DE2225640C3 - Sammelkasten zur Aufnahme von Wertgegenständen - Google Patents

Sammelkasten zur Aufnahme von Wertgegenständen

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DE2225640C3
DE2225640C3 DE19722225640 DE2225640A DE2225640C3 DE 2225640 C3 DE2225640 C3 DE 2225640C3 DE 19722225640 DE19722225640 DE 19722225640 DE 2225640 A DE2225640 A DE 2225640A DE 2225640 C3 DE2225640 C3 DE 2225640C3
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George G. Hoffmann Estates; Weber Leonard J. Broadview; Sciacero Rinaldo Arlington Heights; Wimpffen George I. Wheaton; Kardos Theodore Louis Chicago; 111. Dominick (V.St.A.)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Sammelkasten zur Aufnahme von Wertgegenständen aus einem Behälter, wie z. B. einer Geldbombe od. dgl., wobei der Behälter eine Ausgabeöffnung aufweist und eine erste Wand, die normalerweise die Ausgabeöffnung bedeckt und relativ zu der Ausgabeöffnung bewegbar ist. um dadurch eine Ausgabe der Wertgegenstände in den Sammelkasten zu ermöglichen und wobei der Sammelkasten einen Bereich zur Aufnahme des Behälters aufweist, mit einer Eingabeöffnung, die von einer relativ zu dieser bewegbaren zweiten Wand bedeckt wird, und wobei ferner die Relativbewpgungen zwischen den bewegbaren Wänden und dem Behälter b/w. dem Sammelkasten durch eine Drehbewegung des Behälters hervorgerufen wird.
Derartige Sammelbehälter sind aus den US-PS 15 166 und 26 13 871 bekannt.
Bei diesen Vorrichtungen sind die Behälter nur teilweise in den Aufnahmebereich des Sammelkastens einführbar, wodurch ihr oberer Teil in eingeführtem Zustand aus dem Aufnahmebereich herausragt. Dieser herausragende Teil ist bei diesen Vorrichtungen auch deshalb erforderlich, weil die für das^Entleeren des Behälters notwendige Relativbewegung zwischen Behälter und Sammelkasten hier durch Drehen des Behälters direkt von Hand erfolgt. Durch diesen Aufbau der Vorrichtung ist, beispielsweise an den Übergangsstellen <>o vom Behälter zum Sammelkasten, bei der Überführung der Wertgegenstände ein unbefugtes Herausnehmen der Wertgegenständc nicht mit vollständiger Sicherheit zu verhindern.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen insbesondere hinsichtlich der Sicherheit verbesserten Sammelkasten zu schaffen, so daß eine unbefugte Entnahme von Wertgegenständen aus dem Sammelkasten oder dem zugehörigen Behälter praktisch zuverlässig verhindert wird.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Sammelkasten der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß de. Sammelkasten eine Tür mit einer von der Tür getragenen Betätigungseinrichtung, die nach dem Schließen der Tür in Eingriff mit dem Behälter kommt, aufweist, wobei der Behälter bei geöffneter Tür frei ist, um in den Aufnahmebereich eingesetzt und herausgenommen zu werden, und daß eine Einrichtung zum Betrieb der Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, wodurch eine Relativbewegung zwischen dem Behälter und der ersten Wand erreicht wird, um die Abgabe der Wertgegenstände in den Sammelkasten zu erreichen.
Aus der US-PS 30 59 837 ist zwar ein Sammelkasten für Münzen bekannt, der eine Tür aufweist, um den Zugang zu dem Bereich, in dem sich der Behälter befindet, zu verschließen. Diese Vorrichtung geht jedoch von ganz anderen baulichen Gegebenheiten aus. da bei ihr keine Übergabe der Münzen an einen Sammelbehälter vorgesehen ist und der Behälter keinerlei Sicherheitseinrichtungen gegen eine unbefugte Entnahme von Münzen aufweist.
Die wesentlichen Vorteile der Erfindung ergeben sich jedoch gerade aus dem Zusammenwirken der Sicherheitsvorrichtungen des Behälters und den Sicherheitsvorrichtungen an der Tür des Sammelkastens.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung dargestellt und näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Sammelkastens, der ohne die umgebenden Wände dargestellt ist,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Sammelkastens. gesehen in Richtung der Pfeile 2-2 in F i g. 1.
