DE2234765C2 - Einrichtung zum Straffhalten von Magnetbändern in Bandkassetten - Google Patents

Einrichtung zum Straffhalten von Magnetbändern in Bandkassetten

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DE2234765C2
DE2234765C2 DE2234765A DE2234765A DE2234765C2 DE 2234765 C2 DE2234765 C2 DE 2234765C2 DE 2234765 A DE2234765 A DE 2234765A DE 2234765 A DE2234765 A DE 2234765A DE 2234765 C2 DE2234765 C2 DE 2234765C2
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Hanjiro Sendai Miyagi Esashi
Katsuyoshi Shiogama Miyagi Kawamata
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    • G11B23/087Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Straffhalten von Magnetbändern in Bandkassetlen für Magnetbandaufnahme· und/oder -Wiedergabegeräte, wobei das Magnetband auf zwei im Gehäuse der Kassette frei drehbaren Spulen aufgewickelt ist und der Bandabschnitt zwischen den Spulen eine Öffnung In der Kassette überspannt, wobei zumindest eine den Bandabschnitt zwischen einer Spule und der Öffnung der Kassette führende Bandbrcmseinrichtung vorgesehen ist, die das Band bei nicht in das Gerät eingesetzter Kassette federnd gegen eine kasseuenfeste Flache drückt.
Bei einer bekannten Einrichtung der vorstehend beschriebenen An (DE-GM 17 93 489) sind neben der Öffnung, durch die das zwischen den Spulen laufende Band zugänglich ist, zwei Hebel vorgesehen. Jeder Hebel ist an seinem einen Ende schwenkbar um eine Schwenkachse gelagert. An dem anderen Ende weist hier der Hebel eine Rolle auf, über die das Band zu beiden Seiten der Öffnung geführt ist. Beide Hebel sind federbelastet, derart, daß die Rollen mit dem darüberlaufenden Band gegen eine kassettenfeste Bremsfläche gedrückt werden. Auf diese Weise wird Gewährleistet, daß das band straff !0 gehalten wird, wenn die Kassette nicht in ein Gerät eingelegt ist. Wenn die Kassette in ein Gerät eingelegt wird, so muß dieses zwei Stifte aufweisen, die durch Öffnungen im Kassettengehäuse hindurchtreten und die Hebel entgegen der Wirkung üer Feder auslenken, derart, daß die Rollen von den Bremsflächen abheben. Die Einrichtung zum Straffhaiten ist daher nicht wirksam, wenn die Kassette in das Gerät eingesetzt ist. Aus diesem Grunde kann das Band im eingesetzten Zustand de- Kassette, insbesondere im Spielbetrieb schlaff werden, was zur Beschädigung des Bandes und/oder zu einer fehlerhaften Aufnahme oder Wiedergabe führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Einrichtung der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, daß auch bei in ein Gerät eingelegter Kassette das Band straff gehalten wird.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein FührungselemerU vorgesehen ist, welches den Lauf des Bandes zur Öffnung in der Kassette definiert, daß die Bandbremseinrichtung mindestens eine Blattfeder ist. die mit ihrem einen Ende fest so eingespannt ist, daß der über ihr anderes freies Ende laufende Bandabschnitt bei nicht vorhandenem Bandzug gegen die kassettenfeste Fläche gedrückt und bei vorhandenem Bandzug von der kassettenfesten Fläche weggelenkt wird. Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, daß die Oberfläche des freien Endes der Blattfeder einen niedrigen Reibungskoeffizienter, aufweist. Dazu kann das freie Ende der Blattfeder mit einem Überzug aus Polytetrafluorethylen versehen sein, das «o nicht nur den niedrigen Reibungskoeffizienten gewährleistet, sondern außerdem noch eine antistatische Wirkung hat.
Das Führungselement kann gleichzeitig die kassettenfeste Fläche bilden. In diesem Fall kann die Blattfeder ferner so angeordnet sein, daß das Band bei nicht-vorhandenem Band einen größeren Teil des Bandführungseiementes umschlingt, als bei vorhandenem Bandzug. Das bedeutet, daß die Reibungsfläche bei nicht-vorhandenem Bandzug größer ist als bei vorhandenem Bandzug. M Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann darin • bestehen, daß die Blattfeder zumindest in nicht-ausgelenktem Zustand die Verbindungslinie zwischen dem Bandführungselement und der entsprechenden Bandspule kreuzt. Da die Auslenkung der Blattfeder durch den Bandzug erfolgt. Ist das Band bei nicht vorhandenem Bandzug stärker gewunden als bei vorhandenem Bandzug und unterliegt daher Im letztgenannten Falle einer geringeren Bremswirkung.
