DE148103C - - Google Patents
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- DE148103C DE148103C DE1902148103D DE148103DA DE148103C DE 148103 C DE148103 C DE 148103C DE 1902148103 D DE1902148103 D DE 1902148103D DE 148103D A DE148103D A DE 148103DA DE 148103 C DE148103 C DE 148103C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J1/00—Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
- H02J1/14—Balancing the load in a network
- H02J1/16—Balancing the load in a network using dynamo-electric machines coupled to flywheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVr 148103 KLASSE 21 d.
Die in der Patentschrift 138387 beschriebene Einrichtung zur Regelung von Elektromotoren
in Förderanlagen ergibt eine Beanspruchung der Stromerzeugerstelle derart, daß
bei der Einschaltung des Fördermotors die von dem Zwischenmotor beanspruchte Energiemenge
langsam ansteigt, bis der Zwischenmotor entsprechend der im gleichen Zeitpunkt stattfindenden Kraftentnahme der Hilfsdynamo
belastet ist.
Von diesem Augenblick an gibt der Zwischenmotor den Überschuß über die von der
Dynamo erforderte Kraft an die Schwungmassen ab, und je mehr diese beschleunigt werden, desto mehr nimmt seine Leistung
wieder ab.
Dem langsamen Ansteigen der Energieentnahme bei der Stromerzeugerstelle folgt also
eine ebenso langsame Abnahme, so daß bei Förderzügen, die mit den üblichen Pausen
aufeinander folgen, die Kurve der Energieentnahme eine wellenförmige Gestalt annimmt.
Infolge des Umstandes, daß der Zwischenmotor sich selbst entlastet, kann also die Zeit
des Stillstandes der Fördermaschine, welche nach jedem Förderzuge eintritt, nicht voll
ausgenutzt werden, um die Schwungmassen aufzuladen, und diesen Übelstand zu beseitigen,
ist hauptsächlich der Zweck vorliegender Erfindung.
In beiliegendem Schaltungsschema stellt F den Fördermotor mit seiner Erregungswicklung
W1, D den stromabgebenden Teil der Motordynamo mit seiner Erregungswicklung W2,
sowie dem zugehörigen Regulierwiderstand R zur Regelung der Erregung, S die Schwungmassen
und M den stromaufnehmenden Teil der Motordynamo, der hier als asynchroner
Drehstrommotor gedacht ist, dar.
U ist ein Umschalter zum Wechseln der Drehrichtung des Motors F.
Durch, die nachstehend beschriebene Regelung des Motors M wird bewirkt, daß auch
nach Erreichung der zulässigen Höchstbelastung des Zwischenmotors die Schwungmassen
noch Arbeit leisten, während der Motor normal belastet bleibt, ferner daß alsdann
die Schwungmassen mit der der Normalbelastung des Zwischenmotors entsprechenden Energie wieder aufgeladen werden, wenigstens
bis zu einem durch die Regulierung bestimmten Zeitpunkt, und endlich, daß unter der Voraussetzung annähernd regelmäßig
aufeinander folgender Förderzüge der neue Förderzug beginnt, solange der Zwischenmotor
noch bei der Aufladung der Schwung-
Verein deutsche»1 üngenieure
Bezirksverein a. d. nie-dereu Kuhn.
massen voll belastet ist, so daß also die der Stromerzeugerstelle entnommene Energie ununterbrochen
gleichmäßig bleibt.
Die Einrichtung arbeitet dann wie folgt:
Wenn der Fördermotor F die Zwischendynamo D belastet, so belastet sich der Zwischenmotor M allmählich; hat die Belastung eine bestimmte Höhe erreicht, welche beiläufig der mittleren Belastung des Z\vischenmotors
Wenn der Fördermotor F die Zwischendynamo D belastet, so belastet sich der Zwischenmotor M allmählich; hat die Belastung eine bestimmte Höhe erreicht, welche beiläufig der mittleren Belastung des Z\vischenmotors
ίο unter Berücksichtigung der annähernd bekannten
Förderpause entsprechen mag, so wird von diesem Augenblick an bei asynchronen Wechselstrommotoren Widerstand in
den induzierten Teil geschaltet, und zwar von solcher Größe, daß der Stromverbrauch des
Motors und damit seine Leistung trotz der sich ändernden Umdrehungszahl auf gleicher
Höhe erhalten wird; das Nachschalten von Widerstand erfolgt im Verhältnis mit der
Abnahme der Umdrehungszahl der Schwungmassen und des Motors M, also so lange, als
die Schwungmassen noch Arbeit zu leisten haben. Sinkt alsdann der Kraftverbrauch der
Dynamo D unter die Leistung des Motors M, so werden dadurch, daß die Widerstände entsprechend
der Zunahme der Umdrehungszahl wieder ausgeschaltet werden, die Schwungmassen mit der gleichen Leistung des Motors
wieder beschleunigt.
In dem Augenblick nun, wo die Widerstände ausgeschaltet sind, würde der Motor
bei der weitergehenden Beschleunigung der Schwungmassen der Abnahme der Schlüpfung
entsprechend sich selbst entlasten.
