DE2221972B2 - Elektrisches Bügeleisen - Google Patents

Elektrisches Bügeleisen

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DE2221972B2
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Douglas F. Oak Park Illian
Donald J. South Elgin Westphal
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Description

Es gibt bereits seit längerer Zeit elektrische Bügeleisen, die durch von Hand zu betätigende, an der Handhabe des Bügeleisens angeordnete Steuervorrichtungen als Mehrzweckbügeleisen betrieben werden können, so insbesondere als Dampfbügeleisen, als Bügeleisen mit Abgabe eines feinen Wassersprühnebels an der Vorderseite und als Trockenbügeleisen (US-PS 29 904). Dabei sind zur Steuerung der einzelnen Funktionen verschiedene von Hand zu betätigende Vorrichtungen in Form von Griffhebeln, drehbaren Scheiben od. dgl. an dem Bügeleisen angeordnet.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Bauart solcher elektrischer Bügeleisen, in deren Sohlenplatte eine Dampferzeugungskammer sowie Dampfauslaßkanäle enthalten sind und t»ei der oberhalb der Sohlenplatte ein Wasserbehälter und darüber eine Handhabe angeordnet ist, die eine Verlängerung ihres Griffteiles ίο aufweist (DT-OS 20 46 656). Dabei ist ein Thermostat zur Regelung der Temperatur der Sohlenplatte vorgesehen, dessen von Hand zu betätigende Steuervorrichtung an der Handhabe angeordnet ist. Ferner sind eine vorn an dem Bügeleisen angeordnete Sprühdüse, eine Pumpe zur Förderung von Wasser aus dem Wasserbehälter, die durch ein Umschaltventil wahlweise zur Speisung der Sprühdüse oder der Dampferzeugungskammer verwendet werden kann und eine von Hand zu betätigende Steuereinrichtung für die Pumpe vorgesehen. Dabei sind am vorderen Teil der Handhabe des Bügeleisens getrennte, handbetätigte Steuereinrichtungen zum Antrieb der Pumpe, zur Betätigung des Umschaltventils und zur Einstellung des Thermostaten vorgesehen. Die Unterbringung aller dieser Steuereinrichtungen bereitet wegen der beschränkten Raumverhältnisse im vorderen Teil der Handhabe gewisse Schwierigkeiten. Außerdem soll die Bedienungsperson die erforderlichen Betätigungen möglichst noch bequemer und bei unveränderter Handhaltung vornehmen können.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Bauweise eines elektrischen Bügeleisens der zur Rede stehenden Art zu vereinfachen und die Bequemlichkeit seiner Bedienung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Dadurch, daß ein und dieselbe handbetatigte Steuereinrichtung zum Antrieb der Pumpe und auch zur Betäligung des Umschaltventils dient, wird die Außenseite der Handhabe einfacher gestaltet. Auch sind Pumpen und Umschaltventil während des Arbeitens mit dem Bügeleisen durch einfache Bewegungen des Daumens bei sonst unveränderter Handhaltung bedienbar.
In besonders vorteilhafter Weise läßt sich dieser Lösungsgedanke dadurch verwirklichen, daß ein Druck- und Drehknopf als gemeinsame handbetäiigte Steuervorrichtung für Pumpe und Umschaltventil vorgesehen ist. Dadurch wird nämlich die Voraussetzung für eine koaxiale bauliche Vereinigung von Pumpe und Umschaltventil mit einem einzigen gemeinsamen Betätigungsgestänge geschaffen, die besonders raumsparend und besonders bequem zu bedienen ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. E< zeigt
F i g. 1 einen Senkrechtschnitt eines Ausführungsbei· spiels eines elektrischen Bügeleisens gemäß der Erfin dung,
F i g. 2 in einem vergrößerten Maßstab die Pumpe und die Sprühdüse,
F i g. 3 in einem noch größeren Maßstab einer Schnitt durch die Pumpe gemäß F i g. 2, Fig.4 einen waagerechten Schnitt längs der Linii 4-4 von F i g. 3,
F i g. 5 eine Schnittansicht ähnlich F i g. 4, jedoch be einer anderen Stellung des Umschaltventils, Fig.6 in einem größeren Maßstab eine Schnitten
sieht der Pumpe längs der Linie 6-6 von F i g. 2,
F i g. 7 eine Ansicht der Pumpe und Düse gemäß F i g. 2, von oben gesehen,
Fig.8 eine Grundrißansicht der Sohlenplatte des Bügeleisens gemäß F i g. 1 \m.\
Fi g. 9 ein Fragment einer Grundrißansicht des vorderen Teils des Bügeleisens gemäß F i g. 1.
