DE2200348C3 - Anlenkvorrichtung für einen lastabhängigen Bremskraftregler an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anlenkvorrichtung für einen lastabhängigen Bremskraftregler an KraftfahrzeugenInfo
- Publication number
- DE2200348C3 DE2200348C3 DE19722200348 DE2200348A DE2200348C3 DE 2200348 C3 DE2200348 C3 DE 2200348C3 DE 19722200348 DE19722200348 DE 19722200348 DE 2200348 A DE2200348 A DE 2200348A DE 2200348 C3 DE2200348 C3 DE 2200348C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- lever
- axle
- vehicle frame
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 title claims description 8
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 26
- 230000000712 assembly Effects 0.000 claims description 11
- 238000000429 assembly Methods 0.000 claims description 11
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 7
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/18—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution
- B60T8/1806—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution characterised by the calibration process or the means therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlenkvorrichtung für einen lastabhängigen Bremskraftregler an
Kraftfahrzeugen, insbesondere dreiachsigen Lastkraftwagen mit einer höhenverstellbaren Stützachse,
ι ι bei welchen Fahrzeugen die den hinteren Antriebsrädern
zugeordnete Achse in einem Achsgehäuse aufgenommen ist, das über gebogene, parallel zur Fahrzeuglängsachse
angeordnete Blattfederpakete mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist, wobei das eine
Ende jedes Federpaketes jeweils um einen an einem Längsträger des Fahrzeugrahmens befestigten Lagerzapfen
schwenkbar ist.
Mit Hilfe einer lastabhängigen Regelung des Bremsdruckes ist es möglich, trotz unterschiedlicher
Belastungen des Fahrzeugs ein gleichbleibendes Abbremsen des Fahrzeugs zu erreichen. Bekannte Anlenkvorrichtungen
für den Regler können grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt werden, und zwar aufgrund der Art und Weise, die
Belastung des Fahizeugs zu messen. Bei Einrichtungen
der einen Kategorie wird die lastabhängige Lage des in herkömmlicher Weise an einem Hinterrad des
Fahrzeugs angebrachten Blattfederpaketes in bezug auf die hintere Achsstütze gemessen; dieses Messen
j-, erfolgt mit einer besonderen Blattfeder, die an dem
üblichen Blattfederpaket befestigt ist und mit einem Hebel, der an dieser besonderen Blattfeder befestigt
ist. Dieser Hebel überträgt über einen weiteren Hebel die Relativbewegungen zwischen atm Blattfederpa-
ket und dem hinteren Achsgehäuse auf ein Steuerventil, das auf diesem Achsgehäuse montiert ist. Das
Steuerventil ist in das Fahrzeugbremssystem eingebaut und derart ausgebildet, daß es in Abhängigkeit
von den gemessenen Relativbewegungen entspre-
r> chende Änderungen des Bremsdruckes reguliert. Bei einem solchen bekannten System werden jedoch nicht
nur Laständerungen gemessen, sondern auch Änderungen in der Form und Lageänderungen, die im
Blattfederpaket auftreten, wenn das Fahrzeug eine
-,o Schräglage einnimmt oder unsymmetrisch beladen ist,
so daß eine Bremsdruckregulierung erfolgt. Das führt dazu, daß der Bremsdruck unter diesen Umständen
sich in unerwünschter Weise verändert, d. h. in bezug auf die tatsächliche Beladung des Fahrzeugs ein zu
-,-, hoher oder zu niedriger Bremsdruck auf die Fahrzeugräder
ausgeübt wird.