Alternativ dazu, daß die kassettenfeste Fläche Teil eines Bandführungselementes sein kann, besteht eine andere Möglichkeit darin, daß die kasseuenfeste Fläche von einem Bremsstift gebildet ist, an den das Band bei nicht vorhandenem Bandzug gedrückt wird. Auch hier ist dann die Bremswirkung bei nicht vorhandenem Bandzug stärker als bei vorhandenem Bandzug.
Beispielswelse Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Bandkassette;
Fig. 2 eine Draufsicht der Kassette der Fig. 1, wobei das Kasettengehäuse weggebrochen und teilweise in Schnittansicht gezeigt ist;
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht einer in der Kassette nach den Fig. 1 uud 2 angeordneten Blattfeder,
F i g. 4 eine der Fig.? entsprechende Ansicht einer anderen Ausführungsform;
Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Teilänsicht zur Veranschaulichung einer zur Kassette nach Fig. 4 gehörenden Teilanordnung und
Fig. 6 eine einem Abschnitt dei Fig. 2 ähnliche Teildraufsicht einer weiteren Ausführungsform.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die darin dargestellte Bandkassette 10 ein Gehäuse 11 aufweist, das im wesentlichen rechteckig ist und au& geeignetem plastischen Material bzw. Kunststoff hergestellt werden kann und aus einer oberen Wand 12, einer unteren Wand oder Bodenwand 13 (Fig. 2) und einer Umfangswand 14 besteht, die mit den Randbereichen der oberen und der unteren Wand Ϊ2 bzw. 13 verbunden ist. Die Urniangs oder Außenumfangswand 14 und benachbarte Abschnitte der oberen bzw. unteren Wand 12 bzw. 13 sind entlang einer langen Seite des rechteckigen Gehäuses 11 weggeschnitten, um eine längliche Öffnung oder einen länglichen Ausschnitt 15 zu bilden. Spulen 16 und
17 (Fig. 2) sind auf geeignete Weise innerhalb des Kas settengehäuses 11 angeordnet, so daß sie nebeneinander frei drehbar sind, wobei ein Magnetband 7 auf" Spulen 16 und 17 aufgewickelt ist und zwischen ihnen durch Führungsstifte 18 und 19 geführt wird, die neben den entgegengesetzten Enden der Öffnung 15 angeordnet slna Somit läuft ein Bandabschnitt T des sich zwischen den Führungsstiften 18 und 19 erstreckenden Magnetbandes entlang der Öffnung 15 oder durchquert die Öffnung 15 und kann durch diese Öffnung, wie nachfolgend beschrieben, mitgenommen und aus dem Kassettengehäuse 11 abgezogen werden. Ein Deckel 20 (Fig. 1) kann vorgesehen sein, um normalerweise die Öffnung 15 zu schließen und somit das innerhalb des Kassettengehäuses 11 enthaltene Band 7 gegen Staub und gegen Berührung mit den Fingern der Bedienungsperson während der Behandlung der Kassette 10 zu schützen. Der Deckel 20 kann am Gehäuse U schwenkbar angebracht sein, und zwischen der in Fig. 1 gezeigten offenen Stellung und der mit den gestrichelten Linien bei 20' in Fig. 2 gezeigten geschlossenen Stellung verschwenkt zu werden, wobei sich der Deckel quer über der Öffnung 15 erstreckt und diese im wesentlichen schließt. Ein (nicht gezeigter) Sperrmechanismus kann vorgesehen sein, um den Dekkel 20 in seiner geschlossenen Stellung zu halten, wobei dieser Sperrmechanismus ausgelöst und der Deckel in seine Offenstellung nach dem Einsetzen der Kassette 10 in ein (nicht gezrigies) Magnetbandaufnahme- und/odei -wiedergabegerät, bei welchen die Kassette verwendet werden soll, bewegt wird. Wie insbesondere in Fig.2 gezeigt, kann das Kassettengehäuse 11 ferner eine Trennwand 21 aufweisen, die sich zwischen der oberen und der unteren Wand 12 bzw 13 /wischen den Führungsstiften
18 und 19 entlang der Kante des Ausschnittes bzw, der Öffnung 15 in der unteren Wand 13 erstreckt und in bezug auf den Bandabschnitt T' des Magnetbandes nach innen oder nach vorne angeordnet ist. das sich /wischen den Führungsstiften 18 und 19 erstreckt.
Wenn die Kasrstte 10 in ein Magnciaufnahm:- und/oder -wiedergabegerät der Art eingesetzt ist. wird ein mit dem Band in Eingriff bringender Teil 22 (Fig. 1) des Gerätes veranlaßt, sich innerhalb der Öffnung oder des Ausschnittes 15 des Kassettengehäuses 11 nach oben zu erstrecken, so daß er sich zwischen der Trennwand 21 und dem Bandabschnitt V befindet, der sich quer durch die Öffnung 15 zwischen den Führungsstiften 18 und 19 erstreckt. Wenn der mit dem Band in Eingriff zu bringende Teil 22 daraufhin nach hinten versetzt wird, d. h. in der Richtung des Pfeiles 23 in Fig. Ί, zieht der mn dem Band in Eingriff kommende Teil 22 das Band zwisehen den Spulen 16 und 17 aus dem Kasettengehäuse durch die Öffnung 15, beispielsweise wie mit gestrichelten Linien bei 7", in Fig. 1 gezeigt. Daraufhin kann das abgezogene Band zumindest um einen Abschnitt des Außenumfanges einer zylindrischen (nicht gezeigten) Führungstrommel des Gerätes herumgewickelt werden, um das so geführte Band durch einen drehbaren Kopf oder durch mehrere drehbare Köpfe abzutasten, die der Führungstrommel zugeordnet sind Es ist jedoch ersichtlich, daß, falls der Bandabschnitt V der die Öffnung 15 zur Zeit durchquert, wenn die Kassette 10 in das Magnet bandaufnahme- und/oder -wiedergabegerät eingesetzt wird, eine ungebührliche Schlaffhe!' "der ein Spiel milweist, dieser Bandabschnitt T sich entweder aus der Öffnung 15 hinaus erstreckt und verknotet wird oder von einem Teil des Gerätes erfaßt werden kann, wodurch eine Beschädigung des Bandes erfolgen kann oder das lose Band aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung z. B. nach innen gebogen oder geknickt werden kann, so daß sich dasselbe zwischen den mit dem Band in Eingriff stehenden Teil 22 und der Trennwand 21 erstreckt, mit dem Ergebnis, daß wenn der mit dem Band in Eingriff kommende Teil 22 in der Richtung des Pfeiles 23 nach Fig. I verschoben wird, das Band zwischen den Führungsstiften 18 und 19 nicht durch die Teile 22 ergriffen wird und daher aus dem Kassettengehäuse nicht abgezogen wird, um um die Bandführungstrommel herum gewickelt zu werden. Es ist demgemäß wichtig, daß der Bandabschnitt T in einer im wesentlichen gespannten oder straffen Zustand gehalten wird, oder zumindest, d».ß jet1« wesentliehe Schlaffheit oder jedes wesentliche Spiel dieses Bandabschnittes insbesondere zur Zeit vermieden wird. i1 welcher die Kassette 10 in das Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät eingesetzt wird, in welchem es verwendet werden soll.
