DE222543C - - Google Patents

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DE222543C
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acids
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acid
substance
hardening
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DENDAT222543D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L61/00Compositions of condensation polymers of aldehydes or ketones; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L61/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08L61/06Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes with phenols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dem Patent 214194 ist ein Verfahren zur Beschleunigung der Bildung unlöslicher, für elektrotechnische, kunstgewerbliche und verwandte Zwecke geeigneter Kondensationsprodukte aus Phenolen und Aldehyden beschrieben worden, welches darin besteht, daß man dem bei der Kondensation entstandenen, noch nicht erstarrten Gemisch Säure zusetzt.
Es hat sich nun gezeigt, daß man dieses Verfahren noch dadurch verbessern kann, daß man die zur Anwendung kommenden, meist verdünnten Säuren in einer Form in die Konüe'^ätipnsgemiscKe"' el'Sixagt,"'"in " der sie " sich
inniger mit diesen verbinden, als dies bei mit Wässer veräünnFen* Säuren der Fall ist. Dies läßt sich im allgemeinen dadurch erreichen, daß man die Säuren mit solchen Substanzen verdünnt, welche mit den Kondensationsprodukten mischbar sind, wie z. B. Äthylalkohol, Glyzerin u. dgl. Es ist klar, daß in diesem Falle die entstehenden Produkte noch homogener sind als die mit Anwendung wässeriger Säuren erhaltenen, da diese wässerigen Säuren nur emulsionsartig in der Masse verteilt sind und daher bei nicht vollkommener Emulsion zu Blasen und Porenbildung Anlaß geben können.
Es hat sich ferner gezeigt, daß zur Beschleunigung der Erhärtung nicht nur freie Säuren geeignet sind, sondern auch andere
Substanzen, welche die Eigenschaft haben, leicht Säure abzuspalten, wie z. B. anorganische und organische Säurechloride, Schwefelsäureester, Aluminiumchlorid u. a. Ebenso beschleunigen saure Salze die Reaktion erheblich. Man kann diese Zusätze entweder in Substanz zufügen oder auch in geeigneten Lösungsmitteln gelöst zur Anwendung bringen.
Zur Erläuterung des Verfahrens dienen, folgende Beispiele:
Beispiel 1.
1000 Teile Phenol, 1000 Teile 40 prozentigen Formaldehyds und 100 Teile kristallisiertes Natriumsulfit werden eine Viertelstunde zum Sieden erhitzt, 500 bis 600 Teile abdestilliert und die zurückbleibende Flüssigkeit mit 600 Teilen Weizenstärke gut vermischt. Darauf fügt man in der Kälte 150 Teile einer Mischung aus 10 Teilen Schwefelsäure und 90 Teilen Glyzerin hinzu und erwärmt in geeigneten Formen etwa 1Z2 Stunde auf 60 °. Das Ganze erstarrt hierbei zu einer rötlichen festen Masse von hochglänzender porenfreier Oberfläche, welche nun- mehr 1 Stunde in verschlossenem Gefäß mit gasförmigem Ammoniak erwärmt wird, um die Säure zu neutralisieren.
Vorteilhafterweise wird alsdann oder auch nach einer endgültigen Bearbeitung die Masse noch einige Stunden auf etwa 100 ° erhitzt, um ihr eine noch größere Härte und Festig-
keit zu verleihen, doch ist dies keineswegs unbedingt erforderlich.
Beispiel 2.
An Stelle der Schwefelsäure-Glyzerinmischung im Beispiel 1 fügt man auf 100 Teile des Gemisches 10 Teile einer 25 prozentigen wässerigen Lösung von Kaliumbisulfat oder 5 Teile Benzoylchlorid hinzu und erhält auch hiernach kurzem Erwärmen feste homogene Massen mit hochglänzender Oberfläche.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Weitere Ausbildung des Verfahrens des Patentes 214194 zur Beschleunigung der Erhärtung vun Kondensationsprodukten aus Phenolen und Aldehyden durch Zusatz von Säuren, dadurch gekennzeichnet, daß man die Säuren durch von Wasser verschiedene ""EosungsHuittei. verdünnnt an-
    wendet?
  2. 2. Weitere Ausbildung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle von freien Säuren Substanzen, welche leicht Säure abspalten, in Substanz oder in geeigneten Lösungsmitteln auf die Kondensationsgemische einwirken läßt.
  3. 3. Weitere Ausbildung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß man saure Salze in Substanz oder in Lösung als Beschleunigungsmittel der Erhärtung verwendet.
DENDAT222543D 1908-07-03 Expired DE222543C (de)

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DE214194T 1908-07-03
DE222543T 1908-10-21

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