DE2234849B2 - Von einem Windradgenerator gespeiste Zündeinrichtung, insbesondere für aus Flugzeugen abwerfbare Bomblets - Google Patents
Von einem Windradgenerator gespeiste Zündeinrichtung, insbesondere für aus Flugzeugen abwerfbare BombletsInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine von einem Windradgenerator gespeiste Zündeinrichtung, insbesondere für aus
Flugzeugen abwerfbare Bomblets, mit einer Zündkette, die ein einen Detonator tragendes, aus einer Sicherungs-
in eine Scharfstellung bewegbares erstes in der Sicherungsstellung die Zündkette unterbrechendes
mechanisches Sicherungselement sowie einen vom Windradgenerator gespeisten Zündkreis für die Zündpille
des Detonators aufweist
Bei einer bekannten (US-Patentschrift 31 40 661), insbesondere für die Initiierung der Explosionsladung
von Geschossen dienenden Zündeinrichtung ist das Windrad über eine Fliehkraftbremse mit dem Generator
gekoppelt. Hierdurch wird erreicht, daß der Windradgenerator im wesentlichen unabhängig von der
Geschwindigkeit des Geschosses mit einer bestimmten annähernd konstanten Drehzahl betrieben wird. Damit
das Zündsystem des Geschosses erst nach einer bestimmten Flugzeit mit Spannung versorgt wird, ist als
mechanisches Sicherungselement eine mit der Achse des Generators über ein Getriebe gekuppelte, geschlitzte
Scheibe vorgesehen. Erst dann, wenn der Schlitz dieser Scheibe zwischen einer Initialladung und einer
Anfeuerungsmasse Hegt, kann ein Durchzünden erfolgen.
Die Scheibe trägt ferner im Zündstromkreis
liegende Schaltkontakte, um ein Abschalten der
Zündstromkreises bzw. eine Selbstzerlegung des Geschosses zu ermöglichen, wenn diese Schaltkontakte mit
Gegenkontakten in Wirkverbindung gelangen.
Zum Schärfen dieser Zündeinrichtung ist hier ein von der Generatorausgangswelle angetriebenes uhrwerkähnliches
Getriebe vorgesehen, das aufwendig ist und einen Raumbedarf aufweist, der den Einsatz in relativ
kleinen drallfreien Sprengkörpern, wie den obenerwähnten Bomblets, praktisch unmöglich macht Außerdem
bedürfen solche Zündeinrichtungen einer sorgfältigen Wartung, um auch nach langjähriger Lagerzeit
funktionsfähig zu bleiben.
Der Raumbedarf für diese Zündeinrichtung wird auch dadurch bedingt, daß Windradgenerator und Zahnradgetriebe
gleichachsig hintereinander angeordnet sind, wodurch sich notwendig eine große Baulänge ergibt, die
ebenfalls eine Verwendung eines derartigen Windradgenerators bei den erwähnten Bomblets verhindert
Aus der DE-PS 19 48382 ist eine elektrische Zündschaltung mit zwei Kondensatoren bekannt, die
von einer oder mehreren Konstantstromqueilen aufgeladen werden. Die Kondensatoren gehören jeweils
Entladestromkreisen an, die über eine Schwellwertschaltung miteinander verkoppelt sind, wobei dann,
wenn die Zündspannung ein gewisses Niveau erreicht, der Zündimpuls abgegeben wird.
Eine derartige Schaltung ist im wesentlichen eine Umladungsschaltung bzw. eine Ladungsüberwachungsschaltung,
die dann, wenn der Generator bzw. die Generatoren die Kondensatoren aufgeladen haben, von
den Generatoren getrennt wird. Eine Verwendung dieser Schaltung mit einem Windradgenerator ist hier
nicht vorgesehen.
