DE2263490A1 - Steuereinrichtung fuer papierplattform an kopiergeraeten - Google Patents
Steuereinrichtung fuer papierplattform an kopiergeraetenInfo
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Classifications
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- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
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Description
Xerox Corporation . Rochester., N.X./USA
Steuereinrichtung für Papierplattform an Kopiergeräten
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für eine in zwei·
Richtungen bewegbare Plattform9 auf der das einem elektrostatischen
Kopiergerät zuzuführende Papier gestapelt, ist.
Bei der xerographischen Technik wird gemäß der US-Patentschrift
2 297 691 -für elektrostatische. Abbildungen eine xerographische
Fläche mit einer Schicht eines photoleitenden Isoliermaterials verwendet, das auf einer leitenden Unterlage angebracht ist,
Beim üblichen Verfahren wird die xerographische Platte über ihre
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gesamte Fläche gleichmäßig elektrostatisch aufgeladen und dann dem Lichtmuster des wiederzugebenden Bildes ausgesetzt, wodurch
die Ladung an den Stellen, an denen Licht aufgetroffen ist, abgeleitet
wird. Die nicht entladenen Bereiche der Schicht bilden somit ein elektrostatisches Ladungsmuster entsprechend der Form
des ursprünglichen Lichtmusters.
Das latente, elektrostatische Bild kann dann entwickelt werden, indem man es mit einem feinverteilten,elektrostatisch anziehbaren
Material, wie etwa Harzpulver, kontaktiert. Das Pulver wird an den einzelnen Bereichen des Bildes durch die elektrostatischen
Felder der Schicht festgehalten. Wo das Feld am stärksten ist, wird auch das meiste Material abgelagert und wo das Feld am
schwächsten ist, wird wenig oder gar kein Material abgeschieden. Es entsteht so ein sichtbares Pulverbild, entsprechend dem
Lichtbild der herzustellenden Kopie. Das Pulver wird anschließend auf ein Blatt Papier oder eine andere als Unterlage dienende
Fläche übertragen und auf geeignete Weise aufgeschmolzen, so daß man eine dauerhafte Wiedergabe erhält.
Das Papier, d.h. die einzelnen Blätter, auf das das Pulverbild zu übertragen ist, wird dem elektrostatischen Kopiergerät, zeitlich
auf die Bewegung der xerographischen Platte abgestimmt, zugeführt. Eine typische Blattzuführeinrichtung zeigt die US-Patentanmeldung
, die von der gleichen Anmelderin am angemeldet wurde. Man hat bereits vorgeschlagen, bei
dieser Blattzuführeinrichtung die Blätter auf einer beweglichen Plattform aufzustapeln. Durch geeignete Antriebsmittel ist die
Plattform vorzugsweise in zwei Richtungen bewegbar, so daß sie eine erste Endstellung und eine zur Blattzuführung richtige
Stellung einnehmen kann. In der zuletzt genannten Stellung werden die auf der Plattform gestapelten Blätter nacheinander einem
Blatttransportmechanismus zugeführt. Die Plattform durchläuft die Stellungen zwischen der ersten Endstellung und der Blattzu-
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fuhrungsstellung.
Bei dem elektrostatischen Kopiergerät mit dieser Plattform wird in der ersten Endstellung mit dem Stapel Blätter-versorgt,
entweder um mit anderen Papier weiterzuarbeiten oder weil die Bedienungsperson eine andere Punktion ausüben will. Wenn die
Plattform in die erste Endstellung geht, ist die normale Arbeitsweise
des Gerätes nicht möglich, da das Papier den Blatttransportmechanismus nicht richtig zugeführt werden kann. Es
ist deshalb besser, die Plattform immer in der richtigen Blattzuführungsposition
zu halten, mit Ausnahme bestimmter, durch die Bedienungsperson eingeleiteter Punktionen. Zweckmäßig ist
es außerdem, von der Bedienungsperson unabsichtlich ausgelöste Arbeitsgänge zu vermeiden oder vorzeitig abschalten zu können,
überdies muß dafür gesorgt werden, daß die Plattform nicht über eine bestimmte Zeitspanne hinaus von der BlattZuführungsstellung
entfernt sein kann. Ferner soll die Bewegung der Plattform dann blockiert sein, wenn eine Gefährdung der Bedienungsperson entstehen
könnte.
Die Erfindung betrifft deshalb eine Steuereinrichtung für die Stellung einer Plattform, auf der das Papier gestapelt ist.
Die Steuereinrichtung verhindert, daß die Plattform durch eine
unabsichtlich ausgelöste Steuerung der Bedienungsperson in die erste Endstellung geht. Vielmehr muß zur Bewegung der Plattform
in die erste Endstellung ein manuell betätigbaref Wählschalter kontinuierlich betätigt werden. Bei Ablauf einer vorgegebenen
Zeit kehrt die Plattform automatisch in die Blattzuführstellung zurück. Die Plattform ist normalerweise so vorgesteuert, daß
sie immer wieder in die Blattzuführstellung zurückzukehren versucht.
Die Bewegung der Plattform wird blockiert, wenn durch öffnung einer-Blattformzugangstür Gefahr entsteht.
Die Erfindung betrifft somit eine Steuereinrichtung für eine in
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zwei Richtungen bewegbare, einen Stapel Papier tragende Plattform,
die die Papiere einem Bearbeitungsgerät, insbesondere
einem Kopiergerät zuführt. Die Einrichtung ist gekennzeichnet durch einen Richtungsdeterminator zur Erzeugung von zwei Signalen zur Bewegung der Plattform in zwei Richtungen, durch
eine erste Erfassungsvorrichtung für eine erste Endstellung der Plattform, durch eine erste Vorrichtung, die an die erste Erfassungsvorrichtung angeschlossen ist und die bei Einschaltung eines Wählschalters zur Betätigung des Richtungßdeterminators anspricht und ein erstes Signal erzeugt, wenn sich die Plattform nicht in der ersten Endstellung befindet, durch eine zweite Vorrichtung, die selektiv anspricht auf die Abschaltung des
Wählschalters und auf den Betriebszustand des Bearbeitungsgerätes zur Betätigung des Richtungsdeterminators zur Erzeugung des zweiten Signales und durch eine Antriebssteuerung, die
an den Richtungsdeterminator angeschlossen ist, auf erste und zweite Signale anspricht und einen Antrieb zur Bewegung der
Plattform in die erste oder zweite Richtung steuert» Zusätzliche Mittel können auf gefährliche Betriebszustände ansprechen und verhindern, daß erste oder zweite Signale auf den Antrieb gegeben werden.
