DE2249985A1 - Turbomolekularpumpe - Google Patents
TurbomolekularpumpeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D19/00—Axial-flow pumps
- F04D19/02—Multi-stage pumps
- F04D19/04—Multi-stage pumps specially adapted to the production of a high vacuum, e.g. molecular pumps
- F04D19/042—Turbomolecular vacuum pumps
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Description
LEYBOLD-HERAEUS GMBH. & CO.KG.
Köln-Bayental
Turbomolekularpumpe
Die Erfindung betrifft eine Turbomolekularpumpe mit einem mit dem Pumpengehäuse verbundenen Stator sowie mit einem
Pumpenrofor, dessen elektrischer Antriebsmotor unmittelbar auf der mehrfach gelagerten Rotorwelle liegt.
Zur Vakuum- bzw, Hochvakuumerzeugung sind bereits Turbomolekularpumpen
bekannt, bei denen der mit Schaufelkränzen versehene Pumpenrotor in einem gleichfalls eine Beschaufelung
aufweisenden Stator mit'hoher Drehzahl angetrieben wird.
Beim Hochlaufen des Pumpenrotors bis zur Betriebsdrehzahl, die bei etwa 20 000 bis 50 000 Umdrehungen/MIn0 liegen kann,
ergeben sich Schwingungserscheinungen, deren Auftreten dadurch gedämpft wird, daß an den Lagerstellen in bekannter
Weise zusätzliche Dämpfungselemente in Form von Federpaketen oder dgl. vorgesehen sind. Diese ermöglichen in gewissem
Umfang eine Selbstzentrierung der Rotorwelle..
Beim Einsatz einer Turbomolekularpumpe in Verbindung mit
erschütterungsempfindlichen Apparaten, Z0B0 Elektronenmikroskopen,
erscheint die Dämpfung der Schwingungen durch die elastische Lagerung derRotorwelle als nicht ausreichend. Zur
Vermeidung von Fundamenttrennungen und SpezialVerbindungen zwischen der Turbomolekularpumpe und der Apparatur ist daher
eine weitere Unterdrückung der durch die hohen Drehzahlen ausgelösten Schwingungen erforderlich.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß das Gehäuse des Antriebsmotor in einem Flanschteil des ·
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Pumpengehäuses elastisch gelagert ist. Hierdurch ergibt sich im allgemeinen eine doppelelastische Lagerung, da auch die
Lagerstellen der Rotorwelle mit vorteilhaft dämpfenden Feder-Paketen
oder dgl. versehen sind. Eine solche Turbomolekularpumpe erzeugt nur extrem geringe Schwingungen am Fundament.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann es zweckmäßig
sein, das Genaust; utb Aniriebsmotors in einer Ausnehmung des
Flanschteiles mit Hilfe von gummielastischen Dichtungselementen
zu lagern, weiche eine Vakuumabdichtung bilden« Da der elektrische Antriebsmotor der Turbomolekularpumpe vorteilhaft
eine in sich abgeschlossene Einheit bildet, erscheint die Trennstelle zwischen dem Motorgehäuse im Bereich des unteren
Gehäuseendes und einer Aussparung des Flanschten es des Pumpen gehäuses
als besonders zweckmäßig. Die Dichtungse.iemente
können vorteilhaft in mehreren Ebenen abdichtene O-Ringe sein.
Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform kann das
Gehäuse des Antriebsmotors in einer Ausnehmung des Flanschteiles zusätzlich oder ausschließlich federelastisch abgestützt
sein. Eine vorteilhafte konstruktive Lösung zur Herstellung der federelastischen Abstützung kann derart aufgebaut
sein, daß das Gehäuse des Antri-ebsmotors gegen spiegeisymmetrisch
schrägliegende, am Umfang gleichmäßig verteilte Druckfedern abgestützt ist und mit einer gummielastischen
Dichtung in einer Ausnehmung des Flanschteiles liegt- Eine
solche Ausbildung ergibt eine besonders weiche Aufhängung des Antriebsmotors.
Bei einer alternativ zweckmäßigen Ausbildung der Lagerung kann das Gehäuse des Antriebsmotors über eine kreisringscheibenförmige
Membrane mit dem Flanschteil verbunden sein. Eine solche Verbindung läßt sich auch vakuumdicht ausbilden.
Da die Druckdifferenz zwischen dem Innenraum des Pumpengehäuses
und der Umgebungsatmosphäre eine Vorspannung auf die
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Lagerung des Antriebsmotors darstellt, erscheint es gegebenenfalls
zweckmäßig auf eine Abdichtung zwischen dem Antriebsmotor und dem Flanschteil zu verzichten und diese dadurch
zu erreichen, daß der durch den Flanschteil des Pumpengehäuses nach der rotorabgewandten Seite hindurchragende Teil des
Antriebsmotors mit einer Kappe überfangen ist, die mit ihrem Randteil gegenüber dem Flanschteil des Pumpengehäuses abgedichtet
ist.