Infolge des fehlenden Dralls oder ausreichend hoher Beschleunigungen, die über den normalen Beschleunigungen
bei der Handhabung liegen, treten bei den genannten, als sogenannte Streumunition bezeichneten
Bomblets keine signifikanten Kräfte auf, die als Auslösekriterien zur Entsicherung der Zündeinrichtung
benutzt werden könnten. Solche Sprengkörper weisen keine eigene Beschleunigungsladung auf, sondern
werden mit Hilfe von Raketengefechtsköpfen verschossen oder aus von Flugzeugen getragenen Schüttbehältern
innerhalb des zu beaufschlagenden Gefechtsfeldes verteilt Als eindeutiges Einsatzkriterium tritt daher
lediglich ein langer andauernder freier aber meist orientierter Fall solcher Sprengkörper nach ihrem
Ausstoß aus dem Gefechtskopf oder Behälter auf, so daß die Anwendung von Windradgeneratoren als
Sicherungselement ideal wäre. Infolge ihrer geringen räumlichen Abmessungen und der Art ihrer Sprengladung,
die oft als Hohlladung ausgebildet ist, können jedoch bekannte, relativ groß bauende Zündeinrichtungen,
die eine starre gleichachsige Zuordnung von Windrad, Sicherungselementen und Generator aufweisen,
nicht verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine von einem Windradgenerator gespeiste Zündeinrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, deren Baugröße gegenüber bekannten Zündeinrichtungen mit Windradgeneratoren
erheblich verkleinert ist; insbesondere sollen deren mechanischen Bauteile kleiner und
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Raumbedarf' erforderliche gleichachsige Anordnung von Windrad, Generator und Sicherungselement sowie
auf damit etwaig verbundene Zahnradgetriebe verzichtet werden, so daß eine nur wenig Raum beanspruchende
und auch nach langjähriger Lagerzek funktionstüch- s
tige Zündeinrichtung entsteht, die für drallos fliegende
Sprengkörper kleinster Abmessungen, wie die erwähnten Bomblets mit Hohlladungen oder Splitterladungen,
verwendbar ist
Ausgehend von einer Zündeinrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß das Windrad des Windradgenerators als Polrad ausgebildet ist, daß der Windradgenerator
als weiteres Sicherungselement ausgebildet und aus einer Sicherungs- in eine Wirkstellung überführbar ist
und elektrisch Ober ein Schwellglied mit einer Zündpille einer pyrotechnischen Ladung verbunden ist, die auf ein
Verformungselement wirkt, welches das erste, den Detonator tragende Sicherungselement in Sicherungsstellung sperrt und nach Zündung der pyrotechnischen
Ladung freigibt und daß ferner der vom Windradgenerator gespeiste Zündkreis für die Zündpille des
Detonators des ersten Sicherungselements mittels des ersten Sicherungselements während dessen Bewegung
in die Scharfstellung von dem Windradgenerator elektrisch trennbar ist
Vorzugsweise ist im Zündkreis für die Zündpille des Detonators ein von der Generatorvorspannung auslösbares
Zeitglied vorgesehen; die Zündpille wird hierbei ausgelöst, sobald der Windradgenerator sich in der
Entsicherungsstellung befindet, in die er durch die Auslösung der pyrotechnischen Ladung bringbar ist
Das die Übertragungsladung tragende Sicherungselement ist also sowohl von einer mechanisch als auch von
einer pyrotechnisch auslösbaren Sperre gehalten. Vorzugsweise ist das erste Sicherungselement zusätzlich
mittels eines Sicherungsstiftes mechanisch gesichert der beim Übergang des Windradgenerators aus
der Sicher- in die Wirkstellung außer Eingriff mit dem ersten Sicherungselement gerät
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Zündeinrichtung weist eine Reihe von Vorteilen auf. So kann, da die
Kraft die für die verschiedenen Funktionsprozesse des ZUndvorganges benötigt wird, durch elektrisch aktivierbare
Elemente erzeugt wird, das Windrad äußerst klein ausgebildet werden und braucht keine mechanischen
Sicherungselemente, wie Fliehkraftkupplungen u. ä. zu betätigen. Sicherungselement und Windradgenerator
brauchen nicht mehr gleichachsig angeordnet werden, so daß eine optimale Raumausnutzung möglich wird. Da
ferner auf uhrwerkähnliche Getriebe als Verzögerungselemente verzichtet ist entfallen alle Wartungsprobleme.