einem Kopiergerät zuführt. Die Einrichtung ist gekennzeichnet durch einen Richtungsdeterminator zur Erzeugung von zwei Signalen zur Bewegung der Plattform in zwei Richtungen, durch
eine erste Erfassungsvorrichtung für eine erste Endstellung der Plattform, durch eine erste Vorrichtung, die an die erste Erfassungsvorrichtung angeschlossen ist und die bei Einschaltung eines Wählschalters zur Betätigung des Richtungßdeterminators anspricht und ein erstes Signal erzeugt, wenn sich die Plattform nicht in der ersten Endstellung befindet, durch eine zweite Vorrichtung, die selektiv anspricht auf die Abschaltung des
Wählschalters und auf den Betriebszustand des Bearbeitungsgerätes zur Betätigung des Richtungsdeterminators zur Erzeugung des zweiten Signales und durch eine Antriebssteuerung, die
an den Richtungsdeterminator angeschlossen ist, auf erste und zweite Signale anspricht und einen Antrieb zur Bewegung der
Plattform in die erste oder zweite Richtung steuert» Zusätzliche Mittel können auf gefährliche Betriebszustände ansprechen und verhindern, daß erste oder zweite Signale auf den Antrieb gegeben werden.
Zur ausführlicheren Erläuterung wird auf das in der Zeichnung
dargestellte Ausführungsbeispiel verwiesen. Darin zeigt:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt des elektrostatischen
Kopiergeräts gemäß der Erfindung;
Kopiergeräts gemäß der Erfindung;
Pig. 2 eine bewegliche Plattform mit darauf gestapelten Papier für das elektrostatische Kopiergerät und die zugehörige
Steuerschaltung. '
Die einzelnen Bauteile eines elektrostatischen Kopier- und Ver-
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vielfältigungsgerätes sind in Fig. 1 schematisch dargestellt. Wie bei xerographischen Geräten üblich, wird ein Lichtbild
eines zu vervielfältigenden Originales auf die sensibilisierte
Fläche einer xerographischen Platte projiziert, so daß auf dieser ein latentes-, elektrostatisches Bild entsteht. Das
latente Bild wird danach mit entgegengesetzt geladenen Entwicklermaterial entwickelt und man erhält ein dem latenten Bild
auf der Plattenfläche entsprechendes, xerographisches Pulverbild. Das Pulverbild wird elektrostatisch auf eine Unterlage
übertragen und durch eine Schmelzeinrichtung fixiert, so daß das Pulverbild auf der Unterlage fest haftet.
Bei dem dargestellten Gerät liegt ein zu kopierendes Original
D auf einer transparenten Tischplatte P, die in einer Beleuchtungseinrichtung 10 am linken Ende der Maschine fest angebracht
ist. Das Licht der Beleuchtungseinrichtung fällt auf
das zu vervielfältigende Original und bewirkt Bild- oder Lichtstrahlen
entsprechend den Informationsbereichen. Die Lichtstrahlen werden mittels eines optischen Systemes auf die lichtempfindliche
Fläche einer xerographischen Platte projiziert, die in Form eines photoleitenden, flexiblen Bandes 12 in einer Bandanordnung
14 angeordnet ist.
Das Band 12 enthält eine photoleitende Schicht aus Selen als
Lichtaufnahmefläche und Abbildungsmedium des Gerätes auf einer leitenden Unterlage. Die Oberfläche des photoleitenden Bandes
wird zuvor durch gleichförmige Aufladung mittels eines Koronagenerators bzw. eines Korotrons 13 lichtempfindlich gemacht.
Das Band ist auf drei parallelen Rollen 20,21 und 23 drehbar gelagert. Auf zwei Stützwellen 23 und 24 ist die photoleitende
Bandanordnung 14 verschiebbar montiert, wobei die Rolle 22
auf der Welle 23 drehbar gelagert iäb, die am Rahmen des Gerätes
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festgemacht ist und von einem geeigneten Motor und einem (nicht
gezeigten) Antrieb in Pfeilrichtung mit konstanter Geschwindigkeit gedreht wird. Bei der Belichtung wird der Teil des Bandes
12 zwischen den Rollen 20 und 21 belichtet. Während sich das Band 12 bewegt, wird das reflektierte Licht des auf der Tischplatte
liegenden Originales auf die Oberfläche des Bandes projiziert, so daß man an der Belichtungsstation A ein latentes,
elektrostatisches Bild erhält.
Während der kontinuierlichen Bewegung des Bandes passiert das elektrostatische Bild eine Entwicklerstation B, in der sich
eine Entwickleranordnung 15 befindet. Diese bewirkt während der Bewegung des Bildes durch die Entwicklungszone mittels
mehrerer Bürsten 16 die Entwicklung.
Das entwickelte, elektrostatische Bild wird vom Band in eine Transferstation C transportiert, wo ein Blatt Kopierpapier
zwischen einer Transferrolle und dem Band mit gleicher Geschwindigkeit bewegt wird, so daß das entwickelte Bild allein durch
die elektrische Spannung der Transferrolle übertragen wird. An dieser Station befindet sich eine Blatttransporteinrichtung
17, die das Papier Blatt für Blatt von einer beweglichen Plattform einer Papierverarbeitungseinrichtung 18 zu dem entwickelten
Bild auf dem Band in der Station C bringt.
Das Papier gelangt nach dem Abstreifen von Band 12 in eine Schmelzanordnung 19, in der das entwickelte und übertragene,
xerographisehe Pulverbild auf dem Papier permanent fixiert
wird. Nach dem Aufschmelzen wird die fertige Kopie vom Gerät nach außen abgegeben und kann dort gesammelt werden.
Weitere Einzelheiten der Bandanordnung I^ und ihres Einbaues
im Gerät lassen sich der US-Patentanmeldung, Ser.No. 102
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der gleichen Änmelderin entnehmen.
In Fig. 2 ist eine "bewegliche Plattform schematisch dargestellt,
auf der das Kopierpapier, das der erwähnten Blatttransporteinrichtung
zugeführt wird, aufgestapelt ist. Ebenso ist die Steuereinrichtung für die Bewegung der Plattform gezeigt. Die
bewegliche Plattform gehört zu einer Hebeeinrichtung mit. einer Plattform 101 und einem Antrieb io4. Die Plattform 101 ist in
.zwei Richtungen bewegbar und dient als Support für das Kopierpapier
102. Auf jedes Blatt kann ein entwickeltes, elektrostatisches Bild übertragen werden. An Stelle von Papier kommt
auch anderes Material, beispielsweise Plastik, Glas od.dgl. in Frage.
Die Plattform 101, die auf- und abwärts bewegbar ist, ist über
eine Positioniereinrichtung 103 mit dem Antrieb 101I verbunden.
Der Antrieb 104 kann einen Elektromotor, etwa einen Synchronmotor, enthalten, der über eine normale Kupplung 105 mit der
Positioniereinrichtung 103 verbunden ist» letztere ist hier ein bekanntes Seil- oder Riemensehe ibens^sfcä:; ~*lt einer '"eil-
oder Riemenscheibe 126, über die ein Seil 127 läuft«, Eine Winde
128 ist über die Kupplur.j 105 mit dem Antrieb 104 verbunden.
Durch Drehen der Winde 128 bewegt sieh das darüberlaufende Seil
127 und hebt die damit verbundene Plattform 101 in die Höhe. Bei umgekehrter Drehung der Winde geht die Plattform nach
unten. Bei kontininuierlicher Drehung der Winde 128 bewegt sich
die Plattform 101 wieder nach oben. Nicht gezeigte Mittel arretieren die Bewegung der Antriebseinrichtung 104, wenn die
Plattform 101 die oberste Stellung erreicht hat und verhindern, daß die Plattform und die Positioniereinrichtung 103 zu weit
bewegt werden. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Plattform 101 ist auch über andere Mittel möglieh.
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Die schematisch angedeutete Hebeeinrichtung ist mit eina? normalerweise
geschlossenen Zugangstür 107 versehen· Nach öffnen der Zugangstür 107 ist das auf der Plattform 101 gestapelte
Papia* zugänglich. Die Bedienungsperson kann dann weiteres oder anderen Kopiermaterial einlegen. Durch öffnen der Wir 107
wird jedoch die Bedienungsperson gefährdet und die richtige Punktion des Kopiergerätes beeinträchtigt. Deshalb wird bei
geöffneter Zugangstür 107 die Plattform 101 gesperrt.
Wenn sich die Plattform 101 in der richtigen Blattzuführstellung befindet, ist das oberste Blatt des Stapels so positioniert,
daß es dem nicht gezeigten Blatttransportmechanismus direkt zugeführt werden kann. Nachdem eine Reihe von Blättern auf
diese Weise zugeführt wurde, muß die Plattform 101 schrittweise aufwärts bewegt werden, damit die nächsten Blätter auf die
Blatttransporteinrichtung gelangen können. Ein geeigneter Wandler 123 stellt fest, wann sich das nächste Blatt in der richtigen
Stellung zur Aufgabe auf den BlatttransportmechanieiBus befindet und zeigt dies durch ein Signal an. Der Wandler kann einen
federbelasteten Hebelarm aufweisen, der mit einem mechanischen Schalter verbunden ist, so daß über den Drehwinkel des Hebelarmes
die Stellung des obersten Blattes auf der Plattform angezeigt wird. Wenn sich das oberste Blatt nicht in der richtigen
Stellung zur Aufgabe auf den Blatttransportmechanismus
befindet, wird der Hebelarm unter den Einfluß der Hebelvorspannung
in eine Stellung gedreht, die das Schließen des Schalters bewirkt. Das vom Wandler 123 erzeugte Signal wird von der
im folgenden zu beschreibenden Plattformsteuereinrichtung verarbeitet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die
Bedienungsperson auf das Kopierpapier Einfluß nehmen, d.h. dieses Nachfüllen oder Auswechseln, wenn die Plattform 101 sich
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— g ~
in der unteren Endstellung befindet. Diese Stellung der Plattform 101 wird von einem Wandler 121 erfaßt. Der Wandler
121 kann einen fest angebrachten Sehalter aufweisen, der von
der Plattform 101 betätigt wird, so daß die Plattform in der untersten Stellung ein Signal erzeugt.
Die gezeigte Ausführungsform zum Steuern der Bewegung der
Plattform 101 umfaßt einen Richtungsdeterminator 110, Schalter
125,"Wandler 121 bis 123 und eine Antriebssteuerung 106. Die Antriebssteuerung 106 spricht auf erste und zweite Eingangssignale zur Regelung des damit verbundenen Motores 104 an.
Die Antriebssteuerung 106 speist deshalb den Motor 104 abhängig von einem ersten Eingang, so daß sich der Motor 104
in der einen oder ersten Richtung dreht. Auf ein zweites Eingangssignal steuert die Antriebssteuerung 106 den-Motor 104
in die andere Richtung. Bei Verwendung eines Synchronmotors qpeist die Antriebssteuerung 106 den Motor mit Wechselstrom,
so daß bei Verarbeitung eines ersten oder zweiten Eingangssignales
die erste und die zweite Phase eine Phasenverschiebung von l80° aufweisen. Bei Ausführung des Motors 104 als Gleichstrommotor
kann die Antriebssteuerung 106 den Motor Gleichstrom liefern, je nach dem zugeführten ersten oder zweiten Eingangssignal
mit der einen oder anderen Polarität. Wenn der Motor nur in einer Richtung dreht, kann die Antriebsteuerung 106
eine erste Kupplung enthalten, die auf ein erstes Eingangssignal anspricht und auf ein erstes Zahnrad oder Getriebe schaltet,wodurch
die Plattform 101 abwärts bewegt wird, während eine zweite Kupplung auf ein zweites Eingangssignal anspricht und
ein zweites Getriebe betätigt, wodurch die Plattform 101 angehoben
wird.