Die in F i g. 1 dargestellte bevorzugte nusführuagsform eines Bügeleisens 11 gemäß der Erfindung hat eine Sohlenplatte 12. die vorzugsweise aus Aluminiumguß besteht, in die ein Rohrheizkörper 13 eingegossen ist. Die Sohlenplatte 12 hat eine glatte hochglanzpolierte Bodenf'äche 14 und enthält mehrere Dampfauslaßöffnungen 15, welche die Sohlenplatte durchsetzen.
Auf der Oberseite der Sohlenplatte 12 ist eine Deckplatte 16 angebracht, die mit Hohlräumen in der Sohlenplatte 12 zusammenwirkt, so daß eine Dampferzeugungskammer 17 und Dampfverteiterkanäle 18 gebildet werden, die mit den Dampfauslaßöffnungen 15 in Verbindung stehen (F i g. 1).
Oberhalb der Sohlenplatte 12 sind ein Wasserbehälter 20 und eine Zierhaube 21 aufgebaut, von denen die letztere die gesamte Oberseite der Sohlenplatte 12 abdeckt. Unmittelbar auf der Haube 21 ist eine Handhabe aus Kunststoff angebracht. Die Handhabe 22 umfaßt einen zentralen Griffteil 22a, eine hintere Säule 22f>, durch welche die Anschlußschnur geführt wird und eine vordere Säule 22c. die den größten Teil der Steuereinrichtungen enthält.
Das Bügeleisen II ist wie üblich mit Einrichtungen zur Temperaturregelung der Sohlenplatte 12 versehen. Zu diesen gehört ein Thermostatschalter 23, der den das Heizelement 13 durchfließenden elektrischen Strom steuert. Zur Einstellung des Temperatursollwerte.,, auf den der Thermostatschalter die Sohlenplatte 12 is regelt, dient ein Hebel 24, der, wie F i g. 1 und 9 zeigen, vom vorderen Teil der Handhabe 22 aus nach vorn vorsteht. Der Hebel 24 ist um eine senkrechte Achse drehbar und steuert einen Nocken 25, der vermittels eines Nockenfolgegliedes 26 den Thermostatschalter auf die gewünschte Temperatur einstellt.
Mit einem Ventil 28 wird der Fluß von Wasser auf Grund der Schwerkraft aus dem Behälter 20 in die Dampferzeugungskammer 17 ermöglicht. Das Ventil 28 wird geöffnet und geschlossen mittels einer Stange 29 und einer Handhabe 30, so daß es möglich wird, das Eisen entweder als Dampfbügeleisen oder als Trockenbügeleisen zu benutzen. Bei der Arbeitsweise als Dampfbügeleisen wird die Ventilstange 29 mittels einer Feder 31 in die geöffnete Stellung des Ventils gedrückt. Wird die Handhabe 30 nach unten gedruckt und verriegelt, so wird die Ventilstange 29 in eine Schließstellung gebracht, bei der das Ventil 28 geschlossen ist.
