DE2211554B2 - Einrichtung zum Prüfen und Erfassen von Handlungen an Automaten - Google Patents
Einrichtung zum Prüfen und Erfassen von Handlungen an AutomatenInfo
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Description
3 4
eine Handlung des Teilnehmers an dem Bedienungs- matenregister 31 zugeführt, in welches sie vorübergerät
bzw. ein vom Prozeßrechner eintreffender Be- gehend eingespeichert werden, bevor sie über eine
fehl auf den Zustand des Automaten zutrifft, Tore Torschaltung P10 an das Zustandsregister 32 weitervorhanden
sind, die die Übertragung der vom Bedie- geleitet werden.
nungsgerät gebildeten und in einem Informations- 5 In dem Zustandsregister wird der Zustand gespei-
register gespeicherten Informationen an den Prozeß- chert, in dem sich der Automat befindet; die mög-
rechner in Abhängigkeit vom Befehlsregister, die liehen unterschiedlichen Zustände sind auf der linken
Übertragung der vom Bedienungsgerät gebildeten Seite der F i g. 2 aufgeführt.
Signale an ein Automatenregister und die Übertra- Die von dem Prozeßrechner zu dem Automaten
gung der Befehle vom Prozeßrechner zum Befehls- io zu übertragende Information wird über das Eingaberegister
in Abhängigkeit vom Zustandsregister steuern, Ausgabe-Register 34 empfangen und über eine Tor-
und daß die Inhalte des Automatenregisters und des schaltung P1 an das Befehlsregister 33 weitergeleitet,
Befehlsregisters dem Zustandsregister über Tore zu- in welchem sie vorübergehend eingespeichert wird,
führbar sind. Die möglichen unterschiedlichen Befehle sind im
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter- 15 oberen Teil der F i g. 2 angegeben. In der Torschalansprüchen
2 bis 7 enthalten, tung Pl, die zwischen das Eingabe-Ausgabe-Register
Die Erfindung wird nun an Hand einer Ausgestal- und das Befehlsregister geschaltet ist, wird entschie-
tung und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen den, ob ein Befehl des Prozeßrechners gültig ist. Die
erläutert. Es bedeutet Gültigkeit eines Befehls wird durch den Zustand des
Fig. 1 eine Prinzipskizze eines Automatennetzes, 20 Automaten bestimmt; der Befehl muß zu dem Zu-
welches von einem Prozeßrechner gesteuert wird, stand passen. Dazu ist das Zustandsregister über die
Fig. 2 eine Aufstellung der möglichen, unter- Torschaltung P 7 mit der Torschaltung Pl verbun-
schiedlichen Zustände eines Automaten, den. Die erhaltenen Befehle können Zustandsände-
Fig. 3 ein Blockschaltbild der Steuerung eines rangen des Automaten herbeiführen,
erfindungsgemäß ausgestalteten Automaten. 25 Diese Zustandsänderungen werden von dem Be-
Die Schaltung nach F i g. 1 umfaßt einen Prozeß- fehlsregister aus auf das Zustandsregister übertragen,
rechner 10, der mit zwei Fernschreibern 11 und 12 Die Befehle des Zustandsregisters gelangen über die
sowie mit einem Bandlocher 13 verbunden sein kann. Torschaltung P10 an das Zustandsregister.