Ein erster Eingangsanschluß der Antriebssteuerung 106 liegt über
die Koinzidenzschaltung 112 am Richtungsdeterminator 110. Ein
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zweiter Eingangsanschluß der Antriebssteuerung 106 ist über die
Koinzidenzschaltung 117 mit dem Richtungsdeterminator 110 verbunden. Die Koinzidenzschaltungen 112 bzw. 117 erzeugen ein
Ausgangssignal, wenn am jeweiligen Eingangsanschluß ein Signal
ansteht. Die Koinzidenzschaltungen 112 und 117 können übliche UND-Gatter enthalten, die bei einer binären "1" am Eingangsanschluß eine binäre 11I" am Ausgangs ans chluß erzeugt. Zur
Erläuterung sei angenommen, daß eine binäre "1" durch positives Potential und eine binäre w0" durch Massepotential dargestellt
wird. Ebenso können diese binäre Signale durch geeignete andere Spannungssignale repräsentiert werden. Die Koinzidenzschaltungen
112 bzw. 117 können auch übliche NAND-Gatter enthalten, die am Ausgangsanschluß eine binäre "0" liefern, wenn am Eingangsanschluß eine binäre "1" ansteht.
Der Richtungsdeterminator 110 erzeugt bei einem ersten Satz Bedingungen ein erstes Signal zur Abwärtsbewegung der Plattform
110 und bei einem zweiten Satz Bedingungen ein zweites Signal zur Aufwärtsbewegung der Plattform 101. Die erzeugten, ersten
und zweiten Signale belangen über die Koinzidenzschaltungen
112 und 117 auf die Antriebssteuerung 106, wodurch die Speisung des Motors 104 über die Steuerung 106 bei bestimmten Vorgängen
verhindert wird. Hierzu ist ein erster Ausgangsanschluß des Richtungsdeterminators 110 an einen Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung
112 und ein zweiter Ausgangsanschluß der Koinzidenzschaltung
110 an einen Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 117 gelegt. Der Richtungsdeterminator 110 umfaßt eine
übliche bistabile Schaltung, etwa ein Flipflop mit je einem
Eingangsschluß zum Setzen und Rückstellen. Das Flipflop, vorzugsweise ein R-S-Flipflop, ein J-K-Flipflop oder dgl., bei
dem man einen ersten Zustand, oder das Setzen, erreicht in Abhängigkeit
einer binären "1", am Setzeingang, und einen zweiten oder Rückstellzustand bei einer binären "1" am Rückstelleingang.
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Die Flipflops können alternativ über Kreuz geschaltete NOR-Gatter
oder NAND-Gatter enthalten, wie an sich bekannt. Der Setzeingang des Flipflops 110 liegt an der Koinzidenzschaltung 109 und der
Rückstelleingang des Flipflops 110 an der ODER-Schaltung 115.
Die Koinzidenzschaltung 109 ähnelt der erwähnten Koinzidenzschaltung
112 und enthält einen ersten Eingangsanschluß am
Schalter 125 und einen zweiten Eingangsanschluß am Wandler 121. Die Koinzidenzschaltung kann einen dritten, an den Anschluß
gelegten Eingangsanschluß aufweisen, wobei der Anschluß 108 ein Signal erhält, das einen bestimmten Betriebszustand des
elektrostatischen Kopiergerätes anzeigt, bei dem die Erfindung angewendet, wird. Der Schalter 125 umfaßt einen manuell betätigbaren
Wählschalter, Der Schalter liegt an einer geeigneten Quelle eines Speisepotentials +V. Der Schalter 125 muß zum
Senken der Plattform 101 in die unterste Endstellung kontinuierlich gespeist werden.
Die ODER-Schaltung 115 kann ein normales ODFR-Gatter enthalten
und erzeugt eine binäre "1", wenn mindestens Eingang n-
schluß eine binäre "1" erhält. Alternativ kann die ODER-Schaltung 115 ein konventionelles r\ND-Gatter enthalten, bei dem eine
binäre "1" erzeugt wird, wenn mindestens 1 Eingangsanschluß eine binäre "0" führt. Die ODER-Schaltung enthält einen ersten
Eingangsanschluß am Wandler 121 und einen zweiten Eingangsanschluß
am Anschluß 114. Der letztere Anschluß ist für ein Signal des elektrostatischen Kopiergerätes vorgesehen, das den Abschluß
eines Arbeitsspieles anzeigt. Die ODER-Schaltung 115 enthält ferner einen dritten Eingangsanschluß am Schalter
und einen vierten Eingangsansehluß am Wandler 122. Der Schalter
124 liegt am Speisepotential +V und ist manuell betätigbar, worauf
das Kopiergerät ein Arbeitsspiel beginnt. Der Wandler 122, an dem der vierte Eingangsanschluß der ODER-Schaltung 115 liegt,
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erfaßt, ob die Zugangstür 107 offen oder geschlossen ist. Hierzu kann der Schalter 122 einen normalen Schalter in fester
Lage gegenüber der Zugangstür aufweisen, der das öffnen der Tür durch ein Signal angibt.
Der Wandler 122 liegt außerdem über die logische Negationsschaltung 113 an einem Eingangsanschluß jeder Koinzidenzschaltung
112,118. Die logische Negationsschaltung kann einen üblichen Inverter umfassen, der eine binäre "1" bei Zuführung
einer binären "0" erzeugt und umgekehrt eine binäre "0" bei Zuführung einer binären "1". Die Koinzidenzschaltung 118,
ähnlich der Schaltung 117, enthält einen weiteren Eingangsanschluß am Wandler 123 und einen Ausgangsanschluß an der
Koinzidenzschaltung 117. Die Koinzidenzschaltung 118 kann entfallen, wenn der Inverter 113 und der Wandler 123 direkt an
entsprechende Eingangsanschlüsse der Koinzidenzschaltung 117 angeschlossen werden. Die Koinzidenzschaltung 112 enthält einen
dritten Eingangsanschluß, gemeinsam entsprechenden Eingangsanschlüssen der Koinzidenzschaltung 109 und der ODER-Schaltung
115 zum Wandler 121 zugeordnet.
