DE2202930C3 - Sicherheitsbehälter o.dgl - Google Patents
Sicherheitsbehälter o.dglInfo
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsbeter od. dgl., der insbesondere zum Transport geeigist
und in dessen Wandungen eine oder mehrere f>o
estromüberwachte Leiterschleifen eingebettet sind, an eine Alarmanlage angeschlossen sind und bei
störung diese Alarmanlage betätigen. Derartige Beler finden insbesondere Verwendung als Transport-I
Aufbewahrungsmittel für jegliche Art von Sicher- (15
ispapieren, wie Banknoten und Aktien sowie für Doriente,
Konstruktionspläne, Verträge und ähnliche tiere.
Aus der Safe- und Raumschulztechnik sind eine Viel zahl von verschiedenartigen Schutzmaßnahmen be
kannt. Ein Schutzprinzip beruht dabei darauf, die Wan düngen der Behälter oder Räume dadurch gegen Ein
bruch zu schützen, daß besonders schwierig bearbeitba re Stähle, wie Sinterstahl, oder Füllungen aus Korund
be;on zwischen den Doppelwandungen verwende werden. Bei anderen bekannten Sicherheitssystemei
aus der Raumschutztechnik sind Doppelwandungei vorgesehen, die einen Druckraum umschließen, so dal
man an Hand des veränderten Druckes feststelle! kann, ob ein gewaltsames Eindringen in den Raum ver
sucht wird. Bekannt sind auch Sicherheitssysteme mi stromüberwachten leitern, die in Wände oder Glas
scheiben eingebaut sind und ebenfalls ein gewaltsame: Eindringen melden können. Diese Leiter sind abei
leicht und schnell überbrückbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, un ter Vermeidung der aufgezeigten Mängel insbesondere
einen transportablen Sicherheitsbehälter zu schaffen dessen Leiter nur schwer überbrückt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin dung vorgeschlagen, daß die Leiterschleife bzw. Leiterschleifen
aus vielen unregelmäßigen und nahe beieinanderliegenden Windungen bestehen. Bei Zerstörung
bzw. Unterbrechung der Leitung wird dann in bekannter Weise Alarm ausgelöst und z. B. der Inhalt des Behälters
zerstört oder bleibend verändert.
Wegen der wirren Anordnung der Leiterschleifen ist das Überbrücken unmöglich, da der Einbrecher nicht
erkennen kann, in welcher Weise er überbrücken muß.
Man kann die Sicherheit noch erhöhen, wenn man neben der geschlossenen Leiterschleife noch unter
Spannung stehende offene Leiter anordnet, die entweder mit dem ersten Leiter verdrillt oder räumlich sehr
nahe bei ihm angeordnet sind; auf diese Weise ist es dann fast nicht zu vermeiden, bei Eindringversuchen
einen Kurzschluß zu erzeugen.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist noch eine Temperaturüberwachung vorgesehen, die
eine einwandfreie Funktion aller Vorrichtungen und der Stromquellen garantiert und die auch bei Schweißversuchen
ansprechen kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der F i g. 1 bis 8 beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisiert den neuen Sicherheitsbehälter,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus einer auf der Innenwand befestigten Folie mit Leiterschleife,
F i g. 3 einen vereinfachten Ausschnitt gemäß F i g. 2,
F i g. 4 eine Prinzipschaltung einer ruhestromüberwachten Doppelleiterschleife,
F i g. 5 eine Folie mit aufgedampftem Leiter,
F i g. 6 eine Schaltung zur Ruhestromüberwachung einer Einzelschleife,
F i g. 7 eine Schaltung zur Ruhestromüberwachung einer Doppelschleife,
F i g. 8 eine Anwendungsform des Sicherheitsbehälters als Geldausgabeautomat.