Der Prozeßrechner steht mit bis zu 10 Multiplexern Die Verarbeitung von Informationen aus dem
110 bis 120 in Verbindung. Ein Multiplexer kann, 30 Prozeßrechner hat Vorrang gegenüber der Verarbei-
wie im Falle des Multiplexers 110 gezeigt, unmittel- tung von Informationen des Benutzers. Dies wird
bar oder, wie im Falle des Multiplexers 120 gezeigt, durch die zeitgesteuerte Tor-Schaltung P 9 und durch
über einen Ubertragungskanal 130, 140 oder 137, die Torschaltung P10 gesteuert, welche die Zustände
147 mit dem Prozeßrechner verbunden sein. Ein unter der Kontrolle eines Signals SO (Signal erhalten)
Automat kann ebenfalls über einen Übertragungs- 35 aus der Interface weiterleitet. Dieser Vorgang ist eine
kanal mit einem Multiplexer verbunden oder un- Frage von Millisekunden, weswegen der Benutzer
mittelbar hinter einem Multiplexer angeordnet sein, davon zumeist nichts bemerkt,
was nicht besonders dargestellt ist. Bezüglich weiterer Das Signal SO wird gegeben, wenn ein Signal des
Einzelheiten dieser grundlegenden Anordnung kann Prozeßrechners im Eingabe-Ausgabe-Register einge-
auf die genannten Literaturstellen hingewiesen 40 troffen ist. Ein Strich über SO in der Figur bedeutet:
werden. SO nicht vorhanden.
In der in F i g. 2 gezeigten Matrix sind die Zu- Von dem Zustandsregister aus gelangen die Bestände
wiedergegeben, in denen sich ein Automat be- fehle über eine Torschaltung P 7 an das Bedienungsfinden
kann, sowie die Art, in welcher dieser in den gerät 35. Der Automat führt die Befehle aus. Dies
entsprechenden Zuständen auf die verschiedenen 45 bewirkt eine Informations- und/oder Zustandsände-Befehle
des Prozeßrechners anspricht. Von »Ruhe- rung in dem Automaten.
zustand« bis »Dauersperrung« sind 14 mögliche Die Information wird auf das Informationsregister
Zustände eingetragen, in welchen sich der Automat 30 und von da aus auf den Prozeßrechner übertrabefinden
kann. Diese Zustände sind nur als Beispiele gen. Die Zustandsänderungen" werden, über die Toraufgeführt
und stellen keine Einschränkung des Wir- 5° schaltung P 8 in das Automatenregister 31 eingespeikungsprinzips
dar. chert und an das Zustandsregister 32 weitergeleitet,
Das in F i g. 3 dargestellte Blockschema der Steue- wobei sie die Torschaltung P10 passieren. Die Zu-
Tung eines Automaten umfaßt im wesentlichen ein Standsänderungen des Automaten und diejenigen des
Informationsregister 30, ein Automatenregister 31, Zustandsregisters müssen zueinander passen. Hierzu
ein Zustandsregister 32, ein Befehlsregister 33, ein 55 ist das Automatenregister sowohl mit dem Automaten
Empfangs-Senderegister 34 und ein Bedienungs- als auch mit dem Zustandsregister verbunden, und
gerät 35. zwar über die Torschaltung P 8.
Jeder der Automaten erhält sowohl von einem Be- Wenn von dem Prozeßrechner eine Information
nutzer als auch von dem Prozreßrechner Informa- verlangt wird, wie beispielsweise der Befehl »Sende-
tionen bzw. Befehle. Der Zugriff des Benutzers zu 60 information« (Spalte 3, Fig. 2) oder »Wiederhole-
dem Automaten erfolgt über das Bedienungsgerät35 information« (Spalte4, Fig. 2), so wird das Befehls-
•des Automaten. Die Informationsübertragung von register mit der Torschaltung P 3 verbunden, wobei
dem Automaten an den Prozeßrechner erfolgt über die Information aus dem Informationsregister über
das Informationsregister 30, in welches die zu er- die Torschaltung P 3 an den Prozeßrechner gelangt,
arbeitende Information vorübergehend eingespeichert 65 Die Information des Bedienungsgerätes wird über
wird, zwei Torschaltungen P 3, P 4 und das Eingabe- das Informationsregister, die Torschaltung P 3, den
Ausgabe-Register 34. Zustandsänderungen des Auto- Eingang / der Torschaltung P 4 usw. übertragen,
maten werden über eine Torschaltung P 8 dem Auto- Die Zustandsänderungen des Automaten werden
5 6
aus dem Zustandsregister über die Torschaltung P 2, verbunden. Weiterhin kommt aus der Interface ein
den Eingang Γ der Torschaltung P 4 usw. übertragen. Signal SO, welches »Signal-empfangen« bedeutet.
