DE2249283C2 - Vorrichtung zum Führen eines Schneidbrenners - Google Patents
Vorrichtung zum Führen eines SchneidbrennersInfo
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Description
ausgerichtet ist. 30 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehen- Führen eines Schneidbrenners zum Schneiden von
den Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Rohrformschnitten mit einem schrägstellbaren und
Kulissenarm (16), an dem die Kulisse (13) ge- gegenüber dem Werkstück mittels einer Führung parhalten
ist und der um ein parallel zur Kulisse (13) allel zur Werkstückoberfläche bewegbaren Schneidliegendes
Lager (17) schwenkbar ist. 35 brenner.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- Derartige Vorrichtungen sollen die Führung eines
kennzeichnet, daß die Lagerung des Brennerarms Schneidbrenners in der erforderlichen Lage und Aus-(12)
sich in oder auf dem Kulissenarm (16) ab- richtung gegenüber dem Werkstück ermöglichen und
stützt. erleichtern, wobei insbesondere der Abstand des
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden 40 Schneidbrenners vom Werkstück und der Schnittwin-Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine senkrecht kel in einer Ebene senkrecht zur Vorschubrichtung
zur Kulisse (13) bewegbare Schiebelagerung (18) einzustellen sind, während der Vorschub sowohl
der Kulisse (13). durch die Bewegung des Werkstücks gegenüber der
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, ge- Vorrichtung wie auch ersatzweise oder zusätzlich
kennzeichnet durch einen auf dem Werkstück 45 durch ein Verfahren der Vorrichtung gegenüber dem
(10) sich abstützenden Abstandhalter (20) für die Werkstück unabhängig von der Gestaltung der VorKulisse
(13). richtung erfolgen kann.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Bekannt sind verschiedene Vorrichtungen zum
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf das Führen eines Schneidbrenners, die eine ausreichende
Werkstück (10) gerichtete und mit der Kulisse 5° Zahl von Freiheitsgraden aufweisen, um die Einsteins) verbundene Luftdüse (31). lung des Abstandes und des Schnittwinkels des
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekenn- Schneidbrenners gegenüber dem Werkstück vornehzeichnet
durch ein pneumatisches Stellglied, ins- men zu können. Bekannt sind insbesondere Vorrichbesondere
einen Balg (33) oder einen Zylinder, tungen, in denen der Brenner in Richtung auf das
das mit der Luftdüse (31) pneumatisch verbunden 55 Werkstück frei beweglich oder zustellbar ist und zur
Einstellung des Schnittwinkels in seiner Halterung gedreht werden kann. Bekannt sind weiterhin mit
dem Brenner verbundene Kufen oder Rollen, die sich
ist und dem Druck in der Luftdüse entsprechend den Abstand der Kulisse (13) vom Werkstück
(teilt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehen- auf den Werkstücken abstützen und bei einer gleichden
Ansprüche, gekennzeichnet durch einen 60 bleibenden Einstellung des Schnittwinkels den Abstand
des Brenners von der Werkstückoberfläche einhalten.
Die bekannten Ausführungsformen weisen insbesondere den Nachteil auf, daß die Einstellung des
Steuerung der Drehung des Brennerarms (12) um 65 Schnittwinkels und des Abstandes zwischen Brenner
sein Drehlager (15) eine Kurvenscheibe (40) vor- und Werkstückobcrflächen nicht unabhängig voncingesehen
ist. ander erfolgen kann, da die Abstandhalter von der
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekenn- Schneidfuge entfernt anzuordnen sind, so daß sich
steuerbaren Antrieb (2) zur Verstellung des Brennerarms (12) um sein Drehlager (15).
