DE223683C - - Google Patents

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DE223683C
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DE
Germany
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anchor
hole
holes
brush
grooves
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Expired
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DENDAT223683D
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Publication of DE223683C publication Critical patent/DE223683C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/16Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by wires or other anchoring means, specially for U-shaped bristle tufts

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223683 KLASSE 9. GRUPPE
ANTON ZAHORANSKY in TODTNAU, Baden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die Befestigung von Borstenbündeln mittels Anker in Bürstenkörpern.
Die Befestigung der Borstenbündel im Bürstenloche erfolgte seither dadurch, daß die Anker mittels der bekannten Einstanzmaschinen eingetrieben und im Loche gespreizt wurden. Das Halten der Bündel wurde durch das Eindringen der Zacken des Ankers in die
ίο Lochwandung bewirkt. Die Glätte und Härte mancher Stoffe, ζ. Β. Knochen, machte das Eindringen des Ankers aber unmöglich, die Bündel fielen daher oft aus dem Loche. Bisherige Versuche, diesen Übelstand zu beheben, als Durchqueren der Löcher mit dazu senkrechten Kanälen oder ringförmiges Unterfräsen der Bohrungen, verschwächten den Bürstenkörper und konnten nur unter großem Zeitaufwand vorgenommen werden.
Vorliegende Erfindung stellt eine Verankerung der Borstenbündel in Bein oder sonstigen harten Bürstenkörpern vor, bei welcher die Bohrungen mit Rillen zum Eindringen der Ankerschenkel versehen werden, wodurch ein Ausfallen der Bündel unmöglich ist.
Beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1, 2, 3, 4 und 5 das Herstellen der später näher beschriebenen Rillen im Bürstenloche, Fig. 6 und 7 den Gang des Einstanzens der Bündel vor.
Entsprechend den Löchern der wie bisher für Einstanzware gebohrten Bürstenkörper werden an einer Platte α in Fig 1, 2, 3 und 5 Messerchen b mit seitlichen Schneiden angebracht. Diese Platte wird samt den Messerchen durch einen Exzenter oder eine sonst geeignete Vorrichtung in eine durch den Pfeil auf der Zeichnung dargestellte Auf- und Abbewegung gebracht. Diese schwingenden Messerchen werden nun in die Löcher c des Bürstenkörpers d eingeführt (Fig. 1), der Bürstenkörper wird sodann gegen die seitlich vorstehenden Schneiden der Messerchen bewegt, wie dies die Pfeile in Fig. 3 und 5 zeigen. Auf diese Weise entstehen im Bürstenloche diametral gegenüber zwei Rillen f. Durch entsprechende An-Ordnung dieses Vorganges endigen diese Rillen vor der Oberfläche des Bürstenkörpers.
In den so vorbereiteten Bürstenkörper werden nun die Bündel mittels Anker in der bekannten Weise eingestanzt, jedoch muß der Bürstenkörper derartig vor dem Stanzwerkzeug geführt werden, · daß die Rillen in der Richtung des austretenden Ankers zu liegen kommen. Der Anker g (Fig. 6) wird nun, wie auch bisher, an seiner tiefsten Stelle im Loche gespreizt, wobei seine Schenkel sehr leicht in die geschilderten Rillen eindringen und auf diese Weise die Bündel derartig halten, daß ein Ausfallen derselben unmöglich wird. Da die Ankerschenkel beim Eindringen in die Rillen keinen Widerstand finden, werden die Bündel am Grunde des Loches nicht zu stark gepreßt und daher auch nicht beschädigt.
Da das Schlitzen der Rillen bei parallel gebohrten Bürstenkörpern, welche hier meist in Betracht kommen, bei sämtlichen Löchern ge-
meinsam vorgenommen wird, ergibt sich daraus eine sehr vorteilhafte rasche Arbeitsweise. Bei geschränkt gebohrten Körpern erfolgt das Schützen je nach Art der Bohrung reihenweise oder Loch für Loch. Weiter kann diese Vorrichtung auch in Verbindung mit automatischen Bohrmaschinen usw. gebracht werden.
Für diese Art des Einstanzens erhält der ίο Anker eine zweckentsprechende Form, wie diese g in Fig. 6 darstellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherung zum Festhalten der Borstenbündel durch Anker in Bürstenkörpern aus Bein oder ähnlichen harten Stoffen, gekennzeichnet dadurch, daß die Löcher für die Bündel mit seitlichen Rillen versehen werden, in welche die Schenkel der in bekannter Weise eingetriebenen Anker sich verspreizen, wodurch ein Ausfallen des Ankers bzw. des Borstenbündels unmöglich gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT223683D Expired DE223683C (de)

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Publication Number Publication Date
DE223683C true DE223683C (de) 1900-01-01

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DENDAT223683D Expired DE223683C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE223683C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314710A1 (de) * 1982-05-10 1983-11-10 Kao Corp., Tokyo Haarbuerste
BE1009812A3 (fr) * 1995-05-26 1997-08-05 Zahoransky Anton Gmbh & Co Brosse.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314710A1 (de) * 1982-05-10 1983-11-10 Kao Corp., Tokyo Haarbuerste
BE1009812A3 (fr) * 1995-05-26 1997-08-05 Zahoransky Anton Gmbh & Co Brosse.

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