DE219919C - - Google Patents

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DE219919C
DE219919C DENDAT219919D DE219919DA DE219919C DE 219919 C DE219919 C DE 219919C DE NDAT219919 D DENDAT219919 D DE NDAT219919D DE 219919D A DE219919D A DE 219919DA DE 219919 C DE219919 C DE 219919C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B23/00Other engines characterised by special shape or construction of combustion chambers to improve operation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/25Supply of fuel in the cylinder
    • F02B2720/257Supply of fuel under pressure in the cylinder without blowing fluid
    • F02B2720/258Supply of fuel under pressure in the cylinder without blowing fluid with compression and ignition exclusively in the cylinder
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
H 219919.-KLASSE 46«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1907 ab.
Bekanntlich arbeiten die Einspritzverbrennungskraftmaschinen im wesentlichen in der Weise, daß atmosphärische Luft im Verbrennungszylinder allein verdichtet und in die hoch verdichtete Luft Brennstoff durch eine oder mehrere Düsen eingespritzt wird. Der Brennstoff entzündet sich an der erhitzten Luft, verbrennt und leistet Arbeit.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Entzündung des Brennstoffes um so rascher und vollkommener vor sich geht, je besser der Brennstoff mit der Luft im Arbeitszylinder gemischt werden kann, d. h. je rascher der allmählich einzuführende Brennstoff alle zu seiner Verbrennung notwendigen Luftteilchen findet. Luftteilchen, welche vom Brennstoff erst spät oder gar nicht erreicht werden, sind für den Arbeitsprozeß nachteilig und verloren. Es wird daher diejenige Maschine die beste Verbrennung ergeben, welche so konstruiert ist, daß die verdichtete Luft in der Totpunktlage des Kolbens direkt vor der Düse gelagert ist, so daß dieselbe vom Brennstoff strahl vollständig durchdrungen wird. Bei stehenden Maschinen wird diese Bedingung verhältnismäßig leicht dadurch erreicht, daß die Düse in der Mitte des Zylinderdeckels angebracht wird, wobei der Brennstoffstrahl' achsial zur Zylinderachse in die Verbrennungsluft ein-
;a strömt. Auf liegende, doppelt wirkende Maschinen mit durchgehender Kolbenstange kann diese Anordnung nicht übertragen werden. Es sind auch schon verschiedene Ausführungen bekannt geworden, bei denen der Verdichtungs-
)5 raum in einen Ringraum verlegt ist. und der Brennstoff an verschiedenen Stellen seitlich eingeführt wird. .
Die Erfindung betrifft eine Verbrennungskraftmaschine der Art, bei der der Verdichtungsraum in zwei getrennte Kammern zerlegt ist. In der Totpunktlage des Kolbens wird die gesamte Verbrennungsluft in diese Kammern gepreßt. Die Austrittsquerschnitte der Kammern sind klein im Verhältnis zur Kolbenfläche, wodurch erreicht wird, daß bei der Kalbenumkehr die Luft mit großer Geschwindigkeit aus den Nischen heraus in den Zylinderraum expandiert. Die Luftteilchen erfahren hierbei wesentliche Geschwindigkeits- und Richtungsveränderungen. Es werden also starke Wirbelungen auftreten; so daß eine vorzügliche Mischung zwischen Brennstoff und Verbrennungsluft erreicht wird.
Zu dem Zwecke werden die für die Ventile ohnehin notwendigen Aussparungen gleich so groß ausgebildet, daß sie als Yerdichtungskammern dienen, in die sämtliche Verbrennungsluft am Ende der Verdichtung eingepreßt wird. In jede dieser Verdichtungskammern "wird der Brennstoffstrahl gesondert eingeführt, und es ist ersichtlich, daß bei solcher Anordnung die denkbar beste Mischung der Verbrennungsluft mit dem Brennstoff erreicht werden muß.
Die neue Kraftmaschine ist in, der Zeichnung in mehreren Ansichten dargestellt, und zwar ist Fig. ι ein Längsschnitt des Zylinders. In
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte durch die Ventilkästen nach Linie A-A der Fig. 1 und in
Fig. 4 und 5 Hofizontalschnitte durch die Verbrennungskammern dargestellt. 70·
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Oktober igi2.)
Der Kolben α bewegt sich im Zylinder b zwischen den beiden Deckeln c und d derart, daß in den Totpunktlagen des Kolbens der achsiale Spielraum zwischen Kolben und Zylinderdeckel nur so groß wird, daß ein Anstoßen des Kolbens am Zylinderdeckel sicher vermieden ist. . In dem Ventilgehäuse e sitzt das Einsaugeventil f und in dem Ventilgehäuse g das Auspuff ventil h. Um diese Ventile sind im
ίο Zylinder und Deckel Aussparungen i angebracht, welche so bemessen sind, daß der Verdichtungsenddruck die vorgeschriebene Höhe erreicht. Gleichzeitig dienen diese Aussparungen als Ein- bzw. Austrittskanäle für die Einsaugeluft bzw. die Auspuffgase. In jede der Aussparungen mündet eine Brennstoffdüse k.
In den Fig. 4 und 5 sind zwei verschiedene Anordnungen der Düsenmündung an den Verbrennungskammern i veranschaulicht. Bei der Anordnung in Fig. 4 ist die Brennstoffdüsenmündung seitlich oder tangential einmündend angeordnet, so daß die bei der Bewegung des Kolbens aus den Aussparungen i austretende Luft durch den Brennstoffstrahl hindurchtr.eten muß. Bei der Anordnung nach Fig. 5 sitzt die Brennstoffdüse auf Mitte Auspuff- bzw. Einsaugeventil, und der Brennstoff wird möglichst zentral in die verdichtete Luft eingespritzt. Der Brennstoffstrahl durchdringt also die gesamte Verbrennungsluft gleichmäßig. In beiden Fällen ist eine innige Mischung des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft und eine rasche Verbrennung gesichert;
Bei der Ausführung nach Fig. 2 schließt die ■ 35 Zerstäubermündung mit der Zylinderwand ab. Bei der Fig. 3 dagegen ist die Zerstäubermündung in das Innere des Verbrennungsraumes hinein verlängert zu dem Zwecke, die Ent- " fernung zwischen der gegenüberliegenden Wand und der Brennstoff düsenmün dung zu verringern, um ein stärkeres Aufstoßen des Brennstoffstrahles auf die gegenüberliegende Wand und damit eine noch' innigere Mischung des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft zu erreichen. Gleichzeitig wird durch diese An-Ordnung (Fig. 3) der weitere Vorteil erzielt, daß der im Innern des Brennstoffventiles lagernde Brennstoff durch die Verdichtungsbzw. Verbrennungswärme vorgewärmt wird, wodurch bessere und raschere Verbrennung erreicht wird.
Die beiden Ausführungsarten in Fig. 2 und 3 können sowohl nach Fig. 4 als auch nach Fig. 5 angeordnet werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Einspritzverbrennungskraftmaschine mit mehreren Einspritzdüsen, dadurch gekennzeichnet, daß der. Verdichtungsraum in zwei Kammern, welche durch die zum Einlaß- und Auspuffventil führenden Kanäle gebildet werden, zerlegt ist, ■ und eine besondere Vorrichtung zum Einspritzen des Brennstoffes für jede der beiden Kammern vorgesehen ist.
2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspritzvorrichtung (Düse k) nach der Austrittsöffnung des Einspritzraumes (Aus- 7c sparung i) zu verschoben ist, damit die bei Kolbenbewegung aus dem Raum (i) austretende Luft durch den Brennstoffstrahl hindurchziehen muß. ■
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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