F i g. 3 eine Rückansicht der Sammelkastcntür längs der Linie 3-3 in F i g. 2. wobei die Betätigungsscheibe für den Behälter abgenommen ist,
F i g. 4 eine Rückansicht der Befestigungseinrichtung für den Vemegelungsmechanismus längs der Linie 4-4 in F i g. 2.
F i g. 5 einen vergrößerten Teilschnitt längs der L'nie 5-5 in Fig. 1.
F i g. 6 eine Vorderansicht des Sammelkastens mit offener Tür,
F i g. 7 einen Vertikalschnitt durch den Sammelkasten längs der Linie 7-7 in F i g. 6.
F i g. 8 einen senkrechten Teilschnitt durch die Sammelkastentür längs der Linie 8-8 in F i g. 6.
F i g. 9 einen vergrößerten Teilschritt längs der Linie 9-9 in F i g. 8,
Fig. 10 einen vergrößerten Tcilschnilt längs der Line 10-10 in F i g. 6,
F i g. 11 einen vergrößerten Teilschni'.t entsprechend der Fig. 10. wobei die Tür in geschlossener Stellung und nach der Drehung in seine verriegelte Stellung gezeigt ist,
F i g. 12 eine Seitenansicht des Sammelkastens längs der Linie 12-12 in F i g. 1,
Fig. 13, eine Unteransicht des Sammelkastens längs der Linie 13-13 in F i g. 12.
Fig. 14 einen Teilschniti längs der Linie 14-14 in F i g. 12,
F i g. 15 eine Seitenansicht eines typischen Behälteis (Geldbombe).
Fig. Ib einen Vertikalschnitt durch den Sammelkasten längs der I inie Ib-16 in F i g. 2,
Fig. 17 einen Vertikalschnitt durch den Sammelka-
sten längs der Linie 17-17 in F i g. 2,-
F ig. 18 eine Rückansicht des Behälters (Geldbombe), gesehen entsprechend der Linie 18-18 in F ig. 15.
F i g. 19 einen vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 19-19 in F i g. 6,
F i g. 20 einen vergrößerten Teilschniti längs der Linie 20-20 in F i g. 1 und
Fig. 21 eine teilweise ausgebrochene Seitenansicht, wobei eine geeignete Schlüsselkonstruktiori für den Sammelkasten dargestellt ist.
Die Figuren zeigen einen Sammelkasten 10, der eine Frontwand 12 und eine hintere Wand 14 aufweist; die zur Betätigung des Sammelkastens 10 erforderlichen Teile sind zwischen diesen Wänden 12, 14 angeordnet. Zur klareren Darstellung sind die Wände, die die Wände 12 und 14 umgeben, nicht in Einzelheiten dargestellt. Es versteht sich aber, daß der Sammelkasten 10 mit einer umgebenden Tresorkonstruktion verbunden ist, die eine Vorderwand 16, eine Rückwand 18 (Fig. 2) und Seitenwände 20 und 22 (F i g. 16) aufweist. Wie in Fig. 16 gezeigt, ist der Sammelkasten 10 mit horizontal angeordneten Platten 24 und 26 versehen, die zwischen den Wänden 12 und 14 angeordnet sind, um eine Aufnahme für den Betätigungsmechanismus des Sammelkastens 10 zu bilden. Ein Paar von sich längs erstreckenden Stangen 28 erstreckt sich zwischen den Wänden 12 und 14, um die Sicherung der Konstruktion zu unterstützen.
Der Sammelkasten 10 ist mit einer Tür 30 versehen, die eine Platte 32 aufweist, die mittels eines Scharniers 34 mit der Frontwand 12 verbunden ist. Das Scharnier ist durch Schrauben 36 befestigt, die konische Enden haben, die sich in das Scharnier erstrecken, wobei die anderen Enden schwenkbar in Halteblöcken 38 angeordnet sind. Diese Anordnung ergibt ein starkes Scharnier, das einem unbefugten Eingriff widersteht.