Bei Einrichtungen der anderen Kategorie erfolgt das Messen aufgrund der Relaiivänderung der Lage
der rückwärtigen Achse in bezug auf den Fahrzeug-Mi rahmen, wobei die während der Fahrt des Fahrzeugs
gemessenen Relativbewegungen zu einem auf den Fahrzeugrahmen montierten Bremsdrucksteuerventil
geleitet werden und dieses betätigt wird. Mögliche Schrägstellungcn werden durch die Blattfederpakete
h, zum größten Teil aufgenommen, so daß hierdurch
hervorgerufene Bewegungen nur in geringem Umfang auf das Steuerventil übertragen werden. Solche bekannten
Einrichtungen sprechen jedoch auf die Stra-
ßenbeschaffenheit an, da bei unebenem Gelände die Hinterachse auf- und abbewegt wird, wodurch über
das Steuerventil der Bremsdruck in unerwünschter Weise verändert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlenkvorrichtung für einen lastabhängigen Bremskraftregler
an einem mit Biattfedern an der Antriebsachse ausgestatteten Kraftfahrzeug so zu gestalten,
daß der Bremskraftregler von durch Fahrbahneinflüsse verursachter Bewegung der Achse weitgehend
unbeeinflußt bleibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Mitte zwischen den beiden Antriebsrädern
auf der Oberseile des Achsgehäuses der Antriebsachse ein um eine vertikale Achse schwenkbarer,
doppelarmiger Hebel angeordnet ist, und daß der eine Arrr. des Hebels gelenkig mit dem einen Ende
einer Stange verbunden ist, deren anderes Ende am Fahrzeugrahmen um eine Achse drehbar gelagert ist,
die koaxial zur Achse der beiden Lagerzapfen für die FederpaJcete verläuft, und daß ferner der andere Arm
des doppelarmigen Hebels gelenkig mit einem Übertragungsgestänge für den am Fahrzeugrahmen befestigten
Bremskraftregler verbunden ist, wobei durch eine Drehbewegung des doppelarmigen Hebels um
seine Schwenkachs der Bremskraftregler verstellbar ist.
Bei der Fahrt durch unebenes Gelände, Schrägstellungen des Fahrzeugs und dergleichen unterliegt das
Federsystem zeitweilig einer zusätzlichen Beanspruchung, wodurch die Blattfederpakete in ihrer Form
und Lage eine Änderung erfahren und um ihre Lagerzapfen gedreht werden, so daß der Lagerpunkt des
Hebels auf dem Achsgehäuse ebenfalls einer Drehbewegung um die Lagerzapfen ausgesetzt ist. Hieraus
folgt, daß der Hebel nicht durch Bewegungen und Lasten beeinflußbar ist, die durch unterschiedliche Lagen
der Achsen erzeugt werden und somit zu keinen Bremsdruckeinstellungen führt. Sogar bei Fahrzeugen
mit einer sehr großen Schrägstellung bleibt der Hebel grundsätzlich in unveränderter Lage, nämlich in seiner
Normallage, was deshalb möglich ist, weil der Hebel zentrisch auf dem hinteren Achsgehäuse angeordnet
ist.
Besonders wenig wird der Hebel durch in unebenem Gelände durch eine Schrägstellmng des Fahrzeugs
und dergleichen beeinflußt, wenn erfindungsgemäß der Hebel im Rollzentruni des Fahrzeugrahmens mit
Bezug auf die Antriebsachse angeordnet ist.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung so ausgestaltet, daß das übertragungsgestänge eine mit dem anderen
Arm des Hebels gelenkig verbundene Steuerstange aufweist, die mit einem am Fahrzeugrahmen drehbar
gelagerten Antriebslenker verbunden ist, und daß auf der Drehachse des Antriebslenkers ein Steuerarm
drehbar gelagert ist, der über eine Feder zumindest teilweise die Winkelbewegungen des Antriebslenkers
auf ein Drucksteuerglied des Bremskraftreglers überträgt. Hierdurch wird eine weitere Entkoppelung der
Bewegung der erfindungsgemäßen Anlenkvorrichtung von den Aufbaubewegungen und Achsbewcgungcn
erreicht.
Besonders vorteilhaft ist es, die Sl;cucrstange derart
am äußeren Ende des Antriebslenkcrs anzulenkcn, JaIi dieser bei seiitrr Schwenkbewegung eine durch
die Verbindungslinie zwischen den Lagerzapfen gehende querlaufendc Bewegungsbahn vollführt. Auf
diese Weise wird das äußere Ende des Hebelarmes immer in der gleichen Entfernung von dem Lagerzapfen
gehalten.
Um das Drucksteuerglied auf einfache und dennoch genaue Weise entsprechend den tatsächlichen Ände-"
> rungen der Achsbelastung einstellen zu können, läßt sich der Steuerarm in bezug auf den Antriebs,Ienker
mittels einer im Steuerarm oder im Antriebsäenker eingesetzten Stellschraube in verschiedenen Winkelstellungen
einstellen.
m Im Falle einer das Drucksteuerglied gegen die maximale
Öffnungslage des Bremsregelventil« betätigenden,
am Fahrzeugrahmen angeordneten Riickzugfeder wird das Drucksteuerglied während der
Bremsregelung auf keinen Fall deformiert. Die Rück-ι
holfeder versucht das Drucksteuerglied in seiner maximal geöffneten Lage zu halten, wenn das Fahrzeug
voll belastet ist. Weiterhin dient die Rückzugfeder dazu, bei Ausfall des Übertragungsgestänges den
Bremsdruck so einzustellen, daß dieser der maximalen
:><> Öffnungsstellung des Ventils entsteht.