Die Torschaltung P 2 wird ferner durch Signale des Dieses Signal wird an den in der Figur mit SO beBefehlsregisters
gesteuert, die infolge bestimmter Be- zeichneten Stellen angeboten, wobei ein Strich über
fehle vorhanden sind. 5 SO eine Negierung bedeutet, d. h., daß das Signal SO
Der Automat ist ferner mit einem Alarmgenerator nicht vorhanden ist.
36 versehen. Wenn der Automat für Wartungszwecke Mit dem Buchstaben K bezeichnete Blockeingänge
od. dgl. geöffnet werden soll, so ist ein Abstellen der sind mit einem Zeitgeber-Impulsgenerator verbun-Alarmvorrichtung
36 möglich. Die Vorrichtung wird den; der Buchstabe A vor dem K bedeutet eine Vervon
dem Automaten über die Torschaltung P 6 ge- ίο bindung mit einem Zeitgeber-Impulsgenerator des
steuert. Es ist ferner möglich, den Alarm vom Auto- Automaten; eine Zahl hinter dem K gibt eine Zeitmaten
aus abzugeben oder nicht, was von dem Zu- folge an, wobei die Zeit 0 mit einer 0 mit Schrägstand
des Alarmregisters 37 abhängt. Der Zustand strich angegeben ist (und zwar um Verwechslungen
des Alarmregisters wird durch den Befehl »Abstelle- mit dem Buchstaben »0« zu vermeiden). Die durchAlarm«
(Spalte 13, Fig. 2) oder »Anstelle-Alarm« 15 gestrichene 0 gibt den Ruhezustand (reset) der be-(Spalte
14, Fig. 2) bedingt, welche Befehle von dem treffenden Vorrichtung an.
Prozeßrechner aus über das Befehlsregister eintreffen. Zur Prüfung, ob ein Befehl zum Zustand des
Der Automat ist gegen verschiedene unerwünschte Automaten paßt, ist die Torschaltung Pl über die
Handlungen gesichert, wobei manche Handlungen Torschaltung P 7 mit dem Zustandsregister verbun-
einen Alarm auslösen können. 20 den.
Der Automat ist weiterhin mit einer Vorrichtung Eine Handlung des Benutzers muß im Automaten-38
zum Kontrollieren des empfangenen Signals ver- Register 31 eingespeichert werden. Dieser Vorgang
sehen. Es ist möglich, daß ein empfangenes Signal verläuft über die Torschaltung P 8, soweit das Zuvon
demjenigen, welches zu erwarten war, abweicht. Standsregister dies zuläßt. Hierzu ist die Torschal-Einige
dieser Abweichungen werden von dem 25 tung P 8 über die Torschaltung P 7 ebenfalls mit dem
Kontrollgerät 38 festgestellt, woraufhin dieses ein Zustandsregister verbunden.
Antwortsignal vorbereitet, welches über die Torschal- Ein Befehl an den Automaten gelangt vom BefehlstungP5,
den Eingang CO der Torschaltung P 4 usw. register aus über das Zustandsregister und die Toran
den Prozeßrechner gelangt. Dabei wird um Wie- schaltung P 7 an den Automaten,
derholung gebeten. 3° Für ein Überland-Netz von z. B. Geldausgabe-Die Wirkung des Kontrollgerätes kann die Folge Automaten werden mehrere Prozeßrechner (Einheieines Befehls sein, der nicht zu dem Zustand paßt, ten) erforderlich sein, da ein Prozeßrechner nur eine wobei eine bestimmte Zustandsfolge festgestellt wer- beschränkte Anzahl von Automaten zu steuern verden muß; sie kann auch die Folge eines durch Stö- mag. Um zu vermeiden, daß ein Kunde mehr als rung verstümmelten Befehls sein. 35 einen bestimmten Betrag von z. B. 500 DM pro Im allgemeinen erfolgt eine Wiederholung des Be- Zeiteinheit (z. B. pro Tag) entnehmen kann, ohne fehls. Veranlaßt dieser im Automaten ein wieder- daß sein Saldo zwischenzeitlich geprüft wird, müßten holtes Ansprechen des Kontrollgerätes, so wird der sämtliche Prozeßrechner neben dem Verzeichnis geAutomat nach einer bestimmten Anzahl von Wieder- sperrter Kontonummern ein Verzeichnis sämtlicher holungen automatisch gesperrt. 