DE223060C - - Google Patents
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- DE223060C DE223060C DENDAT223060D DE223060DA DE223060C DE 223060 C DE223060 C DE 223060C DE NDAT223060 D DENDAT223060 D DE NDAT223060D DE 223060D A DE223060D A DE 223060DA DE 223060 C DE223060 C DE 223060C
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 239000000872 buffer Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B1/00—Percussion drilling
- E21B1/02—Surface drives for drop hammers or percussion drilling, e.g. with a cable
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Nachlaßvorrichtungen der bislang bekannten Seiltief bohrvorrich tun gen wird das
auf einer Trommel aufgewickelte Seil allmählich verlängert, um dem niedergehenden Bohrgestänge
zu folgen. Da die Beanspruchung dieses Nachlaß- oder .Halteseiles ganz erheblich
ist, so hat man bereits versucht, die Rollen oder Auflager am Schwengel, über die das
Seil geführt wird, federnd auszubilden, ohne
ίο dadurch das Seil und die Antriebsmaschine
genügend zu entlasten. Es entstehen im Gegenteil durch die Rückstöße der federnden
Zwischenbewegungen insbesondere am Seil Zerrungen; sowie bei allzu großer Federung
Schwingungen, die ein Absprengen der Seile zur Folge haben können.
Die Erfindung bezweckt einerseits eine sichere Führung des Seiles zum Halten des
Bohrgestänges und eine in großen Grenzen nachgiebige Aufhängung des Seilstranges zum
Nachlassen dadurch, daß zwischen den beiden Seiltrieben ein besonderer ausgleichender und
dämpfender Führungskörper eingeschaltet ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht der Vorrichtung. Der Schwengel α ist in bekannter Weise auf dem Lagerbock b gelagert. Das Bohrgestänge ist nun nicht mittels des Seiles an dem Schwengelkopf aufgehängt, sondern das Seil wird, wie es in ähnlicher Weise bekannt ist, über Rollen an einem kranartig ausladenden Balken c geführt. Der Balken c wird durch ein Gerüst d in seiner Lage festgehalten. Die Nachspannvorrichtung ist in gebräuchlicher Weise an dem Bock b befestigt und besteht aus Schneckenrad mit Seiltrommeln usw. Von der Trommel aus läuft in an sich bekannter Weise das Seil e über eine am Drehpunkt des Schwengels befestigte Rolle f und über eine weitere Rollenführung g am Schwengelkopf. ■ Das von dem Schwengelkopf abwärts geführte Seil läuft nun so durch ein Rollensystem h, daß es nach der anderen Seite des Schwengels und nach dem Lagerbock b zurückgeführt wird. . Das Rollensytem h kennzeichnet sich erstlich durch die Lagerung zweier oder mehrerer Rollen mit Zwischenschaltung von Federn. Diese federnden RoI-len gleichen die auftretenden heftigen Zugwirkungen am Seil völlig aus.
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht der Vorrichtung. Der Schwengel α ist in bekannter Weise auf dem Lagerbock b gelagert. Das Bohrgestänge ist nun nicht mittels des Seiles an dem Schwengelkopf aufgehängt, sondern das Seil wird, wie es in ähnlicher Weise bekannt ist, über Rollen an einem kranartig ausladenden Balken c geführt. Der Balken c wird durch ein Gerüst d in seiner Lage festgehalten. Die Nachspannvorrichtung ist in gebräuchlicher Weise an dem Bock b befestigt und besteht aus Schneckenrad mit Seiltrommeln usw. Von der Trommel aus läuft in an sich bekannter Weise das Seil e über eine am Drehpunkt des Schwengels befestigte Rolle f und über eine weitere Rollenführung g am Schwengelkopf. ■ Das von dem Schwengelkopf abwärts geführte Seil läuft nun so durch ein Rollensystem h, daß es nach der anderen Seite des Schwengels und nach dem Lagerbock b zurückgeführt wird. . Das Rollensytem h kennzeichnet sich erstlich durch die Lagerung zweier oder mehrerer Rollen mit Zwischenschaltung von Federn. Diese federnden RoI-len gleichen die auftretenden heftigen Zugwirkungen am Seil völlig aus.
Wie im besonderen die federnde Lagerung erfolgt, ist für das Wesen der Erfindung
gleichgültig. Beispielsweise sitzen, wie die Zeichnung angibt, die federnden Rollen an
wagerecht verschiebbaren Bolzen, die unter einfacher oder doppelter Federwirkung stehen.
In das Rollensystem faßt eine weitere Rolle i ein, über die eine Schlinge des Seiles e
gelegt ist. Die letztere Rolle sitzt entweder fest oder federnd an einem Schlitten k, der
sich innerhalb zweier oder mehrerer senkrechter Führungen I so verschiebt, daß die
Größe der Schlittenverschiebung der Größe eines Ansatzstückes des Bohrgestänges entspricht.
Von dem Schlitten k aus laufen die das Gestänge tragenden Seile m durch Rollen η
über den vorstehenden Balken c.
Statt des üblichen einen, beim Seilbohren verwendeten Seilzuges sind also zwei Seilzüge
e und m vorhanden, von denen der eine federnd gelagert ist, während der zweite m nur
eine mittelbare Federung besitzt. Als Zwi-
schenglied ist zwischen die beiden Seilzüge der Schlitten k zur Unterdrückung von Schwingungen,
Seilschwankungen u. dgl. eingeschaltet. Die plötzlich ziehende Wirkung, die bei den älteren Vorrichtungen auftritt, wird durch
die Einschaltung der Rollen in eine abrollende Wirkung übertragen, wobei die Ausgleichsrollen und der Schlitten k bestens zur Geltung
kommen.
Claims (1)
- Pate nt-An SPRU c η :Seiltief bohrvorrichtung mit durch die Bewegung des Schwengels bewegtem Seil,dadurch gekennzeichnet, daß ein durch ein Rollensystem (h) mit mehreren federnd gelagerten Rollen zum Schwengel (a) zurückgeführtes Seil (e) durch seine Bewegung einen zu dem Bohrgestänge gegenläufigen mit federnder Rolle (i) versehenen Schlitten (k), welcher die das Bohrgestänge haltenden Seile (m) trägt, in Führungen (I) verschiebt, so daß eine Dämpfung der Seilschlingerbewegungen herbeigeführt und die plötzlich ziehende Wirkung der gebräuchlichen Federpuffer durch das Rollensystem in eine abrollende gleichmäßige übergeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223060C true DE223060C (de) |
Family
ID=483910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223060D Active DE223060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223060C (de) |
-
0
- DE DENDAT223060D patent/DE223060C/de active Active
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