Bei. der Ausbildung der elastischen Lagerung des Ant'riebsmotors
ist im allgemeinen darauf zu achten, daß in jeder zulässigen
Auslenkungs*wl^ge der Pumpenrotor gegenüber dem Stator frei
bewegbar bleibt. Es erscheint daher zweckmäßig, die Auslenkung des Gehäuses des Antriebsmctors in der elastischen Lagerung
des Flanschteils zu begrenzen.
Eine derartige Turbomolekularpumpe bietet den Vorteil extrem geringer Schwingungsanfachung sowie Übertragung an mit ihr verbundene
Bauelemente»
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch
dargestellt, aus denen sich weitere Erfindungsmerkmale ergeben; es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine Turbomolekularpumpe gemäß der Erfindung;
Figur 2 eine Ausschnittdarstellung mit einer alternativen Motoraufhängung;
Figur 3 eine weitere Ausschnittdarstellung mit Druckfederabs'tützunp;
des Antriebsmotors;
Figur 4 eine Ausschnittdarstellung mit einer Membranaufhängung
des Antriebsmotors.
In der Ausführungsform nach Figur 1 erkennt man eine Turbomolekularpumpe, deren Pumpengehäuse 1 durch einen Flanschteil 2
abgeschlossen ist, Im Inneren des Pumpengehäuses 1 befindet sich ein Stator 3. Ein Rotor M- ist über eine mehrfach gelagerte
Rotorwelle 5 mit einem elektrischen Antriebsmotor δ
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. M . 2 2 A 9 9 O
verbunden. Die Lagerungen der Rotorwelle 5 sind Kugellager 7,
die durch elastische Federpakete 8 eine gewisse radiale Verschiebbarkeit aufweisen, wodurch eine Selbstzentrierung des
Rotors und der Rotorwelle sowie eine gewisse Unterdrückung der Schwingungsanfachung erreicht wird.
In einer Mittelausnehmung 9 des Flanschteiles 2 ist ein
Gehäuse 10 des Antriebsmotors 6 in gummielastischen Dichtungsringen 11, 12 gelagerte Durch diese elastischen Dichtungsringe
11, 12 wird gleichzeitig eine vakuumdichte Absperrung zwischen dem vorvakuumseitigen Pumpeninnenraum und der
Umgebungsatmosphäre erzielt. Zur Befestigung des Gehäuses dient ein ringförmiger Ansatz 13, sowie ein Gewindering 14,
der auf einen Gewindeabschnitt 15 des Gehäuses 10 aufgeschraubt
ist. Die Breite der Spaltöffnung a ist so bemessen, daß der Rotor 4 auch bei max. Auslenkung gegenüber dem Stator 3
frei bewegbar bleibte
Bei der Ausführungsform der Figur 2 ist die Lagerung des Gehäuses 10 im Flanschteil 2 des Pumpengehäuses 1 dadurch alternativ
gestaltet, daß drei gummielastische O-Ringe 16, 17, in entsprechenden Nutenaussparungen 19, 20, 21 angeordnet
sind, welche die elastische Lagerung und die Vakuumabdichtung übernehmen ο Die übrigen, nicht näher erläuterten Bauteile
entsprechen der Ausführungsform nach Figur 1.
Während die im vorangegangenen beschriebenen Ausführungsformen eine Abdichtung des Innenraumes des Pumpengehäuses durch die
Lagerung des Motorgehäuses am Flanschteil erzielen, ist bei den Ausführungsformen der Figuren 3 und 4 eine vakuumdichte
Absperrung an der Lagerstelle nicht vorgesehen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit einer weicheren Ausbildung der Motoraufhängung .
Figur 3 zeigt die Anwendung von Spiegel-symmetrisch schrägliegenden, am Umfang gleichmäßig verteilten Federn 22, 23, die
in entsprechenden schrägliegenden Sacklochbohrungen 24, 2S
409816/0188 "*> «Win«.
™" O 1^*
gehalten sind und die gegen eine Schrägfläche an einem Ansatzteil
26 sowie an einem Schrägring 27 anliegen, Im Bereich eines mittleren zylinderförmigen Tellers 28 des Gehäuses 10
liegt in der Nutenaussparung 20 ein gummielastischer O-Ring 17,·
entsprechend der Ausbildung nach Figur 2„ Zur Erreichung der
erforderlichen Vakuumabdichtung ist der nach der rotorabgewandten Seite hindurchragende Teil des Antriebsmotors 6 mit
einer Kappe 29 überfangen, die mit ihrem Randteil 30 durch
eine gummielastische Dichtung 31 gegenüber dem Flanschteii 1
des Pumpengehäuses 1 abgedichtet ist. Bei dieser Ausführungsform wird die Aufhängung des Motorgehäuses vom Differenzdruck
entlastet und kann - wie bereits erläutert - weicher ausgebildet sein.