4° Kontonummern enthalten, unter welchen ein Auto-Ist die Verbindung zwischen dem Prozeßrechner mat innerhalb dieses Zeitraumes Geld ausgezahlt hat. und dem Automaten unterbrochen, so kommt der Die Prozeßrechner müssen also voneinander wissen, Automat von selbst in den Sperrzustand. Macht die welche Handlungen erfolgt sind. Auch hierzu ist es Kommunikation zwischen dem Prozeßrechner und zweckmäßig, alle Prozeßrechner mit einer zentralen dem Automaten ein gutes Funktionieren dauernd 45 Datenverarbeitungsanlage zu kuppeln, die einen unmöglich, so greift der Prozeßrechner ein, indem er großen Speicher aufweist, in welchen alle Handlunkeine weiteren Befehle gibt, woraufhin der Automat gen eingeschrieben werden können. Um zu ermitteln, mittels einer Zeitüberwachungsschaltung den Schluß ob einem Kunden Geld ausgezahlt werden kann, muß zieht, daß die Verbindung unterbrochen sei, worauf- dann immer dieser Speicher gelesen werden,
hin eine Sperrung erfolgt. 5° Ein Uberland-Netz nach diesem Prinzip bietet zwei Ein Automat enthält einen Zeitprüfer 39, der kon- wesentliche Vorteile:
derholung gebeten. 3° Für ein Überland-Netz von z. B. Geldausgabe-Die Wirkung des Kontrollgerätes kann die Folge Automaten werden mehrere Prozeßrechner (Einheieines Befehls sein, der nicht zu dem Zustand paßt, ten) erforderlich sein, da ein Prozeßrechner nur eine wobei eine bestimmte Zustandsfolge festgestellt wer- beschränkte Anzahl von Automaten zu steuern verden muß; sie kann auch die Folge eines durch Stö- mag. Um zu vermeiden, daß ein Kunde mehr als rung verstümmelten Befehls sein. 35 einen bestimmten Betrag von z. B. 500 DM pro Im allgemeinen erfolgt eine Wiederholung des Be- Zeiteinheit (z. B. pro Tag) entnehmen kann, ohne fehls. Veranlaßt dieser im Automaten ein wieder- daß sein Saldo zwischenzeitlich geprüft wird, müßten holtes Ansprechen des Kontrollgerätes, so wird der sämtliche Prozeßrechner neben dem Verzeichnis geAutomat nach einer bestimmten Anzahl von Wieder- sperrter Kontonummern ein Verzeichnis sämtlicher holungen automatisch gesperrt. 4° Kontonummern enthalten, unter welchen ein Auto-Ist die Verbindung zwischen dem Prozeßrechner mat innerhalb dieses Zeitraumes Geld ausgezahlt hat. und dem Automaten unterbrochen, so kommt der Die Prozeßrechner müssen also voneinander wissen, Automat von selbst in den Sperrzustand. Macht die welche Handlungen erfolgt sind. Auch hierzu ist es Kommunikation zwischen dem Prozeßrechner und zweckmäßig, alle Prozeßrechner mit einer zentralen dem Automaten ein gutes Funktionieren dauernd 45 Datenverarbeitungsanlage zu kuppeln, die einen unmöglich, so greift der Prozeßrechner ein, indem er großen Speicher aufweist, in welchen alle Handlunkeine weiteren Befehle gibt, woraufhin der Automat gen eingeschrieben werden können. Um zu ermitteln, mittels einer Zeitüberwachungsschaltung den Schluß ob einem Kunden Geld ausgezahlt werden kann, muß zieht, daß die Verbindung unterbrochen sei, worauf- dann immer dieser Speicher gelesen werden,
hin eine Sperrung erfolgt. 5° Ein Uberland-Netz nach diesem Prinzip bietet zwei Ein Automat enthält einen Zeitprüfer 39, der kon- wesentliche Vorteile:
trolliert, ob der Dialog von dem Prozeßrechner aus zu dem Automaten in bestimmten Zeiten nach wie
vor erfolgt. Wird während einer bestimmten einstell-
1. Jeder Prozeßrechner braucht nur mit einem kleinen Speicher versehen zu sein, in dem die
gesperrten Kontonummern aufgenommen sind.
