DE220342C - - Google Patents

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DE220342C
DE220342C DE1909220342D DE220342DA DE220342C DE 220342 C DE220342 C DE 220342C DE 1909220342 D DE1909220342 D DE 1909220342D DE 220342D A DE220342D A DE 220342DA DE 220342 C DE220342 C DE 220342C
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locking
arm
fuse
safety
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Application number
DE1909220342D
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Publication of DE220342C publication Critical patent/DE220342C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/10Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with sliding breech-block, e.g. vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72 c. GRUPPE FRIED-KRUPPAKT-GES-INESSEN5RuHr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine das öffnen von Geschützverschlüssen bei Versagern verhindernde Sicherung, die durch einen am Verschlüsse angeordneten, beim Erfassen der Verschlußhandhabe seine Lage beibehaltenden Riegel gebildet wird, der bei der auf den Schuß folgenden Bewegung des Geschützrohres durch einen am Gleitbahnträger angeordneten Anschlag, der sich bei der Feuerstellung des
ίο Geschützrohres in der Bahn eines Teiles des Sicherungsriegels befindet, aus der Sicherungsstellung herausbewegt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in der Anwendung auf einen Geschützkeilverschluß mit Transportschraube zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 eine zum Teil im Schnitt gehaltene Seitenansicht der in Betracht kommenden Geschützteile, Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörige Hinteransicht, zum Teil im Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung bei anderer Lage einzelner Teile und Fig. 4 eine Einzelheit.
Bei der dargestellten Anordnung ist O das
Geschützrohr, Q der Gleitbahnträger, P der Verschlußkeil, R die Transportschraube und r1 die zu dieser gehörige Kurbel. 'Die Transportschraube ist im Verschlußkeile drehbar, aber unverschiebbar gelagert und steht unter Vermittlung ' von an ihr angeordnetem steilen Gewinde mit Muttergewinde des Geschützrohrbodenstückes in Eingriff, so daß durch Drehen der Transportschraube der Verschluß geöffnet und geschlossen werden kann. Diese Einrichtung ist bekannt und braucht daher nicht näher erläutert zu werden.
In einer Aussparung des Verschlußkeiles P ist ein als Doppelhebel ausgebildeter Riegel S auf einem wagerechten Bolzen Z drehbar; gelagert. Eine Feder W (Fig. 1 und 3), welche sich gegen den einen Arm s1 des Riegels S legt, hat das Bestreben, den Riegel ständig in der Lage Fig. ι zu halten, in welcher der andere Afm s2 des Riegels S in eine Rast r2 der Transportschraube R hineinragt. Der Arm s2 trägt an seiner Innenseite einen Ansatz s3, der an seiner Unterseite mit einer Rast s4 versehen ist (Fig. 4).
Im Verschlußkeile ist ferner ein Riegel T in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert. Diesen Riegel sucht eine Feder U (Fig. 2) ständig gegen die obere Keillochwand zu drücken. Der Riegel T hat auf seiner Oberseite eine Schrägfläche f1, die bei geschlossenem Verschlüsse an eine Schrägfläche o1 (Fig. 2) einer in der oberen Keillochwand vorgesehenen Aussparung o·2 zur Anlage kommen kann. Der Riegel T besitzt ferner eine Nase t2, die zum Eingriffe in die Rast s4 des Riegels S bestimmt ist.
Am Gleitbahnträger Q ist ein Anschlag V befestigt, der in der Bahn des. Armes s1 des Riegels S liegt, wenn sich dieser in der Sieherungsstellung (Fig. 1) befindet.
Die aus den Fig. 1 und 2 ersichtliche gegenseitige Lage der einzelnen Teile entspricht ihrer Ruhestellung vor dem Schusse. Der Verschluß ist geschlossen. Der Riegel S greift mit seinem Arme s2 in die Rast r2 der Transportschraube. Diese ist somit an einer Drehung gehindert, oder mit anderen Worten: der Verschluß ist gesperrt. Der Riegel T wird, durch den-hinter der Rast s4 liegenden Teil des Riegelansatzes s3 außer Eingriff mit der Aussparung o2 des Geschützrohrbodenstückes gehalten.