F i g. I zeigt schematisch den neuen Sicherheitsbehälter; er besteht aus dem Gehäuse 1 mit dem Deckel 2
und dem Schloß 3, der Zeitschaltung 5, der Entwertevorrichtung 6, dem Behälterinhalt 7 und der Auswerteschaltung
8; schließlich ist noch die Verbindung 4 vorgesehen, die dazu dient, Deckel 2 und Gehäuse 1 so
miteinander zu verbinden, daß ein geschlossenes Sicherheitssystem entsteht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 bis 5 sind die Innenseiten der Wände mit einer elektrisch nicht
leitenden Folie IO ausgekleidet, in die der elektrische Leiter 12 eingebettet ist (F i g. 2). Die Folie kann vorzugsweise
aus Kunststoff mit weiter unten beschriebenen besonderen Eigenschaften beziehen. Wie Fig.2
zeigt, ist der Leiter 12, dessen Anschlüsse 11 zu der
Zeitschaltung 5 bzw. der Überwachungsschaltung 8 führen, in einer möglichst wirren und unübersichtlichen
Weise in die Folie 10 eingebettet.
Die Bedeutung dieser Anordnung wird an Hand der F i g. 3 näher erläutert.
Die Möglichkeit, sich unbefugt Zugang zu dem Behälterinneren
zu verschaffen, bestünde nämlich darin. die Leiter nacheinander freizulegen, durch externe
Schleifen zu überbrücken und damit die Voraussetzung zu schaffen, an einer Stelle zum Inneren zu gelangen.
Würde man z. B. die Zone 16 freilegen und dann anschließend
die benachbarte Zone 14, so könnten die Zonen 14 und 16 elektrisch überbrückt und somit der
zwischen den Zonen liegende Leiter funktionslos gemacht werden. Würde nun beim nächsten Schritt die
Zonen 13 und 15 freigemacht und überbrückt werden, dann wäre dieser Schritt bereits überflüssig, da er innerhalb
der funktionslosen Schleife liegt. Da es nun aber durch die wirre Anordnung der Leiterschleifen unmöglich
ist, diese Tatsache zu erkennen, würden hier- :5 durch beliebig viele sinnlose Arbeitsgänge durchgeführt
werden.
Zu berücksichtigen ist hierbei noch, daß es an sich unmöglich ist, die Leiter überhaupt zu überbrücken;
einerseits ist die Folie undurchsichtig und andererseits erhält man bei entsprechend dünnen Leitern eine so
hohe Leiterzahl pro Volumeneinheit, daß jegliches Unterfangen der vorstehend beschriebenen Art von vornherein
zum Scheitern verurteilt ist. Beispielsweise kann mit einem handelsüblichen Kupferdraht von 0,025 mm
Durchmesser eine Dichte von 400 Leitern pro mm3 erreicht werden.
F i g. 4 zeigt eine besonders günstige Anordnung solcher ruhestromüberwachter Leiter. Die Leiter 12 sind
einander räumlich eng zugeordnet, wobei in der geschlossenen Leiterschleife über die Stromquelle 17 vom
Indikator 18 ein Stromfluß registriert wird, während in der offenen Schleife kein Strom fließt. Da nun offene
und geschlossene Schleife eng nebeneinanderliegen, ist es praktisch unmöglich, keinen Kurzschluß zwischen
beiden hervorzurufen. In diesem Fall ergibt sich jedoch der besonders gut auszuwertende Unterschied zwischen
Isolationswiderstand der Folie und — im ungünstigsten Fall — dem Widerstand der beiden in Reihe
geschalteten Leiterschleifen. Hierbei sind auch etwaige Versuche, in leitender Flüssigkeit zu bohren, ausgeschaltet.
F i g. 5 zeigt die Folie 19, bei der die Leiter 20 aufgedampft
oder aufgeätzt sind. Mehrere derartiger Folien können aufeinander geklebt sein. Die Überwachung
kann gemäß Fig.4 erfolgen. Man kann andererseits die Folie 19 auch flächenhaft von beiden Seiten mit den
Leitern bedampfen, so diß man eine kapazitive Auswertung
vornehmen kann.