Die Platte 32 begrenzt eine kreisförmige Öffnung 40 und eine fächerförmige Öffnung 42 (F i g. 3) Ein Block 44 ist mit der Platte 32 verbunden, wobei eine kreisförmige Öffnung 46 durch den Block 44 gebildet wird, die mit der öffnung 40 fluchtet. Ein Tragring 48 ist mit dem Block 44 innerhalb der öffnung 46 verbunden; die Welle 50 der drehbaren Platte 52 ist innerhalb der Lagerung angeordnet. Eine quadratische Öffnung 54 wird durch das Ende der Welle 50 gebildet, so daß ein Handgriff 56. der einen Vierkantvorsprung 58 besitzt, verwendet werden kann, um die drehbare Platte 52 von der Außenseite des Sammelkastens 10 her zu drehen.
Die drehbare Platte 52 ist mit der Platte 32 durch Anschläge 62 und 64 verbunden, die an der Rückseite der Platte angebracht sind. Diese Anschläge weisen Kantenabschnitte auf, die den Randabschnitt 60 der drehbaren Platte 52 überlappen. Die drehbare Platte 52 besitzt einen Vorsprung 66; die Anschläge 62 und 64 erstrecken sich in die Bewegungsbahn des Vorsprungs 66, so daß die Drehung der Platte 52 begrenzt ist.
Die Frontwand 12 des Sammelkastens hat eine zentrale öffnung 68, die groß genug ist, um die drehbare Platte 52 und die zugehörigen Anschläge 62 und 64 aufzunehmen. Eine Nut 70 ist in dieser zentralen Öffnung vorgesehen und so bemessen, daß sie den Vorsprung 66 der drehbaren Platte 52 aufnehmen kana wenn die Tür 30 geschlossen ist
Der Behälter 72 hat einen Handgriff 74, der in der in F i g. 6 gezeigten Stellung ausgerichtet ist, wenn der Behälter 72 richtig in den Sammelkasten 10 eingesetzt ist. Ein Pfeil 75 ist auf der Frontwand 12 abgebildet, um das Ausrichten des Behälters 72 zu unterstützen. Die drehbare Platte 52 ist mit sich nach außen erstreckenden Wulsten 76 verschen, die um den Handgriff 74 passen, wenn die Tür 30 geschlossen ist. Wenn die drehbare Platte 52 richtig ausgerichtet ist, so daß die Wulste 76 um den Handgriff 74 passen, wird der Vorsprung 66 der Platte 52 in der Nut 70 aufgenommen.
Die Nut 70 steht in Verbindung mit einem Kanal 78. der längs der Kante der Öffnung 68 geschnitten ist und sich um 135° erstreckt. Wenn die drehbare Platte 52
ίο gedreht wird, bewegt sich der Vorsprung 66 innerhalb dieses Kanals 78, wie man am besten aus F i g. 11 erkennt. Ein Paar von Rollen 80 ist auf dem Vorsprung 66 angebracht, um eine leichte Bewegung der Platte 52 innerhalb des Kanals 78 zu gewährleisten. Man erkennt, daß bei der Drehung der Platte 52 in der beschriebenen Weise auch die Geldbombe 72 innerhalb des Behälters gedreht wird, weil die Wulste 76 mit dem Handgriff 74 in Eingriff stehen.
Der Block 44, der Lagerung für die Platte 52 trägt.
weist auch ein Gehäuse für eine Klinke 82 auf. Die Klinke 82 ist schwenkbar an der hinteren Wand des Blocks bei 84 gelagert. Eine Ausnehmung 86 ist in der hinteren Wand des Blockes ausgebildet, und ein Stift 88 erstreckt sich mit einem Ende in diese Ausnehmung.
Federn 90 und 92 sind mit ihren unteren Enden mit diesem Stift verbunden, wobei die oberen Enden mit Stiften 94 bzw. % verbunden sind, die innerhalb der Ausnehmung 86 angeordnet sind. Die Anordnung ist so. daß die Klinke 82 in beiden Richtungen geschwenkt werden kann, jedoch normalerweise in der aufrechten Stellung gehalten wird auf Grund der Zugkraft der Federn 90 und 92.
Der Stift 88 erstreckt sich auf der anderen Seite der Klinke 82 in die Bewegungsbahn eines Sperrbauteils 98, das an der Innenseite der drehbaren Platte 52 mittels Befestigungsteilen 100 angebracht ist. Wie man am besten aus F i g. 8 erkennt, weist das Sperrbauteil 98 einen geraden Kantenabschnitt 102 auf, der auf der gleichen Höhe angeordnet ist wie die obere Kante des Stiftes 88.
wenn sich die Teile in ihrer normalen Stellung befinden. Da die Kante 102 horizontal ist, schwenkt diese Kante die Klinke 82 von rechts nach links in F i g. 8, wenn die drehbare Platte 52 in Richtung des Pfeiles 104 gedreht wird. Wenn die Drehung weitergeführt wird, berühren
die Zähne 106 des Sperrbauteils 98 nacheinander den Stift: 88.