Die Ausbildung des Windrades als Polrad vereinfacht ebenfalls die Zündeinrichtung, zumal der
Raum und das Gewicht für ein besonderes Generator- vi polrad eingespart werden können.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
beschrieben. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsieht
auf eine Zündeinrichtung gemäß der Erfindung;
Fig.2 eine Draufsicht auf die Zündeinrichtung gemäß F i g. 1 bei ausgefahrenem Windradgenerator;
F i g. 4 eine Seitenansicht der Zündeinrichtung gemäß Fig.l;
gemäß Fig. 1.
Innerhalb eines hier nicht dargestellten zylindrischen Sprengkörpers ist ein die noch zu beschreibende
Zündeinrichtung umfassendes Gehäuse 1 angeordnet das in einer Ausnehmung 2 einen Windradgenerator G
trägt Eine Feder 3 hat das Bestreben, den in Fig.5
näher dargestellten Windradgenerator G in die in F j g. 2 dargestellte Lage zu bewegen.
Der Windradgenerator besteht im wesentlichen aus einem mehrteiligen Gehäuse 5, in dem sich eine
kreisförmige Ausnehmung 6, ein im rechten Winkel dazu liegendes Durchgangsloch 7 und eine unregelmäßig
geformte Ausnehmung 8 befinden. Die Ausnehmung 8 nimmt die mit Induktionsspulen 10 versehenen
Ständerbleche 11 auf, denen ein in der kreisförmigen Ausnehmung befindliches Polrad 12 zugeordnet ist Die
Magnetpole 14 des in den hier nicht näher dargestellten Abdeckplatten 13 drehbar gelagerten Polrades sind
gleichzeitig als Windradflügel ausgebildet, die in das Durchgangsloch 7 ragen.
Wie F i g. 1 zeigt weist das Gehäuse 5 einen Absatz 15 auf, der sich bei ausgefahrenem Windradgenerator
gegen ein Verformungselement 16 legt das an der Seitenwand einer öffnung 18 des Gehäuses 1 befestigt
ist vgL auch F \ g. 2.
Ferner ist dem Windradgenerator eine pyrotechnische Ladung 20 zugeordnet die sich innerhalb des von
der Feder 3 eingenommenen Raumes der Ausnehmung 2 befindet Diese pyrotechnische Ladung liegt in einem
später noch zu beschreibenden Zündstromkreis.
Rechtwinklig zur öffnung 18 befindet sich eine weitere Ausnehmung 22 innerhalb des Gehäuses 1, die
ein Sicherungselement 23 aufnimmt welches mittels eines Bolzens 24 im Gehäuse 1 um 90 Grad schwenkbar
gelagert ist Eine Feder 25, die einerseits im Gehäuse 1 und andererseits in einem Schlitz am Bolzen 24 angreift
hat das Bestreben, das Sicherungselement 23 in die in Fig.3 dargestellte Lage zu schwenken. An dieser
Schwenkbewegung wird das Sicherungselement durch das schon erwähnte Verformungselement 16, das sich im
Schwenkbereich des Sicherungselementes befindet, gehindert Das Sicherungselement 23 weist eine
abgesetzte Durchgangsbohrung 26 auf, die mit einem Detonator 28 gefüllt ist Eine weitere rechtwinklig zur
Durchgangsbohrung angeordnete Bohrung 30 verbindet in der in Fig.3 dargestellten Scharfstellung den
Detonator mit einer weiteren abgesetzten Bohrung 31 im Gehäuse 1, in der eine Zündpille 32 angeordnet ist
Das Sicherungselement 23 weist ferner eine in eine Außenmantelfläche eingearbeitete Nut 34 auf, in die ein
Sicherungsstift 35 eingreift Der Sicherungsstift befindet sich an einem im Gehäuse 1 gelagerten Bolzen 36, der,
sobald der Sprengkörper seinen Schüttbehälter o.a. verlassen hat unter dem Einfluß einer hier nicht
dargestellten Feder in die in F i g. 4 dargestellte Lage bewegt wird. In dieser Lage ist der Sicherungsstift 35
außer Eingriff mit der Nut 34 des Sicherungselementes 23.
