DE2245444A1 - Rastwerk fuer drehschalter - Google Patents

Rastwerk fuer drehschalter

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DE2245444A1
DE2245444A1 DE19722245444 DE2245444A DE2245444A1 DE 2245444 A1 DE2245444 A1 DE 2245444A1 DE 19722245444 DE19722245444 DE 19722245444 DE 2245444 A DE2245444 A DE 2245444A DE 2245444 A1 DE2245444 A1 DE 2245444A1
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Siemens Corp
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02—Details
    • H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/11—Movable parts; Contacts mounted thereon with indexing means

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

SIEIiBNS AKTIENGESELLSCHAFT München, 1 5, StR 197 2
Berlin und München · Wittelsbacherpl. ,2
Rastwerk für Drehschalter ' ·
Die Erfindung betrifft ein Rastwerk für Drehschalter, bei welchem in radial verlaufenden Führungskanalen eines mit der Schalterachse drehbaren Rastkörperkäfigs angeordnete Rastkörper unter Federwirkung einer den Käfig umgebenden stationären Rastbahn angepreßt sind.
Für Drehschalter werden Rastwerke benötigt, um solche Schalter in den einzelnen Schaltstellungen mit ausreichen- « der Sicherheit fixieren zu können. Dabei kommt es darauf . an, daß die mechanischen RastStellungen des Schalters möglichst genau mit den diesen RastStellungen zugeordneten elektrischen Schaltstellungen übereinstimmen« Rastwerke werden im allgemeinen' nach Radial- und Achsialrastwerken unterschieden,.je nachdem ob die Rastkörper rechtwinkelig zur Achse des Schalters oder in Achsrichtung bewegbar angeordnet sind. . Infolge ihres gedrängteren Aufbaues werden Radialrastwerke für miniaturisierte Kleindrehschalter bevorzugt. Häufig ist hierbei ein im Durchmesser etwas vergrößerter Abschnitt der Schalterachse mit einer rechtwinklig zur Achse und symmetrisch zu dieser verlaufenden Bohrung •versehen. In die Austrittsöffnungen der Bohrung sind Kugeln eingesetzt, welche durch eine zwischen den Kugeln verspannte Schraubenfeder nach außen gegen eine Rastbahn gedrückt werden.· Die Rastbahn ist mit Vertiefungen versehen, in welche die Kugeln einrasten, sobald der Schalter sich in einer Schaltstellung befindet. Das einwandfreie Funktionieren eines^solchen Rastwerkes setzt voraus, daß die Bohrung sehr genau symmetrisch zur Achse verläuft, Symmetriefehler führen nämlich zu einer sogenannten Doppelrastwirkung. Dabei wird'lediglich eine der beiden als Rastkör- -
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Rt/Bla ■ -■
per verwendeten Kugeln in eine einer Schalterstellung zugeordnete Vertiefung der Rastbahn gedrückt, während die andere Kugel infolge der durch die Unsymmetrie bedingten Versetzung der Bohrung nicht -vollständig in die zugeordnete ' .'Vertiefung eindringen kann. Erst ein geringfügiges Weiterdrehen des Schalters läßt die andere Kugel "einrasten". Somit sind aber jeder elektrischen Schaltstellung des Schalters zwei voneinander verschiedene Raststellungen, v/elche obendrein nicht genau mit der elektrischen Schaltstellung übereinstimmen, zugeordnet. Die Herstellung exakter Achsbohrungen für Radialrastv/erke ist jedoch relativ aufwendig, besonders bei der Massenfertigung solcher Rastwerke.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein in rationeller Massenfertigung herstellbares Rastwerk zu schaffen, welches die Vorzüge eines Rastwerkes mit in einem symmetrisch und rechtwinklig zur Achse verlaufenden Führungskanal geführten Rastkörpern beizubehalten gestattet, bei dem aber die Herstel* lung aufwendiger Bohrungen vermieden ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Rastwerk der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß der im wesentlichen walzenförmige Rastkörperkäfig mit einer in wenigstens eine seiner* Stirnseiten eingearbeiteten, zur Rastwerksachse rechtwinklig und symmetrisch verlaufenden, als Führungskanal wirksamen Nut als Zinkdruckguß- oder Sinterteil hergestellt und die Nut mittels einer Platte verschlossen ist.
Es ist dabei eine im Rahmen der Erfindung liegende Erkenntnis, daß durch die Ausbildung des Rastkörperkäfigs als Zinkdruckguß- oder Sinterteil mit einer dabei in seine Stirnseite eingearbeiteten, rechtwinklig und symmetrisch zur Achse verlaufenden Nut bei der Herstellung der für dieses Teil erforderlichen Form ein relativ hoher Aufv/and
VPA 9/638/2010 ->