Die Erfindung läßt sich vorteilhaftere eise auch auf
Dreiachsfahrzeuge mit einer hebbaren Stützaichse anwenden.
Bei diesen wird eine Lastübertragung auf die Blattfederpakete und die Lage der hinteren Antriebs-
2) achse ir bezug auf den Fahrzeugrahmen davon bestimmt,
ob die Stützräder eine Betriebs- oder eine Ruhelage einnehmen. Befinden sich die Räder in ihrer
Ruhelage, wird eine auf die Blattfederpakete ausgeübte
Last größer sein, als in dem Fall, wenn die Stütz-
jo räder in ihre Betriebslage abgesenkt sind. Hieraus
folgt, daß ein den Bremsdruck ständig kontrollierendes Ventil unterschiedliche Bremsdruckwerte liefern
würde. Um dies zu vermeiden, sind bekannte Vorrichtungen mit einem Regelventil versehen, das auf die
j5 unterschiedlichen Stellungen der Stützachse anspricht
und, sofern sich diese Stützachse in ihrer angehobenen Stellung befindet, für die Bremsdruckregelung ausgeschaltet
wird. Daraus ergibt sich, daß der Bremsdruck nur dann der Last entsprechend ist, wenn die Stützräder
während der Fahrt des Fahrzeugs benutzt werden. so daß, sofern sich die Stülzräder in angehobener Stellung
befinden, die Gefahr eines ungenügenden Bremsdrucks in bezug auf die Last des Fahrzeugs besteht.
Bei der Erfindung werden diese Nachteile voll-
4-, ständig vermieden, da die erfindungsgemäße An'.enkvorrichtung
für einen lastabhängigen Bremskraftregler ausschließlich von der Lage des Antriebsachsgehäuses
im Verhältnis zum Fahrzeugrahmen bestimmt wird, unabhängig davon, ob die Stützachse in ihre Ru-
-,(i helage angehoben ist oder in ihre Betriebslage abgesenkt
ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ;st in der Zeichnung dargestellt und wild im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
y, Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils
eines Fahrzeugs mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Bremsregeleinrichtung
unJ
m F i g. 3 eil te Aufsicht auf einen Teil der Vorrichtung.
Der rückwärtige Teil eines in üblicher Weise ausgebildeten Fahrzeugrahmens 1 weist unter ariderem
zwei längsverlaufende Rahmenträger 2 und einen Querträger 3 auf. Das Fahrzeug weist ein hinteres Fe-
„-, dersystem 4 auf, das aus zwei Blattfederpaketen 5 besteht,
von denen jedes um sich quer erstreckende horizontale Lagerzapfen 6 in einem vorderen Tragflansch
7 der Längsträger 2 schwenkbar gelauert ist.
22 OO 348
Das Federsystem 4 stützt eine hintere Antriebsachse 8 und damit Antriebsräder 9 ab und kann ferner,
wie aus Fig. 2 hervorgeht, auf eine Stützachsc 34 mit Stützrädern 35 einwirken. In Fahrzeugen ohne
Stützachse sind die Blattfederpakete 5 im hinteren Teil des Fahrzeugrahmens 1 über nicht dargestellte
Lenkerarme befestigt, um eine Dämpfung der Fcdcreinrichtung zu ermöglichen. In Fahrzeugen mit einer
Stützachse sind die Blattfederpakete mit einem Ausgleichsarm 31 und einem Lenker 36 schwenkbar verbunden.
