DE223346C - - Google Patents

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DE223346C
DE223346C DENDAT223346D DE223346DA DE223346C DE 223346 C DE223346 C DE 223346C DE NDAT223346 D DENDAT223346 D DE NDAT223346D DE 223346D A DE223346D A DE 223346DA DE 223346 C DE223346 C DE 223346C
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Germany
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L3/00Lift-valve, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces; Parts or accessories thereof
    • F01L3/08Valves guides; Sealing of valve stem, e.g. sealing by lubricant

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 223346 KLASSE 46 c. GRUPPE
Zylinders Hegen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1909 ab.
Mit der Erkenntnis, daß die Leistungsfähigkeit einer Verbrennungskraftmaschine sich durch möglichste Verminderung des schädlichen Raumes bzw. möglichst günstige Anordnung des Kompressionsraumes wesentlich srhöht, ist das Bestreben wachgerufen worden, die Ein- und Auslaßventile möglichst dicht über dem Arbeitszylinder anzuordnen, was am besten dadurch erreicht wird, daß die Ventile parallel der
ίο Achsenrichtung unmittelbar über dem Zylinder des stehenden Motors angebracht werden, so daß die Ein- und Auslaßkanäle sich am Zylinderkopf in Form von Krümmern anschließen. Fernerhin ist es sehr wichtig, den Einlaß bzw. Auslaß im gegebenen Zeitpunkt möglichst schnell und vollständig freizugeben, was die Verwendung verhältnismäßig großer Ein- und Auslaßventile bedingt, die keines großen Hubes benötigen, um den Ein- und Auslaßkanal vollständig zu öffnen.
Solange die Größe der Zylinderbohrung diejenige des doppelten Ventildurchmessers wesentlich übersteigt, bringt die Anordnung der Ventile im Zylinderkopf keine Schwierigkeiten mit sich. Macht es aber die Verwendung von Ventilen großen Durchmessers erforderlich, daß der Zylinderkopf oberhalb der Kolbenlauffläche erweitert wird, so kommt man bald zu einer Grenze, bei der es unmöglich wird, die Ventile von unten her in ihre Führungen einzusetzen, weil der Abstand des äußeren Ventilrandes von der Zylinderachse größer ist als der Radius der Zylinderbohrung.
Um nun auch bei solchen Ventilen, deren Ventiltelleraußenkante bei fertig montierten Ventilen über die Zylinderbohrung vorsteht, ein Einsetzen der Ventilspindeln von innen aus zu ermöglichen, erhalten gemäß vorliegender Erfindung die Führungsbuchsen für die Ventilspindeln eine exzentrische Bohrung. Die Exzentrizität dieser Bohrung ist derart, daß durch Drehung der Führungsbuchse in ihrer Traghülse die Achse der Bohrung der Führungsbuchse gegen die Achse der Bohrung der Traghülse so weit nach innen verlegt werden kann, daß der Ventilteller beim Einführen der Ventilspindel in die Bohrung der Führungsbuchse an der Zylinderwandung vorbeigeht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Ventilspindelanordnung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht im Schnitt einen Zylinderkopf mit eingesetzten Ventilen. Fig. 2 veranschaulicht schematisch die Anordnung der Ventile im Zylinder, von oben gesehen. Fig. 3 veranschaulicht im Schnitt das Einbringen bzw. Herausnehmen eines Ventiles, und Fig. 4 ist die zugehörige schematische Darstellung, von oben gesehen.
Die Traghülsen f, f1 besitzen einen großen Innendurchmesser und trägen in dieselben hineinpassende Führungsbuchsen dz bzw. d3. Diese Führungsbuchsen besitzen eine exzentrische Bohrung d* zur Aufnahme der zugehörigen Ventilspindeln. Die Buchsen d2 und d3 sind in den Traghülsen f drehbar angeordnet, so daß durch Drehung der Buchse die Achse ihrer
(2. Auflage, ausgegeben am iS. Januar 1915.)
Bohrung zu der Achse der Bohrung der zugehörigen Traghülse verlegt werden kann.
Wie aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, erfolgt das Einsetzen bzw. Herausnehmen der Ventilspindeln in der Weise, daß zunächst durch Drehung der betreffenden Führungsbuchse d2 in der Traghülse f die Achse der Bohrung der ersteren gegen die Achse der Bohrung der letzteren nach innen verlegt wird, worauf die Ventilspindel a% ohne weiteres in die Bohrung der Führungsbuchse eingeschoben bzw. aus derselben herausgezogen werden kann. Nach dem Einschieben der Ventilspindel in die Führungsbuchse wird letztere wieder in die aus Fig. 1. und 2 ersichtliche Stellung zurückgedreht, wodurch die Ventilspindel zu ihrem Sitz zentriert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ventilspindelanordnung für Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen die nach innen öffnenden Ein- und Auslaßventile in einer ao Enderweiterung des Zylinders liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ventil- ,. spindeln in den Traghülsen haltenden Führungsbuchsen eine exzentrische Bohrung zur Aufnahme der Ventilspindel besitzen und drehbar in ihrer Traghülse angeordnet sind, so daß für das Einsetzen und Herausnehmen der Ventilspindel durch Drehung der Fülirungsbuchse in der Traghülse die Achse der Führungsbuchsen bohrung gegen die Achse der Traghülsenbohrung nach innen verlegt werden kann. -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3000997A1 (de) * 2014-09-11 2016-03-30 MAN Truck & Bus AG Ventil für einen verbrennungsmotor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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