Eine Rückwärtsbewegung des Sperrbauteils 98 wird verhindert, sobald der erste Zahn 106 am Stift 88 vorbeibewegt ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Kerben 108 zwischen den jeweiligen Zähnen in größerem Abstand von der Drehachse der Platte 52 angeordnet sind als die Ecke 110 des Sperrstücks 98. Wenn daher die Klinke 82 in der beschriebenen Weise geschwenkt ist kann der Arm nicht mehr in die vertikale aufrechte Stellung zurückbewegt werden, bis alle Zähne den Stift 88 passiert haben. In der geschwenkten Stellung verhindert die Klinke 82 eine Rückwärtsbewegung der drehbaren Platte 52
Die Anzahl der Zähne 106 ist so gewählt daß eine
ausreichende Drehung erforderlich ist um ein Entleeren des Behälters 72 auszuführen. Wenn der letzte Zahn den Stift 88 passiert, bewegt sich die Klinke 82 ir die aufrechte Stellung. Die Klinke 82 wird dann vor links nach rechts (Fig.8) während der RückwärtsBe
wegung der drehbaren Platte 52 geschwenkt und kehri erst in seine gezeigte normale Stellung zurück, wenn die Rückwärtsbewegung der Platte 52 vollständig ausgeführt ist
Die Tür 30 trägt einen Arm 112, der sich in einer öffnung 114 bewegt, die in der Frontwand 12 ausgebildet ist. Eine öffnung 116 ist in der Türplatte 32 ausgebildet, und eine Schraube 118 erstreckt sich durch diese öffnung und ist in den Arm 112 eingeschraubt, um diesen Arm mit der Tür zu verbinden.
In der offenen Stellung ist der Arm 112 zurückgezogen, wie in Fig. 19 gezeigt. Das vergrößerte Ende 120 des Arms begrenzt die Schwenkbewegung der Tür 30. Wenn die Tür 30 in die geschlossene Stellung geschwenkt ist, berührt die Fläche 122 des vergrößerten Endes 120 das Ende einer Stange 124 und drückt diese Stange nach rückwärts, bis eine Schulter 126 am Ende der Stange 124 vorbeibewegt wird (F i g. 20). Wie später noch erläutert wird, führt die Rückwärtsbewegung der Stange einen Entriegelungsvorgang aus, der notwendig ist, um den Behälter 72 in dem Sammelkasten 10 zu drehen. Wenn diese Drehung beginnt, wird ein Verschluß 128 aus der in den F i g. 7 und 16 gezeigten Stellung bewegt. Ein Nocken 130 ist am Boden des Verschlusses 128 angebracht und liegt normalerweise an einer Rolle 132 an, die mit einem Hebelarm 134 verbunden ist. Der Hebelarm 134 ist schwenkbar mit der Frontwand 12 bei 136 verbunden; eine Feder 138 zieht den Hebelarm nach obe:..
Der Hebelarm wird nach oben geschwenkt, wenn der Nocken 130 über die Rolle 132 hinaus bewegt wird. Dadurch wird eine Nockenplatte 140 in die Bahn einer Schulter 142 gebracht, die durch den Arm 112 gebildet wird. Eine Ausnehmung 144 der Nockenplatte 140 nimmt die Schulter 142 auf; auf diese Weise wird das Öffnen der Tür 30 verhindert, wenn der Verschluß 128 um einen ausreichenden Abstand bewegt wurde, um den Nocken 130 außer Eingriff mit der Rolle 132 zu bewegen.
Die beschriebene Anordnung stellt eine Einrichtung zur Abstützung des Endes des Verschlusses 128 dar. der als freikragendes Bauteil ausgeführt ist, wie man am besten aus F i g. 7 erkennt. Die Berührung des Nockens 130 mit der Rolle 132 verhindert, da3 der Verschluß 128 nach unten gedrückt wird, wie es sonst möglich wäre, wenn die Tür 30 offen ist und kein Behälter 72 eingelegt ist.
Der Verschluß 128 blockiert normalerweise eine öffnung 146, die im Boden eines Zylinders 148 gebildet ist. Der Zylinder 148 ist zwischen der Vorderwand 12 und der hinteren Wand 14 angebracht und bildet den Aufnahmebereich für den Behälter 72.
Eine drehbare Tragplatte 150 ist am hinteren Ende des Zylinders 148 angebracht; der Verschluß 128 ist mittels Befestigungsteilen 152 mit einem Randabschnitt 154 dieser Platte 150 verbunden. Der Zylinder 149 weist einen länglichen Schlitz 156 nahe der hinteren Wand 14 auf, um eine Bewegung des Vorsprungs 154 und des daran angebrachten Verschlusses 128 relativ zu dem Zylinder 148 zu ermöglichen. Zwei Rollen 158 und 160 erstrecken sich nach innen von der hinteren Wand 14 zur Berührung mit dem Rand 162 der Tragplatte 150. Ein durch die Tragplatte 150 gebildeter Vorsprung 164 wirkt mit den Rollen zusammen und dient als Anschlag, um den Grad der Bewegung der Tragplatte 150 zu begrenzen.
Ein Verriegelungsarm 166 ist in einer Ausnehmung 168 aufgenommen, die in dem Vorsprung 154 der drehbaren Platte 150 gebildet ist. Dieser Verriegelungsarm 166 ist mit dem Ende der Stange 124 verbunden, so daß die Bewegung der Stange mittels des Armes 1IZ der an der Tür 30 angebracht ist. den Arm 166 aus der Ausnehmung 168 herausbewegt. Daher wird die Verriegelungswirkung des Armes 166 nur aufgehoben, wenn die Tür des Sammelkastens 10 geschlossen ist. Entsprechend kann die Platte 150 nicht gedreht werden, um den Verschluß 128 aus seiner Blockierstellung zu bewegen, solange die Tür 30 offen ist.
Der Behälter 72 entspricht der in der genannten deutschen Patentanmeldung P 21 5b 999.3 beschriebenen Ausführung. Der Behälter 72 weist eine erste, innere Wand 170 auf. die eine Öffnung 172 begrenzt. Die zweite, äußere Wand 174 des Behälters 72 begrenzt eine öffnung 176, die normalerweise um 90" gegenüber der öffnung 172 versetzt ist. Wertgegenstände in dem Behälter 72 werden durch die Öffnungen herausgenommen, wenn diese übereinanderliegen. Die innere Wand 170 bedeckt normalerweise die Öffnung 176 der äußeren Wand 174.
Die Wände sind normalerweise gegeneinander verriegelt mittels eines Schlosses 180. Dieses Schloß ist so bemessen, daß es in das zylindrische Bauteil 182 aufgenommen werden kann, das nahe der hinteren Wand des Behälteraufnahmebereichs angeordnet ist. Ein Schlüssel ist in dem zylindrischen Bauteil 182 angeordnet; dieser Schlüssel kann unterschiedliche Formen haben, beispielsweise wie der Schlüssel 184 in Fig. 21. Dieser Schlüssel weist Vorsprünge 185 auf. die in dem Schloß aufgenommen sind, um die Zuhaltungen einzustellen und dadurch eine Relativbewegung der Schalen zu ermöglichen.
Eine unter Federspannung stehende Kappe 188 ist innerhalb des zylindrischen Bauteils 182 bewegbar: diese Kappe 188 begrenzt normalerweise den Zugang zu dem Schlüssel 184, sie ist jedoch durch das Einführen des Schlosses 180 bewegbar, so daß der Schlüssel 184 in das Schloß 100 eingeführt wird. Zwei ausgerichtete Stifte 190 (F i g. 2 und 17) erstrecken sich nach außen von der Platte 150. um in Öffnungen 192 aufgenommen zu werden, die in der äußeren Wand 174 ausgebildet sind (Fig. 18). Ein zusätzlicher Stift 194 ist auf einer Basis 1% angebracht, die das zylindrische Bauteil 182 trägt. Dieser Stift ist anfänglich in dein vergrößerten Ende 198 eines Schlitzes 200 aufgenommen, der ebenfalls in der äußeren Wand 174 ausgebildet ist.
