DE225540C - - Google Patents

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DE225540C
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centrifugal
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/18Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 225540 -KLASSE 55<?. GRUPPE
Firma H. FÜLLNER in WARMBRUNN i. Schl. Schleudersortierer für Holzstoff, Zeilstoff u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1909 ab.
Es sind bereits Schleudersortierer bekannt, bei welchen das Holzstoff, Zellstoff U. dgl. enthaltende Stoffwasser durch eine in einer wagerecht liegenden Siebtrommel umlaufende Schleudervorrichtung gegen deren Siebwand geschleudert und der Stoff aus dem Wasser ausgeschieden wird. Bei solchen Schleudersortierern ist jedoch entweder ein besonders großes Druckgefälle für das Stoffwasser oder ίο ein stetiges Ausspritzen und Umlaufen der Siebtrommel erforderlich.
Bei dem Schleudersortierer gemäß der Erfindung besteht die Schleudervorrichtung aus einem Kastenschaufelrade mit am Radkranze angeordneten Düsen und schräg zur Radachse gerichteten Wurf schienen, und der Stoff bildet vermöge der Wirkung der Fliehkraft einen Ring längs dem Radkranze des Schaufelrades, von welchem nur an den Schlitzdüsen Stoff gegen das Sieb austreten kann, der von den Wurfschaufeln weitergeschleudert und am Siebe entlang gegen den offenen Auslauf gefegt wird.
Auf diese Weise ist ein Umlaufen und ein Ausspritzen der Siebtrommel ganz überflüssig geworden, und der Stoffeinlauf kann unterhalb der Welle der Schleudervorrichtung liegen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Einrichtung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Achsialschnitt,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Sortierers.
Fig. 3 veranschaulicht in Ansicht das Schaufelrad mit den über die ganze Länge der Siebtrommel sich erstreckenden Wurfschienen.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch Siebtrommel und Schaufelrad.
Auf der Welle α ist ein etwa über das erste Drittel des feststehenden Siebes b sich erstreckendes Schaufelrad mit Kastenschaufeln c angeordnet, deren Scheidewände verschieden hoch sind und gegen die Radiale geneigt verlaufen, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
An der Außenseite des mit Düsen d für den Austritt des Stoffwassers aus den Schaufeln c versehenen Radmantels e sind an den Düsen d und den Schaufeln c radial liegende, gegen die Längsachse des Schaufelrades schräg gestellte Wurf schienen angeordnet. Die kürzeren Wurfschienen g erstrecken sich nur über die Breite des Schaufelrades und sind in erster Linie für die Sortierung des frischen Stoffes bestimmt. Die langen, über die ganze Siebfläche reichenden Schaufeln h dagegen sind mit ihrem überstehenden Teil für die Ent-Wässerung des im Siebe zurückbleibenden splitterhaltigen Stoffes wirksam, indem sie diesen Stoff wiederholt gegen das Sieb schleudern, ihn hierdurch entwässern, zufolge der Schräge ihrer Lage gleichzeitig den Stoff nach Art einer Förderschnecke vorwärts schieben und ihn · durch ihre schräg abgebogenen Enden nach dem Auslauf f an der offenen Stirnseite des Siebes b befördern, welches nur an seiner unteren Seite eine etwa bis zu einem Sechstel des Siebdurchmessers reichende Scheidewand 0 gegen den Auslauf f hin aufweist. Die längeren Wurfschienen h sind noch an besonderen, in Sternform auf der Welle e angeordneten Armen ζ befestigt.
Der Zulauf des Stoffes erfolgt an der anderen Stirnseite des Siebes unterhalb der Welle α durch den Einlauf b am Gerinne m unmittelbar in die entsprechend ausgeschnittenen Kastenschaufeln e, während der Ablauf i für den sortierten Stoff an der Langseite des von einem leicht abnehmbaren Blechmantel k umgebenen Siebes angeordnet ist.
Der Stoff wird zum größten Teil in der
ίο Zone des Schaufelrades sortiert, dessen schräge Schaufeln c den Stoff durch die Düsenöffnungen d des Radmantels e, unter Mitwirkung der kurzen Wurfschienen g, sowie der auf dem Mantel des Schaufelrades liegenden Teile der längeren Wurfschienen h mit großer Wucht gegen das Sieb b schleudern, welches von dem durch den Einfluß der langen Wurfschienen h ständig weitergefegten und geschleuderten splitterhaltigen, zurückbleibenden Grobstoffe in gewissem Maße gereinigt wird, so daß auch ohne Spritzwasser ein Verstopfen des Siebes vermieden wird.
Dadurch, daß der neue Sortierer fast nur eine Beschleunigung der Masse des Stoffwassers zu bewirken hat, ist der Kraftbedarf des Sortierers gering. Auch ist für den Einbau des Sortierers weniger als die Hälfte oder ein Drittel des Gefälles der bisher bekannten Schleudersortierer ausreichend, weil das Schaufelrad bequem die Lage des Stoff einlauf es unterhalb der Siebmittel ermöglicht.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    '. i. Schleudersortierer für Holzstoff, Zeilstoff u. dgl., bei welchem das Stoffwasser durch eine um eine wagerechte Welle umlaufende Schleudervorrichtung gegen eine die Schleudervorrichtung umgebende feststehende Siebtrommel geworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleudervorrichtung aus einem Kastenschaufelrad mit am Radkranze (e) angeordneten Düsen (d) und schräg zur Radachse angeordneten Wurfschienen (g, h) besteht. ·
  2. 2. Schleudersortierer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfschienen (h) bis zum Auslaufe (f) des Grobstoffes an der offenen Stirnseite der Siebtrommel (b) reichen.
  3. 3. Schleudersortierer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoffeinlauf (I) unterhalb der Radwelle (a) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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