DE2201505C3 - Kabelabfangvorrichtung - Google Patents

Kabelabfangvorrichtung

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DE2201505C3
DE2201505C3 DE19722201505 DE2201505A DE2201505C3 DE 2201505 C3 DE2201505 C3 DE 2201505C3 DE 19722201505 DE19722201505 DE 19722201505 DE 2201505 A DE2201505 A DE 2201505A DE 2201505 C3 DE2201505 C3 DE 2201505C3
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DE
Germany
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cable
support ring
housing
flange
ring
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DE19722201505
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DE2201505B2 (de
DE2201505A1 (de
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Horst 1000 Berlin Forberg
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TE Connectivity Germany GmbH
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Krone GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions

Landscapes

  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabeiabfangvorrichtung für Kabelmuffen und -endverschlüsse oder entsprechende Gehäuse mit einem einen angeformten Flansch tragenden Stützring und einer Kabelschelle.
Kabelabfangvorricbtungen, die sich insbesondere für Schichtenmantelkabel eignen und einen guten Kontakt mit dem unter dem Kunststoffmantel liegenden Metali-, insbesondere Aluminiumschirm bzw. Erdlciter gewährleisten, wurden bisher beispielsweise als kompliziert herzustellende Blcchhalbringe mit angeformtem rundem Flansch nach dem deutschen Gebrauchsmuster 6 915 639 ausgebildet, wobei die aus den beiden Halbringen gebildete Abfanghiilse einen zylindrischen Ansatz, auf dem der Kabelmantel durch eine Kabelschelle festgeklerrmt wird, und an einem Ende einen nach außen vorstehenden Bund jfweist. der in einer Ringnut der zugehörigen Muffe dd. dgl. aufgenommen und festgelegt ist. Andererseits wurden auch Kabelabfangvorrichtungen in Form von BlechhaJbringen entwickelt, die mit angeformten Lflppenansätzen in entsprechenden Ausnehmungen von Kunststoffkörpern gehalten werden.
Außerdem ist für Kabelmuffen eine Kabelabfang-5 vorrichtung bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 7009 798), die aus einem zwischen Kabelseele und aufgeweitetem Kabelmantel eingesetzten, metallischen, gegebenenfalls gewellten Stützring mit nach außen gerichteten Zacken und einer die aufgeweiteten Kabelmäntel auf den Stützring pressenden zweiteiligen Schelle besteht.
Ein wesentlicher Nachteil dieser Ausführungen liegt darin, daß an den scharfen Kanten der Blechhalbringe oder des gewellten Stützringes die Kabeladerisolation beschädigt werden kann. Weiter ist die verhältnismäßig geringe Stabilität der Halbzylinderringe bzw. die mangelnde Formstabilität des Stützringes beim Festziehen der Kabelschelle nachteilig.
Es ist weiter an sich bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1665 548), zur Kontaktierung eines elektrischen Leiters mit dem Schirm eines elektrischen Kabels einen mit dem elektrischen Leiter verbundenen, an seiner Oberfläche scharfkantige Nokken aufweisenden Metallstreifen vorzusehen, der mit den Nocken in den Schirm des Kabels gepreßt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabi? zugrunde, eine Kabelabfangvorriditung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie bei einfacher und preiswerter Herstellbarkeit eine Beschädigung der Kabeladerisolation verhindert und eine verbesserte Stabilität beim Festziehen der Kabelschelle aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Stützring als einstückiger geschlossener Ring mit einem mehreckigen Flansch aus einem hochfesten Isolierstoff ausgebildet ist und ein Kontaktblech mit Durchrissen trägt, das auf den Stützring aufgefedert ist und in einer breiten Nut mit Querrippe des geschlossenen Rir-ges liegt, daß der Flansch mit dem Gehäuse durch einen in axialer Richtung wirkenden Formschluß verbindbar ist und daß der aufgeweitete Mantel des Kabels auf dem Kontaktblech durch die Kabelschelle fcstklemmbar ist.
Dieser Stützring erfordert keinen großen Aufwand, vermeidet eine Beschädigung der Kabeladerisolation und ist beim Anziehen der Kabelschelle sehr stabil. Der mehreckige, vorzugsweise sechseckige Flansch ties Stützringes ergibt einen sicheren Verdrehungsschutz.
Nach einer Ausführungsart der Erfindung, die bei Einführen des Kabels durch eine Bohrung in ein Endverschlußgehäuse od. dgl. anwendbar ist, wird der Formschluß zwischen dem Flansch und dem Gehäuse mittels eines Halteringes oder -bügeis gebil-
dst, der in Ausnehmungen eingreift, die halb im Gehäuse und halb im Stützring vorgesehen sind.
Nach einer anderen Ausführungsart der Erfindung, die beim Einlegen des Kabels in ein Gehäuse mit Abfangung von außen anwendbar ist, wird der
Formschluß zwischen dem Flansch und dem Gehäuse durch am Gehäuse angeformte Federn gebildet, die in Ausnehmungen am Stützring eingreifen.
Zur Verwendung der Kabeiabfangvorrichtung für urigcschnittene Kabel kann der einstückige Stützring