baren Zeit (im Automaten) kein Befehl von dem 55 2. Die Speicherung der Handlungen ist völlig zen-
Prozeßrechner empfangen, so wird der betreffende tralisiert und kann durch Magnetbänder erfol-
Automat selbsttätig gesperrt. gen, wodurch eine schnelle und vollständig
Der Zeitprüfer ist mit dem Zustandsregister automatisierte Weiterverarbeitung der Daten
(Signal TR) und mit dem Befehlsregister (Signal OR) gewährleistet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Prüfeinrichtungen versehen ist, mit denen not-
Patentansprüche: wendige Aufeinanderfolgen von Zustandsände-
rungen der Automaten überwacht werden.
1. Einrichtung zum Prüfen und Erfassen von 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch geHandlungen
an Automaten, wie z. B. der Eingabe 5 kennzeichnet, daß der Prozeßrechner (10) einen
von Geld oder der Entnahme von Geld oder Zeitprüfer aufweist, der prüft, ob innerhalb einer
Waren, bei der jeweils eine Gruppe von Auto- bestimmten Zeit nach Meldung des Einlegern
maten mit einem die Zustände aller Automaten einer Benutzer-Karte eine Zustandsänderung des
ständig abfragenden und speichernden sowie auf Automaten erfolgt und bei Überschreiten dieser
Grund der von den Automaten erhaltenen Infor- io Zeit das Einziehen der Karte veranlaßt,
mationen deren Betriebsart steuernden Prozeß- 6. Einrichtung nach einem der vorstehenden
rechner verbunden' sind und bei der mehrere Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Prozeßrechner mit einer zentralen Datenverarbei- zentrale Datenverarbeitungsanlage und/oder die
tungsanlage verkehren, an welche die Ergebnisse Prozeßrechner Mittel aufweisen, um die Identität
der Prozeßrechner Weitergeleitet und in welcher 15 der Benutzer-Karten zu prüfen, um bestimmten
sie gespeichert bzw. weiterverarbeitet werden, Benutzern die Betätigung der Automaten zu verdadurch
gekennzeichnet, daß in jedem sagen.
Automaten ein Bedienungsgerät (35) zur Um- 7. Einrichtung nach einem der vorstehenden
setzung des Teilnehmerwunsches in maschinen- Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der
gerechte Signale einerseits und zur Betätigung 20 zentralen Datenverarbeitungsanlage und/oder in
des Automaten andererseits, ein den Zustand den Prozeßrechnern Mittel vorgesehen sind, um
jedes Automaten definierendes Zustandsregister die Entnahme seitens der Benutzer innerhalb be-(32)
sowie ein Befehle aus dem Prozeßrechner stimmter Zeitperioden zu überwachen und geaufnehmendes
Befehlsregister (33) vorgesehen gebenenfalls zu begrenzen, sind, daß zur Prüfung, ob eine Handlung des Teil- 25
nehmers an dem Bedienungsgerät bzw. ein von
nehmers an dem Bedienungsgerät bzw. ein von
dem Prozeßrechner eintreffender Befehl auf den
Zustand des Automaten zutrifft, Tore (Pl, P 3,
P 8) vorhanden sind, die die Übertragung der von
P 8) vorhanden sind, die die Übertragung der von
dem Bedienungsgerät gebildeten und in einem In- 3° Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung
formationsregister (30) gespeicherten Informa- zum Prüfen und Erfassen von Handlungen an Autotionen
an den Prozeßrechner in Abhängigkeit von maten, wie z. B. der Eingabe von Geld oder der Entdem
Befehlsregister (33), die Übertragung der nähme von Geld oder Waren, die mit datenverarbeivon
dem Bedienungsgerät gebildeten Signale an tungstechnischen Mitteln aufgebaut ist.