Durch besondere Wahl der Werkstoffeigenschaften der Folien und Leiter der F i g. 2 bis 4 kann man die
Wirkung des Sicherheitssystems noch erhöhen. So ist es zweckmäßig, als Einbettmaterial undurchsichtigen
Kunststoff zu verwenden, und zwar einen Kunststoff, der den gleichen oder einen höheren Schmelzpunkt als
das Isoliermaterial der Leiter hat. Hierdurch wird erreicht, daß sich bei Schweiß- oder Schmelzversuchen
zwangsläufig ein Kurzschluß ergibt. Ebenso können
sehr spröde Einbettmaterialien verwendet werden, die bei mechanischen Bearbeitungsversuchen brechen und
damit die eingebetteten Leiterschleifen ebenfalls zerstören.
Es können ferner Einbettmaterialien verwendet werden, die die gleiche Säurebeständigkrit wie die Lackisolation
der Leiter aufweisen; damit würde ebenfalls bei Auflösungsversuchen Kurzschluß erzeugt. Weitere
Eigenschaften der Materialien können chemischer Art sein, z. B. Zersetzung bei Kontakt mit Luft und ähnliches.
eine weitere Eigenschaft bei Verwendung von Folien kann so sein, daß die Haftung einer Leiterbahn auf der
Folie geringer als die Haftung ist, die erzeugt wird, wenn eine Folie auf die andere mit einem bestimmten
Klebemittel aufgeklebt ist. Hierdurch kann erreicht werden, daß beim Ablösen einer Folie die Leiterbahn
der darunterliegenden Folie zwangsläufig abgerissen wird.
Das Prinzip der Leiterschleifenüberwachung zeigt F i g. 6. Der als Widerstand dargestellte Leiter 21 wird
über den Darlington-Verstärker 24 kontrolliert; bei einer Widerstandsänderung ergibt sich am Ausgang 22
eine Signaländerung 23, die zur Auslösung der Entwerteeinrichtung 6 dient.
Bei einer Anordnung mit einer offenen und einer geschlossenen Leiterschleife gemäß F i g. 4 kann die Auswertung
in ähnlicher Weise erfolgen. F i g. 7 zeigt eine mögliche Schaltung mit zwei komplementären Darlington-Verstärkern
für sehr lange und damit hochohmige Leiterschleifen, die auf Grund der Fig.6 in sich verständlich
ist.
Wie sich aus den oben beschriebenen Beispielen ergibt, ist in jedem Falle eine Stromquelle erforderlich.
Außerdem benötigt man bei den Beispielen mit Leiterschleifen eine Auswerteelektronik, die ebenfalls versorgt
werden muß. Um nun ein einwandfreies Funktionieren dieser elektrischen Einheiten zu gewährleisten,
ist noch eine Temperaturüberwachung vorgesehen, die in den Über- bzw. Untertemperaturbereichen, die ein
Funktionieren der Schalter verhindern würde, reagiert und somit diese Bereiche ausschließt.
Um ein einfaches Beispiel zu nennen, wird angenommen, daß Stromquelle und Elektronik einwandfrei von
-30 bis +1000C arbeiten. Die Temperaturüberwachung ist in diesem Falle so ausgelegt, daß sie bei Erreichen
einer dieser Grenzwerte anspricht und die Entwertevorrichtung aktiviert, so daß das Funktionieren
des Sicherheitsbehälters unter allen Umständen garantiert ist. Für die Temperaturüberwachung können bekannte
Mittel, wie Bimetall od. dgl. verwendet werden.
Das Entwerten bzw. Zerstören des Behälterinhaltes wird beispielhaft an Hand der F i g. 8 beschrieben. Prinzipiell
kann mechanisch oder auf chemische Art entwertet oder zerstört werden; maßgebend ist hierbei
vor allem, wozu der Sicherheitsbehälter letzlich verwendet werden soll. Es ist z. B. völlig ausreichend, bei
Banknoten eine typische irreversible Erkennung zu erreichen, die etwa die Form von Brand- oder Farbflekken
haben kann, wobei bei etwaigen Transporten von Geheimcode nur eine völlige Zerstörung der Papiere
den gewünschten Erfolg bringen würde. Aus diesem Grunde sind auch hier aus der Fülle der bekannten
Möglichkeiten nur einige Prinzipien herausgegriffen.
F i g. 8 zeigt schematisch eine Eingabevorrichtung.