Die alternative Einrichtung zur Dampferzeugung besteht darin, daß Wasser unter Druck in die Dampfkammer 17 gepumpt wird, so daß größere Mengen von Dampf aus den öffnungen 15 mit größerer Geschwindigkeit abgegeben werden, als dies bei Schwerkraftzufuhr des Wassers über das Ventil 28 möglich ist. Diese Zufuhr von Wasser in die Kammer 17 geschieht irit Hilfe einer Pumpe 33, die an dem Wasserbehälter 20, wie F i g. 1 zeigt, angebracht ist. Die Pumpe 33 ist an ihrem unteren Ende mit einem ventilartigen Einlaß 34 versehen. Der Einlaß 34 wird von einer Vertiefung 35 im Boden des Behälters 20 aufgenommen, um zu gewährleisten, daß der letzte Wasserrest aus dem Behälter 20 in den Einlaß 34 eingesaugt werden kann. Wie am besten aus F i g. 3 zu ersehen, enthält der Einlaß 34 ein Filtersieb 36, das eine Einlaßöffnung 37 umgibt Die Einlaßöffnung 37 hat konische Gestalt, um einen Sitz für eine Kugel 38 eines Rückschlagventils zu bilden Die Pumpe 33 enthält einen Ventilteil 39 unmittelbar oberhalb des Einlasses und einen Körper 40, der oberhalb des Ventilteils 39 angeordnet ist. Der Körper hat allgemein die Form eines stehenden Zylinders, dessen offene Oberseite durch ein Führungsglied 41 verschlossen ist. Das Führungsglied 41 hat unten einen Flansch 42, dessen äußerer Rand mit dem oberen, abgesetzten Rand des Körpers 40, wie in F i g. 3 gezeigt, durch Bördeln verbunden sein kann.
Das Führungsglied 41 umgibt und hält die Pumpenkolbenstange 43 in senkrechter Richtung axial beweglich, die ihrerseits an ihrem unteren Ende einen Pumpenkolben 45 aus Kunststoff trägt. Der Kolben 45 ist so bemessen, daß er dicht sitzend in einen drehbaren Pumpenzylinder 46 paßt, der seinerseits in dem Körper 40 der Pumpe 33 gelagert ist.
Die Pumpenkolbenstange 43 erstreckt sich nach oben durch die vordere Säule 22c der Handhabe 22 bis zu deren oberem Ende und trägt dort einen Druck- und Drehknopf, der bis über den Griffteil 22a der Handhabe 22 reicht. Der Knopf 47 hat eine Querschnittsform etwa wie ein »T« und weist einen länglichen zylindrischen Teil 47a auf, der eine zylindrische öffnung 48 in der Handhabe 22 durchsetzt. Am oberen Ende hat der Druck- und Drehknopf 47 ein längliches flaches Glied 47 fe von solcher Größe und Lage, daß der Benutzer des Bügeleisens 11 durch Druck mit dem Daumen auf den Knopf 47 die Pumpe 33 betätigen kann. Das obere Ende der Kolbenstange 43 hat einen abgeflachten Teil 49, der gut passend in einen senkrecht verlaufenden Durchgang 47c in dem Knopf 47 paßt, so daß bei dessen Drehung die Stange 43 gedreht wird. Der Durchgang 47c ist im Querschnitt abweichend von der Kreisform gestaltet, so daß keine Relativdrehung zwischen dem Knopf 47 und der Stange 43 möglich ist.
Die Pumpenkolbenstange 43 ist in ihrer obersten Stellung mit Hilfe einer Feder 50 abgestützt, die, wie F i g. ί zeigt, an ihrem unteren Ende eine Nabenstütze für den Nocken 25 und an ihrem oberen Ende eine auf der Stange 43 befestigte Scheibe 51 berührt. In der obersten Verschiebestellung der Stange 43 befindet sich der Kolben 45 am oberen Ende des Pumpenzylinders 46. Wenn also die Stange 43 durch Druck auf den Knopf 47 nach unten bewegt wird, wird das durch die öffnung 37 in den Pumpenzylinder 46 eingesaugte Wasser durch eine Auslaßöffnung 52 abgegeben (F i g. 3). Es ist wichtig, daß der ganze Pumpenzylinder 46 einschließlich des Auslasses 52 drehbar innerhalb des Körpers 40 der Pumpe 33 angeordnet ist, um wahlweise das von der Pumpe 33 geförderte Wasser von deren Austrittsöffnung entweder einer Wassersprühdüse 53 oder über ein Rückschlagventil 54 in die Dampferzeugungskammer 17 zu leiten.