Eine Schlaffheit des Bandabschni'.tes T in der Folge der Drehung der Spulen 16 und 17. die innerhalb des Kasettengehäuses 11 frei drehbar sind, und zwar zur Zeit, wenn sich die Kassette 10 außerhalb des Magnetaufnahme- und/oder -Wiedergabegerätes befindet, wird vermieden, indem die Kassette 10 mit elastisch flexiblen Blattfedern 24 und 25 versehen wird, die jeweils dem Bandabschnitt T2 zwischen der Spule 16 und dem Bandabschnitt T sowie dem Bandabschnitt 7t zwischen der Sp1-U- 17 und dem Bandabschnilt T zugeordnet sind. Die Blattfedern 24 und 25 können aus Streifen aus einem geeigneten elastischen plastischen Material bzw Kunststoff, wie /. B Polyesterharz oder aus einem Federme'all hergestellt sein, das verhältnismäßig hoch flexibel oder biegsam ist Fs Ist ersichtlich, daß die Blattfeder 24 an einem Ende in· Gehäuse Il beispielsweise auf einer Stützwand 26 (Flg. 2) feststehend befestigt ist. die sich in der Nähe des Endes der Öffnung 15 neben dem Führungsstift 18 befindet, so daß der ändere oder freie Endabschnitt der Blattfeder 24 sich über einer Linie erstreckt, die zur Spule 16 aus dem Führungsstift 18 tangential ist. Wenn sich somit die Blattfeder 24 in einer in Flg. 2 mit ganzen Linien gezeigten Normalstellung befindet, lenkt der freie Endnbschnitt der Blattfeder 24
den entsprechenden Bandabschnitt In die verhältnismäßig gewundene Bahn hinein, die bei /; angedeutet und In welcher das Band um einen verhältnismäßig wesentlichen Abschnitt der AußenumfangsoberfUiche des benachbarten Führungsstiftes 18 herumgewickelt Ist. um der Bewegung des Bandes einen erhöhten Widerstand in dem Bandabschnitt 7"' aus der Spule 16 einzuführen. Wenn die Spannung in dem Bandabschnitt zwischen der Spule 16 und dem Führungsstilt 18 steigt, bewirkt andererseits diese Spannung, daß das Band den kürzesten •A'eg zwischen dem Stift 18 und der Spule 16 sucht und somit den freien Endabschnitt der Blattteder 24 beispielsweise in die in Flg. 2 bei 24' gezeigte Stellung lenkt. Infolge dieser Ablenkung der Blattfeder 24 folgt der Bandabschnitl zwischen dem Stift 18 und der Spule 16 einer verhältnismäßig weniger gewundenen Bahn, wie bei T'2 angedeutet. In welcher das Wickeln des Bandes um die Oberfläche des Führungsstiltes 18 herum herabgemindert ist, um auf ähnliche Welse den Widerstand gegen die Bewegung des Bandes herabzumindern Hierbei ist ferner zu beachten, daß in der dargestellten Anordnung die Blattfeder 24 normalerweise in eine Stellung gedrängt wird, in welcher sich ihr freier EnJabschnltt nachgiebig gegen den Führungsstilt 18 abstützt. um das Band da/wischen zu ergreifen oder festzuklammern. Der Widerstand gegen die Bewegung des Bandes ju:i der Spule 16. wie In dem Abschnitt T eingeführt. und gegen die resultierende Schlaffheit des Bandes in diesem Abschnitt wird somit aus dem vergrößerten OnerlUichenbereich des Führungsstiftes 18 abgeleitet, mit welchem das Band in Eineriff kommt, wenn sich die Blattfeder 24 in seiner normalen Stellung befindet, sowie aus dem Festklemmen des Bandes zwischen dem Element 24 und der Oberfläche des Führungsstiftes 18.