Eine weitere, gleichfalls druckentlastete Aufhängung zeigt Figur 1K Hier befindet -sich zwischen dem Gehäuse lO des Antriebsmctors
und dem Flanschteil 2 eine kreisringscheibenförmige Membran 32, welche über Gewindespannringe 33, 3m- mit
dem Gehäuse 10 des Antriebsmötors und mit dem Flanschteil 2 verbunden ist, Ein größerer Gewindering 35 kann zur Begrenzung
der max. Auslenkbarkeit im Bereich der Aufhängung des Mctors eingestellt werden» Da die kreisringscheibenförmige Membran
zur Erreichung einer hinreichenden Elastizität vorteilhaft Durchbrechungen aufweisen kann, ist auch bei dieser Ausführungsform
eine Abdeckkappe 29 gemäß Figur 3 vorgesehen, welche mit ihrem Randteil 30 und der gummielastischen Dichtung
eine Abdichtung gegenüber dem Flanschteil 2 herbeiführt,
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Claims (1)
- - 6 - 22A9PB E>SCHUTZANSPROCHEο J Turbomolekularpumpe mit einem mit dem Pumpengehäuse verbundenen Stator sowie mit einem Pumpenrotor, dessen elektrischer Antriebsmotor unmittelbar auf der mehrfach gelagerten Rotorwelle liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse. (10) des Antriebsmotors (6) in einem Flanschteil (2) des Pumpengehäuses (1) elastisch gelagert ist2„ Turbomolekularpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnnet, daß das Gehäuse (10) des Antriebsmotors (6; in einer Ausnehmung (9) des Flanschteiles (2) mit. Hilfe von gummielastischen Dichtungselementen (Ii, 12, 16, 17, ιδ) gelagert ist, welche eine Vakuumabdichtung bilden,.3. Turbomolekularpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungselemente in mehreren Ebenen abdichtende O-Ringe (16, 17, 18) sind*4. Turbomolekularpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) des Antriebsmotors (6) in einer Ausnehmung (9) des Flanschteiles (2) federelastisch abgestützt ist.5. Turbomolekularpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) des Antriebsmotors (6) gegen spiegelsymmetrisch schrägliegende,am Umfang gleichmäßig verteilte Druckfedern (22, 23) abgestützt ist und mit einer gummielastischen Dichtung (17) in eine Ausnehmung (9) des Flanschteiles (2) eingesetzt ist.6. Turbomolekularpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) des Antriebsmotors (6) über eine kreisringscheibenförmige Membran (32) mit dem Flanschten (2) des Pumpengehäuses (1) verbunden ist=0 98 1 6/0 1 8 8BAD ORIGINAL22A99857. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Flanschteil (2) dee Pumpengehäuses (1) nach der rotorabgewandten Seite hindurchragende Teile des Antriebsmotors (6) mit einer Kappe (.29) überfangen ist, die mit ihrem Randteil (30) gegenüber dem Flanschteil (2) des Pumpengehäuses (1) abgedichtet ist.8.· Turbomolekularpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auelenkung des Gehäuses (10) des Antriebsmotors(6) in der elastischen Lagerung gegenüber dem Flanschteil (2) d*B Piunpengehäuses (1) derart begrenzt ist, daß der Pumpenrotor (*O im Stator (3) frei drehbar bleibt.BAD ORIGINAL409816/0188Leerseite
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| DE (1) | DE2249985A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3537822A1 (de) * | 1985-10-24 | 1987-04-30 | Leybold Heraeus Gmbh & Co Kg | Vakuumpumpe mit gehaeuse und rotor |
| DE102004050743A1 (de) * | 2004-10-19 | 2006-04-20 | Pfeiffer Vacuum Gmbh | Vibrationsarme Vakuumpumpe |
| WO2008035113A1 (en) | 2006-09-22 | 2008-03-27 | Edwards Limited | Vacuum pump |
| CN101517241B (zh) * | 2006-09-22 | 2011-07-06 | 爱德华兹有限公司 | 真空泵 |
-
1972
- 1972-10-12 DE DE19722249985 patent/DE2249985A1/de active Pending
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| EP1650441A2 (de) | 2004-10-19 | 2006-04-26 | Pfeiffer Vacuum GmbH | Vibrationsarme Vakuumpumpe |
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