DE22781C - Neuerung an Accumulatoren - Google Patents

Neuerung an Accumulatoren

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DE22781C
DE22781C DENDAT22781D DE22781DA DE22781C DE 22781 C DE22781 C DE 22781C DE NDAT22781 D DENDAT22781 D DE NDAT22781D DE 22781D A DE22781D A DE 22781DA DE 22781 C DE22781 C DE 22781C
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DE
Germany
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electrodes
lead
innovation
thin
accumulators
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Active
Application number
DENDAT22781D
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English (en)
Original Assignee
L. SOMZEE in Brüssel
Publication of DE22781C publication Critical patent/DE22781C/de
Active legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/14Electrodes for lead-acid accumulators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
LEON SOMZEE in BRÜSSEL. Neuerung an Accumulatoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1882 ab.
Die Neuerung besteht in der Anwendung vielgeästeter oder vielflä'chigerElektroden ohne Zwischenschiebung von hemmenden Scheidewänden.
Die beiliegende Zeichnung vergegenwärtigt in Fig. ι und 2 die End- und Seitenansicht (letztere im Schnitt) des Accumulators.
Die Elektroden der einzelnen Elemente bestehen aus mehreren, durch Stifte K mit einander verbundenen Drahtgittern oder Netzen, von denen die Maschen des inneren Netzes X verhältnifsmäfsig dicht sind, während das äufsere, sogenannte Rückhaltnetz Y weiter entfernt liegende Maschen hat und von einem leichten Canevas Z umgeben ist, welcher an den Stiften K angeheftet ist. Die so gebildete Drahtkiste wird mit Bleioxyd angefüllt und von dem Canevas bedeckt, welcher den zwischen den Elementen stattfindenden Reactionen fast gar keinen Widerstand leistet.
•Das Elementenpaar besteht demnach im wesentlichen aus netz- oder fächerförmig gebildeten Elektroden, welche infolge der grofsen Anzahl ihrer Angriffsflächen die Decomposition bezw. Recomposition der zwischen den. einzelnen Massen aufgehäuften Metalloxydschicht sehr begünstigen. Die besondere Construction der drei Netze, welche von den Leitungs- und Haftstiften K des Canevas durchkreuzt sind, verleihen dem Ganzen eine hinreichende Steifheit und gleichzeitig eine grofse Leichtigkeit.
Zu bemerken ist noch, dafs die polarisirende Oberfläche der negativen Elektrode doppelt so grofs ist als die der positiven Elektrode, d. h. die Maschen der letzteren sind weniger zahlreich als die der ersteren.
Die Elemente werden auf gewöhnliche Weise in gesäuertes Wasser eingesetzt.
Die Fig. 3 stellt eine Modification dar, in welcher die Elektroden ebenfalls aus mehreren Gittern, wie in Fig. 1 und 2, oder aus dünnen Platten XX bestehen, deren warzenförmige Oberflächen kleine Vertiefungen bilden, wie dies die beiden Fig. 4 zeigen. Die Warzen dieser Platten dienen zur Aufnahme der Stifte K, welche an ihren Enden gespalten und durch dünnen Draht J verbunden werden können. Die, Mennige wird von den gebildeten Zellen zurückgehalten und ist ihre Berührungsfläche mit den vielverzweigten Elektroden sehr grofs.
Hat die Oxydschicht eine geringe Stärke, so ist es nicht nöthig, dieselbe durch eine besondere Masse zusammenzuhalten, da sie infolge ihrer Zertheilung viel weniger dem Auseinanderfallen ausgesetzt ist, als wenn sie ein einziges Stück bilden würde. Ist die Schicht dagegen sehr stark, so kann zwischen den Elementen ein von der Säure unangreifbarer poröser Teig P, ζ. B. ein Amiantteig, eingeschoben werden. Die Reactionen finden durch diesen besonderen Teig in derselben Weise wie bei Anwendung von gesäuertem Wasser statt und wird dadurch die Wirksamkeit der Batterie nicht vermindert.
In Fig. 5 bestehen die Elektroden aus sehr zertheilten Massen, wie z. B. Bleischrot für die positive Elektrode und losem Kohlenstaub für die negative Elektrode.
Ein aus Glas oder Ebonit bestehendes Gefäfs V enthält einen Sack aus feiner, aber wenig dichter Leinwand, dessen Durchmesser D etwas geringer ist als der des Gefäfses. Dieser Sack hat einen aus einer verzinnten Eisenplatte P
bestehenden steifen Boden und ist an drei oder vier Metallstützen befestigt, welche gleichzeitig als Elektricitä'tsleiter der im Sack auf einander gehäuften Elemente dienen. Letztere werden dadurch gebildet, dafs zuerst eine dicke Mennigeschicht M auf dem Boden des Sackes ausgebreitet wird, auf welcher eine leichte Schicht Bleischrot χ und dann wieder eine Schicht Mennige zu ruhen kommen. Dieses Element wird durch ein leichtes, poröses Kautschukgewebe T von dem folgenden Element getrennt, welches aus einer auf dem Gewebe ausgebreiteten Mennigeschicht besteht, in welcher eine Lage pulverisirter Kohle x' eingestampft und auf welcher alsdann eine zweite Mennigeschicht gelagert wird. Dadurch, dafs eine beliebige Anzahl solcher Elementenpaare über einander · gelegt werden, wird eine accumulirende Sä'ulenbatterie gebildet, deren innerer Widerstand aufserordentlich gering ist, weil der Sack nur einen dünnen Peripheriestreifen im Vergleich zur grofsen Berührungsfläche der Mennigemasse bildet. Der Widerstand der Zwischengewebe T T' kann unberücksichtigt gelassen werden, da die chemische Action stets den geringeren Widerstand bietenden Weg am Umfange des Sackes nimmt.
Die Vielflächigkeit der Elektroden kann auch noch dadurch erreicht werden, dafs spiral- oder röhrenartig zusammengerollte dünne Bleiblattstreifen oder aber dünne Bleiröhren irgend welchen Querschnitts mit Mennige angefüllt und, wie in Fig. 6, 7 und 8 dargestellt, über einander angeordnet werden. Diese Röhren können entweder unabhängig von einander sein (Fig. 7), oder aber ein einziges Zellenstück bilden (Fig. 8). Im übrigen ist die Batterie wie in Fig. 1 und 3 angeordnet.

Claims (1)

  1. Pat EN-T-An spruch:
    Die Herstellung eines Elektricitä'tsaccumulators dadurch, dafs von Leitungsstiften durchkreuzte Drahtgitter oder warzenförmige dünne Plätten oder aber eine Anzahl dünner Röhren, Bleischrot u. s. w. zu sehr leichten, jedoch zahlreiche Berührungsflächen bietenden Elektroden ausgebildet werden, in deren Zellen oder Zwischenräumen die oxydirte Masse ohne hemmende Scheidewände aufgehäuft und dadurch verhindert wird, zusammenzufallen, sowie die in der Zeichnung angeführten besonderen Constructionen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE29897E (en) * 1973-10-10 1979-02-06 Presto Lock Company, Division Of Walter Kidde & Comany, Inc. Latching device

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