DE8118239U1 - Laufplanke fuer ein geruest - Google Patents
Laufplanke fuer ein geruestInfo
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Description
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DR.- ING. H. H. Wl LH ELM -'<
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Anmelder: -3- G 624O/7a
F.A.P. Fabbrica Attrezzature
Prefabbricate Per L'Edilizia
"Praticus" S.p.A.'
Prefabbricate Per L'Edilizia
"Praticus" S.p.A.'
Lodigiana Graffignana, Mailand
Lauf planke -für ein Gerüst
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Laufplanke für Gerüste aus Metallrohren o.dgl., die an ihren Enden mit hakenförmigen
Teilen in der Form eines umgekehrten U versehen ist, welche dazu bestimmt sind, über horizontale Stangen des Gerüsts gelegt
und verriegelt zu werden.
Die Gerüste aus röhrenförmigen Metallstangen, die an sich kein«
permanenten, sondern provisorische Bauhilfsmittel darstellen, müssen leicht erstellt und wieder abgebaut werden können, wobei
sie gleichzeitig die Gewähr für Festigkeit und Widerstandsfähigkeit bieten müssen, solange sie im Gebrauch sind. Die dazugehörigen
Laufplanken müssen ebenfalls leicht montiert und wieder entfernt werden können. Außerdem sollen sie stabil am
Gerüst befestigt sein, solange sie im Gebrauch sind. Wenngleicl· solche Laufplanken in ihrer bekannten und derzeit vorhandenen
metallischen Ausführung im allgemeinen auch zufriedenstellend sind, da sie technisch den früher verwendeten Holzbohlen überlegen
sind, so besitzen sie doch manche Nachteile konstruktive] und funktioneller Art.
Die bekannten, im Gebrauch befindlichen Laufplanken sind an
ihren Enden mit Verriegelungen zur stabilen Befestigung am Gerüst versehen, die abgesehen davon, daß sie in ihrer Herstellung
aufwendig sind, bei ihrer Handhabung Schwierigkeiten bereiten und zum Verklemmen neigen. Dies führt dazu, daß beim
Abbau solcher Laufplanken oft lange und umständliche Operationen erforderlich sind, um die Verriegelung zu lösen, was offensichtlich
im Gegensatz zur gewünschten Schnelligkeit im Gerüstabbau steht. Außerdem kann es vorkommen, daß die Verriegelung
nach dem Lösen verklemmt bleibt, wodurch sich die vorgenannten Nachteile auch beim Verriegeln während des Aufbaues wiederholen.
In der Praxis wird daher oftmals auf das Verriegeln verzichtet, so daß weitere Nachteile, wie z.B. ein unbeabsichtigtes Verschieben
der Laufplanke während des Gebrauchs eintreten, was im Gegensatz zur gewünschten Festigkeit des Gerüsts während
seiner Verwendung steht.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Laufplanke der genannten Art zur Verfügung zu stellen, die
solche strukturellen und funktioneilen Eigenschaften besitzt,
daß die vorgenannten Nachteile nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht auftreten. Die Aufgabe wird bei einer Laufplanke
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß an mindestens §
einem der hakenförmigen Teile ein Ring in Dreiecksform, vor- I
zugsweise aus einem in sich geschlossenen Rundeisen angebracht I ist, bei dem mindestens eine Seite eine festgelegte Länge hat, |
wobei der Ring durch eine in einem Schenkel dieser hakenförmigen §
Teile vorgesehene öffnung gezogen ist. f
Weitere Merkmale und Vorteile der Laufplanke entsprechend der 1
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Be- f
Schreibung einer bevorzugten Ausführungsform,die in der Zeich- |
nung gezeigt ist. Es zeigt: |
-5-
die Fig. 1 in einer Explosionsansicht perspektivisch einen Teil des Gerüsts, das mit einer Laufplanke
entsprechend der Erfindung versehen ist und
die Fig. 2,
3 und 4 Ansichten eines Teils einer Laufplanke entsprechend der Erfindung, in zeitlich aufeinanderfolgenden
Stellungen während der Montage.
In den Figuren ist mit 1 eine Laufplanke entsprechend der Erfindung
gekennzeichnet, die an ihren Enden 2 und 3 von hori zontalen röhrenförmigen Elementen 4 und 5eines Gerüsts aas
Metallstangen, hier nicht dargestellt, da konventioneller Art, abgestützt wird, z.B. von der Art vorgefertigter Rahmengerüste,
Mit 6 und 7 sind zwei zur Laufplanke 1 im wesentlichen gleiche Laufplanken bezeichnet, die dazu bestimmt sind, an dem Gerüst
in Verlängerung der Laufplanke 1 montiert zu werden und so eine Laufebene im Gerüst zu bilden. Insbesondere sind die
Enden 8 und 9 der Laufplanken 6 und 7, die der Laufplanke 1
zugekehrt sind, ebenfalls dazu vorgesehen, von den röhrenförmiger. Elementen 4 bzw. 5 abgestützt zu werden. Jede Laufplanke
besteht aus einem längeren kastenförmigen Körper 10, der im Inneren mit einer mittleren Verstärkerrippe 12 und
oben mit Bohrungen 12 mit nach außen gekragten Rändern versehen
ist, um die Lauffläche rutschfest zu machen, und mit Bohrungen 13 mit nach innen gekragten Rändern, um den Ablauf
des Regenwassers von der Lauffläche zu erleichtern. Jede Lauffläche ist an jedem Ende mit drei hakenförmigen Teilen
in der Form eines umgekehrten U versehen, die einen nach unten offenen Sitz 15 für die Aufnahme eines horizontalen röhrenförmigen
Elements mit begrenztem seitlichem Spiel bilden. Vorzugsweise sind die Elemente 14 an jedem Ende in einer
Schritteilung angeordnet, und die Elemente 14 am gegenüber-
-6-
liegenden Ende der gleichen Laufplanke um einen Schritt versetzt, so daß bei der Verlegung aufeinanderfolgender Laufplanken
die Elemente 14 der sich berührenden Enden kammartig ineinandergreifen. Dadurch wird eine genaue Flucht der Laufplanken
unter sich erreicht.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2,3 und 4 wird nun das Ende 2 der Laufplanke 1 beschrieben. Am Ende 2 ist die Laufplanke 1
mit einem Ring 16 in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks aus einem in sich geschlossenen Rundeisen versehen. Der
Ring 16 ist locker in einer Öffnung 17 am Ende 14a des
Schenkels 14b des zur Laufplanke hin offenen hakenförmigen
Teiles 14 eingelassen. Am Scheitel des gleichschenkligen Dreiecks, das den Ring 16 bildet, sind die mit 18 und 19 bezeichneten
Seiten über den Scheitelpunkt hinaus zu einem entsprechenden Fortsatz 18a bzw. 19a verlängert. Diese Fortsätze haben
eine festgelegte Länge, die so gewählt ist, daß ein Drehen des Ringes 16 in der Öffnung 17 verhindert wird, da er am Schenkel
14b anschlägt. In genau gleicher Weise ist das andere Ende 3 der Laufplanke 1, sowie die Enden der Laufplanken 6 und 7,
ausgerüstet. Die Wirkungsweise der Laufplanke ist wie nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3 und 4 beschrieben.
Die Laufplanke wird wie folgt verlegt: Der Ring 16 wird in der
Öffnung 17 gedreht, bis die Seite 20, die dem Scheitelpunkt gegenüberliegt, an der Innenwand 14c des Schenkels 14b anliegt,
wonach das hakenförmige Teil 14 von oben auf das horizontale röhrenförmige Element 4 (siehe Fig. 2) aufgesetzt werden kann.
Danach wird der Ring 16 in Richtung des Pfeils (Fig. 3) gedreht, bis die Seite 18 und ihr Fortsatz 18a an der Außenwand 14d des
Schenkels 14b anschlägt (Fig. 4). In dieser Position verläuft die Seite 19 quer zur Aufnahme 15 und hält das röhrenförmige
Element 4 von unten, so daß ein unbeabsichtigtes Austreten aus der Aufnahme 15 verhindert wird. Wenn auch am anderen Ende der
• t · · i If'
• I
Laufplanke 1 in der oben beschriebenen Weise verfahren wird, so ergibt sich eine stabile Verlegung der Laufplanke 1. Für
das Entfernen der Laufplanke genügt es, wenn in umgekehrter Reihenfolge wie oben beschrieben vorgegangen wird, insbesondere
sind die Ringe in ihren öffnungen in entgegengesetzter Richtung zu drehen.
Der hauptsächliche Vorteil der Laufplanke entsprechend dieser Erfindung ist in ihrer leichteren Handhabung begründet beim
Verlegen und Entfernen während des Aufbaus bzw. Abbaus des Gerüsts.
Ein weiterer Vorteil der Laufplanke entsprechend dieser Erfindung liegt darin, daß sie in wirksamer und verläßlicher
Weise am Gerüst befestigt ist, so daß sie nicht nur eine an sich stabile Lauffläche am Gerüst bildet, sondern darüber
hinaus zu einem Element der Verstärkung für das Gerüst selbst wird. Schließlich ist die Laufplanke einfach herzustellen:
Infolge der an sich symmetrischen Form des Ringes 16 kann dieser an dem einen oder anderen Ende der Laufplanke montiert
werden, ohne auf die unterschiedliche Ausrichtung Rücksicht nehmen zu müssen.
Claims (4)
1. Laufplanke für Gerüste aus Metallrohren o.dgl., die an
ihren Enden mit hakenförmigen Teilen in der Form eines umgekehrten U versehen ist, welche dazu bestimmt sind,
über horizontale Stangen des Gerüsts gelegt und verriegelt zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
an einem der hakenförmigen Teile (14) ein Ring (16) in Dreiecksform vorgesehen ist, der an mindestens
einer Seite (18a) eine bestimmte Länge besitzt und in einer Öffnung (17) in einem Schenkel (14b) der hakenförmigen
Teile (14) aufgenommen ist.
2. Laufplanke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring (16) aus einem in sich geschlossenen Rundeisen
besteht.
3. Laufplanke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (16) die Form eines gleichschenkligen Dreiecks hat und daß beide Seiten (18a, 19a) über den
Scheitelpunkt hinaus um einen bestimmten Betrag ver-
!ΐ. längert sind.
4. Laufplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die öffnung (17) in dem zur Mitte des Körpers (10) der Laufplanke gelegenen Schenkel
(14b) der hakenförmigen Teile (14) vorgesehen ist.
-3-
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- 1981-06-25 ES ES1981259137U patent/ES259137Y/es not_active Expired
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- 1981-06-26 AT AT0286281A patent/AT375714B/de not_active IP Right Cessation
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