Die Blattfeder 25 kann dem Führungsstift 19 auf eine Weise zugeordnet sein, die tier in bezug auf die Blattfeder 24 und den Führungsstift 18 oben beschriebenen iihniich ist. oder es kann, wie dargestellt, ein weiterer 7 eil 26ίί der dem Führungsstift 19 ähnlich ist. neben dem letzteren zur Zusammenarbeit mit der Blattfeder 25 zur Ι-.rzielung des vergrößerten Widerstandes gegen die Bewegung des Bandes aus der Spule 17 für den Bandab- ^hnitt T angeordnet sein, wenn sich die Blattfeder 25 in Hirer in f- i». 2 mit ganzen Linien gezeigten Normal- oder Ruhestellung befinde!. Es ist ersichtlich, daß ein Endab- -.vhnit! 25c der Blattfeder 25 mit der Trennwand 21 verklebt .,der auf andere Weise auf dieser Wand befestigt i>:. so dall sich der freie Endabschnitt der Blattfeder 25 entlang einer Linie erstreckt, die zur Spule 17 von dem benachbarter, Führungsstift 19 tangential ist. Daher lenkt der freie Er.dabschnitt der Blattfeder 25 wie zuvor das Band in die verhältnismäßig gewundene Bahn hinein, die oz\ T-. angedeutet ist und in welcher das Band zwischen der Spule 17 und dem Abschnitt T reibungsmäßig mit der Oberfläche des Teiles 26a in Eingriff kommt und in der Tat zwischen dieser Oberfläche und dem Endabschniti der Feder 25 festgeklemmt ist. um den erwünschten vergrößerten Widerstand gegen eine Bewegung des Bandabschnittes T aus der Spule 17 zu erteilen. Sobald jedoch eine Spannung in dem Abschnitt des bandes zwischen der Spule 17 und dem Bandabschnitt T entsteht, wird der freie Endabschnitt der Blattfeder 25 beispielsweise in die in Fig. 2 bei 25' mit gestrichelten Linien gezeigte Stellung angelenkt, wodurch das Band eine weniger gewundene Bahn T"} einnimmt, in welcher das Band nicht mehr mit der Oberfläche des Teiles 26o in Eingriff steht, so daß der Widerstand gegen die Bewegung des Bandes verringert wird.
Zumindest der freie Endahschniu jeder Blattfeder 24 b/w. 25 hat eine Oberfläche mit einem verhältnismäßig niedrigen Reibungskoeffizient in bezug auf das Magnet band Wie z. B. bei 27 in bezug aiii'die Feder 25 in Fig. 3 ί gezeigt, weist der freie Fndabschnitl jeder Blattfeder 24 bzw 25 vorzugsweise einen Überzug oder eine Schicht aus Polytelrafluoräthylen mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten in bezug auf die Magnetband auf. Es ist ersichtlich, daß. wenn die eine oder die andere Spule 16 iu oder 17 während eines Aufnahme- oder Wkdergahevorganges rder eines anderen Arbeitsganges des Cierätes. bei welcher die Kassette 10 verwendet werden soll, in der üblichen Weise angetrieben wird, die Spannung in dem Band zwischen den Spulen 16 und 17 steigt, so daß die ti Blattfedern in die in Fig. 2 bei 24' und 25' gezeigten Stellungen abgelenkt werden, wodurch das Band im wesentlichen frei wird, sich zwischen den Spulen 16 und 17 zu bewegen. Es ist ersichtlich, daß, wenn die Blattfedern 24 und 25 In Abhängigkeit der Betätigung einer zugeordneten Vorrichtung abgelenkt werden, das Band weiterhin mit den freien Endabschnltien der Blattfedern 24 und 25 in Eingriff bleibt, wobei der Überzug 27 mit dem niedrigen Reibungskoeffizienten auf diesen freien Endabschnitten gewährleistet, dall das Band gegen über-2Ί mäßigen Verschleiß oder gegen andere Beschädigung infolge des kontinuierlichen Kontakts mit den ledern 24 und 25 geschützt wird. Die Schicht oder der Überzug 27 aus lOlyetralluoräth) len auf jeder der Feder 24 und 25 dient ferner zur Herabsetzung der statischen Elektrizität. JO die in das Magnetband infolge der Bewegung des letzteren in Kontakt mit den Blattfedern 25 und 24 induzier! ist.
Sobald die Kassette 10 aus einem Magnetbandaulnahme- und/oder -wiedergabegerät enifernt worden ist. gestatte! selbstver«'ändlich die Abwesenheü der Zugspannung In dem sich zwischen den Spulen 16 und 17 ersireckenden Band den Blaitfedern 24 und 25 in die in Flg. 2 mn ganzen Linien gezeigten Steüungen zurückzukehren, in welchen verhältnismäßig vergrößerte Widerstände in bezug auf die Bewegung des Bandes aus der Spule 16 und aus der Spule 17 in dem Bandabschnilt V eingeführt sind. Daher verbleibt der Bandabschnitt T verhältnismäßig gespannt oder straff oder wird zumindest eine ungebührliche Schlaffheit des Bandabschnittes *i vermieden, wenn auch die Spulen 16 und 17 frei sind, sich innerhalb des Kassettengehäuses zu drehen und somit die Schlaffheil in dem Band zwischen der Spule 16 und der Feder 24 und zwischen der Spule 17 und der Feder 25 hervorzurufen.