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur
1 3 4
bei Drehung des Brenners um diesen Auflagepunkt des Schneidbrenners schwenkbaren Brennerarm,
eine Zustellbewcgung mit der Drehung ergibt oder dessen Schwenklager um eine in etwa senkrecht zu
bei einer Drehung des Brenners um ejnen im Ab- ihr und zur Achse der Brennerdüse liegende Drehstand
von der Werkstückoberfläche geführten Punkt achse gedreht werden kann, an dem der Schneiden
zumindest die Länge des freien Brennstrahls 5 brenner befestigt ist und der in der Kulisse drehbar
zwischen der Mundung der Brennerdüse und dem gelagert ist. Die Ausführungsform erlaubt, den
Auftreffpunkt auf die Werkstuckoberfläche mit dem Schnittwinkel über ein Drehgelenk einzustellen, wo-Schnittwinkel
ändert. Besonders nachteilig ist die bei der um das Schwenklager schwenkbare Arm ent-Verwendung
der bekannten Vorrichtungen dann, j^g der Kulisse ausgelenkt wird, wobei ferner der
die Achse der Brennerdüse und damit des io vorgegebene Abstand des Schneidbrenners vom
-t.-nV.lc um moon Cr>ll_C»U..:it 1.» i„Li b 6
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Brennstrahls um «"»^"^«'«P™* gedreht Werkstück in Abhängigkeit vom Schnittwinkel ein-
werden soll, der unterhalb der Werkstuckoberfläche gehalten wird
Hf' ZBH belhnWnr. der ;nnenk.a.nte- Die Ein- In der vorgenannten Ausführung kann insbesonstellung
des fehnittwmkels verlangt hier neben der dere das Dre&ager des BrennerarnTs auf einen Soll-Drehung
des Brennen, um seme Halterung emen se.t- X5 Schnittpunkt ausgerichtet sein. Mit dieser Ausrichten
Versatz der Halterung so daß die Einstellung tung d P es Drehlagers können Formschnitte in der
schwierig ist und zudem durch die Reibung des Ab- Weise ausgeführt werden, daß lediglich die Drehung
standhalters bei semer Bewegung auf der Werkstück- des ßrennerarms um das Drehlager in dem für den
Oberfläche leicht zu Fehlern fuhrt Auf Grund der Schnittwinkel vorgegebenen Maß eingestellt wird, so
genannten Fehlerquellen sind die bekannten Vorrich- M daß skh durch d>
füh des schw S enkbaren Brenningen
nur in sehr eingeschränktem Maße für die nerarms der Abstand d(fs Brenners entl der
selbsttätige Durchführung von Formschn.tten ver- Kulisse selbsttätig ergibt. Wird bei Rohrformschnitten
wendbar und erfordern m der Regel von Hand der Sollschnittpunkt jeweils an der Innenkante des
durchzuführende Einstellungen und Berichtigungen. Rohres festgesetzt, dann wird am Drehlager der
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, die »5 Schnittpunkt eingestellt, wobei sich der Brennerarm
obengenannten Nachteile bekannter Vorrichtungen entlang der Kulisse bewegt und um sein Schwenk-
zu vermeiden und eine einfache und genau einstell- iager geschwenkt wird, so daß der Brennstrahl durch
bare Vorrichtung zu schaffen, die die selbsttätige den SoHschnittpunkt geht und der Abstand des
Führung eines Schneidbrenners in der erforderlichen Schneidbrenners von der Werkstückoberfläche dem
Lage und Ausnchtung zum Schneiden von Rohr- 30 für diesen Winkel vorgeschriebenen Abstand ent-
formschnitten vorsieht. spricht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch Die Kulisse kann an einem Kulissenarm gehalten
gelöst, daß der Brennerarm des Schneidbrenne-s in sein, der um ein parallel zur Kulisse liegendes Lager
einer Kulisse geführt und in einem Schwenklager und schwenkbar ist, so daß sich eine vorteilhafte Mög-
einem Drehlager gelagert ist. Die erfindungsgemäße 35 lichkeit der Zustellung der Kulisse von und zu dem
Ausgestaltung erlaubt es in einfacher Weise, den Werkstück bietet.