Mit dem Gehäuse 1 ist ferner ein Rohr 39 verbunden, das ein Zugseil 40 und eine elektrische Leitung 41
umfaßt Über das Zugseil 40 wird sin Zugschalter 42 betätigt der im noch zu beschreibenden Zündstromkreis
liegt
Schließlich ist ein weiterer Schalter 43 vorgesehen, der auf einer Platine 44 befestigt ist die einen Teil der
noch zu beschreibenden Zündelektronik trägt und der über einen Stößel 45 betätigbar ist Ein weitere Platine
45, die oberhalb der Ausnehmung 2 angeordnet ist trägt
ebenfalls einen Teil der noch zu beschreibenden Zündelektronik.
Nunmehr sei im Zusammenhang mit F i g. 6 die schon erwähnte Zündelektronik im einzelnen beschrieben.
Der eine Wechselspannung liefernde Windradgenerator G lädt über einen Widerstand R, und eine Diode A
einen Kondensator Q auf, wobei die Ladezeit dieses Kondensators durch die Größe des Widerstandes R\ —
der sich aus dem Generatorinnenwiderstand und dem Außenwiderstand zusammensetzt — beeinflußt werden.
Die Höhe eier Generatorspannung in Abhängigkeit von der Drehzahl des Windrades ist durch die Auslegung des
Generators festgelegt
Mit dem Kondensator G ist ein spannungsabhängiger Schalter, beispielsweise in Form einer Vierschicht-Diode
Di oder eines MOS-Schalters verbunden, der in
Serie mit der pyrotechnischen Ladung 20 geschaltet ist
Mit dem Kondensator C\ ist über den normalerweise geschlossenen Schalter 43 eine weitere Diode Ds
verbunden, über die ein Zündkondensator Ci auf die
annähernd gleiche Spannung wie der Kondensator Q aufgeladen wird. Ober diesen wird ein elektronisches
Zeitglied 47 gespeist, das, sofern der Zugschalter 42
geschlossen ist, die Zündpille 32 zum Ansprechen bringt Befindet sich in diesem Augenblick das Sicherungselement
in der in F i g. 3 dargestellten Scharfstellung, wird über die Zündpille der Detonator 28 gezündet, der die
hier nicht dargestellte Explosivladung des Sprengkörpers auslöst
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist folgende.
Sobald der Sprengkörper aus dem ihn tragenden Raketengefechtskopf oder aus einem Schüttbehälter
ausgestoßen ist bewegt sich der Bolzen 36 und damit der Sicherungsstift 35 in die in F i g. 4 dargestellte Lage
und kommt dabei außer Eingriff mit dem Sicherungselement 23. Gleichzeitig ist der Windradgenerator G durch
seine Feder 3 aus der in F i g. 1 dargestellten Lage in die in F i g. 2 dargestellte Lage bewegt worden, so daß er
von der ihn umgebenden Luft angeströmt werden kann. Durch die vom Windradgenerator nunmehr erzeugte
Spannung wird der Kondensator Q aufgeladen. Ober
den geschlossenen Schalter 43 und die Diode D* wird der Kondensator Ci auf die gleiche Spannung gebracht.
Überschreitet nun die Spannung des Kondensators C\ die Zündspannung des spannungsabhängigen Schalters
— Diode Di — so bringt dieser die pyrotechnische
Ladung 20 zur Auslösung. Der sich dabei aufbauende Gasdruck verformt über das Gehäuse 5 des Windradgenerators
das Verformungselement 16, so daß dieses das Sicherungselement 23 freigibt. Dieses wird unter
dem Einfluß der Feder 25 um 90 Grad in die in F i g. 3
ίο dargestellte Scharfstellung geschwenkt — der Sicherungsstift
35 war bereits anfangs außer Eingriff gebracht worden —, so daß der Detonator 28 von der Zündpille
32 angefeuert werden kann. Beim Schwenken des Sicherungselements in seine Scharfstellung wird über
is den Stößel 45 der Schalter 43 geöffnet, so daß der
Stromkreis, bestehend aus Diode D3 und Zündkondensator
Ci, vom Windradgenerator getrennt ist. Hierdurch wird erreicht daß der Zündkondensator C2 nur auf die
Spannung, die durch den spannungsabhängigen Schalter
Wird nun von dem Zeitglied 47 der Zündimpuls abgegeben, so bringt dieser, wie schon erwähnt, die
Zündpille 32 zum Ansprechen und löst dadurch den Detonator 28 aus.