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zur genauen Bemaßung und Justierung der zur Srzeugungder Nut erforderlichen Formteile aufgewendet werden kann, ohne dadurch die Fertigung eines Rastkörperkäfigs nennenswert kompliziert zu machen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen9.daß der Rastkörperkäfig auf die Schalterachse aufschiebbar ausgebildet und die Schalterachse mit einer Bohrung versehen ist, welche die Nutabschnitte der Von der Achse unterbrochenen Nut miteinander verbindet, und daß die Nut durch eine auf der Schalterachse fixierbare Scheibe stirnseitig verschlossen ist oder daß der Rastkörperkäfig in Verlängerung der Schalterachse mit dieser verbunden ist und die Nut mittels eines in einer rahraenartigen Ausnehmung des Rastkörperkäfigs verklemmbaren Metallplättchens stirnseitig verschlossen ist. Ein solches Rastwerk erlaubt es schließlich, daß als Rastkörper Rollen vorgesehen sind, welche eine wesentlich kleinere spezifische Flächenpressung als die bei einer Bohrung erforderlichen Kugeln erzeugen und somit die Verwendung von Kunststoff oder einer Zinklegierung als Rastgehäusewerkstoffe ermöglichen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von fünf Figuren noch näher erläutert. Dabei zeigen unter V/eglassung aller nicht zum Verständnis der Erfindung beitragenden Einzelheiten und stark vergrößert dargestellt
Fig.1 einen Längsschnitt durch das Rastwerk;
Fig.2 einen Querschnitt durch das in Fig.1 dargestellte Rastwerk mit der in Fig.1 angedeuteten Schnittlinie;
Fig.3 einen Längsschnitt durch ein Rastwerk anderer Ausführungsform und die
Fig.4 in Vorder- und Seitenansicht, wobei die S'eitenan-
J sieht teilweise geschnitten dargestellt ist, den Verschluß eines' Rastkörperführungskanals durch ein Metallplättchen.
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Im einzelnen ist aus Fig.1 zu ersehen, daß das Rastwerk ein im wesentlichen hohlzylindrisches Rastwerkgehäuise 1 aufweist, welches konzentrisch von einer Schalterachse 2 durchdrungen wird. Innerhalb des Rastwerkgehäuses 1 ist auf der Schalterachse ein im wesentlichen walzenförmiger Rastkörperkäfig 3 fixiert. In eine Stirnseite 4 des Rastkörperkäfigs 3» welcher aus einem Zinkdruckguß- oder Sinterteil besteht, ist bei dessen Herstellung eine rechtwinklig zur Schalterachse 2 und symmetrisch zu dieser verlaufende, stirnseitig offene Nut 5 eingearbeitet und durch eine an der Schalterachse 2 fixierte Scheibe 6 zu einem lediglich umfangsseitig offenen Rastkörperführungskanal verschlossen. Die Schalterachse ist dabei mit einer Bohrung 7 versehen, welche die Ilutabschnitte 8, 9 der von der Achse 3 unterbrochenen Nut 5 miteinander verbindet. In die umfangsseitigen Nutmündur|pn sind Rollen 10 als Rastkörper eingesetzt. Die Rastkörper werden durch eine zwischen den Rollen 10 im Führungskanal 5 angeordnete Schraubenfeder 11 gegen eine in die Innenwand des Rastwerkgehäuses eingearbeitete Rastbahn 12 (vgl. Fig.2) gedrückt. Die Rastbahn 12 weist Vertiefungen 13 auf, in welcher die Rastkörper 10 einrasten können und die den jeweiligen Schaltstellungen des Drehschalters zugeordnet sind. Bei diesem Rastwerk sind die Rastkörper 10 in einem genau rechtwinklig und symmetrisch zur Achse 2 verlaufenden Führungskanal angeordnet, v/eil die zur Führung der Rastkörper verwendete Nut 5 bereits bei der Herstellung des als Zinkdruckguß- oder Sinterteil ausgebildeten Rastkörperkäfigs 3 in diesen eingearbeitet worden ist und die Form zur Herstellung des Rastkörperkäfigs dabei mit großer Genauigkeit ausgebildet worden ist. Die Achsbohrung 7 zur Verbindung der beiden Nutabschnitte 9» 10 braucht dagegen keinesfalls genau symmetrisch zur Achse verlaufen, weil sie lediglich einen mittleren Abschnitt der Schraubenfeder 11 aufnimmt und keinerlei Führungsaufgaben für die Rastkörper 10 übernehmen muß.
VPA 9/638/2010 - -5-
A098U/0601
_ 5 —
Bei dem in Fig.3 dargestellten Rastwerk ist der Rastkörperkäfig so ausgebildet, daß er eine nicht dargestellte Drehschalterachse verlängert und mit dieser z.B. über einen Flansch 20 verbindbar ist. Auch bei diesem Rastwerk' weist der Rastkörperkäfig 3 an einer von einer 'Betätigungsseite 15 abgewandten Stirnseite 16 eine schon bei der Herstellung des Rastkörperkäfigs quer und symmetrisch zu dessen Achse verlaufend angeordnete, stirnseitig offene Nut 5 auf, welche einen Führungskanal für Rastkörper 10 und eine die Rastkörper nach außen drückende Schraubenfeder 11 bildet. Das in Fig.3 dargestellte Rastwerk unterscheidet sich im wesentlichen von dem in Fig.1 dargestellten dadurch, daß bei diesem die Nut (vgl. hierzu auch die Fig.4 und 5) durch ein Metallplättchen 19 stirnseitig verschlossen ist, welches in einer in die Stirnseite 16 des Rastkörperkäfigs 3 eingearbeiteten rahmenartigen Kontur 17 durch Verschränken lappenartiger Ansätze 18 verklemmt ist. '
5 Patentansprüche
5 Figuren
VPA 9/638/2010 -6-
A098U/0601 . . .