Wie erwähnt, kann das Flipflop 110 bei einer binären "1" am
Eingangsanschluß einen ersten Zustand und bei einer binären Hl"
am Rückstelleingangsanschluß einen zweiten Zustand annehmen. Wenn sowohl dem Setz-, als auch dem Rückstelleingangsanschluß
des Flipflop 110 gleichzeitig eine binäre "1" zugeführt wird, geht dieses in den ersten Zustand. Das Flipflop 110 weist
hierzu eine bekannte Innenschaltung auf. Alternativ kann man den Setzeingangsanschluß über die dargestellte Schaltung
aus dem Inverter 110 und der Koinzidenzschaltung 116 an den Rückstelleingangsanschluß legen. Bei dieser Ausführung geht
das Flipflop 110 immer in den ersten Zustand, wenn dem Setzeingangsanschluß eine binäre "1" zugeführt wird.
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Zur Erläuterung der Arbeitsweise der Hubeinrichtung und ihrer
Steuerung sei angenommen, daß die dargestellte Einrichtung in einem elektrostatischen Kopiergerät verwendet wird. Die Plattform
101 ist auf- und abwärtsbewegbar. Ebenso kann eine Plattformbewegung
nach rechts und links vorgesehen sein. Zum Absenken der Plattform 101 in die unterste Endstellung schaltet
die Bedienungsperson den Schalter 125 von Hand. Der Schalter kann deshalb als "Abwärtsschalter" für die Hebeeinrichtung bezeichnet
werden. Der Abwärtssehalter bewirkt einen Kanal von
der speisenden Spannungsquelle +V zum ersten Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 109 und bewirkt dort eine binäre "1".
Wenn die Plattform 101 ihre unterste Endstellung noch nicht erreicht hat, gibt der Wandler 121 eine binäre "1" zum zweiten
Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 109. Es sei angenommen,' daß, wenn das elektrostatische Kopiergerät betriebsbereit ist,
beispielsweise zum "Kopieren", wobei die auf der Plattform 101 gestapelten Kopierpapier^ zur richtigen Arbeitsweise der
Maschine der Blatttransporteinrichtung zugeführt werden müssen, die Plattform 101 nicht abgesenkt werden muß. In diesem Betriebszustand
gelangt eine binäre "0" zum Anschluß 108 und die Koinzidenzschaltung 109 wird daran gehindert, eine binäre
"1" auf den Setzeingangsanschluß des Flipflops 110 zu geben. Wenn das Kopiergerät «jedoch keinen Transport von Papier benötigt,
gelangt eine binäre "1" zum Anschluß 108. Wenn die letztere Bedingung überwiegt, erhält jeder Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung
109 eine binäre "1", so daß eine binäre "1" zum Setzexngangsarischluß des Flipflop 110 gelangt, wodurch dieses
seinen ersten Zustand annimmt. Man erkennt, daß die vom Wandler 121 bewirkte binäre "1", was angibt, daß die Plattform 101
inre untere Endstellung noch nicht erreicht hä, auch zur ODER-Schaltung
115 und von da zu einem Eingangsarischluß der Koinzidenzschaltung 116 gelangt. Die von der Koinzidenzschaltung 109
erzeugte binäre "1" wird jedoch durch den Inverter 111 umgekehrt,
so daß der andere Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 116
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eine binäre "O" erhält. Der RückstelleingangsansQhluß des
Flipflops 110 erhält somit eine binäre "0".
Unter der Annahme, daß das Flipflop 110 in seinem ersten Zustand
ist, erhält man eine binäre "1", an dessen ersten Äusgangsanschluß. Da die Plattform ihre untere Endstellung noch nicht
erreicht hat, wird die Koinzidenzschaltung 112 vom Wandler 121 mit einer binären "1" versorgt. Somit werden zwei Eingangsanschlüsse der Koinzidenzschaltung 121 mit einer binären "1"
gespeist. Bei geschlossener Zugangtür 107 erzeugt der Wandler 122 eine binäre "0", die durch den Inverter 113 umgekehrt
wird, so daß der dritte Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung
112 eine binäre "1" erhält. Damit erhält jeder Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 112 eine binäre "1", so daß ein erster
binärer Eingang "1" zur Antriebssteuerung 106 gelangt. Wie erwähnt, spricht die Antriebssteuerung 106 auf den ersten Eingang
an und schaltet den Motor 104 ein, wodurch die Plattform 101 nach unten bewegt wird. Der Motor 104 bleibt solange eingeschaltet,
wie die Koinzidenzschaltung 112 an jedem Eingangsanschluß eine binäre "1" erhält. Die Abwärtsbewegung der Plattform
101 wird somit beendet, wenn das Flipflop 110 in seinen zweiten Zustand geht. Ebenso wird die Abwärtsbewegung der
Plattform 101 unterbrochen, wenn der Wandler 122 das öflhen
der Zugangstür 107 meldet, wodurch eine binäre "1" zum Inverter
113 gelangt. Wenn die Plattform 101 ihre untere Endstellung erreicht,
wird der Motor 104 ebenfalls abgeschaltet. Hierzu wird vom Wandler 121 eine binäre""0" zu einem Anschluß der
Koinzidenzschaltung 112 geliefert, wenn der Wandler die untere Endstellung der Plattform 101 erfaßt.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Plattform 101 bei versehentlicher Auslösung durch die Bedienungsperson nicht
bis in ihre untere Endstellung gehen muß. Wird beispielsweise der "Abwärtsschalter" 125 für die Hebeeinrichtung versehentlich
- 15 309827/0859
geschaltet, so bewegt sich die Plattform 101 zunächst nach
unten. Bei anschließender Abschaltung des "Abwärtsschalters"
125 wird jedoch die Plattform 101 wieder in die richtige Blattzuführstellung zurückbewebt. Das gleiche ist der FaIl9
wenn die Bedienungsperson zunächst absichtlich den Abwärtsschalter 125 geschaltet hat. Bei Abschaltung des Schalters
geht die Plattform 101 wieder in die richtige Blattzuführstellung
zurück. Man vermeidet dadurch den Zeitaufwand für die Bewegung der Plattform 101 zwischen ihren Endstellungen.