Unmittelbar nach Beginn des auf den Schuß folgenden Rücklaufes des Geschützrohres trifft der Arm s1 des Riegels gegen den Anschlag V. Hierdurch wird der Riegel S entgegen dem Drucke der Feder W um seinen Bolzen Z so gedreht, daß der Arm s2 aus der Rast r2 der Transportschraube heraustritt (Fig. 3). Gleichzeitig wird der seitliche Ansatz s3 des Riegels S so weit nach hinten bewegt, daß die Nase t2 des Riegels T unter der Wirkung der Feder U in die Rast s4 des Ansatzes s3 einspringt. Hierbei legt sich die Schrägfläche t1 des Riegels T gegen die Schrägfläche o1 des Geschützrohrbodenstückes an. Infolge des Eingreifens der Nase t2 in die Rast s4 wird der Riegel S während des weiteren Rücklaufes und während des Vorlaufes in seiner ausgerückten Lage festgehalten. Wird nun der Verschlußkeil durch Drehen der Transportschraube aus dem Geschützrohre
ao herausgezogen, so gleitet die'Schrägfläche t1 an der Schrägfläche o1 entlang. Hierdurch wird der Riegel T nach unten gedrückt, so daß der Riegel S mit dem hinter der Rast s4 liegenden Teile seines Ansatzes s3 unter dem Drucke der Feder W über die Nase t2 hinweggleitet. Der Arm s2 des Riegels S legt sich dabei gegen den Umfang der Transportschraube R, da die Rast r2 durch das Drehen der Transportschraube beim öffnen des Verschlusses aus der Bahn des Armes s2 herausbewegt worden ist.
Wenn am Ende der Schließbewegung des Verschlußkeiles die Rast r2. der Transportschraube dem Arme s2 des Riegels S wieder gegenübertritt, so springt dieser unter dem Drucke der Feder W in die Rast ein, und der Verschluß ist wieder gegen öffnen gesichert.
Ist dagegen beim Abziehen der Abfeuerungsvorrichtung eine Zündung der Treibladung nicht erfolgt, also unter Umständen ein sogenannter Nachbrenner zu erwarten, so behalten die Teile die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Lage bei. Vor dem Öffnen des Verschlusses muß dann der Riegel S von Hand so weit umgelegt werden, daß sein Arm s2 außer Eingriff mit der Rast r2 der Transportschraube tritt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Das öffnen von Geschützverschlüssen bei Versagern verhindernde Sicherung, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung durch einen am Verschlüsse angeordneten, beim Erfassen der Verschlußhandhabe seine Lage beibehaltenden Riegel gebildet wird, der bei der auf den Schuß folgenden Bewegung des Geschützrohres durch einen am Gleitbahnträger angeordneten Anschlag, der sich bei der Feuerstellung des Geschützrohres in der Bahn eines Teiles des Sicherungsriegels befindet, aus der Sicherungsstellung herausbewegt wird.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsriegel durch einen am Verschlußkeile (P) gelagerten, unter Federwirkung stehenden Doppelhebel (S) gebildet wird, dessen einer Arm (s2) mit einer Rast eines beim Öffnen des Verschlusses relativ zum ».Verschlußstücke bewegten Teiles in Eingriff treten und dessen anderer Arm (s1) mit dem Anschlage (V) des Gleitbahnträgers (Q) zusammenarbeiten kann.
3. Sicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Verschlußkeile (P) ein zweiter Riegel (T) vorgesehen ist, weleher nach dem Ausrücken des Sicherungsriegels (S) eine solche Lage einnimmt, daß er das Zurückkehren des Sicherungsriegels in die Sicherungsstellung verhindert, und welcher durch die Bewegung des Verschluß-Stückes (P) in eine Lage übergeführt wird, in welcher er den Sicherungsriegel freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1909220342D 1909-04-15 1909-04-15 Expired - Lifetime DE220342C (de)

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