DE2223360C3 - Ionisationsrauchfühler - Google Patents
IonisationsrauchfühlerInfo
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- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/10—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
- G08B17/11—Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means using an ionisation chamber for detecting smoke or gas
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ionisalionsrauchfühler mit einer m einer offenen Ionisationskammet angeordneten
radioaktiven Quelle, die von einer thermisch isolierenden Halterung getragen ist.
Wie im einzelnen noch erläutert wird, weist ein Ionisationsrauchfühler eine Ionisationskammer auf,
die eine radioaktive Quelle enthält und so ausgebildet ist, daß die Außenluft eindringen kann. Infolge
der Ionisierung der Luft in der Kammer durch die von der radioaktiven Quelle emittierte Strahlung
fließt ein durch die Ionen hervorgerufener Ionisierungsstrom durch die Kammer. Dringt Rauch in die
Kammer ein, dann wird die Ionisierung der Luft in der Kammer behindert, und der Ionisierungsstrom
verringert sich. Eine solcne Ve ringerung des Ionisierungsstroms läßt sich feststellen und zur Auslösung
eines Alarmes ausnutzen.
Wenn ein derartiger Ionisationsrauchfühler an der Decke eines Gebäudes installiert ist, wie beispielsweise
in einem Schuppen, der ein dünnes Dach hat und bei dem zwischen Innenseite und Außenseite
eine bestimmte Temperaturdifferenz herrscht, dann kühlt sich bei einem Abfall der Außentemperatur der
Rauchfühler durch das Dach hindurch schnell ab und beschlägt, wenn die Feuchtigkeit im Innenraum
hoch ist. Wenn sich ein solcher Feuchtigkeitsbeschlag auf der radioaktiven Quelle absetzt, dann wird
die radioaktive Emission und damit die lonisationswirkung beeinträchtigt. Dadurch verringert sich
der lonisationsstrom in der Ionisationskammer, und es werden Verhältnisse vorgetäuscht, die zur Auslösung
eines Fehlalarmes führen.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 089 193 ist es bekannt, in einem auch als Feuermelder verwendbaren
Gasanalysegerät eine radioaktive Quelle vorzusehen, mit Hilfe deren der zu analysierende Gasstrom
ionisiert wird. Die Gasanalyse wird unter Ausnutzung eines im ionisierten Gasstrom zum Fließen
gebrachten lonisationsstromes durchgeführt. Um eine Beeinflussung der StrahlungsstUcke der radioaktiven
Quelle durch etwaigen Niederschlag von Feuchtigkeit zu verhindern, hat man in der Nähe der
radioaktiven Quelle einen Heizdraht angebracht, der die Quelle erwärmt, so daß sich auf ihr kein Niederschlag
ausbildet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe von Maßnahmen, welche ohne eine zusätzliche Beheizung
der radioaktiven Quelle einen wirksamen Schutz gegen ein Beschlagen der Quelle mit Feuchtiekeit
verhindert. Aus diesem Grunde soll die radiuaktive Quelle außer ihrer Befestigung an einer
thermisch isolierenden Haiterung mit einem weiteren Schutz gegen eine Abkühlung und damit gegen einen
Feucht'gkciüibeschiag versehen werden Eine zusatz liehe
Heizung soll im Interesse einer einfachen und preiswerten Konstruktion, wie sie für Ionisationsrauchmelder,
erwünscht ist, nicht benötigt werden, so daß auch die Installation und der Leitungsaufwand
nicht vergrößert werden.
ίο Diese Aufgabe wird bei eintni lonis^iionsrauchfühier
der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß enindung:,gemäü die radioaktive Quelle außerdem
mit einem dünnen Film aus einem thermisch isolierenden Mateiia! überzogen ist, welcher einen
-5 Teil des radioaktiven Materials frei läßt.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Darstellung
eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Schaltbild eines Ionisationsrauchfühlers
Fig. 1 das Schaltbild eines Ionisationsrauchfühlers
»ο zur Erläuterung von dessen Funktionsweise und
F i g. 2 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Rauchfühlers.
Gemäß F i g. 1 enthält der Rauchfuhler eine geschlossene Ionisationskammer 10, die als Bezugskammer dient und ein Paar Elektroden 11 und 12
sowie eine radioaktive Quelle 13 aufweist, ferner eine offene Ionisationskammer 20, welche als Meßkammei
dient und in gleicher Weise ein Paar Elek-
troden 21 und 22 sowie eine radioaktive Quelle 23 aufweist. Beide Ionisationskammern 10 und 20 sind
in Reihe zwischen einen positiven Anschluß 1 und einen negativen Anschluß 2 einer Stromquelle geschaltet.
Der Verbindungspunkt der beiden Ionisationskammern 10 und 20 ist an die Steuerelektrode
eines Feldeffekttransistors 3 angeschlossen, dessen zwischen Quellen- und Abflußelektrode verlaufende
Stromstrecke über einen Lanwiderstand 4 zwischen die beiden Anschlüsse 1 und 2 geschaltet ist. Die
♦o Quellenelektrode des Feldeffekttransistors 3 liegt
über eine Zener-Diode 5 an der Steuerelektrode eines steuerbaren Siliziumgleichrichters 6, dessen Anoden-Kathoden-Strccke
ebenfalls zwischen die beiden Anschlüsse 1 und 2 geschaltet ist. Zwischen der Steuerelektrode und der Kathode des Gleichrichters
6 liegt ein Ableitwiderstand 7.