ein Automatenregister (31) und die Übertragung 35 Einrichtungen dieser Art sind bekannt. So ist der
der Befehle von dem Prozeßrechner zu dem Be- USA.-Patentschrift 3 039 582 beispielsweise eine Einfehlsregister
(33) in Abhängigkeit von dem Zu- richtung zum Prüfen und Erfassen von Handlungen
Standsregister (32) steuern, und daß die Inhalte an Automaten zu entnehmen, bei welcher die zu prüdes
Automatenregisters (31) und des Befehls- fenden Automaten mit einer zentralen Datenverarbeiregisters
(33) dem Zustandsregister (32) über 40 tungsanlage in Verbindung stehen, die ständig die
Tore (P 9, P10) zuführbar sind. Zustände aller Automaten abfragt und speichert so-2.
Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- wie auf Grund der von denselben erhaltenen Inforkennzeichnet,
daß nach Zuordnung des Auto- mationen deren Betriebsart steuert, maten an den Prozeßrechner durch einen »Sende- Innerhalb der Datenverarbeitungstechnik ist es
Zustand«-Befehl des Prozeßrechners (10) der Zu- 45 ferner bekannt, die zu betätigenden Pheripherigeräte,
stand des Automaten an den Prozeßrechner über- die im vorliegenden Fall durch die Automaten dartragen
wird, woraufhin keine weitere Handlung gestellt sind, in hierarchischer Gruppierung zusammehr
erfolgt und zum nächsten Automaten über- menzufassen. Hierbei werden mehrere Automaten zu
gegangen wird, wenn der neu gemeldete Zustand Gruppen zusammengefaßt, die über einen zwischenmit
dem schon zuvor im Speicher des Prozeß- 50 geschalteten Prozeßrechner mit einer zentralen
rechners vermerkten Zustand übereinstimmt, Datenverarbeitungsanlage zusammenwirken. Eine
während bei Feststellung einer Zustandsänderung Beschreibung von hierarchischen Gruppierungen
deren Gültigkeit geprüft wird, woraufhin bei vor- dieser Art findet sich in der Zeitschrift »Stahl und
liegender Gültigkeit der neue Zustand in den Eisen«, Jahrgang 84 (1964), Nr. 1, S. 24 und 25.
Speicher aufgenommen wird, während bei nega- 55 Von diesem Stand der Technik ausgehend, will
tivem Ausgang nach einigen Wiederholungen der die Erfindung einen Lösungsweg aufzeigen, um mit
Automat gesperrt wird. einem geringen Aufwand an zentralen Prüf- und
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- Steuermitteln eine große Anzahl externer Automaten
kennzeichnet, daß der Prozeßrechner (10) dazu absichern und betätigen zu können.
eingerichtet ist, dem Automaten nach Prüfung 60 Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Prüfen und
von dessen Zustand Befehle zu geben und der Erfassen von Handlungen an Automaten ist dadurch
Automat dazu eingerichtet ist, diese Befehle in gekennzeichnet, daß in jedem Automaten ein Bedie-
Abhängigkeit von seinem Zustand auszuführen nungsgerät zur Umsetzung des Teilnehmerwunsches
und in einen neuen Zustand überzugehen sowie in maschinengerechte Signale einerseits und zur Bebei
Empfang verstümmelter Befehle eine Wieder- 65 tätigung des Automaten andererseits, ein den Zustand
holung des Befehls auszulösen. jedes Automaten definierendes Zustandregister sowie
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- ein Befehle aus dem Prozeßrechner aufnehmendes
kennzeichnet, daß der Prozeßrechner (10) mit Befehlsregister vorgesehen sind, daß zur Prüfung, ob
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|---|---|---|---|
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| DE1774984B2 (de) | Steuereinrichtung für eine Ausgabevorrichtung Ausscheidung aus: 1574250 |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |