HALLE a. S.
(Geigen, Bratschen).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1910 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, mit Sicherheit festzustellen, ob eine Geige oder ein ähnliches Saiteninstrument die richtige Körpermensur besitzt, sowie mit Sicherheit die richtige Körpermensur anzuzeichnen und hiernach den Steg zu verstellen. Sie besteht aus einer dreiteiligen Schiene, deren mittlerer Teil einen Anschlag besitzt, mit welchem er an die Oberkante des Geigenkörpers angelegt wird. Die beiden äußeren verschiebbaren Teile der Schiene werden durch eine Schraubspindel verstellt, welche entgegengesetzte Gewinde von bestimmtem Steigungsverhältnis besitzt und in dem mittleren Teil der Schiene derart geführt ist, daß sie sich gegen den von diesem Teil getragenen Anschlag in der Längsrichtung nicht verschieben kann.
Um bei dieser Vorrichtung für die ver-
ao schiedenen Instrumente die richtige Korpermensur anzuzeigen, ist einer der gegeneinander verschiebbaren Teile der Schiene mit einer entsprechenden Skala und ein zweiter Teil mit einem Zeiger versehen. Dasjenige Ende der Schiene, welches den Stift zum Anzeichnen der Stegmitte trägt, ist derartig ausgebildet, daß der Stift in der Höhenrichtung verstellt werden, kann. Dieses hat den Zweck, den Stift der verschiedenen Höhenlage des Griffbrettes über der Decke der Geige entsprechend einstellen zu können.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 in der Seitenansicht die neue Vorrichtung in ihrer Anwendung zum Feststellen, der ,richtigen Körpermensur auf einer Geige dargestellt. Fig. 2 veranschaulicht die Vorrichtung allein in der Oberansicht.
Die Vorrichtung besteht aus einer dreiteiligen Schiene a, b, c. Der mittlere Teil a der Schiene trägt einen Anschlag d, mit welchem die Schiene gegen die Oberkante des Geigenkörpers hart an dem Hals der Geige angelegt wird. Die beiden Teile δ und c besitzen Augen b1 und c1, in welche eine doppelte Schraubspindel δ2, c2 eingreift. Die Schraubspindel führt sich mit ihrem Kopf in einem Ausschnitt des mittleren Teiles a der Schiene, so daß sie ihre Lage zu dem Anschlag d nicht verändern kann. Das Gewinde auf den Teilen δ2 und c2 ist verschieden, und zwar besitzt das Gewinde in dem Teil ö2 eine größere Steigung als in dem Teil c2, da sich, der Abstand zwischen dem Chorholz und der Oberkante des Geigenkörpers zu dem Abstand zwischen dem Steg und der Oberkante des Geigenkörpers etwa wie 2: 3 verhalten muß.
Nachdem der Anschlag d an den Geigenkörper angelegt ist, wird, während die Schiene a, b, c sich über dem Griffbrett befindet, die j Schraubspindel δ2, c2 so weit verstellt, daß das Ende des Teiles c der Schiene gegen das Oberchorholz f sich anlegt. . Der in dem Ende des Teiles δ befindliche Stift g zeigt dann genau die Stelle an, an welcher der Steg zum Stützen der Saiten stehen muß. Das Griffbrett der Streichinstrumente ist je nach der Größe derselben und nach den Wünschen des Spielers verschieden breit. Deshalb ist der
Anschlag d um einen Bolzen h drehbar, so daß er sich immer dicht am Hals der Geige anlegen kann. Der Anschlag d wird zweckmäßig durch eine um den Bolzen herumgewundene Feder heruntergeklappt und kann durch einen Winkelhebel i in der hochgedrückten Stellung festgehalten werden.
Auf dem Teil α der Schiene ist eine Skala k angebracht, welche anzeigt, in welcher Stellung ein auf dem Teil b angebrachter Zeiger I sich befinden muß, wenn die Normalmensur für die verschiedenen Instrumente (Y2 Violine, V1 Violine, 4/4 Violine und Bratsche) richtig eingehalten werden soll.
Um der bei den verschiedenen Instrumenten verschiedenen Höhenlage des Griffbrettes über der Decke und demgemäß richtigen Steghöhe
. zu entsprechen, ist der Stift g in dem Teil b der Schiene in der Höhenrichtung verstellbar, und es ist auch hier eine Skala angebracht, welche die Einstellung bei Benutzung der Vorrichtung für die verschiedenen Instrumente anzeigt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    .· i. Vorrichtung zum Ermitteln der richtigen Körpermensur bei Saiteninstrumenten (Geigen, Bratschen), gekennzeichnet durch eine dreiteilige Schiene, deren mittlerer Teil einen Anschlag zum Anlegen an den Geigenkörper und eine die beiden äußeren verschiebbaren Teile durch entgegengesetzte Gewinde von bestimmtem Steigungsverhältnis einstellende Schraubspindel in gleichbleibender Lage zum Anschlag trägt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Stegmitte anzeigende Ende mit einem in der Höhenrichtung einstellbaren Stift versehen ist. ' ■ .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE228461C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998035338A3 (de) * 1997-02-11 1998-11-19 Plek Gitarrentechnologie Gmbh Verfahren und vorrichtung zur optimierung der saitenlage von zupf- und streichinstrumenten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998035338A3 (de) * 1997-02-11 1998-11-19 Plek Gitarrentechnologie Gmbh Verfahren und vorrichtung zur optimierung der saitenlage von zupf- und streichinstrumenten

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