Claims (5)

  1. f.
    Patentansprüche
    Rastv/erk für Drehschalter, bei welchem in radial verlaufenden Führungskänälen eines mit der Schalterachse drehbaren Rastkörperkäfigs angeordnete Rastkörper unter Federvirkung einer den Käfig umgebenden stationären Rastbahn angepreßt sind, d a d u r c h g e kenn ze i cn net, daß der im v/esentlichen walzenförmige Rastkörperkäfig (3) nit einer in wenigstens eine seiner Stirnseiten (4, 16) eingearbeiteten, zur Rastwerksachse (2) rechtwinklig und symmetrisch verlaufenden y als Führungskanal wirksamen Nut (5) als Zinkdruckguß- oder Sinterteil hergestellt und die Nut (5) mittels einer Platte (6, 19) verschlossen ist.
  2. 2. Rastv/erk nach Anspruch 1, d a d u r c h ge k e η η zeichnet, daß der Rastkörperkäfig (3) auf die Schalterachse (2) aufschiebbar ausgebildet und die Schalterachse (2) mit einer Bohrung (7) versehen ist, welche die Nutabschnitte (8, 9) der von der Achse (2) unterbrochenen Nut (5) miteinander verbindet.
  3. 3. Rastwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (5) durch eine auf der Schalterachse fixierbare Scheibe (6) stimseitlg verschlossen ist.
  4. 4. Rastwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörperkäfig (3) in Verlängerung der Schalterachse (2) mit dieser verbunden ist und die Nut (5) mittels eines in einer rahmenartigen Ausnehmung (17) des Rastkörperkäfigs (3) verklemmbaren Ketallplättchens (19) stirnseitig verschlossen ist.
    VPA 9/638/2010 -7-
    40981 4/0601
    „ . ■ 2245Λ44
  5. 5. Rastwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, -da durch gekennzeichnet, daß als Rastkörper (10) Rollen vorgesehen sind.
    VPA 9/638/2010
    4098 14/0601
    Leerseite
DE19722245444 1972-09-15 1972-09-15 Rastwerk für Drehschalter Expired DE2245444C3 (de)

Priority Applications (5)

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DE19722245444 DE2245444C3 (de) 1972-09-15 Rastwerk für Drehschalter
CH1265873A CH559421A5 (de) 1972-09-15 1973-09-04
IT2876573A IT993187B (it) 1972-09-15 1973-09-11 Meccanismo marca posizioni per commutatori elettrici rotativi
FR7332602A FR2200602B1 (de) 1972-09-15 1973-09-11
GB4285973A GB1400116A (en) 1972-09-15 1973-09-12 Detent mechanisms for rotary switches

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DE2245444A1 true DE2245444A1 (de) 1974-04-04
DE2245444B2 DE2245444B2 (de) 1977-02-10
DE2245444C3 DE2245444C3 (de) 1977-09-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010009993A1 (de) 2010-03-02 2011-09-08 Pas Deutschland Gmbh Blende für ein Haushaltsgerät mit Drehschalter, sowie Haushaltsgerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2011107516A1 (de) 2010-03-02 2011-09-09 Pas Deutschland Gmbh Blende für ein haushaltsgerät mit drehschalter, sowie haushaltsgerät

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CH559421A5 (de) 1975-02-28
FR2200602A1 (de) 1974-04-19
FR2200602B1 (de) 1977-09-23
DE2245444B2 (de) 1977-02-10
IT993187B (it) 1975-09-30
GB1400116A (en) 1975-07-16

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