Bei nichtgeschlossenem Schalter 42 kann dagegen der Detonator nicht initiiert werden.
Selbstverständlich sind auch andere Anordnungen des elektrischen Zündkreises möglich, insbesondere
kann zwischen Generatoren und Diode D\ in bekannter Weise ein Filter geschaltet werden, so daß durch die
Wahl des Frequenzbereiches des Filters der Sprengkörper erst ab Erreichen einer bestimmten Sinkgeschwindigkeit
— entsprechend einer bestimmten Drehzahl des Windgenerators — mit Spannung versorgt wird.
Wie die vorstehend beschriebene Zündeinrichtung zeigt kann der Windradgenerator örtlich an einer
anderen Stelle untergebracht werden als das Sicherungselement, wobei das Entsicherungskriterium in
Form eines Spannungsstoßes oder Impulses über elektrische Leitungen an den Ort des Sicherungselementes
übertragen werden kann, so daß ein äußerst gedrängter Aufbau und die Verwendung von mechanisch
einfachen Schaltgliedern möglich wird.
Claims (4)
1. Von einem Windradgenerator gespeiste Zündeinrichtung,
insbesondere für aus Flugzeugen abwerfbare Bomblets, mit einer Zündkette, die ein
einen Detonator tragendes, aus einer Sicherungs- in eine Scharfstellung bewegbares erstes in der
Sicherungsstellung die Zündkette unterbrechendes mechanisches Sicherungselement sowie einen vom
Wiudradgenerator gespeisten Zündkreis für die Zündpille des Detonators aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Windrad des Windradgenerators als Polrad (14) ausgebildet ist, daß der
Wiiidradgenerator (G) als weiteres Sicherungselement ausgebildet und aus einer Sicherunss- in eine
Wirkstellung überführbar ist und elektrisch über ein Schwellglied YA) mit einer Zündpille einer pyrotechiuschen
Ladung (20) verbunden ist, die auf ein Verformungselement (16) wirkt, welches das erste,
den Detonator (28) tragende Sicherungselement (23) in Sichemngsstellung sperrt und nach Zündung der
pyrotechnischen Ladung (20) freigibt, und daß ferner
der vom, Windradgenerator gespeiste Zündkreis (Q,
47,42,32) für die Zündpille (32) des Detonators (28)
des ersten Sicherungselements (23) mittels des ersten Sicherungselementes (23) während dessen
Bewegung in die Scharfstellung von dem Windradgenerator elektrisch trennbar ist
2. Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zündkreis für die Zündpille
(32) des Detonators ein von der Generatorvorspannung auslösbares Zeitglied (47) vorgesehen ist
3. Zündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwellglied eine über
einen Kondensator (Q) an der Generatorspannung liegende Vierschichtdiode (Eh) ist
4. Zündkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Sicherungselement (32)
zusätzlich mittels eines Sicherungstiftes (35) mechanisch gesichert ist, der beim Obergang des
Windradgenerators (G) aus der Sicher- in die Wirkstellung außer Eingriff mit dem ersten Sicherungselement
(23) gerät
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1973
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- 1973-07-11 FR FR7325491A patent/FR2193191B1/fr not_active Expired
- 1973-07-12 US US378587A patent/US3861312A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-07-13 IT IT26562/73A patent/IT992624B/it active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3317376A1 (de) * | 1983-05-13 | 1984-11-15 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Sicherheitsschaltung fuer projektil-zuenderschaltung |
| DE3418759A1 (de) * | 1984-05-19 | 1985-11-21 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Zuendsicherungseinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1433377A (en) | 1976-04-28 |
| FR2193191B1 (de) | 1976-06-18 |
| US3861312A (en) | 1975-01-21 |
| DE2234849C3 (de) | 1979-11-22 |
| IT992624B (it) | 1975-09-30 |
| FR2193191A1 (de) | 1974-02-15 |
| DE2234849A1 (de) | 1974-01-31 |
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