DE227664C - - Google Patents
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- DE227664C DE227664C DENDAT227664D DE227664DA DE227664C DE 227664 C DE227664 C DE 227664C DE NDAT227664 D DENDAT227664 D DE NDAT227664D DE 227664D A DE227664D A DE 227664DA DE 227664 C DE227664 C DE 227664C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F15/00—Axle-boxes
- B61F15/20—Details
- B61F15/22—Sealing means preventing entrance of dust or leakage of oil
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— ■M 227664 KLASSE 2Od. GRUPPE
Firma HERMANN KLEIN in KAMEN.
Staubring für Achsbuchsen von Eisenbahnfahrzeugen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Staubring für Eisenbahnfahrzeuge, der das
Eindringen von Staub und Flugsand verhindern soll.
Derartige Vorrichtungen sind zwar schon in vielen Ausführungsformen bekannt, aber
trotzdem noch immer verbesserungsbedürftig, weil entweder beim Nachspannen des Dichtungsringes
an der Trennungstelle geringe Öffnungen nicht vollständig vermieden werden können oder weil die Herstellung der Vorrichtung
umständlich und deshalb kostspielig ist. Diese Nachstellvorrichtungen haben den Nachteil,
daß beim Zusammenziehen des Dichtungsringes dessen Enden sich übereinander schieben, wodurch sich an dieser Stelle eine
Öffnung zwischen der Dichtungsfläche und dem Umfang der Achse bildet. Schon die kleinste Öffnung aber ermöglicht den Eintritt
von Staub und Flugsand.
Bei Staubringen ist hauptsächlich darauf zu sehen, daß die Berührung der Achse mit
Metallteilen vollständig vermieden wird, und besonders, daß der Dichtungsring unter allen
Umständen auf seiner ganzen Fläche die Achse berührt.
Wird bei den Staubringen die Nachstellung auf dem ganzen Umfang durch eine umgelegte
Feder bewirkt, so kann bei vollständigem Verschleiß des dichtenden Teiles das Metall
der Feder mit den Achsschenkeln in Berührung kommen. Um dies zu verhüten, hat
man den Staubring aus Holz hergestellt und einen besonderen Dichtungstreifen aus Filz
oder Leder eingefügt. Ferner gibt es noch Staubringe aus Leder und Filz, die aber den
Mangel zeigen, daß sich beim Nachspannen geringe Öffnungen bilden, weil die Festigkeit
des Materials ein inniges Anschmiegen des Stoffes an die Achse nicht zuläßt.
Bei dem Gegenstand der Erfindung nun wird von einer solchen Spannung des Staubringes
abgesehen und die Anpressung des Dichtungstreifens dadurch gesichert, daß der Streifen nur auf dem größten Teil des Umfanges
ständig gegen die Achse gepreßt wird.
Diese teilweise Anpressung des Dichtungstreifens gegen die Achse bewirkt an diesen
Stellen naturgemäß eine Vergrößerung der Reibung. Infolgedessen wird durch die Drehung
der Achse eine Zugkraft in dem Dichtungstreifen in der Bewegungsrichtung hervorgerufen,
die den Dichtungstreifen selbsttätig nachspannt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführung dieses Staubringes dargestellt.
Ein mit mittlerer Öffnung versehener Rahmen aus Holz oder anderem passenden Material
α erhält im Innern der Öffnung eine Rille b, die zur Aufnahme des Dichtungstreifens
c dient. Der Dichtungstreifen c wird in bekannter Weise lose in die Rille eingefügt
und vorteilhaft dadurch geschlossen, daß sich die Enden schräg abgeschnitten übereinanderlegen.
In dem Rahmen selbst sind nach innen sich verjüngende Schlitze d zur Aufnahme
von Schiebern β angebracht, die an ihrer Innenfläche nach dem Umfang der Achse
gekrümmt sind. Durch diese Schieber β soll der Dichtungstreifen ständig gegen den Um-
fang der Achse gedrückt werden. Zu diesem Zwecke sind an den Schiebern e Federn angebracht,
die sich gegen Schließplatten oder gegen ein um die äußere Kante des Rahmens a
gelegtes Eisenband g stützen.
Um gleichzeitig beim Einschieben des Rahmens in den Staubkasten der Achsbuchse die
innere öffnung nach außen abzudichten, wird in bekannter Weise zwischen den Rahmen
ίο und das außen umgelegte Band g ein Filzoder Lederstreifen i gelegt, der breiter als der
Rahmen ist und sich gegen die Wände des Staubkastens preßt.
Die Anzahl der Schlitze d und der Schieber e
. 15 ist beliebig und richtet sich nach der Größe des Achsendurchmessers. In der Zeichnung
sind deren sieben vorgesehen, doch kann auch unter Vergrößerung der Schieber in der Richtung
des Umfanges die Anzahl der Schieber verringert werden.
Als Vorzüge des neuen Staubringes sind anzuführen die leichte Auswechselbarkeit des
Dichtungstreifens und der Schieber für den Fall, daß nach vollständiger Zerstörung des
Dichtungsringes die Holzschieber die Achse unmittelbar berühren sollten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Staubring für Achsbuchsen von Eisenbahnfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß in Schlitze (d) eines Holzrahmens (a) Schieber (e) eingefügt sind, die durch Federn beeinflußt den in einer Rille (b) befindlichen Dichtungstreifen (c) dauernd gegen den Umfang der Achse pressen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227664C true DE227664C (de) |
Family
ID=488108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227664D Active DE227664C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227664C (de) |
-
0
- DE DENDAT227664D patent/DE227664C/de active Active
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