DE226344C - - Google Patents

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DE226344C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/30Starting; Igniting
    • H05B31/305Ignition devices

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Bogenlampen mit fest eingespannten Elektroden hat man die Enden der letzteren durch einen Schmelzstreifen verbunden, der nach Einschaltung der Lampe von dem elekirischen Strom zerstäubt wird; gleichzeitig mit dieser Zerstäubung bildet sich dann aber auch der Lichtbogen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine nach dem gleichen Prinzip arbeitende
ίο Zündvorrichtung, welche bei besonders langen Kohlen zur Anwendung kommen soll. Diese langen Kohlen vermögen schön ziemlich stark zu federn. Klemmt man daher nach dem frischen Einsetzen derselben zwischen ihre freien Enden einen Schmelzstreifen so ein, daß er hinreichend fest sitzt, so federn sie dabei auseinander, und dies hat auch zur Folge, daß sie nach dem Zerstäuben des Schmelzstreifens in Schwingung geraten, wodurch der Lichtbogen wieder zerrissen wird.
Diese ungünstige Wirkung tritt auch dann ein, wenn man eine einfache öse über beide Kohlen hinwegstreift. Um diesen Mangel zu beseitigen, wird nach der vorliegenden Erfindung ein Zündkörper gewählt, der so ausgebildet ist, daß er nach seinem Aufstecken auf die freien Kohlenenden diese letzteren in demjenigen Abstande hält, welchen sie etwa haben, wenn sie sich vollkommen selbst überlassen sind. Wenn der Schmelzstreifen dann nach dem Einschalten der Lampe zerstört wird, führen die Elektroden keine öder keine merkliche Bewegung aus, und der Lichtbogen kann daher auch nicht zerrissen werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsbeispiele des Schmelzstreifens.
In Fig. ι ist er brillenförmig mit zwei Ösen hergestellt, welche auf die Kohlen α und b aufgesteckt werden. Der Steg c verbindet die beiden Ösen, des Schmelzstreifens und muß seinerseits in- bezug auf Material und Querschnitt so beschaffen sein, daß er beim Durchgang des Lampenstromes zerstäubt wird.
Der Steg c braucht irgendeine nennenswerte Festigkeit nicht zu besitzen.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der ein Draht in die Form zweier zusammenhängender Bügel gebracht worden ist, die über die Kohlen gestreift werden und sie in demjenigen Abstande sichern, den sie, sich selbst überlassen, einnehmen.
Fig. 3 zeigt einen einzelnen bügeiförmig gebogenen Draht, der in die freien Enden der Kohlen einfach hineingesteckt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zündvorrichtung für Bogenlampen mit zwei parallelen, fest eingespannten Elektroden von großer freier Länge mittels eines die Elektrodenspitzen verbindenden Schmelzstreifens, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schmelzstreifen die freien Enden der beiden Kohlen in dem für die beabsichtigte Lichtbogenlänge passenden Abstande derart festhält, daß in den Kohlen keine nennenswerten, von dem Aufstecken des Schmelzstreifens herrührenden Spannungen herrschen und infolgedessen beim Durchbrennen des Schmelzstreifens und Zünden der Lampen keine nachteiligen Schwingungen durch Zurückfedern der Elektrodenstifte eintreten können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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