Schneidbrenner zur Verstellung des Schnittwinkels Die Lagerung des Brennerarms kann sich in oder
zu verdrehen und dabei entlang der Kulisse einen auf dem Kulissenarm abstützen. Hiermit sind die Be-
dem Schnittwinkel zugeordneten Abstand des Bren- wegungen des Brennerarms an die des Kulissenarms
ners von der Werkstückoberfläche vorzusehen, wie 4» gekoppelt. Eine Verstellung des Kulissenarms in
auch einen seitlichen Versatz des Schneidbrenners Richtung auf das Werkstück zu oder von diesem weg
zu ermöglichen, damit der Brenner um einen be- bewirkt gleichzeitig die Verstellung des Brennerarms,
liebig in, über oder unter der Werkstückoberfläche so daß die Einstellbarkeit vereinfacht wird und ins-
Iiegenden Sollschnittpunkt gedreht werden kann. Die besondere bei dicht zusammenliegenden Lagern des
Kulisse kann im allgemeinen eine willkürlich ge- 45 Kulissen- und des Brennerarms eine Längsbewegung
krümmte Form aufweisen, um bestimmte vorgegebene des Brennerarms gegenüber der Kulisse vernach-
Bedingungen zu erfüllen, vorzugsweise jedoch ist sie lässigt werden kann.
gerade und parallel zur Werkstückoberfläche ausge- In einer weiteren Ausgestaltung kann eine vorzugs-
richtet. weise senkrecht zur Kulisse bewegbare Schiebelage-
In einer vorteilhaften Ausführungsform gemäß der 5<>
rung der Kulisse vorgesehen werden. In allgemeiner Erfindung schneidet die Achse für dip. Drehung des Form kann diese Schiebelagerung ein geeignetes Teil
Schneidbrenners gegenüber der Kulisse die Achse zur Verstellung der Kulisse bilden, in Verbindung
der Düse des Schneidbrenners in einem vorzugeben- mit dem Kulissenarm, insbesondere am Ende des
den Abstand von der Mündung der Düse. Mit dieser Kulissenarms, bietet sie eine geeignete Möglichkeit,
Ausgestaltung kann auf besonders einfache Weise 55 dje Ausrichtung des Kulissenarms gegenüber dem
die Länge des freien Brennstrahls von der Mündung Werkstück zu verstellen. Ist weiterhin mit dem
der Brennerdüse bis zur Oberfläche des Werkstücks Kulissenarm die Lagerung des Brennerarms verbunin
Abhängigkeit vom Schnittwinkel konstruktiv vor- den, dann kann mit der Schiebelagerung die Ausgegeben
werden. Soll z. B. die Länge des freien richtung des Drehlagers des Brennerarms gegenüber
Brennerstrahls unabhängig vom Schnittwinkel kon- 6o der Kulisse in der jeweils gewünschten Weise verstant
sein, dann ist der Abstand der Achse für die ändert werden.
Drehung des Schneidbrenners gegenüber der Kulisse Die Vorrichtung kann durch einen auf dem Werk-
von der Mündung der Düse gleich der Länge des stück sich abstützenden Abstandhalter für die Kulisse
freien Brennstrahls zu wählen und die Achse auf den ausgestaltet werden. Der Abstandhalter gewährleistet
Auftreffpunkt des Brennstrahls auf die Werkstück- 65 eine vorgegebene Einstellung der Kulisse und des
oberfläche auszurichten. Schneidbrenners gegenüber der Werkstückoberfläche
Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Er- auch dann, wenn die Oberfläche eine in Zustellrich-
findune besitzt einen etwa in Achsrichtung der Düse tung des Schneidbrenners sich ändernde Lage ein-
nehmen kann, ζ. B. infolge von Unebenheiten, einer Ellipse kann in gewissem Umfang ein Versatz zwiungenauen
Auflagerung oder von Unrundheiten bei sehen den Achsen der zu verbindenden Rohre bezylindrischen
Werkstücken. Der Abstandhalter kann rücksichtigt werden.
in besonders einfacher Weise durch eine Kufe oder Weiterhin kann vorgesehen werden, daß die An-
Rolle gebildet werden, ohne die Nachteile der be- 5 lenkung der Koppelstange längs des Schwinghebels
kannten Ausführungen, nämlich die direkte Übertra- verstellbar ist. Diese Verstellung erfolgt in erster
gung von Reibungsfehlern auf die Brennerführung Linie in Abhängigkeit von dem Verhältnis der
nach sich zu ziehen. Durchmesser zweier zu verbindender Rohre.
Besondere Vorteile ergeben sich jedoch, wenn eine In besonders vorteilhafter Ausführung kann die
auf das Werkstück gerichtete und mit der Kulisse 10 Vorrichtung mit einem Synchrogeber und einem
verbundene Luftdüse angeordnet wird. Diese Düse Synchroaufnehmer zur Übertragung des Winkels des
kann sowohl durch den entstehenden Staudruck Aufnehmerrades auf die Welle des Drehlagers auseinen
vorgegebenen Abstand einhalten, insbesondere gestattet werden. Diese Übertragungsmittel erlauben
dann, wenn die Kulisse und die mit ihr verbundenen einerseits eine belastungslose Messung des Winkels
Teile leicht, annäherungsweise ausbalanciert oder an 15 des Aufnehmerrades und eine Verstärkung über
Rückstellfedern aufgehängt sind, sie kann aber auch Servomotoren mit hohem Drehmoment, so daß die
als pneumatischer Meßwertgeber für die Steuerung Messung, die Übertragung und die Wiedergabe des
von Stellgliedern verwandt werden. In jedem Fall Winkels hochgenau sein kann, darüber hinaus geläßt
sich mit der Luftdüse eine besonders ruhige und statten sie, Kurvenscheibe, Schwinghebel, Koppelvon
kleinen Oberflächenfehlern des Werkstücks un- 20 stange und Aufnehmerrad klein und leicht zu bauen,
abhängige Auflagerung des Brenners erzielen. ohne Rücksicht auf eine Belastung durch die zu beinsbesondere
für schwere Vorrichtungen kann ein wegenden Teile, weiterhin können die steuernden
pneumatisches Stellglied, insbesondere ein Balg oder Vorrichtungsteile unabhängig vom Ort der Bearbeiein
Zylinder, das mit der Luftdüse pneumatisch ver- tung angebracht und geschützt angeordnet werden,
bunden ist und dem Druck in der Luftdüse entspre- a5 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
chend den Abstand der Kulisse vom Werkstück ein- Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
stellt, eingesetzt werden. Zu den genannten Vorteilen beschrieben. Es zeigt
der Luftdüse ergibt sich hier eine hohe Kraftverstär- Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
kung mit einem geringen Leistungsbedarf und eine Ausführung, glättende Wirkung auf die Trägheit des Stellsystems. 30 Fig. 2 die Vorderansicht der Kulisse der Ausfüh-
Gemäß der Erfindung kann weiterhin ein Steuer- rung nach Fig. 1,
barer Antrieb zur Verstellung des Brennerarms um Fig. 3 die Seitenansicht einer abgewandelten Aussein
Drehlager vorgesehen werden. Mit Hilfe dieses führungsform,
Antriebs ist die laufende Verstellung des Schnitt- F i g. 4 die Vorderansicht der Kulisse der Ausfüh-
winkels insbesondere für selbsttätig arbeitende Vor- 35 rungsform nach F i g. 3,
richtungen möglich. F i g. 5 ein Steuergetriebe gemäß der Erfindung.
Für die Steuerung der Drehung des Brennerarms In Fig. 1 wird ein zu schneidendes Rohr 10 durch
um sein Drehlager ist eine Kurvenscheibe vorgesehen, Drehung um seine Achse vor einem Schneidbrenner
mit der eine Vielzahl verschiedenartiger Formschnitte 11 vorbeigeführt, der an einem im wesentlichen tanerzielbar
sind. ._...,,_ , 4° eential zum Rohr liegenden Brennerarm 12 befestigt
Die Steuerung des Schmttwmkels fur Rohrform- ist, welcher in einer Kulisse 13 geführt und in einem
schnitte kann durch die Kurvenscheibe mit einem Schwenklager 14 und einem Drehlager 15 in dem
durch sie verstellbaren Schwinghebel, eine an dem Endteil eines Kulissenarmes 16 gelagert ist, der
Schwinghebel drehbar angelenkte Koppelstange und seinerseits in einem Lager 17 mit einer zu der Kulisse
ein mit dem Schwinghebel in Verbindung stehendes, 45 etwa parallelen Achse aufgehängt ist Der Kulissenortsfest
gelagertes Aufnehmerrad, das mit der Steue- arm 16 endet in einer Schiebelaeerune 18 in der
rung zur Drehung des Brenners in Verbindung steht, eine Führungsstange 19 feststellbar" beweglich ist, an
erfolgen. deren unterem Ende die Kulisse 13 fest angeordnet
Die vorgenannte Ausfuhrungsform ist Vorzugs- ist. Die Kulisse 13 stützt sich über eine als Abstandweise
mit emer Kurvenscheibe auszustatten, die im 50 halter dienende Kufe 20 auf der Außenfläche des
wesentlichen Ellipsenform besitzt und gleichlaufend Rohres ab, wobei die Kufe 20 in der Höhe gegenmit
dem zu schneidenden Rohr drehbar ist. Hieraus über der Kulisse 13 einstellbar ist. Auf einem unergibt
sich der Vorteil, daß die Kurvenscheibe an den runden oder exzentrisch gelagerten Rohr führt die
Antrieb des Rohres, an einen Mitnehmer oder an ein Kufe 20 die Kulisse 13 entsprechend deT Höhe der
das Röhr angekoppeltes winkelnchug übertragenes 55 Auflage der Kufe 20 auf der Außenfläche des Rohres
System angeschlossen werden kann und mit Hilfe 10, wobei der Kulissenann 16 sich um das Lager 17
einer einfach darzustellenden Ellipsenform den vor- dreht
gegebenen Schniöwmkel für dfcn Rohrformschnitt Der Brennerarm 12 ist in der Kulisse 13 drehbar
einstellt . - . gelagert, und zwar auf einer Rolle 2L die sowohl die
Vorzugsweise kann die Kurvenscheibe eme exzen- «o Längsbewegung innerhalb der Kulisse wie die Dre»
trisch <tadNBl««| aufwehen. Diese Em- hung des ßSerarms SuS'JESjSίΑΕΕ
steUbarkeit erlaubt nicht nur, Rohrformschnitte für laubt Sofern die Mündung der Düse des Brenners
senkrecht antenwnder^oBende Rohre zn erzeugen, U, der Mittelpunkt der Roue 21 und der Sehnäfcsoaton
durch eine Verteilung der Lagerung entlang punkt der Achsen des Schwenklaeers H und des
4tt Hauptachse det et^^örnngen Kurvenscheibe 65 Drehlager IS miteinander fluchte^ bleibt der Ab-
«men beSefagen Sdnnttwmkel zwischen den Achsen stand der Düsemnündung des Brenners Ü von der
äer ZO verbindenden Rohre vorzusehen. Durch die Oberfläche des Rohres 10 erhalten, wenn das
weitere Verstellung in Richtung der Nebenachsen der Schwenklager 14 um die Achse des DreMageis 15
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gedreht wird, so daß die Achse der Düse des Bren- In Fig. 5 ist eine ortsfest gelagerte, ellipsenförmige
ners 11 etwa in einer radial durch die Achse des Kurvenscheibe 40 dargestellt, die über eine Ablauf-Rohres
10 liegenden Ebene schwenkt, rolle 41 einen Schwinghebel 42 um ein ortsfestes
In F i g. 2 sind zwei Stellungen des Brenners in der Lager 43 bewegt. Eine auf dem Schwinghebel 42
Mittellage bzw. in einer verschwenkten Lage darge- 5 verstellbare Anlenkung 44 lenkt eine Koppelstange
stellt, wobei sich die Rolle aus der Mittellage inner- 45 an deren einem Endteil an, während das andere
halb der Kulisse 13 bewegt. Endteil der Koppelstange 45 in einem Bereich 46 als
Wichtig ist, daß bei der Drehung des Brennerar- Zahnstange ausgebildet ist, die auf einem ortsfest gemes
12 die Achse des Drehlagers 15 auch die Dreh- lagerten Zahnrad 47 als Aufnehmerrad abläuft. Das
achse für den Brennerarm 12 und den Brenner 11 10 Zahnrad 47 treibt einen Synchrogeber an, der mit
bildet. Wird z. B. bei Rohrformschnitten die Innen- einem Synchroaufnehmer zur Steuerung des Motors
kante des Rohres unabhängig von dem Verschwen- 25 verbunden ist, so daß mit dem Zahnrad 47 auch
ken des Brenners 11 als maßgebend angesetzt, dann die Welle des Drehlagers 15 verstellt wird. Die Kurwird
die Achse des Drehlagers 15 auf die Innenkante venscheibe 40 wird synchron mit dem Rohr 10 angedes
Rohres 10 ausgerichtet, wie F i g. 1 zeigt. In 1S trieben. Mit dem Umlauf der Kurvenscheibe erfährt
Fi g. 2 ist dargestellt, wie der Schnittpunkt der Achse die Koppelstange 45 über den Schwinghebel 42 eine
der Düse des Brenners 11 mit der Achse des Drehla- periodisch hin- und hergehende Bewegung, die über
gers 15 beim Schwenken des Brenners 11 erhalten das Zahnrad 47 auf das Drehlager 50 übertragen
bleibt. wird, so daß die Achse des Brenners 11 eine mit dem
Der Abstand der Achse des Drehlagers 15 von der 20 Umlauf des Rohres 10 periodische Pendelbewegung
Auflage der Kufe 20 wird in erster Linie in der um die Achse des Drehlagers 15 ausführt. Die
Schiebelagerung 18 eingestellt, während die Einstel- Amplitude dieser Pendelbewegung hängt von dem
lung der Lage der Kufe 20 gegenüber der Kulisse 13 Ort der Anlenkung 44 auf dem Schwinghebel 42 ab,
für den Abstand der Düse des Brenners 11 von der deren Endstellung in Fig. 5 gestrichelt dargestellt ist.
Werkstückoberfläche entscheidend ist. 25 In der ausgezogen dargestellten Position der An-
An der Welle des Drehlagers 15 ist ein Stirnradge- lenkung 44 zwischen dem Zahnrad 47 und der Lagetriebe
mit einem Zahnrad 23 und einem Ritzel 24 an- rung 43 des Schwinghebels 42 wird praktisch keine
gebracht, welches durch einen mit einem Synchro- ^wegung auf das Zahnrad 47 übertragen, so daß
empfänger gekoppelten Motor 25 angetrieben wird. der Winkel zwischen der Achse der Düse des Bren-
In F i g. 3 und 4 ist eine abgewandelte Ausfüh- 30 ners 11 und der Achse des Rohres 10 gleichbleibt,
rungsfonn gemäß der Erfindung dargestellt, die alle Diese Einstellung wird z. B. dann vorgesehen, wenn
der an Hand der F i g. 1 und 2 beschriebenen Teile die Stirnseite eines Rohres 10 zu schneiden ist, das
umfaßt mit Ausnahme der Kufe 20. Zusätzlich weist mit gleichbleibender Schweißfuge an ein wesentlich
diese Ausführungsform ein pneumatisches System größeres Rohr oder an eine Fläche angeschweißt
auf, in dem eine an der Kulisse 13 über einen Arm 35 werden soll. Wird dagegen das Rohr 10 an em nur
30 gelagerte Luftdüse 31 auf die Oberfläche des wenig größeres Rohr angeformt, dann ist die AnRohres
10 gerichtet ist. Die Zuleitung der Luft er- lenkung 44 in Richtung auf die Laufrolle 41 entlang
folgt über einen Verbindungsschlauch 32, einen Balg des Schwinghebels 42 zu verstellen. Der Ort der An-33
und einen über ein Ventil 34 absperrbaren Druck- lenkung 44 ist also in erster Linie von dem Veranschluß
35. In Abhängigkeit von dem Abstand der 40 hältnis der Durchmesser der aneinander anzupassen-Öffnung
der Luftdüse 31 von der Oberfläche des den Rohre abhängig.
Werkstücks bildet sich ein Druck in der Luftdüse 31, Wird die Kurvenscheibe 40 in ihrem Mittelpunkt
der über den Schlauch 32 auf den Balg 33 zurück- gelagert, wie es in F i g. 5 gestrichelt dargestellt ist,
wirkt und diesen verstellt. Bei einem zu geringen Ab- dann wiederholen sich die Schwenkwinkel der Steustand
der Düse vom Werkstück wird mit wachsen- 45 ervorrichtung und des Brenners 11 in jedem Umlaui
dem Druck der Balg 33 auseinandergedrückt, so daß zweimal. Dieses ist dann vorzusehen, wenn sich die
über das Zugseil 36, den Kulissenarm 16 und die Achsen zweier aneinander anzupassender Rohre
Kulisse 13 der Brenner 11 und die Luftdüse 31 wie- senkrecht schneiden sollen. Eine Verstellung dei
der zu ihrer Sollhöhe hin angehoben werden. Bei Kurvenscheibe 40 gegenüber ihrem Drehpunkt enteinem
zu großen Abstand der Düse 31 und einem 50 lang der Hauptachse der Ellipse berücksichtigt der
sich daraus ergebenden zu geringen Druck im Balg Fall, daß sich die Achsen zweier aneinander anzu-33
ergibt sich die umgekehrte, zustellende Bewegung passender Rohre unter einem Winkel schneiden, dei
des Brenners 11 und der Luftdüse 31, wobei zum nicht ein rechter ist. Ein zusätzlicher oder ersatzwei-Zweck
der Lageunabhängigkeit der Vorrichtung eine ser Versatz der Kurvenscheibe 40 gegenüber ihrei
Rückstellfeder 37 vorgesehen ist Aus Fig.4 ist zu 55 Drehachse in Richtung der Nebenachse ihrer Ellip
erkennen, daß die Luftdüse 31 gegenüber dem Bren- senform kann darüber hinaus berücksichtigen, dal
ner 11 in Achsrichtung des Rohres 10 versetzt an- sich die Achsen aneinander anzupassenden Rohre
geordnet ist nicht schneiden, sondern gegeneinander versetzt sind,
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Führen eines Schneidbrenners zum Schneiden von Rohrformschnitten mit
einem schrägstellbaren und gegenüber dem Werkstück mittels einer Führung parallel zur Werkstückoberfläche
bewegbaren Schneidbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennerarm (12) des Schneidbrenners (11) in einer
Kulisse (13) geführt und in einem Schwenklager (14) und einem Drehlager (15) gelagert ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse für die Drehung des Schneidbrenners (11) gegenüber der Kulisse (13)
die Achse der Düse des Schneidbrenners in einem
vorzugebenden Abstand von der Mündung der Düse schneidet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen etwa in Achsrichtung
der Düse des Schneidbrenners (11) schwenkbaren ao
Brennerarm (12), dessen Schwenklager (14) um ein etwa senkrecht zu ihr und zur Achse der
Brennerdüse liegendes Drehlager (15) gedreht werden kann, an dem der Schneidbrenner (11)
befestigt ist und der in der Kulisse (13) drehbar gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager (15) des
Brenneranns (12) auf einen Sollschnittpunkt (22)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722249283 DE2249283C2 (de) | 1972-10-07 | Vorrichtung zum Führen eines Schneidbrenners |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722249283 DE2249283C2 (de) | 1972-10-07 | Vorrichtung zum Führen eines Schneidbrenners |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2249283A1 DE2249283A1 (de) | 1973-11-22 |
| DE2249283B1 DE2249283B1 (de) | 1973-11-22 |
| DE2249283C2 true DE2249283C2 (de) | 1976-12-23 |
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