>' Bezugnehmend auf Fig. 4. ist es ersichtlich, daß die dort dargestellte Bandkassette 10a der zuvor besch !ebenen Kassette 10 im allgemeinen gleich ist und sich von ihr nur in bezug auf die Blattfeder 124 unterscheidet, die die Feder 24 der erstbeschriebenen Ausführungsform ersetzt. Wie insbesondere in Fig. 5 gezeigt, ist die Blattfeder 124 bleibend geformt oder mit entsprechendem Umriß versehen, um die im wesentlichen rechteckig bezogenen Abschnitte 124a und 124b zu erhalten. Der Abschnitt 124a ist mit dem Steg eines U-förmigen Tragteils 125 verklebt oder auf andere Weise auf ihm befestigt, der den Fuhningsstift 18 zwischen den Enden seiner Arme aufweist. Der Abschnitt 1246 der Blattfeder 124 endet in einem Kurvenabschnitt, der vorzugsweise mit einem Überzug 127 aus Polytetrafluoräthyien versehen und gegen die Oberfläche des FDhrungsstiftes 18 elastisch anliegt. Es ist ersichtiich, daß sich die Blattfeder 124 in ihrer Normal- oder Ruhestellung entlang einer geraden Linie tangierend zum Führungsstift 18 und zur
Spule 16 erstreckt, so dall das Hand um einen verhältnismäßig grollen Abschnitt tier Oberfläche des Führungsstiftes herumgewickelt und weiterhin /wischen dieser Oberfläche und ihm freien Lndabsehnilt der Blattfeder 24 festgeklemmt wird, mit dem Ergebnis, dall ein verhältnismäßig hoher Widerstand gegen eine Bewegung des Bandes aus der Spule 16 in dem Handabschniti 7, wirhaiy'.en Ist. Sobald jedoch eine Zugspannung in dem Band zwischen den Spulen 16 und 17 entsteht, drängt die in dem Bandabschnitt 7. wirkende Spannung den Eiidabschnitt der Feder 124, um sich aus der Oberfläche des I ührungsstiftcs 18 wegzubewegen, mit dem Ergebnis, dall der Oberflächcnbereleh des Führungssiiltes, mit dem das Band In Llngrlff steht, verkleinert wird und daß ferner der Druck, mit welchem das Band gegen die überdache des Führungsstlfies 18 gedrückt wird, herabgesct/t wird, wodurch der Widerstand gegen die Bewegung des Bandes wesentlich herabgesetzt wird.
Bei ieder der zuvor beschriebenen Ausführunnsform kann die dem Bandabschnitt zwischen dem Führungsstift 18 und der Bandspule 16 zugeordnete Blattfeder 24 h/w. 124 mit dem benachbarten Fühfungsstift 18 in Eingriff kommen, um den erhöhten Widerstand gegen eine Bewegung des Bandes herbeizuführen, wodurch eine Nililafrheit oder ein Spiel des Bandabschnittes T vermieden wird. Aus I'ig. (> ist jedoch ersichtlich, dall nach einer weiteren Ausluhrungsforni eine Blattfeder 224 an einem Ende an der Trennwand 21 befestigt werden kann. so dali sich sein freier Endabschnitt. der mit einem Überzug oder einem Film oder einer Folie 227 aus Polytetralluoräi'nlen überzogen werden kann, entlang der geraden linie erstreckt, die zur Spule 16 von dem Führungsstift 18 tangierend verläuft. Das Element 224 ist normalerweise in die in Fig. 6 mil ganzen Linien gezeigte Stellung gedruckt, in welcher sein freier Endabschnitt vom I ührungsstift 18 in Abstand liegt und das Band einer verhältnismäßig gewundenen Bahn T1 folgt und die Spannung des Bandes wirksam ist, die Feder 224 in der Richtung aul den I ührungsteii oder Still 18 / Ii in ti itin I- ig. (> mit gestrichenen Linien bei 224' ge/eigie Stellung abzulenken, in welcher das Band einer wenige; gewundenen Bahn /', /wischen dem Führungsstiel 18
") und der Spule 16 folgen kann Wenn sich die Blattfeder 224 in seiner in F i g. (> mil ganzen Linien gezeigten tv>rmal- oder Ruhestellung befindet, drückt der freie Endahschnitt dieser leder 224 das Band gegen ein leststehendes Bremselement 28 und cr/iell somit den gewünschten
K) erhöhten Widersland gegen die Bewegung des Bandes aus der Spule 16 in den Bandabschnitt /'. Fs ist ersichtlich, dall der Teil 28 vorzugsweise eine abgeschrägte Kaiitenoberlläche 28« an seiner sich gegen den Ireien Lndabschnitl der leder 224 erstreckenden Seite aufweist.
so daß in dem Fall, in welchem dieser freie Lndabschnitl der Feder 224 unbeabsichtigt auf die Seile des lelis 28 verschoben wird, die gegen die Spule 16 gerichtet ist. das Vorhandensein der Spannung in dem Band /wischen der Spule 16 und 17 bewirken wird, daß der freie Fndabschnitt der leder 224 an der abgeschrägten Oberfläche 28</ gleitet und somit die gewünschte Stellung /wischen dem Teil 28 und dem Führungsnut 18 wieder erlangt
Die oben beschriebenen Kassetten III. Ill« und II».' sind von einer Art, wie sie bei V ideoband-Aufiiahmegc
2ϊ raten verwendet werden, bei welchen das Band aus dem Kasseitengehäuse etwa durch den mil dem Band in Lingrll'f kommenden Teil 22 (Fig. I) abgezogen Lind um eine Bandführungslrommel herum geführt wird, die einen oder mehrere drehbare Köpfe hat. die derselben zur Aufzeichnung oder Wiedergabe der Signale auf das Band bzw. von dem Band zugeordnet sind. Die Erfindung kann jedoch bei Kassetten für Tonbandaulnahmen- und/oder -Wiedergabegeräten oder anderen Cieräien Anwendung finden, bei welchen das Band während der Aufzeichnungs- und Wiedergahcvorgänge in der Kassette verbleibt und mit ihm der Magnetkopf oder Magnetkopf·,.1 in Eingrifr kommen, die sich zu der Öffnung der Kas seile erstrecken.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Straffhalten von Magnetbändern in Bandkassetten für Magr.etbandaufnahme- und/oder -Wiedergabegeräte, wobei das Magnetband auf zwei im Gehäuse der Kassette frei drehbaren Spulen aufgewickelt ist und der Bandabschnitt zwischen den Spulen eine Öffnung in der Kassette überspannt, wobei zumindest eine den Bandabschnitt zwischen einer Spule und der Öffnung der Kassette führende Bandbremseinrichtung vorgesehen ist, die das Band bei nicht in das Gerät eingesetzter Kassette federnd gegen eine kassettenfeste Fläche drückt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungselement (18, 19) vorgesehen ist, welches den Lauf des Bandes zur Öffnung in der Kassette definiert, daß die Bandbremseinrichtung mindestens eine Blattfeder (24, 25; 124; 224) Ist, die mit ihrem einen Ende fest so eingespannt ist, daß da über ihr anderes freies Ende laufende Bandabschniit (T2. T1) hei nicht vorhandenem Bandzug gegen die kassettenfeste Fläche (18, 26, 28) gedrückt und bei vorhandenem Bandzug von der kassettenfesten Fläche (18, 26, 28) weggelenkt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des freien Endes der Blattfeder (24, 25; 124; 125) einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Blattfeder (24, 25; 124; 125) einen Überzug aus Polytetrafluoräthylen aufweist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (18) gleichzeitig dfe. kassettenfeste Fläche bildet.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (24, 124) ferner so angeordnet ist. daß das Band bei nicht vorhandenem Bandzug einen größeren Teil des Bandführungselementes (18) umschlingt als bei vorhandenem Bandzug.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (24, 25; 124, 224) zumindest im nicht-ausgelenkten Zustand die Verbindungslinie zwischen dem Bandführungselement (18, 19) und der entsprechenden Bandspule (16, 17) kreu/t.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die kassettenfeste Fläche von einem Bremsslift (26(7) gebildet ist, an dem das Band bei nicht vorhandenem Bandzug gedrückt wird.
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