Der Ausgleichsarm 31 ist in bekannter Weise an einem Flansch 32 an den Seitenträgern 2 schwenkbar
gelagert und unterstützt die Stützachse 34 und die Stützräder 33.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen doppelarmigen Hebel 10 auf, der in einem Lagerpunkt
10« auf der Oberseite eines rückwärtigen Achsgehäuses 35 drehbar gelagert ist, die die Antriebsachse 8
aufnimmt. Die Lage des Lagerpunktes 10« ist so gewählt,
daß sich sein Abstand von den Lagerzapfen 6 der Federpaketc 5 in Abhängigkeit der unterschiedlichen
Belastungen des Fahrzeugs verändert. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die Antriebsachse sich bei
unterschiedlichen Belastungen mit den Federpaketen 5 eine bogenförmige Bahn beschreibt, dessen Mittelpunkt
im Bereich zwischen der Befestigung der Federpakete 5 am Achsgehäuse 35 und den Lagerzapfen
6 liegt und ferner dadurch, daß sich das hintere Achsgehäuse 35 in einer parallel zu diesem Mittelpunkt
erstreckenden Bahn bewegt. Am äußeren Ende des einen Armes 11 des Hebels 10 ist das eine Ende
einer Stange 12 angelenkt, deren anderes Ende am Fahrzeugrahmen 1 an einem Lagerpunkt drehbar gelagert
ist, der in der Verbindungslinie zwischen den Lagerzapfen 6 liegt. Auf diese Weise wird das äußere
Ende des Hebelarmes 11 immer in der gleichen Entfernung von dem Lagerzapfen 6 gehalten. Ein anderer
Arm 13 des Hebels 10 ermöglicht eine Übertragung von Bewegungen des Hebels 10 über ein Übertragungsgestänge
zu einem Regelventil 23, mit Hilfe dessen bei Laständerungen des Fahrzeugs der Bremsdruck
rSrtc!b°'* *ef 50I ^Afi H ^ hp>
I Ivwf" οι in σρ η prfolpt
eine Drehung um die Lagerstelle der Stange 12 am Arm 11, und zwar infolge des Umstandes. daß sich
der relative Abstand zwischen dem Lagerpunkt 10a bis zu den Lagerzapfen 6 ändert, da der Krümmungsmittelpunkt der Bewegungsbahn des Lagerpunktes
10a nicht auf der Verbindungslinie der Lagerzapfen 6 liegt. Die Übertragung der erwähnten Bewegungen
erfolgt dadurch, daß ein Ende einer Steuerstange 14 an einem weite.en Arm 13 des Hebels 10 angelenkt
ist. Die Steuerstange 14 erstreckt sich in Richtung der Verbindungslinie der Lagerzapfen 6 und ist in deren
Nähe am äußeren Ende eines Antriebslenkers 15 befestigt, der um eine parallel zu den I .ager/apfen 6 verlaufende
Achse 16 drehbar gelagert ist, wobei die Achse 16 an einem Teil 17 des Fahrzeugrahmens befestigt
ist. Auf der Achse 16 ist ein Slcucrarm 20 drehbar gelagert, der durch den Antriebslenker 15 in einer
Drehrichtung betätigt werden kann. Zu diesem Zweck iüt der Arm 20 mit einem festen Anschlag 21 versehen
und steht unter der Wirkung einer Feder 22, die am freien Ende des Steuerarms 20 befestigt ist. Der Anschlag
21 wird an einer Stellschraube 19 in Anlage gehalten, die in einem festen Ansatz 18 des Antricbslcnkers
15 eingeschraubt ist. An ihrem anderen Ende ist die Schraubenfeder 22 an dem äußeren Teil eines
/Ums eines Drucksteuergliedcs 24 befestigt, das drehbar
im Ventil 23 gelagert ist. Das Ventil 23 ist auf einem der Längsträger 2 des Fahrzeugrahmens 1 befestigt
und in herkömmlicher Weist.' in ein»1 Bremsleitung
25 eingebaut, von der nur die dev. Ventil 23 benachbarten ein- und ausgeiienuen iicwcgiiincii
Teile dargestellt sind. Das durch seinen äußeren Arm drehbare Druckstcuerglied 24 steht unter der Wirkungeiner
Feder 27, die zwischen einem festen Halteteil 26 im seitlichen Rahmenträger 2 und dem Arm
des Drucksteuergliedes 24 angeordnet ist. Die Feder 27 ist als Rückzugfeder ausgebildet, um das Drucksteuerglied
24 in eine Lage zu bringen, in der es keinen F.influß auf den Druck in der Bremsleitung ausüben
kann. Aufgrund der vorbeschriebenen Federanordnung sind verschiedene Winkelstellungcn zwischen
dem Arm 20 und dem Antriebslenker 15 leicht einstellbar. Ferner kann die Wirbelbewegung für das