Es kann aber mit Leichtigkeit durch entsprechende Bemessung des Motors die Anordnung
so getroffen werden, daß die Erreichung dieses Zeitpunktes mit dem Beginn des nächsten Förderzuges zusammentrifft, so
daß dann die Stromerzeugerstelle andauernd gleich belastet bleibt.
Durch die Einschaltung der Widerstände \vird die Leistung des Motors selbstverständlich
bei gleichem Energieverbrauch vermindert; da aber die Widerstände nicht mehr als 5 bis
10 Prozent der Motorleistung in Anspruch nehmen werden, so daß der Motor noch
wirtschaftlich arbeitet, so erscheint es statthaft, von der gleichen normalen Leistung des
Motors zu sprechen.
Es ist dabei auch zu berücksichtigen, daß der vorzuschaltende Widerstand allmählich
vergrößert wird, so daß der größte Widerstand am Ende der Arbeitsleistung der Schwungmassen vorgeschaltet ist; der mittlere
Energieverlust durch die Widerstände entspricht demnach nur der Hälfte des dem . größten vorgeschalteten Widerstand entsprechenden.
Bei Gleichstrommotoren kann die Regelung der Stromentnahme sowohl durch die Änderung
der Erregung wie durch die Anwendung eines Vorschaltwiderstandes vor dem Anker erfolgen.
Um die Widerstände oder die Vorrichtungen zur Regulierung der Erregung zur
Wirkung zu bringen, ist jedes Verfahren, sei es von Hand oder selbsttätig, zulässig, wenn
es nur dem Zweck entspricht, die Leistung des Motors M trotz sich ändernder Umdrehungszahl
auf gleicher Höhe zu belassen.
Ein solches Selbsttätiges Verfahren erhält man z. B. durch Anwendung eines Kontaktamperemeters,
bei welchem sowohl bei Überschreitung als Unterschreitung der passenden Stromentnahme Kontakte geschlossen werden,
welche je einen Hilfstromkreis einschalten. Diese Hilf Stromkreise bewirken wie bei den
selbsttätigen Spannungsreglern oder den selbsttätigen Zellenschaltern mit Hilfe von magnetelektrischen
Kupplungen die Ein- oder Ausschaltung der Widerstände.
Ein weiteres Verfahren ergibt sich durch Anwendung eines Fliehkraftreglers, welcher
von der Achse der Motordynamo angetrieben wird, und dessen Grenzstellungen der höchsten
und niedrigsten Umdrehungszahl der Schwungmassen 5 entsprechen. Dieser Fliehkraftregler,
welcher in der beiliegenden Zeichnung mit C bezeichnet ist, wirkt auf den Widerstand
W so ein, daß jeder bestimmten Umdrehungszahl der Motordynamo eine bestimmte
Stufe des Widerstandes entspricht.
Claims (3)
1. Verfahren zur Regelung der Stromentnahme aus dem Netz in Anlagen mit
stark wechselnder Belastung nach Patent 138387, dadurch gekennzeichnet, daß zum
. Zweck einer weiteren Verringerung und \'rergleichmäßigung der Stromentnahme
nicht nur eine Regelung der Erregung des stromabgebenden Teiles (D) der Zwischenmaschine,
sondern auch des stromaufnehmenden Teiles (M) in einer bestimmten Abhängigkeit von der jeweiligen Tourenzahl
der mit der Schwungmasse (S) gekuppelten Motordynamo erfolgt.
2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Motor (M) während der bei der Arbeitsabgabe bezw. Aufnahme der Schwungmassen
auftretenden Schwankungen der Tourenzahl der Motordynamo gehindert wird, bei sinkender Tourenzahl mehr und
bei steigender Tourenzahl weniger elektrische Energie aus dem Netz aufzunehmen, als gewollt, oder als der für den
Förderbetrieb erforderlichen Durchschnitts-
leistung des Zwischenmotors (M) entspricht, so daß vom Beginn bis zum Ende
der vorgenommenen Regelung die Energieaufnahme des Teiles (M) der Motordynamo
eine annähernd gleich hohe bleibt.
3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß bei regelmäßigem Pausieren der Arbeitsmaschine (F) der Motor (M) in seiner
Größe derart bemessen wird, daß der Zeitpunkt der Beendigung der Regelung des einen Arbeitsganges annähernd mit
demjenigen des Beginns derselben für den folgenden zusammenfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT21229D AT21229B (de) | 1902-04-01 | 1903-03-26 | Einrichtung zur Regelung von Elektromotoren in Betriebsanlagen mit stark wechselnder Belastung durch elektrisch angetriebene Schwungmassen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148103C true DE148103C (de) |
Family
ID=415222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1902148103D Expired - Lifetime DE148103C (de) | 1902-04-01 | 1902-04-01 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148103C (de) |
-
1902
- 1902-04-01 DE DE1902148103D patent/DE148103C/de not_active Expired - Lifetime
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