DE21148C - Neuerungen an Achsbuchsen für Last- und andere Wagen - Google Patents

Neuerungen an Achsbuchsen für Last- und andere Wagen

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DE21148C
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Germany
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axle
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DENDAT21148D
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CH. STOLBERG in Berlin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/10Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Juli 1882 ab.
Diese Neuerungen betreffen die Anordnung einer Buchse für Wagenachsen, deren Lochdurchmesser nach Belieben verändert werden kann, welche sich völlig centrisch abnutzt, welche sich stets elastisch federnd an die Achsschenkel anlegt und welche selbsttätig auf gleiche OeI-vertheilung in der ganzen Achsschenkellänge hinwirkt.
Diese Buchsenanordnung besteht in der Einschaltung einer Schraubenfeder (cylindrisch oder konisch) in die eigentliche Buchse, welche letztere wie gewöhnlich in die Radnabe eingesetzt wird, und kann diese elastische Schraubenfeder aus beliebigem Material hergestellt sein. Dieselbe wird so verstellbar angeordnet, dafs ihr innerer Durchmesser nach Belieben (der Achse und der Abnutzung entsprechend) variirt werden kann. Die Verstellbarkeit des Durchmessers kann auf verschiedene Weise hergestellt werden.
In Fig. ι bis 3 beiliegender Zeichnung ist a eine Schraubenfeder, welche einerseits an dem Ring r befestigt ist, andererseits mit ihrem aufgebogenen Ende bezw. Stift / in einer Nuth n der Buchse läuft; der Stift i verhindert die Drehung des Federendes i, wenn durch Drehung des anderen Federendes (Ring r vermittelst Schlitzes v) die Feder gespannt und auf kleineren Durchmesser gebracht werden soll.
In Fig. 4 ist eine Schraubenfeder dargestellt, bei welcher durch Auseinanderziehen der Durchmesser verändert wird. Die Feder besitzt zu diesem Zweck auch auf dem anderen Ende i einen Schlufsring, der durch Mutter m und Gewinde nach aufsen gezogen werden kann.
Der Schlufsring kann event, fortfallen, die Feder direct an der Mutter m oder einem anderweitig nach aufsen bewegbaren Mechanismus befestigt sein.
In Fig. S ist die Schraubenfeder, welche am Ende ο einen geschlitzten, federnden Ring r besitzt, auf der konischen Achse verschoben durch die in dem Nabenschlitz η der Achsbuchse sitzende Schraube s, und zwar nach links. Die ausgehöhlte Einlage/ mit Ansatz/1 schiebt das vordere Ende i der Schraubenfeder. Die nach dieser Richtung hin engere konische Achsbuchse drückt die Schraubenfeder zusammen.
Ebenso kann die Feder nach dem dickeren Theil des Achsschenkels verschoben werden, wobei also kein Zusammendrücken der Feder selbst, sondern nur ein Verschieben stattfindet; das Innere der Achsbuchse B mufs in diesem Falle cylindrisch sein.
In Fig. 6 ist diese Art der Bewegung dargestellt.
Die Schraubenfeder schiebt hier das OeI gleichmäfsig vor sich her über die.ganze Länge des Achsschenkels. Das OeI läuft, nachdem es die Windungen passirt hat, in die Nuth zurück (für den linken und rechten Achsschenkel mufs entsprechende Federwindung genommen werden).
Die Feder wird getragen durch die Achsbuchse selbst, und ihre Elasticität sichert ein stetes Anliegen an Buchse B, Spiralfeder α und Achsschenkel.
Das Wagenrad hat beim Lastwagen Spielraum auf der Achse, so dafs es sich in der Schenkelrichtung auf derselben bewegen kann. Es wird deshalb zum Zweck des Oelhaltens für diese seitlich bewegbare Buchse auf jedem Buchsen-
ende ein nach innen gerichteter Ledernng ζ angebracht, welcher sich elastisch an die Achse anlegt und bei der seitlichen Achsenbewegung das OeI in der Buchse vor sich herschiebt, so dafs kein OeI austreten kann; aufserdem kann diesem inneren Ringe noch ein zweiter Lederringz1 hinzugefügt werden, welcher den äufseren Schmutz vor sich herschiebt und den Achsschenkel rein hält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Achsbuchsen für Last- und andere Wagen die Anwendung und Einlegung einer elastischen Schraubenfeder als Lager in die -Achsbuchse zum Zweck der Schaffung eines im Durchmesser variablen, sich centrisch abnutzenden und sich selbsttätig schmierenden, ersetzbaren und stets an der Achse anliegenden Lagers.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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