!m Betriebszustand wird von einer nicht dargestellten
Zentraleinheit eine Betriebsspannung an die Anschlüsse 1 und 2 gelegt, und es fließt ein durch die
radioaktiven Quellen 13 und 23 hervorgerufener normaler Ionisierungsstrom durch die beiden Ionisationskammer
JO und 20. Dieser Ionisierungsstrom hat am Verbindungspunkt der beiden Ionisationskammern
10 und 20 eine bestimmte Spannung zur Folge, die als Steuerelektrodenspannung des Feldeffekttransistors
3 dient und eine Quellenspannung am Widerstand 4 zur Folge hat. Diese Quellenspannung
kann jedoch noch nicht über die Zener-Diode 5 an die Steuerelektrode des Gleichrichters 6 gelangen, da
die Zener-Spanhung höher gewählt ist. Dringt nun Rauch in die Ionisationskammer 20 ein, dann wirkt
dieser der Ionisicrungswirkung der ' radioaktiven Quelle 23 entgegen, und der Ionisierungsstrom sinkt.
Dies wirkt wie eine Erhöhung der Impedanz der Meßkammer 20, so daß die Steuerelcktrodenspannung
des Feldeffekttransistors 3, und damit auch dessen Quellenspannung, entsprechend ansteigt. Überschreitet
die Quellenspannung die Zener-Spannung
der Zener-Diode 5. dann wird die Zentr-I>incle 5 leitend,
und die Quellenspannung gelangt an die Steuerelektrode des Gleichrichters 6, der damit eingeschaltet
wird. Auf diese Weise werden die beidim Anschlüsse 1 und 2 durch den Gleichrichter 6 kurzgeschlossen,
und es wird ein nicht dargestelltes Aiarmgerät zur Alarmgabe eingeschaltet, welches in Reihe
mit der an die Anschlüsse 1 und 2 angeschlossenen Stromquelle geschaltet ist und in der Zentraleinheit
vorgesehen ist.
Wenn die Oberfläche der radioaktiven Quelle 23 sich beschlag», wie es eingangs erläutert worden ist.
dann wird die lonisierungswirkung behindert und ein Eindringen von Rauch vorgetäuscht.
Die in Fig.2 veranschaulichte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rauchfühlers weist eine äußere
Elektrode 22 auf, die mit einer Mehrzahl von Luftlöchern 31 versehen ist und gleichzeitig als Gehäuse
dient. Femer hat der Rauchfühler eine innere Elektrode 11 und eine Zwischenelektrode 30, die ao
von einem Isolierfuß 32 gehalten wird. Die innere Elektrode Il und die Zwischenelektrode 3C bilden
zusammen eine innere lonisierungsLammer 10,
weiche der geschlossenen Ionisationskammer 10 in F i g. i entspricht und die Bezugskammer darstellt. *5
Die Zwischenelektrode 30 bildet ferner mit der äußeren Elektrode 22 eine äußere Ionisationskammer 20.
welche der in Fig. I erwähnten Meßkammer 20 en ih
IM «dtoakiive Quelle 13 der inneren lon,-
teriaf \i etaem Kunstharz odertaramiKmaienal
besieht Darüber hinaus ist die radioaktive Quelle 23 πϊ ein-m dünnen Film 34 aus einem glichen oder
ähnliche? thermisch isolierenden Matenal überzogen,!welcher
den Mittelteil, an dem aas radioaktive Material angeordnet ist, frei läßt.
Da die innere Ionisationskammer !0 ursprünglich mit getrockneter Luft gefüllt worden ist und dann
^geschlossen worden ist. so daß sie von der äußeren
Atmosphäre nicht beeinflußt wird beschlag*^e nicht
und kann daher unmittelbar an der Elektrode befe-
De7vorstehend beschriebe,, Halterungsaufbau,für
die radioaktive Quelle 23 ist aulkrordenf.ich einfarh
und löst die beschriebene Aufgabe sehr wirksam so daß die Zuverlässigkeit des Raurhfuhlers bei sehr
niedrigen Kosten ganz wesentlich verbessert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:lonisationssraucnfühici mit einer in einer offenen ionisationskammer angeordneten radioaktiven Quelle, die von einer thermisch isolierenden Halterung getragen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die radioaktive Quelle (23) außerdem mit einem dünnen Film (34) aus einem thermisch isolierenden Material überzogen ist, welcher einen Teil des radioaktiven Materials frei läßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3773971U JPS5537999Y2 (de) | 1971-05-13 | 1971-05-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2223360A1 DE2223360A1 (de) | 1972-11-23 |
| DE2223360B2 DE2223360B2 (de) | 1973-07-12 |
| DE2223360C3 true DE2223360C3 (de) | 1974-02-07 |
Family
ID=12505844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722223360 Expired DE2223360C3 (de) | 1971-05-13 | 1972-05-12 | Ionisationsrauchfühler |
Country Status (7)
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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1971
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-
1972
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- 1972-04-25 GB GB1914272A patent/GB1322299A/en not_active Expired
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Also Published As
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| CH537067A (de) | 1973-06-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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