DE226341C - - Google Patents

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DE226341C
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electrode
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tubular
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/64Carriers or collectors
    • H01M4/70Carriers or collectors characterised by shape or form
    • H01M4/76Containers for holding the active material, e.g. tubes, capsules
    • H01M4/762Porous or perforated metallic containers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 226341 KLASSE 21 h. GRUPPE
Wandungen eingeschlossen ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1906 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf röhrenförmige Elektroden für elektrische Stromsammler mit alkalischem Elektrolyten und bezweckt eine solche Ausgestaltung der röhrenförmigen Behälter für die wirksame Masse, daß eine Sprengung der Behälternähte durch inneren Druck der wirksamen Masse ausgeschlossen ist, und daß der Kontakt der Masseteilchen miteinander und mit den Behälterwandungen dauernd erhalten bleibt.
Diese Zwecke werden der Erfindung zufolge dadurch erreicht, daß die Nähte der röhrenförmigen Behälter spiralförmig um die Behälter herumlaufend angeordnet werden, mit welcher Nahtanordnung vorzugsweise ein Verschluß der Elektrodenröhren an ihren Enden unter Benutzung von gegen die wirksame Masse gepreßten Kappen verbunden wird. Wenn die röhrenförmigen Elektroden unter Benutzung von auf sie aufgesetzten Verstärkungsringen nebeneinander in einem gemeinsamen Tragerahmen angeordnet werden sollen, so empfiehlt es sich, die Verstärkungsringe benachbarter Röhren versetzt gegeneinander anzubringen, um eine dichte Annäherung der Röhren aneinander zu ermöglichen.
Die neue Röhrenelektrode ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt ; Fig. ι die Elektrode in Seitenansicht und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein Elektrodenende in größerem Maßstabe.
Die röhrenförmigen Taschen sind auf der Zeichnung mit 1 bezeichnet. Sie sind vorzugsweise aus einem Streifen Stahlblech von etwa 0,1 mm Dicke hergestellt; die Abmessungen der Röhre selbst werden zweckmäßig so gewählt, daß die Röhre 10 cm lang ist und etwa 6,5 mm Durchmesser besitzt. Diese Abmessungen können aber natürlich innerhalb weiter Grenzen verändert werden. Es empfiehlt sich jedoch, den Durchmesser nicht zu groß zu wählen, weil sonst der mittlere Teil der in jeder Röhre eingeschlossenen wirksamen Masse allzuweit von den leitenden Röhrenwänden entfernt sein würde. Die Streifen aus Stahlblech, aus welchen die' röhrenförmigen Taschen hergestellt werden sollen, werden zweckmäßig perforiert, abgesehen von den Kanten, welche zur Bildung der Röhrennaht dienen, und sorgfältig mit einer Kobaltnickellegierung plattiert, welche. mit der Stahlblechunterlage verschweißt wird, indem man die plattierten Blechstreifen einer Schweißtemperatur in einer Wasserstoffatmosphäre unterwirft. Als geeignete Legierung zum Überzug der Stahlblechstreifen hat sich eine Legierung ergeben, welche auf 70 Teile Kobalt 30 Teile Nickel enthält. Nach gehörigem Überzug wird der perforierte Streifen in Röhrenform gebogen. Dies geschieht der Erfindung zufolge so, daß die Röhrennaht spiralförmig um die röhrenförmige Tasche herumläuft, wie Fig. 1 der Zeichnung erkennen läßt. Die spiralförmige Anordnung der Naht ergibt eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen inneren Druck und ermöglicht somit die Anwendung etwas dünneren Materials. .."■.'
Die Röhren werden an dem einen Ende durch Zusammenpressen geschlossen, worauf die seit-
lieh hervortretenden Ecken umgebogen werden, um zu verhüten, daß das flache Rohrende über den eigentlichen Röhrenkörper herausragt. Hierauf wird jede Röhre durch die obere Öffnung mit wirksamem Material, vermischt mit einem Zusatz aus leitendem Material, welcher Zusatz zweckmäßig aus Kobalt oder einer . Legierung aus Kobalt und Nickel besteht, gefüllt. Zur Füllung 'mit aus Nickelhydroxyd bestehender wirksamer Masse sind bei den angegebenen Abmessungen der Röhren für jede Röhre etwa 0,8 g für jeden Zentimeter Länge erforderlich. Außer einem Zusatz an leitendem Material setzt man der wirksamen Masse zweckmäßig auch ein zähflüssiges Material, wie z. B. Melasse oder Glucose, vorzugsweise die letztere, zu, weil auf diese Weise die Teilchen der wirksamen Masse wirksamer mit den Schüppchen aus Kobalt oder einer Kobaltnickellegierung bedeckt werden, und weil der Zusatz eines löslichen Materials zu der in die Röhre einzustampfenden wirksamen Masse die Möglichkeit einer sehr festen Einstampfung gibt, ohne gleichzeitig die Durchlässigkeit der Elektrodenmasse für den Elektrolyten in unzulässiger Weise zu beeinträchtigen, da die lösliche Substanz (Melasse, Glucose usw.) nach vollendeter Füllung der Elektrodenröhre durch Auswaschen entfernt werden kann und dann in der Elektrodenmasse ein System feiner Kanäle zurückläßt.
Das beste Mischungsverhältnis für die in den Elektrodenröhren einzuführende Masse besteht nach den bisherigen Erfahrungen darin, daß auf 60 Gewichtsteile zerkleinertes Nickelhydroxyd 20 Gewichtsteile Kobalt oder Kobaltnickelschuppen und 20 Gewichtsteile sehr zäher Glucose genommen werden.
Die wirksame Masse wird jetzt in verhältnismäßig kleinen Portionen in die Röhren eingeführt, wobei jede einzelne Portion eingestampft wird. Die Füllung und Feststampfung der Materialportionen kann gleichzeitig für eine Mehrzahl von Röhren erfolgen, wenn man sich eines geeigneten Apparates bedient. Zweckmäßig werden zum Feststampfen der Materialportionen erhebliche Drucke angewendet, wie sie sich bei Benutzung von frei herabfallenden Stempeln von über 1 kg Gewicht ergeben.
Vor dem Einfüllen und Einstampfen der wirksamen Masse in die Röhre werden zweckmäßig um die Röhre herum eine Anzahl nahtloser Nickelringe 12 gelegt, welche sich der Röhrenoberfläche dicht anschließen. Diese Ringe 12 sitzen auf der gefüllten Elektrode sehr fest auf, da die Elektrodenröhre durch den Stampfdruck, welcher auf die wirksame Masse ausgeübt wird, ein wenig aufgetrieben wird. Diese Ringe bewirken eine sehr wesentliche Verstärkung der Röhre gegen Auftreiben durch den inneren Druck. Die Verstärkungsringe 12 werden auf nebeneinanderliegenden Elektrodenröhren zweckmäßig versetzt angeordnet, um auf diese Weise zu ermöglichen, daß die einzelnen Röhren. möglichst dicht aneinander herangerückt werden.
Wenn die Röhren in der vorstehend angegebenen Weise gefüllt sind, so werden sie an ihren oberen Enden ebenso geschlossen, wie es , für das untere Ende bereits angegeben wurde.
Anstatt das Material in der Röhre nur durch das Zusammenpressen der Röhrenwandung an den Enden festzuhalten, kann man auch in die Röhren an beiden oder nur an einem Ende Kappen 13 mit umgebogenen Rändern mit scharfen Kanten einsetzen, welche fest gegen das wirksame Material gepreßt werden, und um welche herum erst der Röhrenschluß durch Zusammenpressen der Röhrenenden erfolgt. Diese Art des Röhrenschlusses ist aus Fig. 2 ersichtlich, wo das wirksame Material mit 11, die innere Verschlußkappe mit 13 und die zusammengepreßten Röhrenenden mit 14 bezeichnet sind.
Die gefüllten fertig verschlossenen Röhren können reihenweise nebeneinander an geeigneten Gittern befestigt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Röhrenförmige Elektrode für elektrische Stromsammler mit alkalischem Elektrolyten, bei welcher die aktive Masse in Behälter mit durchlochten Wandungen eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantennaht des zur Herstellung einer Elektrodenröhre dienenden Blechstreifens spiralförmig um die Röhre herumläuft, zum Zwecke der Erzielung größerer Festigkeit des Seitenverschlusses gegen inneren Druck.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenröhren durch Kappen verschlossen sind, die gegen ■ die wirksame Masse gedrückt, und um welche die Röhrenenden zusammengepreßt werden.
  3. 3. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Elektrodenröhren in einem gemeinsamen Tragegitter vereinigt sind, wobei die auf die Elektrodenröhren aufgesetzten Verstärkungsringe no benachbarter Röhren versetzt gegeneinander angeordnet sind, um eine dichte Annäherung der einzelnen Röhren aneinander zu ermöglichen. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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