Drucksteuerglied 24 auf das Ventil 23 bedeutend kleiner als die entsprechende Winkelbewegung auf
den Hebel 10 sein. Außerdem besteht keine Gefahr für das Drucksteuerglied 24, während der Bremsregelung
deformiert zu werden. Die Rückholfeder 27 versucht das Drucksteuerglied 24 in seiner maximal geöffneten
Lage zu halten, wenn dav Fahrzeug voll belastet ist. Auf den Antriebslenker 15 wird durch
die Bewegung des Hebels 10 eine Drehbewegung ausgeübt, die so groß ist, daß die Stellschraube 19 des
Antriebslenkers von dem Ansatz 21 des Armes 20 zurückgeht. Wenn das Fahrzeug nur leicht beladen
ist, wirkt die Feder 27 dem Steuerarm 20 entgegen, welcher dem Antriebslenker 15 folgt, so daß das
Drucksteuerglied 24 für eine Verringerung des Bremsdruckes entsprechend eingestellt wird. Sofern
das Drucksteuerglied 24 nicht in der Lage ist, der Bewegung des Steuerarms 20 zu folgen, nimmt die Feder
ι 22 den Rest der Bewegung auf. Die Rückzugfeder 27 dient ferner dazu, sicherzustellen, daß bei Ausfall
des Übertragungsgestänges der Bremsdruck dennoch eingestellt werden kann, so daß dieser der maximal
geöffneten Stellung des Ventils 23 entspricht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Anlenkvorrichtung für einen lastabhängigen
Bremskraftregler an Kraftfahrzeugen, insbesondere dreiachsigen Lastkraftwagen mit einer höhenverstellbaren
Stützachse, bei welchen Fahrzeugen die den hinteren Antriebsrädern zugeordnete Achse in einem Achsgehäuse aufgenommen
ist, das über gebogene, parallel zur Fahrzeuglängsachse angeordnete Blattfederpakete mit dem
Fahrzeugrahmen verbunden ist, wobei das eine Ende jedes Federpaketes jeweils um einen an einem
Längsträger des Fahrzeugrahmens befestigten Lagerzapfen schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) in der Mitte zwischen den beiden Antriebsrädern (9) auf der Oberseite des Achsgehäuses
(35) der Antriebsachse (8) ein um eine vertikale Achse (10a) schwenkbarer, doppelarmiger
Hebel (10) angeordnet ist,
b) der eine Arm (11) des Hebels (10) gelenkig mit dem einen Ende einer Stange (12) verbunden
ist, deren anderes Ende am Fahrzeugrahmen (1) um eine Achse drehbar gelagert ist, die koaxial zur Achse der beiden Lagerzapfen
(6) für die Federpakete (4) verläuft,
c) der andere Arm (13) des doppelarmigen Hebels (10) gelenkig mit einem Übertragungsgestänge
(15,18, 21, 20, 22, 24) für den am Fahrzeugrahmen (1) -r ,efestigten Bremskraftregler
(23) verbunden ist, wobei durch eine Drehbewegung des r'ippelarmigen Hebels
(10) um seine Schwenkachse (10a) der Bremskraftregler (23) verstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerpunkt (10a) für den
Hebel (10) derart auf dem Achsgehäuse (35) angeordnet ist, daß er mit dem Rollzentrum der hinteren
Antriebsachse (8) zusammenfällt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgestänge
eine mit dem anderen Arm (13) des Hebels (10) gelenkig verbundene Steuerstange (14) umfaßt,
die mit einem am Fahrzeugrahmen (1) drehbar gelagerten Antriebslenker (15) verbunden ist,
und daß auf der Drehachse (16) des Antriebslenkers (15) ein Steuerarm (20) drehbar gelagert ist,
der über eine Feder (22) zumindest teilweise die Winkelbewegungen des Antriebslenkers (15) auf
ein Drucksteuerglied (24) des Bremskraftreglers (23) überträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (14) am äußeren
Ende des Antriebslenkers (15) angelenkt ist, der bei seiner Schwenkbewegung eine durch die
Verbindungslinie zwischen den Lagerzapfen (6) gehende, querverlaufende Bewegungsbahn vol'-fiihrt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerarm (20) in
bezug auf den Antriebslenker (15) mittels einer im Stcucrarni (20) oder im Antriebslenker (15)
eingesetzte Stellschraube (19) in verschiedenen Winkclstclkingen einstellbar ist.