in Weiterbildung der Erfindung durch einen aus zwei gleichen, formschlüssig zusammengesteckten HaIbstützringcii gebildeten Stützring ersetzt sein.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnunp
3 ' 4
veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläu- formte Federn 10 gehalten, die in Ausnehmungen 9
r»rf Hnrin 7BiPt am Stütznng 1 eingreifen. _ tj i!U _,_„„unHe Ansicht und halb im Längsschnitt
Ä^Ä DraUfSiCht 'Te KaMabfangvornchtung nach ^ Fi,3
F i g. 3 und 4 den F i g. 1 und 2 entsprechende Dar- und 4 unterscheidet «chn HX"™deVStützrin-
Stellungen einer Kabelabfangvorrichtung nach einem und 2 nur durch eine ande e Halteung^ ^««n^
zweiten Ausführungsbeispie.; und w ges im Gehäuse. Und ^ar wird d,e bei tinmnrun
F ig. 5 eine Perepektivansicht einer besonderen des Kabels 4 dujch eine Bohrung mc η tnover
Ausführungsform des Stützringes aus zwei zusam- schlußgehäuse od dgl· »JJ*«J oder bügdl ge-
mensteckbaVen Hälften. richtung h.er durch einen "^"J^^et Sf und^n
Man erkennt in F i g. 1 bzw. 2 einen Stützring 1 als halten, der ^™*^?™^* Gehäuse 2 an
geschlossenen Ring la mit einem sechseckigen i5 Ausnehmungen9 eingreift, die halb am^ei^ezan_
Flansch 1 b aus einem hochfesten Isolierstoff, der ein einem Innenvorsprung 2a, halb im Mutzring
Kontaktblech 3 mit Durchrissen trägt, das auf den gesehen sind. einsatzes der Kabelabfang-
Stützring aufgefedert ist, in einer breiten Nut mit Für den Sonderfall des Emsaß«sder Kaoe«ao g
Querrippe? des geschlossenen Ringes liegt und eine vorrichtung fur ^^^XhrunV'sta Χά" ".
angeformte Erdkontaktfahne 3« trägt und auf dem 20 haft bei sonst gleicher Ausfuhiung statt eines ge
der aufgeweitete Mantel des Kabels 4 durch eine schlosscnen Stutznnges em^StUU ing aus ™«*£
handelslbliche Kabelschelle 5, z. B. eine sogenannte chen, formscnluss.g zusamm n.. ^^J^ tU .
Schlauchschelle, festgeklemmt ist. Mit 6 ist ein selbst- ringen 11, 11'. die m F . g. ^ un-.a™^s^t Pj-r
klebendes Abdichtungsband bezeichnet. Jas kurz spektivisch dargestellt sind, wöbe 1 , cMbar^ ,st daU
hmter der z.B. viermal eingeschnittenen Stelle des ,5 jeder Halbstützr.ng einen,Zapfenund e ·" 7-apfu au _
Kabelmantels mehrmals bis zur Erreichung einer Ab- nahmeloch tragt, womit beide Halbstutzringe zu am
dichtungswirkung aufgewickelt ist. mengesteckt werden können M^ .
Die Kabelabfangvorrichtung wird bei dieser beim daß sich nach dem Zusammenstecken^un scchscck
Einlegen eines Kabels 4 in ein Gehäuse 2 mit Abfan- ger Flansch erg.bt und be. ^m A"S ff "^ f
gung von außen anwendbaren Ausführungsart durch 30 spiel ^r Stützung d,e Hal^rungsfcdern.um Eingriff
am Gehäuse 2 an einem Innenvorsprung 2 α ange- in Ausnehmungen der Gehausewand trag .
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kabeiabfangvorrichtung für Kabelmuffen und -endverschlüsse oder entsprechende Gehäuse mit einem einen angeformten Flansch tragenden Stützring und einer Kabelschelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (1) als einstückiger geschlossener Ring (Ια) mit einem mehreckigen Flansch (1 b) aus einem hochfesten Isolierstoff ausgebildet ist und ein Kontaktblech (3) mit Durchrissen trägt, das auf den Stützring aufgefedert ist und in einer breiten Nut mit Querrippe (7) des geschlossenen Ringes (la) liegt, daß der Flansch (1 b) mit dem Gehäuse (2) durch einen in axialer Richtung wirkenden Formschluß verbindbar ist und daß der aufgeweitete Mantel des Kabels (4) auf dem Kontaktblech (3) durch die Kabelschelle (5) festklemmbar ist.
2. Kabeiabfangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formschluß zwischen dem Flansch (1 b) und dem Gehäuse (2) mittels eines Halteringes oder -bügeis (8) gebildet wird, der in Ausnehmungen (9) eingreift, die halb im Gehäuse (2) und halb im Stützring
(1) vorgesehen sind.
3. Kabeiabfangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formschluß zwischen dem Flansch (1 b) und dem Gehäuse
(2) durch am Gehäuse (2) angeformte Federn (10) gebildet wird, die in Ausnehmungen (9) am Stützring eingreifen.
4. Kabeiabfangvorrichtung nach Anspruch I zur Verwendung für ungeschr. ttene Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß der einstückige Stützring durch einen aus zwei formschlüssig zusammengesteckten Halbstützringen (11, 11') gebildeten Stützring ersetzt ist.
5. Kabeiabfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kabelschelle (5) eine Schlauchschelle dient.
DE19722201505 1972-01-13 1972-01-13 Kabelabfangvorrichtung Expired DE2201505C3 (de)

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DE2201505A1 DE2201505A1 (de) 1973-07-19
DE2201505B2 DE2201505B2 (de) 1974-02-07
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GB8308011D0 (en) * 1983-03-23 1983-04-27 British Telecomm Jointing armoured submarine cables
DE9217862U1 (de) * 1992-12-31 1993-03-04 Stewing GmbH & Co. KG, 1000 Berlin Kabelendstecker für Koaxialkabel

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ATA4773A (de) 1975-05-15
DE2201505B2 (de) 1974-02-07
DE2201505A1 (de) 1973-07-19
AT328014B (de) 1976-02-25

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