Wie in der genannten deutschen Anmeldung P 21 56 999.3 ausgeführt, erstreckt sich der Stift 194 durch eine dazu ausgerichtete öffnung in der inneren Wand 170; diese Anordnung dient dazu, die innere Wand 170 in einer ortsfesten Stellung zu halten, während die äußere Wand 174 durch die Betätigung der Platte 150 gedreht wird. Ein Abschnitt 202 des Stiftes 194 mit verringertem Durchmesser ermöglicht eine Aufnahme des Stiftes 194 in dem Schlitz 200. verhindert jedoch das Entfernen des Behälters 72, wenn die äußere Wand 174 relativ zu der inneren Wand 170 verdreh!
ist. Dies ist ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal für den Fall, daß der Zugang zum Inneren der Einrichtung möglich wäre, wenn die öffnungen 172 und 176 ausgerichtet sind. Wie beschrieben, sind noch andere Verrie gelungsmöglichkeiten geschaffen, um eine Sicherheil gegen einen derartigen Zugang zu haben.
Ein Lager 224 ist zwischen dem zylindrischen Ab schnitt 197 der Basis 1% und der Platte 150 vorgese hen, so daß die Platte relativ zu der Trageinrichtung füi den Schlüssel 184 gedreht werden kann.
Bei der Verwendung der beschriebenen Einrichtunj wird der Behälter 72 zuerst in den Zylinder 148 einge legt. Die Stifte 190 und 194 machen es erforderlich, dal der Behälter 72 in die in F i g. 6 gezeigte Stellung ge
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bracht wird. Dies stellt das sichere Einführen eines Schlüssels in das Schloß des Behälters 72 sicher; in dieser Verbindung muß der Behälter 72 nach innen gegen die Kraft der unter Federbelastung stehenden Kappe 188 gedrückt werden. Die notwendige Kraft erhält man, wenn die Tür 30 geschlossen wird. Die drehbare Platte 52 der Tür 30 muß in richtiger Ausrichtung sein, um die Wulste 76 um den Handgriff 74 anzuordnen. In dieser ausgerichteten Stellung paßt der Vorsprung 66 der Platte 52 in die Nut 70, die durch die Frontwand 12 gebildet wird.
Das Schließen der Tür 30 bewirkt, daß der Arm 112 die Stange 124 nach rückwärts drückt und dadurch die hintere Platte 150 entriegelt. Der Handgriff 56 auf der Außenseite der Tür 30 kann dann betätigt werden, um die drehbare Platte 52 und den mit dieser Platte verbundenen Behälter 72 zu drehen. Da die Stifte 190 die äußere Wand 174 des Behälters 72 mit der Platte 150 verbinden, dreht sich auch diese Platte, um den Verschluß 128 zu bewegen.
Das Sperrbauteil 98 und die Klinke 82 wirken zusammen, um die drehbare Platte 52 gegen eine Rückwärtsdrehung zu blockieren. Dabei ist der Vorsprung 66 der drehbaren Platte 52 innerhalb des Kanals 78 angeordnet, was ein öffnen der Tür 30 verhindert. Die Verriegelungswirkung der Nockenplatte 140 auf dem Arm 112 stellt ebenfalls sicher, daß die Tür 30 nicht geöffne werden kann.
Die Entleerung des Inhalts des Behälters 72 wird nu ausgeführt, wenn die äußere Wand 174 des Behälter 72 weit genug gedreht ist, um die Öffnung 176 in Aus richtung mit der öffnung 172 der inneren Wand 170 zi bringen. Die öffnung der inneren Wand 170 befinde sich automatisch in Ausrichtung mit der öffnung 14( des Zylinders 148, wenn der Behälter 72 in dem Zylin
ίο der 148 angeordnet ist. Somit fällt der Inhalt des Behäl ters 72 in einen Tresorbereich, der unterhalb der öff nung 146 angeordnet ist.
Die Länge des Sperrbauteils 98 ist so gewählt, daß der Inhalt aus dem Behälter 72 herausfällt, bevor das Sperrbauteil 98 die Klinke 82 passiert. Dementsprechend kann eine Rückbewegung der Geldbombe nicht ausgeführt werden, bis das Entleeren stattgefunden hat Die Rückbewegung hat auch zur Folge, daß der Verschluß 128 in seine Blockierstellung zurückbewegt wird.