Dies wird im folgenden erläutert.
Bekanntlich bestimmt der vom Plipflop 110 angenommene Zustand
die Bewegungsrichtung der Plattform 101. Wenn somit das Plipf lop 110 in se inen ersten Zustand gebracht ist, bewirkt
die Koinzidenzschaltung 112 einen ersten Eingang an der Antriebsteuerung 106, wodurch sich die Plattform 101 riach unten
bewegt. Wenn dadurch das Plipflop in seinen zweiten Zustand zurückgestellt wird, liefert die Koinzidenzschaltung 117 einen
zweiten Eingang für die Antriebsteuerung 106, wodurch die Plattform 101 nach aufwärts bewegt wird. Wie oben erwähnt, geht
das Plipflop 110 in seinen ersten Zustand, wenn eine binäre "1" durch die Koinzidenzschaltung 109 zugeführt wird, insbesondere
wenn der "Abwärtssiialter" 125 der Hebeeinrichtung
Spannungen führt und wenn der Wandler 121 mitteilt, daß die
Plattform 101 ihre untere Endstellung noch nicht erreicht hat. Die binäre "1" des Wandlers 121, ein Zustand der der
Stellung des Plipflops 110 in seinem ersten Zustand vorhergeht,
gelangt über die ODER-Schaltung 115 auch zur Koinzidenzschaltung 116. Bei abgeschalteten "Abwärtssehaltern" 125 gibt die
Koinzidenzschaltung 109 eine binäre "0" zum Setzeingangsanschluß des Plipflops 110.und zum Inverter 11-1. Die zugeführte
binäre "0" unterliegt einer Umkehrung durch den.Inverter 111,
so daß die Koinzidenzschaltung 116 an jedem Eingangsanschluß
eine binäre "1" erhält. Somit erhält der Rückstelleingangsan-
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Schluß des Flipflop 110 nun eine binäre "1", so daß das Flipflop
in den zweiten Zustand zurückgestellt wird. Die Koinzidenzschaltung 112 wird abgeschaltet und der erste Eingang von der
Antriebssteuerung 106 eingenommen. Wenn bei abgeschalteten "Abwärtsschalter" 125 der Hebeeinrichtung die Plattform 101 soweit
verschoben ist, daß das oberste Blatt des Stapels zur übergabe auf die Blatttransporteinrichtung nicht richtig positioniert
ist, erhält die Koinzidenzschaltung 118 vom Wandler 123 eine binäre "1". Wenn außerdem die Zugangstür 107 geschlossen
bleibt, wird die vom Wandler 122 gelieferte binäre "O11 durch
den Inverter 113 umgekehrt und auf die Koinzidenzschaltung 118 gegeben. Somit liefert sowohl das Flipflop 110 als auch die
Koinzidenzschaltung 118 der Koinzidenzschaltung 117 eine binäre "1". Letztere Koinzidenzschaltung gibt nun eine binäre "1" als
zweiten Eingang auf die Antriebssteuerung 106. Die Antriebssteuerung 106 schaltet darauf den Motor 104 ein und die Plattform
101 wird angehoben. Das Anheben der Plattform dauert an, bis das Flipflop 110 in seinen ersten Zustand geht, d.h. der
"Abwärtsschalter" 125 geschaltet wird oder bis die Koinzidenzschaltung 118 abgeschaltet wird. Bein öffnen der Zugangstür 107
wird die binäre "1" des Wandler 122 durch den Inverter 113 umgekehrt und als binäre "0" zur Koinzidenzschaltung 118
gegeben. Ebenso wird, wenn sich die Plattform 101 nach oben bewegt, in die richtige BlattZuführungsstellung, vom Wandler 123
eine binäre "0" geliefert, die zur Koinzidenzschaltung 118 gelangt.
Bei der beschriebenen Einrichtung muß somit der "Abwärtsschalter" 125 zur Bewegung der Hebeeinrichtung in die unterste Endstellung
kontinuierlich betätigt werden. Die vorherige Abschaltung des Schalters läßt die Hebeeinrichtung wieder in die richtige
Blattzuführstellung zurückgehen. Beim öffnen der Zugangstür 107
wird jedoch die Auf- und Abwärtsbewegung der Hebeeinrichtung
blockiert. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht
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darin, daß die Plattform 101 in die Blattzuführstellung
zurückkehrt, wenn die Plattform nach Beendigung eines Arbeitsspieles des Kopiergerätes über eine bestimmte Zeit
hinaus aus dieser Stellung herausgefahren ist. Bei Beendigung eines Kopiervorgariges, d.h. wenn die fertige Kopie oder
die letzte von mehreren Kopien eines Originales aus der Maschine gegangen ist, wird während einer bestimmten Zeit ein
Ruhezustand eingehalten. Während dieser Zeitspanne kann die Bedienungsperson weitere Kopiervorgänge vorbereiten. Unternimmt
die Bedienungsperson jedoch nichts mehr,, so wird durch
(nicht gezeigte) Mittel eine binäre "1" erzeugt und nach Ablauf dieser Zeitspanne auf den Anschluß 114 gegeben. Diese
binäre "1" gelangt zur ODER-Schaltung 115 und dann zur Koinzidenzschaltung 116. Wenn der Abwärtsschalter 125 nicht betätigt
ist oder die Plattform 101 in ihrer unteren Endstellung ist, gibt die Koinzidenzschaltung 109 eine binäre "0" zum Inverter
111 und eine binäre "1" gelangt auf jeden Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 116. Entsprechend wird das Flipflop
110 in seinen zweiten Zustand geschaltet und die Koinzidenzschaltung
117 liefert einen zweiten Eingang zur Antriebssteuerung 106. Dadurch wird die Plattform 101 in die richtige
Plattzuführstellung angehoben.
Bei der Erfindung wird davon ausgegangen, daß eine Bedienungsperson
die Hebeeinrichtung mit Papier beschickt, das das Kopiergerät zum Herstellen von Kopien verwendet. Ferner wird angenommen,
daß die Zugangstür 107 hierzu von der Bedienungsperson
geöffnet wird. Da das Beschicken der Hebeeinrichtung mit dem Papier vorzugsweise in der unteren Endstellung erfolgt, soll
die Hebeeinrichtung nach dem Schließen der Zugangstür wieder in die richtige Blattzuführstellung zurückkehren. Der Wandler
122 erfaßt das öffnen der Zugangstür 107 und gibt eine binäre "1" auf einen Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 116,
und zwar über die ODER-Schaltung 115. Wenn die * Plattform 101
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ihre untere Endstellung erreicht hat oder wenn der "Abwärtsschalter11
125 nicht eingeschaltet ist, erhält die Koinzidenzschaltung 116 eine binäre "O" an ihrem anderen Eingangsanschluß.
Dadurch wird das Flipflop 110 in seinen zweiten Zustand zurückgeschaltet und gibt eine binäre "1" zum Eingangsanschluß
der Koinzidenzschaltung 117. Nach dem Schließen der Zugangstür 107 wird die vom Wandler 122 erzeugte binäre "0"
durch den Inverter 113 umgekehrt und als binäre "1" auf einen Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 118 gegeben. Die
Koinzidenzschaltung 118 gibt eine binäre "1" auf einen anderen Eingangsanschluß der Koinzidenzschaltung 117, da zu dieser
Zeit die Plattform 101 nicht in der richtigen Blattzuführstellung ist. Infolgedessen gibt die Koinzidenzschaltung 117 eine binäre
"1" als zweiten Eingang zur Antriebssteuerung 106, wodurch die Plattform 101 in die Blattzuführstellung zurückkehrt. Nachdem
der Blatttransporteinrichtung eine Reihe von Blättern 102 zugeführt wurden, erzeugt der Wandler 123 eine binäre "1",
die angibt, daß das oberste Blatt nicht in der richtigen Stellung ist. Die Koinzidenzschaltung 118 liefert somit eine binäre "1"
für die Koinzidenzschaltung 117 und die Plattform 101 wird
nach aufwärts geschaltet, bis der Wandler eine binäre "0" erzeugt.
Dadurch wird die Plattform 101 in der richtigen Blattzuführstellung
gehalten.
Es sei angenommen, daß die Bedienungsperson die Plattform 101 durch den Abwärtsschalter 125 in die untere Endstellung gebracht
hat, nun aber die sofortige Rückkehr der Plattform in die richtige Blattzuführstellung wünscht, damit das Kopiergerät
arbeiten kann. Wie erwähnt,kehrt die Plattform 101 nach Ablauf
einer bestimmten Zeitspanne nach Beendigung des vorhergehenden Arbeitsspieles oder nach dem öffnen oder Schließen der Zugangstür 107 in die Blattzuführstellung zurück. Die Plattform kann
außerdem durch Betätigung eines Schalters zur Einleitung eines Arbeitsspieles hier als "Kopierschalter" 124 bezeichnet in die
Blattzuführstellung zurückgeführt werden. Die manuelle Schaltung
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des Kopierschalters 124: durch die Bedienungsperson gibt einen
Weg von der Spannungsquelle +V zur ODER-Schaltung 115, die
eine binäre "1" erhält. Das Flipflop 110 wird in seinen zweiten
Zustand zurückgestellt, wobei die Koinzidenzschaltung 117 eine binäre "1" als zweiten Eingang zur Antriebssteuerung 106
liefert. Die Plattform 101 kann dadurch aufwärts in die richtige Blattzuführstellung gebracht werden". . .
Aus der Beschreibung folgts daß die dargestellte Einrichtung
die Plattform 101 normalerweise in der richtigen Blattzuführstellung zu halten versucht. Diese Tendenz kann durch kontinuierliche
Betätigung des Schalters 125 überwunden werden. Die Abschaltung des Schalters 125 führt zur Bewegung der Plattform
nach oben. Wie bereits erwähnt, bezieht sich die Beschreibung auf die Bewegung der Plattform 101 nach oben oder unten, die
Plattform ist jedoch auch nach zwei Seiten bewegbar auszuführen. Die Plattform 101 kann dann in eine erste Endstellung gesteuert
werden, wenn der Schalter 125 betätigt wird und in die richtige Blattzuführstellung, wenn der Schalter losgelassen wird. Man
kann auch einen ersten Eingangsanschluß der ODER-Schaltung
an den Wandler 121 legen und einem zweiten Eingangsanschluß
Signale zuführen, die den Betriebszustand des elektrostatischen Kopiergerätes oder eines anderen Geräts, bei dem die Erfindung
angewendet wird, repräsentieren. Ebenso kann man die Koinzidenzschaltung 117 und 118 durch eine einzige Koinzidenzschaltung
mit 3 Eingangsanschlüssen ersetzen. Die von jedem der drei
Wandler 121 bis 123 erzeugten Signale sind reversibel. Somit kann der Wandler 121 eine binäre "1" erzeugen, wenn die
Plattform 101 eine erste Endstellung erreicht, der Wandler kann eine binäre "1" erzeugen, wenn die Zugangstür 107 geschlossen
ist und der Wandler 123 kann eine binäre "1" liefern,
wenn die Plattform 101 in der richtigen Blattzuführstellung ist.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1.JSteuereinrichtung für eine in zwei Richtungen bewegbare, N--"^ einen Stapel Papier tragende Plattform, die das Papier einem Verarbeitungsgerät, insbesondere einem Kopiergerät, zuführt, gekennzeichnet durch einen Richtungsdeterrainator zur Erzeugung von zwei Signalen zur Bewegung der Plattform in zwei Richtungen, durch eine erste Erfassungsvorrichtung für eine erste Endstellung der Plattform, durch eine erste Vorrichtung, die an die erste Erfassungsvorrichtung angeschlossen ist und die bei Einschaltung eines Wählschalters zur Betätigung des Richtungsdeterminators anspricht und ein erstes Signal erzeugt, wenn sich die Plattform nicht in der ersten Endstellung befindet, durch eine zweite Vorrichtung, die selektiv anspricht auf die Abschaltung des Wählschalters und auf den Betriebszustand des Verarbeitungsgerätes zur Betätigung des Richtungsdeterminators zur Erzeugung des zweiten Signales und durch eine Antriebssteuerung, die an den Richtungsdeterminator angeschlossen ist, auf erste und "zweite Signale anspricht und einen Antrieb zur Bewegung der Plattform in die erste oder zweite Richtung steuert.2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite Erfassungsvorrichtung für die Blattzuführstellung der Plattform, so daß der von der Plattform getragene Stapel Papier dem Verarbeitungsgerät zugeführt werden kann und durch eine Vorrichtung zur Kopplung der zweiten Erfassungsvorrichtung mit der Antriebssteuerung zur Bewegung des Plattformantriebs in der zweiten Richtung, wenn die Plattform nicht in der Blattzuführstellung ist und der Richtungsdeterminator das zweite Signal erzeugt.- 21 -309 8 27/08 59. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattformantrieb einen reversiblen Elektromotor und die Antriebssteuerung eine Stromquelle für den Elektromotor enthält, vorgesehen zur Kupplung damit beim Ansprechen auf das erste Signal in einer ersten Richtung und beim Ansprechen auf das zweite Signal in der zweiten Richtung.·; Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungsdeterminator ein Flipflop enthält, wobei das erste bzw. zweite Signal erzeugt wird, wenn das Flipflop einen ersten bzw. einen zweiten Zustand annimmt.. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vorrichtung eine Koinzidenzschaltung umfaßt mit einem an den Wählschalter angeschlossenen ersten Eingang, einem zweiten Eingang, angeschlossen an die erste Erfassungsvorrichtung und einen Ausgang, angeschlossen an das Flipflop zur Steuerung dieses Flipflops in seinen ersten .Zustand, wenn der Wählschalter eingeschaltet und die Platt-. form nicht in ihrer ersten Endstellung ist.. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Vorrichtung eine ODER-Schaltung enthält mit- einem ersten Eingang, an die erste Erfassungsvorrichtung angeschlossen, einem zweiten Eingang, der mit Signalen gespeist wird, die den Betriebszustand des Verarbeitungsgerätes repräsentieren, wobei ein Ausgang am Flipflop liegt, zur Steuerung dieses Flipflops in seinen zweiten Zustand, wenn die Plattform nicht in ihrer ersten Endstellung ist oder wenn das Verarbeitungsgerät vorgegebene Betriebsbedingungen ermöglicht, und durch Mittel, die verhindern, daß das Flipflop in seinen zweiten Zustand geht, wenn die Koinzidenz- ' schaltung eingeschaltet ist.- 22 309 8 27/08 59- 2c -7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungseinrichtung eine weitere KoinzidenzSchaltung enthält,wobei ein erster Eingang an der ersten Erfassungs-Vorrichtung, ein zweiter Eingang an dem Flipflop'und ein Ausgang an der Antriebssteuerung liegt.8. Einrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch Mittel zur Steuerung der Hebeeinrichtung durch eine Bedienungsperson, durch die Erzeugung des ersten und des zweiten Signales in der unteren bzw. der oberen Stellung der Hebeeinrichtung, und durch eine Antriebesteuerung für die Auf- und Abwärtsbewegung der Hebeeinrichtung.9. Einrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch UND-Gatter, mit einem ersten Eingang an dem Abwärtsschalter der Hebeeinrichtung angeschlossen und einen zweiten Eingang an der Erfassungsvorrichtung zur Erzeugung eines ersten Betätigungssignales angeschlossen, wenn der Abwärtsechalter betätigt wird und die Hebeeinrichtung nicht in der unteren Endstellung ist.10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Vorrichtung ODER-Gatter enthält mit einem an die erste Erfassungsvorrichtung angeschlossenen ersten Eingang, einen zweiten Eingang zur Versorgung mit einem Signal, das nach einer vorgegebenen Zeitspanne nach Beendigung eines Arbeitsspieles des elektrostatischen Kopiergeräte» erzeugt wird, einem dritten Eingang, angeschlossen an den Einleitungsschalter für ein Betriebsspiel und einen vierten Eingang, der mit einem Signal versorgbar ist, das beim Ansprechen auf einen bestimmten, von der Bedienungsperson eingeleiteten Vorgang zur Erzeugung eines zweiten Betätigungssignales erzeugt wird.- 23 309827/085911. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungsdeterminator Flipflops enthält, die mit einem ersten Eingang an die UND-Gatter angeschlossen sind und die ansprechen auf das erste Betätigungssignal und einen ersten Zustand einnehmen, und daß die Flipflops einen zweiten Eingang enthalten, der an die ODER-Schaltung angeschlossen ist und auf das zweite Betätigungssignal anspricht, so daß ein zweiter Zustand eingenommen wird, wobei die Flipflops diesen zweiten Zustand nicht einnehmen können, wenn das erste Betätigungssignal dem ersten Eingang zugeführt wird.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch zweite Erfassungsvorrichtungen zur Erfassung der richtigen Stellung der Hebeeinrichtung zum Zuführen der darauf aufgestapelten Blätter und durch weitere UND-Gatter, die mit.einem ersten Eingang an das Flißflop und mit einem zweiten Eingang an die zweite Erfassungsvorrichtung angeschlossen sind, zur Belieferung des Antriebes für die Hebeeinrichtung mit einem Speisesignal zur Bewegung der Hebeeinrichtung in Aufwärtsrichtung, wenn das Flipflop seinen zweiten Zustand annimmt und wenn die Hebeeinrichtung sich nicht in der richtigen Stellung befindet.13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der vierte Eingang der ODER-Schaltung mit dem Schalter verbunden ist, der geschlossen ist, wenn eine Zugangstür der Hebeeinrichtung geschlossen ist, wobei diese Zugangstür der Bedienungsperson das Beschicken der Hebeeinrichtung mit Papier ermöglicht.309817/0859L e e r s e i t e
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