Um diese Drehung des Pumpenzylinders 46 zu bewirken, ist das untere Ende der Pumpenkolbenstange oder des Pumpenschaftes 43 mit einem abgeflachten Teil 55 versehen, der durch ein halbkreisförmiges Loch
56 in einer Deckwand 57 des Pumpenzylinders 46 hindurchreicht (F i g. 3). Unmittelbar oberhalb der Wand
57 befinden sich eine Federscheibe 58 und eine Flachscheibe 59. Die Federscheibe 58 überträgt einen Druck nach unten auf den Pumpenzylinder 46 und bringt diesen in festen Eingriff mit einer Dichtung 61 (F i g. 3 bis 5).
Zur Verbindung der Pumpe 33 mit der Düse 53 dient
eine etwa L-förmige Rohrleitung 62, die von dem Ventilteil 39 der Pumpe 33 nach oben zur Düse 53 führt. Der Ventilteil 39 der Pumpe 33 ist mit einer öffnung 63 ausgebildet, die mit dem Inneren der Leitung 62 übereinstimmt und sich gleichfalls in Übereinstimmung mit einer anderen öffnung 64 in der Dichtung 61 befindet.
Wenn der Pumpenzylinder 46 so eingestellt ist, daß der Düse 53 Wasser zugeführt wird, befindet sich die Austrittsöffnung 52 des Pumpenzylinders in der in F i g. 4 dargestellten Lage, so daß die öffnungen 52,64 und 63 sich in Übereinstimmung mit der Leitung 62 befinden und die Druckwasserzufuhr vom Pumpenzylinder 46 durch den Kolben 45 über die Leitung 62 zur Düse 53 stattfindet.
Zur wahlweisen Herstellung der Verbindung von der Pumpe 33 zur Dampfkammer 17 ist eine zweite Leitung 65 vorgesehen, die am Ventilteil 39 der Pumpe 33 diametral gegenüber der Leitung 62 angeschlossen ist. Die Leitung 65 verläuft zu dem Rückschlagventil 54, das von der Deckplatte 16 getragen wird und gestattet die Abgabe von Druckwasser aus der Pumpe 33 in einen bestimmten Bereich der Dampferzeugungskammer 17. Soweit Wasser durch Schwerkraft über das Ventil 28 einläuft, fällt es in den vorderen Teil der Dampfkammer, wie durch Pfeilrichtung 66 angegeben. Dagegen wird das über das Rückschlagventil 54 eingeführte Druckwasser in einen anderen Teil der Dampfkammer mit Pfeilrichtung 67 eingeleitet. Der an den Stellen 66 und 67 erzeugte Dampf strömt durch die labyrinthartigen Kanäle zu den Dampfauslaßöffnungen 15 in der Sohlenplatte.
In F i g. 5 ist der Pumpenzylinder 46 in derjenigen Stellung gezeigt, bei der die Auslaßöffnung 52 die Wasserabgabe über eine öffnung 68 in der Dichtung 61 und eine Öffnung 69 im Ventilteil 39 der Pumpe 33 ermöglicht. Wenn also der Pumpenauslaß 52 um 180° aus der in F i g. 4 gezeigten Stellung in die in F i g. 5 gezeigte Stellung gedreht wird, treibt die Pumpe Wasser aus dem Behälter 20 in die Dampfkammer 17.
Die Dichtung 61 besteht vorzugsweise aus Kunststoff wie Tetrafluoräthylen, so daß ein Durchsickern zwischen dem drehbaren Pumpenzylinder 46 und dem Ventilteil 39 der Pumpe 33 verhindert ist. Es ist eine Verjüngung um etwa 5° am inneren Durchmesser der Dichtung 61 vorgesehen, so daß die von der Federscheibe 58 nach unten wirkende Kraft die Teile in dichter Verbindung zusammenhalt. Um eine Verschiebung der Dichtung 61 oder Fehlausrichtung der öffnungen 64 und 68 gegenüber den öffnungen 63 und 69 in dem Ventilteil 39 der Pumpe 33 zu vermeiden, wird ein Haltestift 71 angewendet, der durch die ausgerichteten öffnungen in dem Ventilteil 39 und der Dichtung 61 htndurchreicht (F i g. 4 und 5).
Der Kolben 45 der Pumpe 33 ist ein napfförmiges Teil aus Tetrafluoräthylen, das an dem Schaft 43 mittels einer Scheibe 72 und einer sternförmigen Haltefeder 73 gehalten ist, die radiale Schenkel 73a aufweist, welche den Schaft 43 berühren und das Abziehen des Kolbens von dem Schaft verhindern. Die Haltefeder 73 klemmt den Kolben 45 und die Scheibe 72 gegen eine Schulter 74 an der Übergangsstelle zwischen dem Teil kleineren Durchmessers des Schaftes 43 und seinem Teil größeren Durchmessers.
Die Haltefeder 73 weist außerdem eine Anzahl nach außen vorstehenden Finger 736 auf, die in das Innere des napfförmigen Kolbens 45 eingreifen und diesen in gut dichtender Verbindung mit der Innenwand des Pumpenzylinders 46 halten. Die federnden Finger 736 gewährleisten also eine gute Pumpwirkung auch unter nachteiligen Bedingungen, wenn das Wasser in dem Behälter 20 erhitzt wird und der Tetrafluoräthylenkunststoff eine Tendenz zur Deformierung erhält, so
ίο daß der Kolbenmantel außer Eingriff mit der Innenwand des Pumpzylinders 46 gelangen könnte.
Um den Kolben 45 gegen eine Berührung des Bodens am Ende des Pumpzylinders 46 zu schützen, reicht das untere Ende des Schaftes 43 nach unten, um einen Anschlag zu bilden. (F i g. 3). Das untere Ende des Schaftes 43 berührt die Kugel 38 und blockiert damit eine weitere Bewegung des Kolbens 45 nach unten, während er noch einen Abstand von dem Boden des Zylinders 46 hat.
Wie aus F i g. 9 zu ersehen, kann der Druck- und Drehknopf 47 eine Fläche mit Beschriftungen zur Kenntlichmachung der beiden einstellbaren Arbeitsweisen haben, z. B. »Sprühen« und »Dampf« auf entgegengesetzten Seiten. Auf diese Weise kann der Benutzer äußerst einfach die Arbeitsweise umstellen, indem er die Drehstellung des Pumpenzylinders 46 mittels des Knopfes 47 ändert, bevor er durch Niederdrücken des Knopfes 47 die Pumpe betätigt.
Wie aus F i g. 6 zu ersehen, kann der Knopf 47 mit Kugelrasten 75 versehen sein, die von dem Körper 40 der Pumpe 33 getragen werden, um den Pumpenzylinder 46 in einer der beiden in F i g. 4 und 5 gezeigten Wahlstellungen festzulegen. Die Kugeln 75 ruhen in Mulden 76 in den Wänden des Körpers 40. Der benachbarte Teil des Pumpenzylinders 46 weist an seiner Außenwand Schlitze 77 auf, in welche die Kugeln 75 unter Einwirkung einer C-förmigen Haltefeder 78 einspringen können. Dadurch bilden die Kugeln 75 und die Feder 78 eine Rastvorrichtung, die es erlaubt, den Pumpenzylinder 46 wahlweise und genau in eine der beiden Wahlstellungen zu bringen, wie in F i g. 4 und 5 gezeigt, wobei Flüssigkeit entweder der Düse oder der Dampfkammer je nach Wunsch zugeführt wird. Die hier vorgeschlagene Kombination von Pumpe und Ventil 33 stellt eine einfache und kompakte Einrichtung zur wahlweisen Zulieferung von Druckwasser entweder zu der Düse 53 oder zur Dampfkammer 17 dar. Im vorderen Teil des Bügeleisens 11, der in F i g. ξ zu sehen ist trägt die Handhabe 22 die von Hand zu betätigenden Einrichtungen für die Temperaturregelung 24, die Ventilbetätigung für normale Wasserzufuhi unter Einwirkung der Schwerkraft 30 und den Druck und Drehknopf 47 für Druckwasserzufuhr zur Sprühdü se bzw. zur Dampfkammer. Durch die Erfindung wir< es möglich, alle diese Steuereinrichtungen in einem enj begrenzten Bereich anzuordnen, so daß die leicht um bequem mit dem Daumen oder den Fingern der de: Griff des Bügeleisens haltenden Hand des Benutzer betätigt werden können. Dies bedeutet einen beachtl chen Fortschritt hinsichtlich der Bequemlichkeit fii den Benutzer, die Beschleunigung des Arbeitens m dem Bügeleisen und die bauliche Vereinfachung dt Bügeleisens.