Außerdem schiebt der Nocken 130 auf dem Verschluß 128 den Hebelarm 134 nach unten und gibt damit den Arm 112 frei. Der Vorsprung 66 auf der drehbaren Platte 52 wird in eine Stellung gegenüber der Nut 70 bewegt, so daß die Tür geöffnet und der Behälter 72 herausgenommen werden kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Sammelkasten zur Aufnahme von Wertgegenständen aus einem Behälter, wie z. B. einer Geldbombe od. dgl„ wobei der Behälter eine Ausgabeöffnung aufweist und eine erste Wand, die normalerweise die Ausgabeöffnung bedeckt und relativ zu der Ausgabeöffnung bewegbar ist, um dadurch eine Ausgabe der Wertgegenstände in den Sammelkasten zu ermöglichen und wobei der Sammelkasten einen Bereich zur Aufnahme des Behälters aufweist mit einer Eingabeöffnung, die von einer relativ zu dieser bewegbaren zweiten Wand bedeckt wird und wobei ferner die Relativbewegungen zwisehen derj bewegbaren Wänden und dem Behälter bzw. dem Sammelkasten durch eine Drehbewegung des Behälters hervorgerufen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelkasten (10) eine Tür (30) mit einer von der Tür (30) getragenen Betätigungseinrichtung (52, 76), die nach dem Schließen der Tür (30) in Eingriff mit dem Behälter (72) kommt, aufweist, wobei der Behälter (72) bei geöffneter Tür frei ist. um in den Aufnahmebereich eingesetzt und herausgenommen zu werden, und daß eine Einrichtung (50. 54, 56) zum Betrieb der Betätigungseinrichtung (52, 76) vorgesehen ist, wodurch eine Relativbewegung zwischen dem Behälter (72) und der ersten Wand (170) erreicht wird, um die Abgabe der Wertgegenstände in den Sammelkasten (10) zu erreichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (72) eine innere Schale (170) aufweist, die eine erste Öffnung (172) hat, und eine äußere Schale (174), die eine zweite öffnung (176) hat, die normalerweise gegenüber der ersten Öffnung (172) versetzt ist, daß die Tür (30) eine Einrichtung aufweist, um mit der äußeren Schale (174) in Eingriff zu treten, und daß die Betätigungseinrichtung die äußere Schale (174) relativ zu der inneren Schale (170) dreht, um die öffnungen (172, 176) in Ausrichtung miteinander zu bringen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Schale (174) einen Handgriff (74) aufweist und daß an der Tür (30) eine Einrichtung (76) zum Umgreifen des Handgriffs (74) ausgebildet ist, daß die zum Umgreifen des Handgriffs (74) bestimmte Einrichtung (76) auf einer drehbaren Platte (52) angeordnet ist, die von der Tür (30) getragen wird, daß die Betätigungscinrichtung mit der Platte (52) verbunden ist und daß ein von der Außenseite des Sammelkastens (10) zugänglicher Handgriff vorgesehen ist /um Betrieb der Betätigungseinrichtung.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Klinkengesperre (82, 98) von der Tür (30) getragen wird, daß das Klinkengesperre (82, 98) so arbeitet, daß es eine Rückwärtsdrehung der Platte (52) verhindert, wodurch die Platte (52) nicht in ihre Ausgangsstellung gedreht werden kann, bevor die Wertgegenstände aus dem Behälter (72) abgegeben sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klinkengesperre (82, 98) ein mit Zähnen (106) versehenes Bauteil (98) aufweist, das ft5 auf der Platte (52) zur Bewegung mit dieser angebracht ist, und daß eir.e Klinke (82), die mit der Tür (30) verbunden ist, in der Bewegungsbahn des
Sperrbauteils (98) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (82) einen Arm (82) aufweist der schwenkbar an der Tür (30) angebracht ist daß der Eingriff des Sperrstücks (98) in die Klinke (82) ein Schwenken des Armes (82) au*-, seiner normalen Stellung bewirkt, wobei der Arm (82) in der geschwenkten Stellung die Platte (52) gegen eine Rückwärtsdrehung verriegelt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungseinrichtung (66, 78) von dem Sammelkasten (10) getragen wird, um die Tür (30) nach der anfänglichen Betätigung der Betätigungseinrichtung in der geschlossenen Stellung zu halten und mit einer Einrichtung zum Entriegeln der Tür (30) nach der Abgabe der Wertgegenstände aus dem Behälter (72).