DE225241C - - Google Patents

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DE225241C
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pole
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225241 -" KLASSE 2\d. GRUPPE
MAFFEI-SCHWARTZKOPFF WERKE G. m. b. H. und RUDOLF RICHTER in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1909 ab.
Bei den üblichen Gleichstrommaschinen läßt sich der Ständer ohne weiteres aus mehreren Teilen zusammensetzen, da sich die einzelnen Spulen nicht überschneiden, sondern am Umfang der Ständerbohrung nebeneinander angeordnet sind. Auch bei Maschinen mit Korn-* pensationswicklung läßt sich die Teilbarkeit durchführen, wenn ein Teil der Pole unbewickelt bleibt und die übrigen entsprechend stärker
ίο erregt werden, wenn also das' Feldsystem mit Folgepolen ausgeführt wird.
Bei einer Maschine mit Hilfspolen ist es dagegen nicht ohne weiteres möglich, einen Teil der Hauptpole unbewickelt zu lassen und die Erregung der übrigen entsprechend zu verstärken, ohne die Symmetrie der Feldverteilung zu beeinträchtigen. Fig. 1 stellt z. B. das Wicklungsschema eines Ständers mit Kompensationswicklung und Hilfspolen dar. Die Haupterregerspulen sind durch voll ausgezogene Linien, die Hilfspol wicklung durch gestrichelte und die Kompensationswicklung durch strichpunktierte Linien dargestellt; die Verbindungen der einzelnen Spulen sind nicht gezeichnet, da sie für den Gegenstand dieser Erfindung unwesentlich sind. Würde man in diesem Schema einen Teil der Haupterregerpole unbewickelt lassen, so ergäbe, sich eine vollständig unsymmetrische Feldverteilung am Ankerumfang.
Um auch für solche Maschinen den Ständer teilen zu können, ohne Spulen auswechseln oder aufschneiden zu müssen, hat man bisher die Kompensationswicklung nach dem Prinzip der Erregung von Folgepolen angeordnet, so daß der Ständer zwischen einem Haupt- und einem Wendepol teilbar ist. Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Übelstand, daß die achsiale Ausladung der Kompensationswicklung und ihre mittlere Windungslänge sehr groß werden, denn die Kompensationswicklung erstreckt sich im' allgemeinen über den ganzen Polbogen und ist in vielen Nuten untergebracht. Ein anderer Übelstand ist der, daß durch die Trennungsfuge der Hauptkraftfluß fließen muß.
Um diese Nachteile zu vermeiden, soll nach dem Gegenstand der Erfindung die übliche Kompensationswicklung beibehalten werden, die Feldwicklung aber an den Stellen, wo der Ständer zu teilen ist, oder am ganzen Umfang so angeordnet werden, daß einigr Pole unbewickelt bleiben, und daß ein Teil der Erregerspulen je einen Haupt- und zwei Hilfspole umschlingt. Eine genaue Untersuchung ergibt, daß sich auch in diesem Falle, trotz der ganz unsymmetrischen Lage der Wicklungen, eine vollkommen symmetrische Feldverteilung am Ankerumfang einstellt. Die Streuung der Erregerwicklung ist zwar um einen geringen Betrag gegenüber der Anordnung nach Fig. 1 gestiegen, doch wird dadurch das wesentliche Verhalten der Maschine nicht geändert. In Fig. 2 ist die vorliegende Wicklungsanordnung für eine vierpolige Maschine dargestellt. Die Erregerwicklung ist durch voll ausgezogene
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Linien, die Kompensationswicklung durch strichpunktierte und die Wendepolwicklung durch gestrichelte Linien angedeutet. Die Trennungsfuge liegt in der Mitte des Haüptpoles, der von keiner Erregerwicklung umschlungen ist, wird also nur von dem kleinen Hilfsfluß passiert.
Durch Vereinigung der Erregerwicklung mit der Hilfspolwicklung nach dem Vorbilde der
ίο Fig. 4 auf S. 561 der E. T. Z. 1906 erhält man die Wicklungsanordnung der Fig. 3, wo die voll ausgezogenen Linien die Spulen andeuten, die gleichzeitig zur Erregung der Haupt- und Hilfspole dienen. Auch hier ist, wie bei Fig. 2 die Teilbarkeit des Ständers gewahrt, da sich die Windungen an zwei Stellen nicht überschneiden. Diese Wicklungsanordnung gilt zunächst nur für eine Drehrichtung. Für die andere Drehrichtung ist eine zweite Wicklung vorzusehen, deren Lage sich dadurch ergibt, daß die Stromrichtung der Erregerwicklung in Fig. 2 geändert wird und (unter Fortfall der Leiter, die gleiche, aber entgegengesetzte Ströme führen) Haupt- und Hilfspolerregung zu einer gemeinsamen Wicklung vereinigt werden. Diese zweite Erregerwicklung liegt ebenfalls so, daß die Teilbarkeit des Ständers ermöglicht wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mehrpolige elektrische Maschine mit Kompensationswicklung und Erregerspulen, die nur einige Feldmagnetpole umschlingen, andere hingegen freilassen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein von Hilfspolen ein Teil der Erregerspulen nur je einen Hauptpol, der andere je einen Hauptpol und die beiden diesem benachbarten Hilfspole umschlingt, zum Zwecke, bei Benutzung einer Kompensationswicklung üblicher Ausführungsform eine Teilung des Ständers ohne Auswechseln oder Aufschneiden von Wicklungen zu ermöglichen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfspolwicklung oder die Kompensationswicklung mit der Erregerwicklung in bekannter Weise durch Fortlassen von benachbarten- Leitern entgegengesetzter Stromrichtung vereinigt ist.
Hierzu'ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT225241D Active DE225241C (de)

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DE (1) DE225241C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226704B (de) * 1962-06-12 1966-10-13 Lloyd Dynamowerke G M B H Kompensierte Gleichstrommaschine mit Wendepolen und geteiltem Gehaeuse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226704B (de) * 1962-06-12 1966-10-13 Lloyd Dynamowerke G M B H Kompensierte Gleichstrommaschine mit Wendepolen und geteiltem Gehaeuse

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