DE223683C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE223683C DE223683C DENDAT223683D DE223683DA DE223683C DE 223683 C DE223683 C DE 223683C DE NDAT223683 D DENDAT223683 D DE NDAT223683D DE 223683D A DE223683D A DE 223683DA DE 223683 C DE223683 C DE 223683C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- anchor
- hole
- holes
- brush
- grooves
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B3/00—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
- A46B3/16—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by wires or other anchoring means, specially for U-shaped bristle tufts
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223683 KLASSE 9. GRUPPE
ANTON ZAHORANSKY in TODTNAU, Baden.
Gegenstand der Erfindung ist die Befestigung von Borstenbündeln mittels Anker in
Bürstenkörpern.
Die Befestigung der Borstenbündel im Bürstenloche erfolgte seither dadurch, daß die
Anker mittels der bekannten Einstanzmaschinen eingetrieben und im Loche gespreizt wurden.
Das Halten der Bündel wurde durch das Eindringen der Zacken des Ankers in die
ίο Lochwandung bewirkt. Die Glätte und Härte
mancher Stoffe, ζ. Β. Knochen, machte das Eindringen des Ankers aber unmöglich, die
Bündel fielen daher oft aus dem Loche. Bisherige Versuche, diesen Übelstand zu beheben,
als Durchqueren der Löcher mit dazu senkrechten Kanälen oder ringförmiges Unterfräsen
der Bohrungen, verschwächten den Bürstenkörper und konnten nur unter großem Zeitaufwand
vorgenommen werden.
Vorliegende Erfindung stellt eine Verankerung der Borstenbündel in Bein oder sonstigen
harten Bürstenkörpern vor, bei welcher die Bohrungen mit Rillen zum Eindringen der
Ankerschenkel versehen werden, wodurch ein Ausfallen der Bündel unmöglich ist.
Beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1, 2, 3,
4 und 5 das Herstellen der später näher beschriebenen Rillen im Bürstenloche, Fig. 6 und 7
den Gang des Einstanzens der Bündel vor.
Entsprechend den Löchern der wie bisher für Einstanzware gebohrten Bürstenkörper werden
an einer Platte α in Fig 1, 2, 3 und 5 Messerchen b mit seitlichen Schneiden angebracht.
Diese Platte wird samt den Messerchen durch einen Exzenter oder eine sonst geeignete
Vorrichtung in eine durch den Pfeil auf der Zeichnung dargestellte Auf- und Abbewegung
gebracht. Diese schwingenden Messerchen werden nun in die Löcher c des Bürstenkörpers d eingeführt (Fig. 1), der Bürstenkörper
wird sodann gegen die seitlich vorstehenden Schneiden der Messerchen bewegt, wie dies die
Pfeile in Fig. 3 und 5 zeigen. Auf diese Weise entstehen im Bürstenloche diametral gegenüber
zwei Rillen f. Durch entsprechende An-Ordnung dieses Vorganges endigen diese Rillen
vor der Oberfläche des Bürstenkörpers.
In den so vorbereiteten Bürstenkörper werden nun die Bündel mittels Anker in der bekannten
Weise eingestanzt, jedoch muß der Bürstenkörper derartig vor dem Stanzwerkzeug geführt werden, · daß die Rillen in der
Richtung des austretenden Ankers zu liegen kommen. Der Anker g (Fig. 6) wird nun, wie
auch bisher, an seiner tiefsten Stelle im Loche gespreizt, wobei seine Schenkel sehr leicht in
die geschilderten Rillen eindringen und auf diese Weise die Bündel derartig halten, daß
ein Ausfallen derselben unmöglich wird. Da die Ankerschenkel beim Eindringen in die
Rillen keinen Widerstand finden, werden die Bündel am Grunde des Loches nicht zu stark
gepreßt und daher auch nicht beschädigt.
Da das Schlitzen der Rillen bei parallel gebohrten Bürstenkörpern, welche hier meist in
Betracht kommen, bei sämtlichen Löchern ge-
meinsam vorgenommen wird, ergibt sich daraus eine sehr vorteilhafte rasche Arbeitsweise. Bei
geschränkt gebohrten Körpern erfolgt das Schützen je nach Art der Bohrung reihenweise
oder Loch für Loch. Weiter kann diese Vorrichtung auch in Verbindung mit automatischen
Bohrmaschinen usw. gebracht werden.
Für diese Art des Einstanzens erhält der ίο Anker eine zweckentsprechende Form, wie
diese g in Fig. 6 darstellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Sicherung zum Festhalten der Borstenbündel durch Anker in Bürstenkörpern aus Bein oder ähnlichen harten Stoffen, gekennzeichnet dadurch, daß die Löcher für die Bündel mit seitlichen Rillen versehen werden, in welche die Schenkel der in bekannter Weise eingetriebenen Anker sich verspreizen, wodurch ein Ausfallen des Ankers bzw. des Borstenbündels unmöglich gemacht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223683C true DE223683C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=484482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223683D Expired DE223683C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223683C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3314710A1 (de) * | 1982-05-10 | 1983-11-10 | Kao Corp., Tokyo | Haarbuerste |
| BE1009812A3 (fr) * | 1995-05-26 | 1997-08-05 | Zahoransky Anton Gmbh & Co | Brosse. |
-
0
- DE DENDAT223683D patent/DE223683C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3314710A1 (de) * | 1982-05-10 | 1983-11-10 | Kao Corp., Tokyo | Haarbuerste |
| BE1009812A3 (fr) * | 1995-05-26 | 1997-08-05 | Zahoransky Anton Gmbh & Co | Brosse. |
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