ft. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Drucksteuerglied (24) durch eine am Fahrzeugrahmen (1) angeordnete Rückzugfeder (27)
gegen die maximale Öffnungslage des Bremsregelventils (24) betätigbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE19571A SE363775B (de) | 1971-01-08 | 1971-01-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2200348A1 DE2200348A1 (de) | 1972-07-20 |
| DE2200348B2 DE2200348B2 (de) | 1980-05-29 |
| DE2200348C3 true DE2200348C3 (de) | 1981-01-29 |
Family
ID=20256184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722200348 Expired DE2200348C3 (de) | 1971-01-08 | 1972-01-05 | Anlenkvorrichtung für einen lastabhängigen Bremskraftregler an Kraftfahrzeugen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2200348C3 (de) |
| FR (1) | FR2121677B1 (de) |
| GB (1) | GB1372270A (de) |
| SE (1) | SE363775B (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE8204169L (sv) * | 1982-07-06 | 1984-01-07 | Saab Scania Ab | Arrangemang for att vid lastfordon reglera relativa leget for en svengbart lagrad stodaxel beroende av axeltrycket |
| DE3920290A1 (de) * | 1988-12-03 | 1990-06-07 | Wabco Westinghouse Fahrzeug | Einrichtung zur gewinnung eines achslastsignals |
-
1971
- 1971-01-08 SE SE19571A patent/SE363775B/xx unknown
- 1971-12-31 GB GB6098371A patent/GB1372270A/en not_active Expired
-
1972
- 1972-01-05 DE DE19722200348 patent/DE2200348C3/de not_active Expired
- 1972-01-07 FR FR7200489A patent/FR2121677B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE363775B (de) | 1974-02-04 |
| FR2121677A1 (de) | 1972-08-25 |
| DE2200348A1 (de) | 1972-07-20 |
| DE2200348B2 (de) | 1980-05-29 |
| GB1372270A (en) | 1974-10-30 |
| FR2121677B1 (de) | 1978-06-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3508776C2 (de) | Stoßdämfpungseinrichtung zur Verwendung bei einem Fahrzeugsitz | |
| DE3010759A1 (de) | Sturzeinstellvorrichtung fuer eine stuetzlenker-radaufhaengung | |
| DE4240790C1 (de) | Scharnier für eine hochschwenkbare Abdeckhaube eines Kraftwagens | |
| DE2249913A1 (de) | Radaufhaengung fuer kraftfahrzeuge | |
| DE2702350C2 (de) | Vorrichtung zum Übertragen einer Stellkraft | |
| DE1041814B (de) | Fahrzeugaufhaengung | |
| DE2200348C3 (de) | Anlenkvorrichtung für einen lastabhängigen Bremskraftregler an Kraftfahrzeugen | |
| DE2622669C2 (de) | Mechanische Vorrichtung zur Erleichterung der Kupplungsbetätigung | |
| DE2419753C3 (de) | Vorrichtung zum Kippen eines Fahrerhauses | |
| DE2354776C2 (de) | ||
| DE3151431C2 (de) | ||
| CH624060A5 (en) | Folding step device for rail-bound passenger vehicles | |
| DE290278C (de) | ||
| DE2000053C3 (de) | Bremsdrucksteuereinrichtung für Fahrzeuge | |
| DE3723493A1 (de) | Vorrichtung zum lastabhaengigen regeln des bremsdruckes bei mehrachsfahrzeugen | |
| DE2514484A1 (de) | Automatischer bremskraftregler | |
| AT403784B (de) | Vorrichtung zum verriegeln der rückwand eines kippfahrzeuges | |
| DE69302734T2 (de) | Kippvorrichtung für einen Behälter, der drehbar auf einem Fahrzeugrahmen montiert ist | |
| DE2241930C3 (de) | Hebegerät für Bordwände von Fahrzeugen | |
| DE3408058A1 (de) | Vorrichtung zur betaetigung einer feststellbremse von kraftfahrzeugen, insbesondere nutzfahrzeugen | |
| DE3807301A1 (de) | Radfuehrungsanordnung | |
| DE3328283A1 (de) | Vorrichtung zum einstellen eines lenkrades eines fahrzeuges in verschiedene schraeglagen | |
| DE3322702A1 (de) | Vorrichtung zur lastabhaengigen regelung des bremsdruckes an den achsen eines doppelachsaggregates eines fahrzeuges | |
| DE2803271C2 (de) | Fahrzeugsitz, insbesondere für Schlepper o.dgl. | |
| DE1455811C (de) | Radlenkeranordnung fur Kraftfahr zeuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |