DE2248024B2 - Schnittschlag-daempfungseinrichtung an schnitt-pressen - Google Patents

Schnittschlag-daempfungseinrichtung an schnitt-pressen

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DE2248024B2
DE2248024B2 DE19722248024 DE2248024A DE2248024B2 DE 2248024 B2 DE2248024 B2 DE 2248024B2 DE 19722248024 DE19722248024 DE 19722248024 DE 2248024 A DE2248024 A DE 2248024A DE 2248024 B2 DE2248024 B2 DE 2248024B2
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    • B21D28/20Applications of drives for reducing noise or wear
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/02Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems
    • F16F15/023Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using fluid means
    • F16F15/027Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using fluid means comprising control arrangements

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Dämpfungseinrichtung dieser Art (DT-OS 14 27 403) sind Auftreffflächen an den Zylinder-Kolben-Einheiten einerseits und dem Stößel andererseits vorgesehen, über die während jeder Arbeitsbewegung des Stößels die Wirkverbindung des Stößels mit der Dämpfungseinrichtung schlagartig hergestellt und damit das Ableiten von Druckflüssigkeit aus den Druckflüssigkeitsräumen in den Zylinder-Kolben-Einheiten über die Drossel eingeleitet wird.
Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Dämpfungseinrichtung besteht demnach darin, daß bei jeder Arbeitsbewegung des Stößels ein Auftreffschlag an den Auftreffflächen auftritt, durch den ein Auftreffgeräusch hervorgerufen wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Entstehen dieser Auftreffgeräusche zu vermeiden.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einer Dämpfungseinrichtung der eingangs genannten Art in den Merkmalen des Kennzeichens des Patentanspruchs 1.
Dabei sind die gegeneinander beweglichen Teile der Zylinder-Kolben-Einheit ständig mit den beiden gegeneinander zu dämpfenden Teilen — Pressengestell und Stößel — verbunden, wobei während der Arbeitsbewegung des Stößels bis zum Betätigen des Sperrgliedes im Schließsinne die Druckflüssigkeit zwischen den beiden Druckflüssigkeitsräumen in der Zvlinder-Kolben-Einheit über eine Verbindung umgewälzt wird, die verhältnismäßig kurz und mit geringem Strömungswiderstand ausgeführt sein kann. Mit der Betätigung des Sperrgliedes im Schließsinne während der Arbeitsbewegung des Stößels wird dann diese Umwälzung der Druckflüssigkeit unterbunden und das Ableiten derselben über die Drossel eingeleitet.
Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Dämpftingseinrichtung auf eine Kurbelpresse ergibt sich eine vorteilhafte Ausführungsform dadurch, daß die Betätigung des Sperrgüedes im Schließsinne abhängig von der Stellung des Stößels mittels einer Kurvenscheibe von einer Antriebswelle für den Stößel abgeleitet ist Hierdurch kann auf einfache Weise diejenige Stellung des Stößels während seiner Arbeitsbewegung, in der das Sperrglied im Schließsinne betätigt werden muß, und die Dauer, für die diese Betätigung aufrechterhalten werden muß, eingestellt werden, um eine wirkungsvolle Dämpfung zu erreichen.
Eine weitere, vorteilhafte Ai'sführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfungseinrichtung besteht darin, daß die Verbindung der Druckflüssigkeitsräume einen Zylinder enthält, bei dem zwei Zylinderräume durch einen das Sperrglied bildenden, schwimmender. Kolben voneinander getrennt und je mit einem der beiden Dmckflüssigkeitsräume verbunden sind, und daß ein die Bewegung des schwimmenden Kolbens in der der Arbeitsbewegung des Stößels zugeordneten Richtung durch einen Anschlag begrenzbar ist, wobei der Anschlag einstellbar ausgebildet sein kann. Hierdurch kann auf besonders einfache Weise innerhalb der Dämpfungseinrichtung selbst diejenige Stellung des Stößels eingestellt werden, in der das Sperrglied wirksam und das Ableiten von Druckflüssigkeit über die Drossel eingeleitet wird.
In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele für die
Erfindung Kurbelpressen mit zwei verschiedenen Ausführungsformen der Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung schematisch in Seitenansicht dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 die erste Ausführungsform, F i g. 2 die zweite Ausführungsform.
In einer aus Pressengestell 1, Antriebspleueln 2 und Stößel 3 als Hauptbestandteilen bestehenden Presse sind in deren Arbeitsraum als Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung zwei Zylinder-Kolben-Einheiten 5, 6 bzw. 18,21 angeordnet, deren Zylinder 5 bzw. 21 an dem Pressengestell 1 und deren Kolben 6 bzw. 18 über eine durchgehende Kolbenstange 4 an dem Stößel 3 befestigt sind. Der Kolben 6 bzw. 18 unterteilt den Innenraum des Zylinders 5 bzw. 21 in zwei Druckflüssigkeitsräume 7,8 bzw. 19, 20. Die beiderseits eines Kolbens 6 bzw. 18 liegenden Druckflüssigkeitsräume 7, 8 bzw. 19, 20 sind mittels Leitungen 9 über ein Schließventil 10 als Sperrglied oder mittels zusätzlicher Zylinderräume 24, 25 in einem zusätzlichen Zylinder 22 über einen schwimmenden Kolben 23 als Sperrglied miteinander verbunden. An den jeweils von dem Stößel 3 abgewandten Druckflüssigkeitsräumen 8 bzw. 20 ist eine Leitung 11 mit einstellbarer Drossel 12 angeschlossen.
Eine insbesondere dem Ausgleich von Leckverlusten dienende Druckflüssigkeitsversorgung für die Dämp-
fungseinrichtung besteht aus einem Vorratsbehälter 15 mit angetriebener Pumpe, die über ein Rückschlagventil und ein Druckbegrenzungsventil 13 bzw. 26 Druckflüssigkeit liefert. Die Druckflüssigkeitsversorgung enthält ferner einen Druckspeicher 14.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1) pendelt bei offenem Schließventil 10 während des Betriebes der Presse die Druckflüssigkeit zwischen den beiderseits eines Kolbens 6 liegenden Druckflüssigkeitsräumen 7,8 über d'f Leitungen 9 und das offene Schließventil 10. Eine mit einer Antriebswelle der Presse umlaufende Steuerkurve 16 betätigt über einen Steuerzylinder 17 und eine Steuerleitung das Schließventil 10 im Schließsinne und hält das Schließventil 10 geschlossen, sobald und solange zwecks Dämpfens des Schnittschlages die Druckflüssigkeit aus dem von dem Stößel 3 abgewandten Druckflüssigkeitsraum 8 über die Drossel 12 abgeleitet werden soll. Die Zuordnung zu dem Ablauf der Arbeitsbewegung des Stößels 3 ibt durch Verändern und Verstellen der Steuerkurve 16 einstellbar. Bei geschlossenem Schließventil 10 wird Druckflüssigkeit in den dem Stößel 3 zugewandten Druckflüssigkeitsraum 7 aus der Druckflüssigkeitsversorgung nachgeliefert.
Bei der zweiten Ausführungsform (F i g. 2) pendeln im Rahmen der schwimmenden Beweglichkeit des Kolbens 23 in dem zusätzlichen Zylinder 22 die durch die Kolben 18 und 23 voneinander getrennten Volumina an Druckflüssigkeit während des Betriebes der Presse zwischen den Druckflüssigkeits- und Zylinderräumen 20 und 24 bzw. 19 und 25 hin und her. Während der Arbeitsbewegung des Stößels 3 kommt der schwimmende Kolben 23 an einem in den zusätzlichen Zylinder 22' hineinragenden, einstellbaren Anschlag 28 zur Anlage, wodurch bei fortschreitender Arbeitsbewegung des Stößels 3 das Ableiten von Druckflüssigkeit aus dem von dem Stößel 3 abgewandten Druckflüssigkeitsraum 20 über die Drossel 12 eingeleitet wird.
Die Zuordnung zu dem Ablauf der Arbeitsbewegung des Stößels 3 ist durch Verstellen des Anschlages 28 einstellbar. Der Anschlag 28 und/oder der schwimmende Kolben 23 können mit Aufschlagdämpfern versehen sein. Aus der Druckflüssigkeitsversorgung wird bei stillstehendem, schwimmendem Kolben 23 Druckflüssigkeit über ein Vorspannventil 27 dem dem Stößel 3 zugewandten Druckflüssigkeitsraum 19 zugeführt. Das Vorspannventil 27 dient außerdem zum Einstellen des Druckes der Druckflüssigkeit in den miteinander verbundenen Druckflüssigkeits- und Zylinderräumen 19 und 25.
Der Drossel 12 kann in der Leitung 11 ein Zusatzventil 10' parallelgeschaltet sein, das mittels einer Steuerkurve 16' über einen Steuerzylinder 17', und eine Steuerleitung im Öffnungssinne betätigbar ist, wobei die Steuerkurve 16' mit der Antriebswelle der Presse umläuft und veränderbar und verstellbar sein kann. Durch öffnen des Zusatzventiles 10' ist eine Umgehungsverbindung für die Drossel 12 herstellbar, über die Druckflüssigkeit ableitbar ist Dadurch kann die Dauer der Wirksamkeit der Drossel 12 und damit die über die Drossel 12 abgeleitete Menge an Druckflüssigkeit begrenzt werden. Dies hat eine Begrenzung der Dauer der Wirksamkeit der Dämpfungseinrichtung während jeder Arbeitsbewegung des Stößels 3 zur Folge.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung an Schnitt-Pressen mit mindestens einer der Arbeitsbewegung des Pressen-Stößels entgegenwirkenden, an diesem angreifenden Zylinder-Kolben-Einheit, die einen Druckflüssigkeitsraum aufweist, an den eine Drossel angeschlossen ist, über die von einer Stellung des Stößels an Druckflüssigkeit ableitbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder-Kolben-Einheit (5, 6; 18, 21) einen deren Innenraum in zwei Dmckflüssigkeitsräume (7,8; 19, 20) unterteilenden Kolben (6,18) mit durchgehender Kolbenstange (4) aufweist und die beiden Druckflüssigkeitsräume (7, 8; 19, 20) miteinander unter Zwischenschaltung eines Sperrgliedes (10; 23, 28) verbunden sind, dessen Betätigung im Schließsinne während der Arbeitsbewegung das Ableiten von Druckflüssigkeit über die Drossel (12) einleitet.
2. Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1, bei Anwendung auf eine Kurbelpresse, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Sperrgliedes (10) im Schließsinne abhängig von der Stellung des Stößels (3) mittels einer Kurvenscheibe (16) von einer Antriebswelle für den Stößel (3) abgeleitet ist.
3. Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Druckflüssigkeitsräume (19, 20) einen Zylinder (22) enthält, bei dem zwei Zylinderräume (24, 25) durch einen das Sperrglied bildenden, schwimmenden Kolben (23) voneinander getrennt und je mit einem der beiden Druckflüssigkeitsräume (19, 20) verbunden sind, und daß ein die Bewegung des schwimmenden Kolbens (23) in der der Arbeitsbewegung des Stößels (3) zugeordneten Richtung durch einen Anschlag (28) begrenzbar ist.
4. Schnittschlag-Dämpfi'ngseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (28) einstellbar ist.
DE19722248024 1972-09-29 1972-09-29 Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung an Schnitt-Pressen Expired DE2248024C3 (de)

Priority Applications (6)

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DE19722248024 DE2248024C3 (de) 1972-09-29 Schnittschlag-Dämpfungseinrichtung an Schnitt-Pressen
CH1096273A CH554237A (de) 1972-09-29 1973-07-26 Vorrichtung an schnittpresse zum verhindern der unkontrollierten entspannung von gestell und antriebssystem der schnittpresse.
JP9741773A JPS4971580A (de) 1972-09-29 1973-08-31
IT2929873A IT993389B (it) 1972-09-29 1973-09-25 Dispositivo per smorzare la rumorosita di taglio in press
FR7334736A FR2201183A1 (de) 1972-09-29 1973-09-27
GB4547873A GB1436531A (en) 1972-09-29 1973-09-28 Press having a device for preventing uncontrolled load relief in a frame and drive system of the press

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DE2248024A1 DE2248024A1 (de) 1974-04-04
DE2248024B2 true DE2248024B2 (de) 1976-12-09
DE2248024C3 DE2248024C3 (de) 1977-08-18

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3112393A1 (de) * 1981-03-28 1982-10-14 Hans 4240 Emmerich Feldhaus "hydraulische presse und ihre verwendung in einem verfahren zur herstellung von elementen, die mindestens zwei unterschiedlichen fertigungsvorgaengen unterworfen werden"
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EP3115191A1 (de) 2015-07-06 2017-01-11 Feintool International Holding AG Verfahren und vorrichtung zum reduzieren des schnittschlags in einer feinschneidpresse

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Also Published As

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DE2248024A1 (de) 1974-04-04
JPS4971580A (de) 1974-07-10
GB1436531A (en) 1976-05-19
CH554237A (de) 1974-09-30
FR2201183A1 (de) 1974-04-26
IT993389B (it) 1975-09-30

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