DE2265769C2 - Abstandhalter zum Ausrichten und Festlegen von zwei im Abstand voneinander zwischen einer Innen- und einer Außenschalung angeordneten Bewehrungsnetzen - Google Patents

Abstandhalter zum Ausrichten und Festlegen von zwei im Abstand voneinander zwischen einer Innen- und einer Außenschalung angeordneten Bewehrungsnetzen

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DE2265769C2
DE2265769C2 DE19722265769 DE2265769A DE2265769C2 DE 2265769 C2 DE2265769 C2 DE 2265769C2 DE 19722265769 DE19722265769 DE 19722265769 DE 2265769 A DE2265769 A DE 2265769A DE 2265769 C2 DE2265769 C2 DE 2265769C2
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Lorenz 4600 Dortmund Kesting
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/168Spacers connecting parts for reinforcements and spacing the reinforcements from the form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Abstandhalter gemäß dem Oberbegriff <*es Anspruches 1.
Ein derartiger Abstandhalter ist durch das DE-GM 07 199 bekannt Bei diesem Abstandhalter ist der Körper als quaderförmiger Klotz ausgebildet. Die Schlitze sind in der Grund- und in der Deckfläche dieses Körpers verwirklicht und unterschiedlich tief ausgebildet. Jeder Schlitz hat eine ebene Grundfläche und Seitenflächen, welche in Richtung auf die jeweilige Grundfläche konvergieren. Dadurch kann der Körper auf sich kreuzende Bewehrungsstäbe aufgesetzt werden und hält die dazu parallelen Bewehrungsstäbe im vorgeschriebenen Abstand voneinander. Beim Eingießen des Betons und insbesondere beim Rütteln des Betons treten jedoch erhebliche dynamische Beanspruchungen .auf, die den Körper verschieben können. Ferner ist der Materialaufwand für einen solchen Körper beträchtlich und nicht in allen Bereichen erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abstandhalter der eingangs genannten Art zu schaffen, der auf einfache Weise an den Bcwehriingsnet/en derart festgelegt werden kann, daß diese nach ihrer Ausrichtung zwischen der Innen- und der Außenschalung beim Eingießen und Rütteln des Betons festgehalten werden, wobei mit möglichst geringem Materialaufwand ausgekommen werden soll.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den kennzeichnenden Merkmalen im Anspruch 1.
Infolge der durch die spezielle Schlitzform gegebenen, federnden Rastvorrichtungen in jeweils einem der Schlitze ist die Festlegung der Bewehrungsnetze genau und stabil. Das beruht darauf, daß in dem an den konisehen Bereich anschließenden Teilbereich ein Formschluß mit einem Stab des Bewehrungsnetzes entsteht Andererseits kann trotz des verminderten Volumens des die beiden Teilkörper, welche die sich kreuzenden Schlitze aufweisen, verbindenden Teilkörpers die Festlegung der Stäbe so ausreichend bemessen werden, daß bei geringem Materialaufwand eine ausreichende Stabilität gegeben ist
Ein Abstandhalter für sich kreuzende Bewehrungsstäbe, der an den Bewehrungsstäben mit Hilfe federnder Rastvorrichtungen festglegt werden kann, die an Schlitzen ausgebildet sind, ist durch die GB-PS 12 50 021 bekannt Dieser Abstandhalter ist jedoch so ausgebildet daß mit ihm nur eine Bewehrungslage im vorgegebenen Abstand zur Schalung festglegt werden kann.
Weiterhin ist durch das DE-GM 19 25 383 ein Ab-5tänuiiait6r ΓΠίί CinSni pnSiuatiSCiicu rvötpcF bekäufti, der mit Rastvorrichtungen versehene, von der Grund- und von der Seitenfläche ausgehende Schlitze aufweist über die zwei sich kreuzende Bewehrungsstäbe im vorgegebenen Abstand voneinander und gegenüber zwei Schalungen festgelegt werden können. Zwischen diesen Schlitzen sind Materialaussparungen vorgesehen. Ein solcher Abstandhalter ermöglicht zwar einen festen Sitz auf den Bewehrungsstäben, gestattet aber nicht die Festlegung von Bewehrungsnetzen.
Vorzugsweise bestehen die Prismen der in beiden im Abstand voneinander angeordneten Teilkörper aus zwei sich durchdringenden Quadern. Das hat den Vorteil, daß der Strömungswiderstand eines solchen Körpers gegenüber dem fließenden Beton verringert wird. Dadurch ergibt sich eine bessere Umströmung des Körpers.
In der Zeichnung ist ein Ausfühningsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Abstandhalter in Seitenansicht,
F i g. 2 eine um 90° verdrehte Stellung des Gegenstandes der F i g. 1 ebenfalls in Seitenansicht und
F i g. 3 eine um weitere 90° verdrehte Seitenansicht des Gegenstandes der F i g. 2.
Der in der Zeichnung wiedergegebene Abstandhalter hat Grund- und Deckflächen 7 bzw. 8. Diese laufen parallel zu den Ebenen der Innenseiten einer nicht wiedergegebenen Außen- bzw. Innenschalung. Der Abstandhalter wird dazu verwendet, zwei Bewehrungsnetze im Abstand voneinander zwischen diesen Schalungen auszurichten und festzulegen.
Dazu befinden sich in je einem Teilprisma 40, 41 Schlitze. Die beiden Teilprismen 40 und 41 sind im Abstand voneinander angeordnet und einstückig mit einem prismatischen Teilkörper 42 ausgebildet, der ein geringeres Volumen je Längeneinheit aufweist Die Teilkörper 40 und 41 bestehen jeweils aus sich rechtwinklig durchdringenden Quadern 44 und 45. Der die Verbindung bildende Teilkörper 42 besteht aus zwei sich durchdringenden Teükörpern 46 und 47, so daß sich vier um jeweils 90" versetz! angeordnete Rippen bilden. Diese Rippen, von denen eine in F i g. 3 mit 48 bezeichnet ist, sind im wesentlichen gerade Prismen. Grund- und Deckflächc der Rippen 48 sind Trapeze. Die kleinere Seitenfläche 49 ist nach außen gerichtet, wodurch sich eine strömungsgünstige Form der Rippen ergibt. Die Prismen bestehen im übrigen aus Thermoplast, dessen Elastizität vor allem in den TeÜDrismcn 40 und 41 ausee-
nutzt wird. Diese Teilprismen sind im wesentlichen identisch ausgebildet
Rechtwinklig zu den Seitenflächen 11 und 9 durchdringt die Teilkörper 40,41 jeweils ein Schlitz 15. Dieser hat einen sich konisch verjüngenden Teilbereich 16, in dem ein Kraftschluß auf den Bewehrungsstab ausgeübt wird. An den Teilbereich 16 schließt sich ein im Querschnitt runder Teilbereich 17 an, dem sich der Bewehrungsstab foroschlüssig anlegt
Die Schlitze 15 kreuzt, rechtwinklig jeweils ein weiterer Schlitz 18. Dieser hat zueinander parallele Wände 19 und 20, jedoch einen der Rundung des von ihm aufgenommenen Bewehrungsstabes entsprechend abgerundeten Grund 21.
Der beschriebene Abstandhalter kann in folgender Weise angebracht werden.-
Zunächst wird der Abstandhalter mit seiner Fläche 8 nach vorn auf einen Bewehrungsstab 4 geschoben, bis sich dieser dem abgerundeten Grund 21 des Schlitzes 18 anlegt Hierauf schiebt man den Abstandhalter längs dieses Bewchrungsstabcs 4 in Richtung auf den anderen Bewehrungsstab vor, bis dieser in den konisihen Teil 16 des Schlitzes 15 eindringt Gegen den anwachsenden Kraftschluß wird der Abstandhalter weiter vorgeschoben, bis der Bewehrungsstab in den Teilbereich 17 des Schlitzes 15 einrastet Entsprechend wird mit den unteren Schlitzen 15,18 verfahren.
Die Höhe des Abstandhalters ist so gewählt, daß der Abstand seiner Grundfläche 7 von der Deckfläche 8 den lichten Abstand der Innenseiten von Außen- und Innenschalung wiedergibt. Infolgedessen stützt sich der Abstandhalter bei aufgerichteter Bewehrung auf den Innenseiten der Schalung ab. Dadurch sind die Bewehrungen in der Schalung festgelegt.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)

Patentansprüche:
1. Abstandhalter zum Ausrichten und Festlegen von zwei im Abstand voneinander zwischen einer Innen- und einer Außenschalung angeordneten Bewehrungsnetzen zur Herstellung von Stahlbetonbaukörpern, beispielsweise Stahlbetonraunizellen, mit einem Körper, dessen Grund- und Deckfläche in zu den Ebenen der Innenseiten der Außen- und Innenschalung parallelen Ebenen angeordnet sind, und auf den die Innenflächen beider Schalungen abgestützt werden, wobei zur Aufnahme jedes Bewehrungsnetzes jeweils ein Schlitzpaar mit zwei sich durchdringend kreuzenden Schlitzen vorgesehen ist, die jeweils drei zueinander benachbarte Flächen des Körpers durchsetzen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitzpaare (15, 18) in je einem primatischen Teükörper (40,41) angeordnet sind,
daS die Teiikörper (40,4!) im Abstand voneinander angeordnet und einstückig mit einem prismatischen Teilkörper (42) von geringerem Volumen je Längeneinheit ausgebildet sind und
daß in jedem Teilkörper (40, 41) einer der Schlitze (15) benachbarte Seitenflächen des Teilkörpers (40, 41) durchsetzt und einen sich konisch verjüngenden Teilbereich (16) mit einem an diesen anschließenden runden Teilbereich (17) aufweist während der sich mit ihm kreuzende von der Grund- bzw. Deckfläche des Körpern ausgehende Schlitz (18) einen abgerundeten Grund (21) aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismen der beiden im Abstand voneinander angeordneten Teiikörper (40, 41) aus zwei sich kreuzenden Quadern (44,45) bestehen.
DE19722265769 1972-09-20 1972-09-20 Abstandhalter zum Ausrichten und Festlegen von zwei im Abstand voneinander zwischen einer Innen- und einer Außenschalung angeordneten Bewehrungsnetzen Expired DE2265769C2 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1807199U (de) * 1958-12-08 1960-03-03 Robert Koch Armierungshalter zur fixierung der armierung bei der herstellung von decken und waenden aus eisenbeton.
DE1925383U (de) * 1965-06-25 1965-10-14 Ursula Reuss & Co Abstandhaelter fuer armierungseisen.
GB1250021A (en) * 1968-06-29 1971-10-20 Celmac Plasclip Ltd Improvements in spacing devices for concrete pipes

Patent Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1807199U (de) * 1958-12-08 1960-03-03 Robert Koch Armierungshalter zur fixierung der armierung bei der herstellung von decken und waenden aus eisenbeton.
DE1925383U (de) * 1965-06-25 1965-10-14 Ursula Reuss & Co Abstandhaelter fuer armierungseisen.
GB1250021A (en) * 1968-06-29 1971-10-20 Celmac Plasclip Ltd Improvements in spacing devices for concrete pipes

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