Wird der Schalter 25 von der Auswerteschaltung 8 geschlossen, so schließt sich der Stromkreis über die
Batterie. Der Batteriestrom wird im Zerhacker 26 zer-
hackt und durch die Zündspule 27 hochtransformierl. Über die Funkenstrecke 28 wird die Feststoff- oder
Flüssigkeitstreibladung 29 gezündet. Der hierbei entstehende Druck öffnet die Trennwand 32 und preßt das
Reaktionsmittel 30 durch die Sollbruchstellen 31. Diese Sollbruchstellen sind beispielsweise in Form von bekannten
Platzmembranen ausgeführt.
Durch den hohen Druck, den das Reaktionsmittcl ausströmt, wird gewährleistet, daß der Behälterinhalt
rasch und intensiv durchsetzt wird. Verwendet man als Reaktionsmittel Farben, so sind organsich lösbare Farben
hoher Intensität, wie Butanole, Zappenfarben oder Sudanfarben, zweckmäßig, die mit papierleimlösenden
Stoffen versetzt sind, um die Eindringgeschwindigkeit in die Papierfaser zu erhöhen.
Man kann auch Gase verwenden, insbesondere dann, wenn auf dem Behälterinhalt besondere Aufdrucke verwendet
werden, wie Schwermetallsalze und ähnliche: oder aber der Grundstoff mit bestimmten Chemikalie!
versetzt ist.
Die Verwendung von Säuren ist ebenfalls möglid um die erwünschte Reaktion zu erhalten. Ziel ist in je
dem Fall eine typische, gut sichtbare und irreversibli Veränderung des Behälterinhaltes.
Die beschriebene Erfindung läßt sich auch auf ander« Vorrichtungen anwenden. So sind die pneumatischer
ίο und elektrischen Sicherungsprinzipien der Behälter
wände auf Safe- und Raumschutzsicherungen anwend bar, ebenso auf Aktentaschen, Fahrzeuge und viele;
mehr.
Die Entwertevorrichtung kann ersetzt bzw. ergänzt werden durch bekannte Meldeeinrichtungen wie Sirenen,
Sender, Lichtsignale u. dgl.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Sicherheitsbehälter od. dgl, der insbesondere
zum Transport geeignet ist und in dessen Wandungen eine oder mehrere ruhestromüberwachte
Leiterschleifen eingebettet sind, die an eine Alarmanlage angeschlossen sind und bei Zerstörung diese
Alarmanlage betätigen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterschleife oder Leiterschleifen
aus vielen unregelmäßigen und nahe beieinanderliegenden Windungen bestehen.
2. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben der ruhestromüberwachien
Leiterschleife eine Vielzahl von unregelmäßig und nahe bei den Windungen liegende
und unter Spannung stehende offene Leiter vorgesehen sind.
3. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen
Leiter in eine Kunststoffolie, die auf die Innenseite der Gehäusewandung aufgeklebt ist, eingebettet
sind.
4. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leiter
auf die Folie aufgedampft oder aufgeätzt sind.
5. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere aufeinander
geklebte Kunststoffolien mit eingebetteten elektrischen Leitern vorgesehen sind.
6. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftfähigkeit zwischen
Leiterbahn und Kunststoffolie geringer ist als zwischen zwei Kunststoffolien.
7. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der
Kunststoffolie Leiter aufgedampft sind und zum Erkennen des unbefugten Eindringens die Veränderung
der Kapazität zwischen den beiden Leiterschichten gemessen wird.
8. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation
der elektrischen Leiter und der Kunststoff verschiedene Leitfähigkeiten und/oder Temperatureigenschaften
aufweisen.
9. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterisolation die
gleiche Säurebeständigkeit wie das Einbettmaterial aufweist.
10. Sicherheitsbehälter od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Temperaturüberwachungseinrichtung vorgesehen
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT152271 | 1971-02-23 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2202930A1 DE2202930A1 (de) | 1972-08-31 |
DE2202930B2 DE2202930B2 (de) | 1975-08-21 |
DE2202930C3 true DE2202930C3 (de) | 1976-04-15 |
Family
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