DE224103C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L19/00—Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
- F21L19/006—Special adaptation for protection against draughts
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 224103 -KLASSE Aa. GRUPPE
FR. STÜBGEN & CO. in ERFURT.
frischer Luft.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1909 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Sturmlaterne mit unterhalb des
Zylinders angeordneter Siebkammer für die Zuführung von Frischluft. Derartige Sturmlaternen
sind bereits bekannt, indessen haben die bekannten Einrichtungen den wesentlichen
Nachteil, daß durch sie die auftretenden Wirbelbildungen der Luft nicht nur nicht zerstört,
sondern vielmehr noch vermehrt werden, so daß unter allen Umständen ein heftiges
Blaken der Flamme und ein Berußen des Zylinders stattfindet. In der Regel sind die
Siebkammern unterhalb des Zylinders derart angeordnet, daß die eigentlichen Siebwände
!5 parallel zur Lampenachse, also senkrecht, angeordnet
sind, wobei dann die Frischluft, bevor sie in den Zylinder eintreten kann, zunächst
einen horizontalen Weg nehmen und dann in ihrer Richtung abgelenkt werden
so muß. Hierbei ist es unvermeidlich, daß die
eintretende Frischluft auf die den Brenner umgebende Innenwandung der Siebkammer
auf trifft, von dieser wieder zurückgeworfen wird und somit eine Wirbelbewegung erfährt,
welche nie und nimmer ein sachgemäßes Eintreten der Frischluft in den Zylinder selbst
ermöglicht. Es wird also stets der Eintritt der Frischluft in den Zylinder in schräger
Richtung erfolgen, womit dann die üblen Erscheinungen des Blakens der Flamme und des
Berußens der Zylinder verbunden sind. · Ein weiterer Übelstand der bekannten Laterneneinrichtungen
besteht nun darin, daß diese selbst verhältnismäßig kompliziert, dementsprechend
also auch teuer sind. Dieser Übel-, stand fällt um so mehr ins Gewicht, als man selbst mit dieser komplizierten und teuren
Anordnung bekannter Ausführungen nicht imstande war, die eingangs erwähnten Übelstände
zu beseitigen. Es erklärt sich dieser Nachteil der bekannten Einrichtungen auch
wieder nur dadurch, daß man nicht glaubte, den bereits früher eingeschlagenen Weg, die
Frischluft radial zum Brenner in die Siebkammer eintreten zu lassen, aufgeben zu
können, sondern daß man dieses höchst nachteilige Prinzip der Frischluftzuführung beibehielt.
Mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung sollen die eingangs erwähnten Nachteile
und Übelstände eines Blakens der Flamme und Berußens des Zylinders vollständig beseitigt
und abgestellt werden, und zwar dem Wesen der Erfindung gemäß dadurch, daß
die Siebkammer für die Zuführung der Frischluft noch in dem wagerechten Boden und in
dem wagerechten Deckel Öffnungen besitzt, '■ durch welche die Luft in die Siebkammer
hinein und aus dieser hinaus in den Zylinder eintreten kann. Hiermit ist ein Auftreffen
der Frischluftströme auf senkrechte Wände bzw. Vorsprünge vollständig ausgeschlossen
und damit das Auftreten von Wirbelungen im Innern der Siebkammer in den Bereich der Unmöglichkeit gerückt. Die Frischluft
ist also gezwungen, in sachgemäßer Weise, nämlich in senkrechter Richtung, in den Zylinder
einzutreten, ohne daß sie sofort irgend-
welchen Wirbelungswirkungen bzw. Wirbelungen in der Siebkammer unterworfen wäre.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Sturmlaterne gemäß der
vorliegenden Erfindung in Fig. ι in einem teilweisen Senkrechtschnitt und in Fig. 2 in
einer Draufsicht unter Fortlassung des oberen Siebes dargestellt.
Am oberen Boden ι des Ölbehälters ist ein
ίο mit einem nach oben gebogenen Ringflansch 3
versehenes Sieb 2 in geeigneter Weise, etwa
" durch Löten, mittels Zacken, Klammern o. dgl.,
wagerecht befestigt. Diese von dem wagerechten Bodenblech und dem Ringflansch 3 gebildete Kammer ist nun nach oben durch
einen Deckel abgeschlossen, welcher mit Öffnungen 4 versehen ist, durch welch letztere
die durch die Öffnungen des wagerechten Kammerbodens 2 in die Kammer eintretende
Frischluft aus der Kammer heraus- und in den Zylinder eintritt. Dadurch, daß gemäß
der vorliegenden Erfindung nur der wagerechte Boden und der wagerechte Deckel bzw. die wagerecht angeordnete Decke der
Siebkammer für die Zuführung der Frischluft mit Durchtrittsöfmungen versehen sind,
ist das Auftreffen der durch die Bodenöffnungen eintretenden Frischluft gegen senkrechte
Wände oder sonstige Vorsprünge und dann auch das Auftreten von Wirbelungen im Innern der Siebkammer vollständig ausgeschlossen,
so daß die Frischluft in gleichmäßigem Strom senkrecht in den Zylinder eintreten muß, wodurch eben das Blaken der
Flamme und das Berußen des Zylinders vollständig vermieden wird.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Sturmlaterne mit einer unter dem Zylinder angebrachten' Siebkammer für die Zuführung frischer Luft, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer nur in dem wagerechten Boden (2) Eintrittsöffnungen für die frische Luft und in der 'wagerechten Decke Durchtrittsöffnungen (4) zum Zylinderinnern aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224103C true DE224103C (de) |
Family
ID=484864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224103D Active DE224103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224103C (de) |
-
0
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