DE225241C - - Google Patents
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- DE225241C DE225241C DENDAT225241D DE225241DA DE225241C DE 225241 C DE225241 C DE 225241C DE NDAT225241 D DENDAT225241 D DE NDAT225241D DE 225241D A DE225241D A DE 225241DA DE 225241 C DE225241 C DE 225241C
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- pole
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 31
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 13
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225241 -" KLASSE 2\d. GRUPPE
MAFFEI-SCHWARTZKOPFF WERKE G. m. b. H.
und RUDOLF RICHTER in BERLIN.
Bei den üblichen Gleichstrommaschinen läßt sich der Ständer ohne weiteres aus mehreren
Teilen zusammensetzen, da sich die einzelnen Spulen nicht überschneiden, sondern am Umfang
der Ständerbohrung nebeneinander angeordnet sind. Auch bei Maschinen mit Korn-* pensationswicklung läßt sich die Teilbarkeit
durchführen, wenn ein Teil der Pole unbewickelt bleibt und die übrigen entsprechend stärker
ίο erregt werden, wenn also das' Feldsystem mit
Folgepolen ausgeführt wird.
Bei einer Maschine mit Hilfspolen ist es dagegen nicht ohne weiteres möglich, einen
Teil der Hauptpole unbewickelt zu lassen und die Erregung der übrigen entsprechend zu verstärken,
ohne die Symmetrie der Feldverteilung zu beeinträchtigen. Fig. 1 stellt z. B.
das Wicklungsschema eines Ständers mit Kompensationswicklung und Hilfspolen dar. Die
Haupterregerspulen sind durch voll ausgezogene Linien, die Hilfspol wicklung durch gestrichelte
und die Kompensationswicklung durch strichpunktierte Linien dargestellt; die Verbindungen
der einzelnen Spulen sind nicht gezeichnet, da sie für den Gegenstand dieser Erfindung
unwesentlich sind. Würde man in diesem Schema einen Teil der Haupterregerpole unbewickelt
lassen, so ergäbe, sich eine vollständig unsymmetrische Feldverteilung am
Ankerumfang.
Um auch für solche Maschinen den Ständer teilen zu können, ohne Spulen auswechseln
oder aufschneiden zu müssen, hat man bisher die Kompensationswicklung nach dem Prinzip
der Erregung von Folgepolen angeordnet, so daß der Ständer zwischen einem Haupt- und
einem Wendepol teilbar ist. Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Übelstand, daß
die achsiale Ausladung der Kompensationswicklung und ihre mittlere Windungslänge sehr
groß werden, denn die Kompensationswicklung erstreckt sich im' allgemeinen über den ganzen
Polbogen und ist in vielen Nuten untergebracht. Ein anderer Übelstand ist der, daß
durch die Trennungsfuge der Hauptkraftfluß fließen muß.
Um diese Nachteile zu vermeiden, soll nach dem Gegenstand der Erfindung die übliche
Kompensationswicklung beibehalten werden, die Feldwicklung aber an den Stellen, wo der
Ständer zu teilen ist, oder am ganzen Umfang so angeordnet werden, daß einigr Pole unbewickelt
bleiben, und daß ein Teil der Erregerspulen je einen Haupt- und zwei Hilfspole
umschlingt. Eine genaue Untersuchung ergibt, daß sich auch in diesem Falle, trotz der ganz
unsymmetrischen Lage der Wicklungen, eine vollkommen symmetrische Feldverteilung am
Ankerumfang einstellt. Die Streuung der Erregerwicklung ist zwar um einen geringen
Betrag gegenüber der Anordnung nach Fig. 1 gestiegen, doch wird dadurch das wesentliche
Verhalten der Maschine nicht geändert. In Fig. 2 ist die vorliegende Wicklungsanordnung
für eine vierpolige Maschine dargestellt. Die Erregerwicklung ist durch voll ausgezogene
55
60
65
Linien, die Kompensationswicklung durch strichpunktierte und die Wendepolwicklung
durch gestrichelte Linien angedeutet. Die Trennungsfuge liegt in der Mitte des Haüptpoles,
der von keiner Erregerwicklung umschlungen ist, wird also nur von dem kleinen Hilfsfluß passiert.
Durch Vereinigung der Erregerwicklung mit der Hilfspolwicklung nach dem Vorbilde der
ίο Fig. 4 auf S. 561 der E. T. Z. 1906 erhält man
die Wicklungsanordnung der Fig. 3, wo die voll ausgezogenen Linien die Spulen andeuten,
die gleichzeitig zur Erregung der Haupt- und Hilfspole dienen. Auch hier ist, wie bei Fig. 2
die Teilbarkeit des Ständers gewahrt, da sich die Windungen an zwei Stellen nicht überschneiden.
Diese Wicklungsanordnung gilt zunächst nur für eine Drehrichtung. Für die andere Drehrichtung ist eine zweite Wicklung
vorzusehen, deren Lage sich dadurch ergibt, daß die Stromrichtung der Erregerwicklung in
Fig. 2 geändert wird und (unter Fortfall der Leiter, die gleiche, aber entgegengesetzte
Ströme führen) Haupt- und Hilfspolerregung zu einer gemeinsamen Wicklung vereinigt
werden. Diese zweite Erregerwicklung liegt ebenfalls so, daß die Teilbarkeit des Ständers
ermöglicht wird.
Claims (2)
1. Mehrpolige elektrische Maschine mit Kompensationswicklung und Erregerspulen,
die nur einige Feldmagnetpole umschlingen, andere hingegen freilassen, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Vorhandensein von Hilfspolen ein Teil der Erregerspulen nur je einen Hauptpol, der andere je einen
Hauptpol und die beiden diesem benachbarten Hilfspole umschlingt, zum Zwecke, bei Benutzung einer Kompensationswicklung
üblicher Ausführungsform eine Teilung des Ständers ohne Auswechseln oder Aufschneiden
von Wicklungen zu ermöglichen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfspolwicklung
oder die Kompensationswicklung mit der Erregerwicklung in bekannter Weise durch
Fortlassen von benachbarten- Leitern entgegengesetzter Stromrichtung vereinigt ist.
Hierzu'ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225241C true DE225241C (de) |
Family
ID=485905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225241D Active DE225241C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225241C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226704B (de) * | 1962-06-12 | 1966-10-13 | Lloyd Dynamowerke G M B H | Kompensierte Gleichstrommaschine mit Wendepolen und geteiltem Gehaeuse |
-
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- DE DENDAT225241D patent/DE225241C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226704B (de) * | 1962-06-12 | 1966-10-13 | Lloyd Dynamowerke G M B H | Kompensierte Gleichstrommaschine mit Wendepolen und geteiltem Gehaeuse |
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