DE222009C - - Google Patents

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DE222009C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/04Arrangements for connecting networks of the same frequency but supplied from different sources
    • H02J3/08Synchronisation of networks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"- M 222009 -/ KLASSE 21 d. GRUPPE
ALEXANDER HEYLAND in BRÜSSEL. Verfahren zur Regelung von Wechselstromanlagen.
. Zusatz zum Patente 205894 vom 4. Februar 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1909 ab. Längste Dauer: 3. Februar 1923.
Die Störungen, welche in Wechselstromanlagen durch schnellere Stromschwankungen hervorgerufen werden, sind im wesentlichen zweierlei Natur, erstens Spannungsschwankungen, bewirkt durch die Rückwirkung der Stromstöße auf die Stromerzeuger, zweitens Schwankungen der Wechselzahl des Stromes, bewirkt durch die mechanische Rückwirkung der Stromstöße auf die Antriebsmaschinen in der Zentrale. Die Größe der Spannungsschwankungen hängt in erster Linie ab von der Ankerrückwirkung der Stromerzeuger, der Güte der selbsttätigen Spannungsregulatoren in der Zentrale usw.; die Größe der Schwankungen der Wechselzahl vom Geschwindigkeitsabfall der Stromerzeuger, der Güte der Regulatoren der Antriebsmaschinen u. dgl. m.
In der Patentschrift 205894 ist ein Verfahren zur Regelung der erstgenannten Störungen, der Spannungsschwankungen, beschrieben, welches darin besteht, daß die Spannung in direkter Abhängigkeit von der Betriebsweise eines oder mehrerer an die Anlage angeschlossener Motoren reguliert wird. Diese Regulierung bietet den Vorteil, daß die Spannungsschwankungen also z. B. von denjenigen Motoren aus reguliert werden können, welche die hauptsächlichen Störungen hervorrufen, wie Förder- und Aufzugs-, Walzen-, Pumpenmotoren tind andere größere Arbeitsmotoren, die starke Schwankungen der Rückwirkung auf das Netz ausüben.
Die vorliegende Neuerung besteht nun darin, in ähnlicher Weise die zweitgenannten Störungen, die Schwankungen der Wechselzahl des Stromes, zu regulieren.
Es handele sich beispielsweise um die Störungen, die durch die Rückwirkung eines größeren Asynchronmotors hervorgerufen werden. Wird der Motor eingeschaltet, so besteht seine Energieabgabe zunächst lediglich in den der zugeführten Magnetisierungsenergie entsprechenden Magnetisierungsverlusten, wird er angelassen, so kommt hier hinzu hauptsächlich die der mechanischen Belastung entsprechende Energieabgabe in Widerständen bzw. als gelieferte mechanische Leistung. Der vom Motor hervorgerufene Spannungsabfall ist in erster Linie abhängig von der von ihm verbrauchten Magnetisierungsenergie, welche im mechanisch unbelasteten Zustande konstant ist und mit der mechanischen Belastung etwas zunimmt. Dieser Spannungsabfall wird nach der Patentschrift 205894 dadurch kompensiert, daß die Erregung einer am Netze liegenden Wechselstrommaschine in Abhängigkeit von der Betriebsweise des Motors selbsttätig reguliert wird, beispielsweise abhängig von der E. M. K. des Motors, dem in ihm fließenden Strome oder von irgendeiner Vorrichtung, welche z. B. durch den Schalter des Motors oder in sonstiger Weise durch den Motor in Tätigkeit gesetzt wird.
Die vom Motor hervorgerufenen Schwan-

Claims (1)

  1. kungen der Wechselzahl sind in erster Linie abhängig von der vom Motor verbrauchten mechanischen Energie der Antriebsmaschinen in der Zentrale und sollen nach dem vorliegenden Verfahren in ähnlicher Weise dadurch kompensiert werden, daß eine oder mehrere oder auch alle Antriebsmaschinen, z. B. die Regulatoren, oder auch die Kesselfeuerung u. dgl. mit einer Vorrichtung versehen wird, welche die Tourenzahl der Antriebsmaschinen in Abhängigkeit von der Betriebsweise eines oder mehrerer an die Anlage angeschlossener Motoren regelt.
    PateNT-AνspRucη :
    Verfahren zur Regelung von Wechselstromanlagen nach Patent 205894, dadurch gekennzeichnet, daß die Tourenzahl der Antriebsmaschinen in der Zentrale in Abhängigkeit von der Betriebsweise eines oder mehrerer an die Anlage angeschlossener Motoren geregelt wird, zum Zweck, Schwankungen der Wechselzahl zu verhindern, welche durch die bei Belastungsänderungen auftretenden Änderungen der Tourenzahl der Antriebsmaschinen hervorgerufen werden könnten.
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