DE22809C - Neuerungen an Schmier- oder Achsbuchsen-Systemen für Wagenräder - Google Patents

Neuerungen an Schmier- oder Achsbuchsen-Systemen für Wagenräder

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DE22809C
DE22809C DENDAT22809D DE22809DA DE22809C DE 22809 C DE22809 C DE 22809C DE NDAT22809 D DENDAT22809 D DE NDAT22809D DE 22809D A DE22809D A DE 22809DA DE 22809 C DE22809 C DE 22809C
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DE
Germany
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axle
steering knuckle
reservoir
arrangement
innovations
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DENDAT22809D
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E.MERS in Schärbeck b. Brüssel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B35/00Axle units; Parts thereof ; Arrangements for lubrication of axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B2900/00Purpose of invention
    • B60B2900/50Improvement of
    • B60B2900/511Sealing
    • B60B2900/5118Sealing against oil-loss

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1882 ab.
Der angestrebte Zweck ist die Vereinfachung der Construction von Wagenachsen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist ein Längsschnitt durch die Achsbüchse, Fig. 2 zeigt einen Achsschenkel, für welchen sie bestimmt ist.
Die Achsbüchse aus Gufs von irgend welchem giefsbaren Material wird in verschiedenen geeigneten Gröfsen in einem Stück hergestellt. Die schwächere Partie derselben, AB A1B1, ist aufsen leicht konisch, das Innere DD' b P derselben, welches den Achsschenkel MMX NN1 aufnimmt, jedoch vollkommen cylindrisch.
2 oder 3 cm vom Ende der Achsbüchse entfernt, ist nach innen ein ringförmiger Vorsprung C C' D Di angebracht, zwischen dessen unterer Fläche .DZ»1 und dem Ende MM1 des Achsschenkels ein Spielraum von 1 bis 2 mm bleibt.
Bei bbxff erweitert sich der Innenraum zu einer Art Reservoir zur Aufnahme des Schmieröls, mit welcher Erweiterung die leichte Verstärkung NPN1P1 des Achsschenkels correspondirt. In der Mitte dieser Verstärkung ist eine runde Rinne R Rx ausgedreht und hinter dieser eine Rolle PP1 QQ1 auf den Achsschenkel aufgeschoben, in deren Umfang gleichfalls eine Rinne SS1 eingedreht ist. Das OeI-reservoir der Büchse ist durch einen zweiten, nach innen ragenden Vorsprung FF1 G G1 abgegrenzt, dessen lichte Weite gerade dem Achsschenkel den Durchtritt gestattet.
Die Büchse läuft in einem stärkeren Cylinder aus, welcher aufsen theilweise mit Gewinde versehen ist und dasjenige Ende der Büchse bildet, durch welches der mit seiner Rolle versehene Achsschenkel eingesteckt wird, und zwar so weit, dafs die Rolle gegen den Vorsprung G G1 liegt, von welchem sie durch eine Lederscheibe, welche die Reibung vermindert und den Austritt des OeIs verhindert, getrennt ist.
Eine mit innerem Gewinde versehene Muffe H drückt ein aus zwei Theilen bestehendes Flantschstück H1 gegen die andere Seite der Rolle P P1 QQ1, wodurch der Schlufs noch erhöht ist, zumal zwischen Rolle und Flantschstück gleichfalls ein Lederring angeordnet ist. Ein Arretirungsstift k verbindet das Flantschstück mit der Büchse, so dafs erstere der rotirenden Bewegung der letzteren folgen mufs.
Das andere Ende der Büchse ist durch eine Deckelschraube A A1 LL1 geschlossen, welcher Schlufs durch zwischengelegte Lederscheiben A A1 α α1 und CC1 cc1 vollkommen gemacht wird.
Um einen noch dichteren Schlufs zu erzielen und dem Ganzen eine gröfsere Haltbarkeit zu verleihen, ist das Ende des Achsschenkels mit einer mit Gewinde versehenen Bohrung versehen, in welche durch die Oeffnung c cl ddl des oberen, inneren Vorsprunges hindurch ein Schraubenbolzen eingezogen ist, welchen der.. Erfinder Sicherheitsbolzen nennt, Fig. 1, und dessen Kopf in der Höhlung der Deckelschraube liegt. Dieser Bolzen ist nicht durchaus nöthig; die Anwendung empfiehlt sich jedoch wegen der durch ihn . gebotenen Vortheile, und ist es alsdann nöthig, diesem Bolzen Linksund der Muffe H Rechtsgewinde (oder umgekehrt) zu geben.

Claims (1)

  1. Das Schmiermaterial wird mittelst einer Kanne durch die Oeffnung c cx dd1 eingeführt, indem der Achse eine geneigte Stellung gegeben wird, so dafs das OeI zwischen Büchse und Achsschenkel in das Reservoir gelangen kann. Ist das. Gefährt in Thätigkeit, so versieht sich der Schenkel aus diesem Reservoir mit Fett, welches durch die Rotation der Büchse über den ganzen Schenkel vertheilt wird. Um das Vertheilen des Schmiermaterials noch zu erleichtern, versieht der Erfinder den Achsschenkel mit einer oder mehreren Nuthen, welche entweder geradlinig in dessen Längsachse laufen oder denselben in Schraubenlinie umgeben.
    Patenτ-Ansprüche:
    In dem zur Aufnahme des Achsschenkels dienenden Innenraum von Achs- bezw. Schmierbüchsen die Anordnung eines Vorsprunges C C1 D JD1, welcher den Austritt des Oeles aus dem Reservoir in die Kapsel verhindern soll.
    An Radbüchsen zur Sicherung derselben auf den Achsschenkeln und zum dichteren Abschlufs des Oelreservoirs die Anordnung einer Sicherheitsschraube x, sowie die Anordnung einer Flantschmuffe H1 in Combination mit der mit innerem Gewinde versehenen Gegenmuffe H.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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