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelkasten (10) eine Frontwand (12) aufweist, an der die Tür (30) angebracht ist, daß die Antriebseinrichtung eine drehbare Platte (52) aufweist, die an der Tür (30) angebracht ist. daß ein Kanal (78) von der Frontwand (12) gebildet wird und eine an der Platte (52) angebrachte Einrichtung (66) in den Kanal (78) aufgenommen werden kann nach dem Schließen der Tür (30), wobei die genann te Einrichtung (66) zusammen mit dem Kanal (78) die Verriegelungseinrichtung (66.78) bildet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Tragplatte (150) vorgesehen ist zur Aufnahme des Behälters (72) nach dem Einsetzen des Behälters (72) in den Sammelkasten (10), daß die Betätigung der Betätigungseinrichtung die Drehung der Platte (150) mit dem Behälter (72) bewirkt, und daß eine Einrichtung (166) zur Verriegelung der Tragplatte (150) gegen Drehung vorgc sehen ist und eine Einrichtung (112,124) mit der Tür (30) verbunden ist, um die Verriegelungseinrichtung (166) nach dem Schließen der Tür (30) zu entriegeln.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Tür (30) verbundene Entriegelungseinrichtung (124) einen Arm (112) aufweist, der an der Tür (30) angebracht ist, eine Stange (124), deren eines Ende nahe der Tür (30) angebracht ist und deren anderes Ende mit der Tragplatte (150) verbunden ist, daß die Verriegelungseinrichtung (166) an dem anderen Ende angebracht ist, daß ein Schließen der Tür (30) an den Arm (112) in Eingriff mit dem einen Ende der Stange (124) bewegt, um die Verriegelungseinrichtung (166) relativ zu der Tragplatte (150) zu verschieben, wodurch die Platte (150) für eine Drehung mit dem Behälter (72) freigegeben wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (72) zylinderförmig ist, daß der Bereich des Sammelkastens (10) zur Aufnahme des Behälters (72) einen Hohlzylinder (148) aufweist und daß die drehbare Tragplatte (150) innerhalb des Zylinders (148) an dessen hinterem Ende angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um den Verschluß (128) mit der drehbaren Platte (150) zu verbinden, wodurch eine Drehung der Platte (150) den Verschluß (128) in eine die Blockierung aufhebende Stellung relativ zu einer Öffnung (146) in dem Zylinder (148) bewegt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12. dadurch ge-
kennzeichnet, daß ein Hebelarm (134) schwenkbar unterhalb des Verschlusses (128) angebracht ist. daß ein Nocken (130) an dem Verschluß (128) angebracht ist, der normalerweise den Hibelarm (134) berührt, um den Hebelarm (134) in einer niedergedrückten Stellung zu halten, daß eine Bewegung des Verschlusses (128) auf Grund der Drehung der Platte den Nocken (130) relativ zu dem Hebelarm (134) bewegt, daß eine Feder (138) normalerweise den Hebelarm (134) nach oben drückt, wodurch eine Bewegung des Nockens (130) ein Schwenken des Hebels (134) in eine obere Stellung bewirkt, und daß eine mit dem Hebelarm (134) verbundene Verriegelungseinrichtung (140, 144) dazu vorgesehen ist, die Tür (30) in einer geschlossenen Stellung zu verriegeln, wenn der Hebelarm (134) sich in der oberen Stellung befindet.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Tür (30) verbundene Einrichtung (112, 124) einen beweglichen Arm aufweist, daß die Verriegelungseinrichtung (140. 144) an dem Hebelarm (134) den Arm (112) berührt, wenn die Tür (30) geschlossen ist, daß der Nocken (130) auf dem Verschluß (128) bei der Rückwärtsbewegung des Verschlusses (128) nach der Abgabe der Wertgegenstände aus dem Behälter (72) den Hebelarm (134) nach unten drückt, um dadurch die Verriegelungseinrichtung (140. 144) aus dem Eingriff mit den Armen (112) freizugeben.
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DE19722225640 1971-05-27 1972-05-26 Sammelkasten zur Aufnahme von Wertgegenständen Expired DE2225640C3 (de)

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