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektrisches Bügeleisen, in dessen Sohlenplatte eine Dampferzeugungskammer sowie Dampfauslaßkanäle enthalten sind und bei dem oberhalb der Sohlenplatte ein Wasserbehälter und darüber eine Handhabe angeordnet ist, die eine Verlängerung ihres Griffteiles aufweist, mit einem Thermostaten zur Regelung der Temperatur der Sohlenplatte, dessen von Hand zu betätigende Steuervorrichtung an der Handhabe angeordnet ist, mit einer vorn an dem Bügeleisen angeordneten Sprühdüse, einer Pumpe zur Förderung von Wasser aus dem Wasserbehälter, die durch ein Umschaltventil wahlweise zur Speisung der Sprühdüse oder der Dampferzeugungskammer verwendet werden kann, und einer von Hand zu betätigenden Steuereinrichtung für die Pumpe, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dieselbe handbetätigte Steuereinrichtung (47) zum Antrieb der Pumpe (33) und auch zur Betätigung des Umschaltventils dient.
2. Elektrisches Bügeleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druck- und Drehknopf (47) als gemeinsame handbetätigte Steuervorrichtung für Pumpe und Umschaltventil vorgesehen ist.
3. Elektrisches Bügeleisen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (33) einen in einem Pumpenkörper (40) drehbar gelagerten Pumpenzylinder (46) aufweist, in dem ein Pumpenkolben (45) verschiebbar angeordnet ist, dessen Kolbenstange (43) die von Hand zu bedienende Steuereinrichtung (47) trägt.
4. Elektrisches Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltventil aus einem mit dem Pumpenkörper (40) fest verbundenen Ventilkörper (39) besteht, der zwei Durchgänge (63, 69) aufweist, von denen der eine zu der Sprühdüse (53) und der andere in die Dampfkammer (17) führt, und daß ein das bewegliche Ventilglied bildender Teil des drehbaren Pumpenzylinders (46) einen Durchgang (52) aufweist, der durch Drehen des Pumpenzylinders (46) in Übereinstimmung mit einem der beiden Durchgänge (63, 69) des Ventilkörpers (39) gebracht werden kann.
5. Elektrisches Bügeleisen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwand (57) des Pumpenzylinders (46) eine Öffnung (56) mit unrundem Querschnitt aufweist, die von der in diesem Bereich einen entsprechenden, ebenfalls unrunden Querschnitt aufweisenden Kolbenstange (43) Ice durchsetzt ist, so daß die Kolbenstange gegenüber dem Pumpenzylinder hin und her bewegbar, jedoch nicht drehbar ist.
DE19722221972 1971-05-10 1972-05-05 Elektrisches Bügeleisen Expired DE2221972C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US14179271A 1971-05-10 1971-05-10
US14179271 1971-05-10

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2221972A1 DE2221972A1 (de) 1972-11-23
DE2221972B2 true DE2221972B2 (de) 1976-01-08
DE2221972C3 DE2221972C3 (de) 1976-08-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19645108C1 (de) * 1996-11-01 1998-05-20 Braun Ag Dampfbügeleisen mit einer Pumpeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19645108C1 (de) * 1996-11-01 1998-05-20 Braun Ag Dampfbügeleisen mit einer Pumpeinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
FR2137466B1 (de) 1975-10-24
FR2137466A1 (de) 1972-12-29
GB1321966A (en) 1973-07-04
DE2221972A1 (de) 1972-11-23
IT957778B (it) 1973-10-20
US3691660A (en) 1972-09-19
CA956567A (en) 1974-10-22
JPS5432879B1 (de) 1979-10-17

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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