DE219477C - - Google Patents
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- DE219477C DE219477C DENDAT219477D DE219477DA DE219477C DE 219477 C DE219477 C DE 219477C DE NDAT219477 D DENDAT219477 D DE NDAT219477D DE 219477D A DE219477D A DE 219477DA DE 219477 C DE219477 C DE 219477C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B11/00—Preservation of milk or dairy products
- A23B11/10—Preservation of milk or milk preparations
- A23B11/12—Preservation of milk or milk preparations by heating
- A23B11/13—Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked
- A23B11/133—Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked and progressively transported through the apparatus
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/40—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials
- A23B2/42—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials while they are progressively transported through the apparatus
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Λ* 219477 -KLASSE 53 e. GRUPPE
JOSEF FLIEGEL in MALLMITZ, Schl.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat zum Erhitzen von Flüssigkeiten, insbesondere
von Milch, bei welchem in bekannter Weise die in 'einem schraubenförmigen Heiz-.
körper niederströmende Milch der Einwirkung eines im Gegenstrom fließenden Heizmittels
ausgesetzt wird. Die Erfindung beruht auf dem Prinzip der Erwärmung mittels eines
durch Dampf erhitzten Wasserbades und bezweckt die Lösung der Aufgabe, die Erhitzung
der hochempfindlichen Milch (auf Pasteurisiertemperatur) ohne Rührwerk, gegen Anbrennungsgefahr
gesichert, durchzuführen, ohne daß Dampf in das Wasser selbst eingelassen wird. Letzterer bleibt vielmehr ganz für sich
und ist verhindert, die Metallfläehe, an welcher die Milch entlang rieselt, direkt zu heizen.
Der Dampf beheizt also lediglich das ihn umgebende Wasser. Dieses, wird aber auch nur
derartig erhitzt, daß es in sich zirkulieren und im Gegenstrom an der zufließenden Milch
emporsteigend derartig seine Wärme abgeben muß, daß es niemals im kochenden Zustande
mit der frisch hinzutretenden Milch in Wärmeaustausch treten kann, sondern immer nur bei
einer Temperatur, die unter ioo° C. liegt.' Auf
diese Weise werden genau dieselben günstigen Umstände geschaffen, wie sie beim Kochen
der Milch im Wasserbade gegeben sind.
Vorstehenden Bedingungen entspricht der im folgenden beschriebene Apparat, welcher
im wesentlichen derartig eingerichtet ist, daß in dem zwischen dem schraubenförmigen
Heizkörper und der äußeren Wand liegenden, mit Wasser gefüllten Raum am unteren Teil
einer Zwischenwand oder eines Mantels ein Dampfrohr angeordnet ist, wodurch das Wasser
unter Erwärmung in dauernde, von unten nach oben gerichtete Bewegung gesetzt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. In derselben zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den
Erhitzer und
Fig. 2 denselben in Oberansicht.
Mit 10 ist der äußere, die verschiedenen Abteilungen
des Apparats einschließende Gehäusekörper bezeichnet. Durch den Einlauf 1
strömt die Milch in das Innere des gerippten Mantels 2, um den schraubengangförmigen Weg
zu durchrieseln, welcher durch den bis an die Rippen des Mantels 2 heranreichenden Einsatzkörper
3 gebildet wird. Nachdem die Milch den Boden des Rippenkörpers 2 erreicht hat, strömt sie durch den unteren Einlaß 5 des
Einsatzkörpers 3, steigt in demselben hoch, um über den oberen Rand des Gefäßes 6 in
dieses einzuströmen und darauf das Rohr 7 nach dem Auslaß 9 hin zu durchfließen, indem
sie hierbei noch das Thermometer 8 bestreicht. Das Gefäß 3 ist oben abgedeckt, so daß sich in
ihm ebenso wie in dem Behälter 6 eine gewisse Wärme aufspeichert.
Die Milch wird, während sie den zwischen den Mänteln 2 und 3 gebildeten schraubengangförmigen
Weg durchfließt, einzig und allein durch Warmwasser erhitzt. Dieses Wasser befindet
sich in dem Raum, welcher durch die. Mäntel 2 und 10 gebildet wird. Der Raum enthält
ein Spiralrohr 11, in welches bei 12 Dampf
eintritt, welcher seine Wärme an das ihn umgebende Wasser abgibt und bei 13 den Apparat
verläßt. Das erhitzte, nach oben steigende
Wasser gibt die ihm mitgeteilte Wärme sofort an den Rippenheizkörper 2 ab. Um den Weg
des aufsteigenden Wassers zu verlängern ■ und die angewärmten Schichten desselben inniger
in den zwischen den Rippen des Heizkörpers 2 befindlichen schraubengangförmigen Zwischenraum
einzuführen, ist ,der Mantel 14 angeordnet, welcher innen aus Metallblech hergestellte
schraubengangförmige Rippen ig besitzt. Diese Rippen zwingen das heiße Wasser,
in die Rippen des Mantels 2 einzudringen, um seine Wärme an diesen abzugeben. Der Mantel
14 hat des weiteren die Funktion, die Wasserzirkulation
zu befördern, indem er das oben kühler werdende Wasser nach unten leitet, wo es von neuem erhitzt wird. Es wird hierbei
auch erreicht, daß oben an der Stelle des Eintritts der Milch in den Rippenkörper 2 das
Wasser infolge der Wärmeabgabe an letzteren so weit abgekühlt wird, daß jede Dampfbildung
und ein Anbrennen der Milch ausgeschlossen ist, während die \¥ärme des Wassers nach unten
hin in dem zum Anwärmen der Milch erforderlichen Maße zunimmt.
Infolge der Erhitzung des Wassers durch Dampf und derjenigen der Milch durch das erhitzte
Wasser wird ebenso wie in jedem Kochtopf, der im Wasserbad steht, ein sicheres Durchhitzen der Milch erzielt, wobei indessen
ein Anbrennen wegen der vorher erwähnten Abkühlung der oberen Wasserschichten ausgeschlossen
ist. Ferner wird hierbei auch dem hygienischen Standpunkt entsprochen, wonach die Milch nicht höher als bis auf 70° erhitzt
werden soll und auf dieser Temperatur mindestens 5 Minuten lang zu erhalten ist. Zu
diesem Zweck ist der Apparat in Durchmesser und Höhe von solchen Abmessungen, daß er
im Innern des Mantels 3 etwa so viel Milch aufnimmt, als es die Leistung des Apparats mit
Rücksicht auf den Durchgangsquerschnitt des Schraubenganges im Rippenkörper 2 in 5 Minuten
gestattet. Es müssen also mindestens 5 Minuten vergehen, bis die unten bei 5 in den Sammelraum
einlaufende Milch bei 9 austreten kann. I
15 ist ein Sicherheitsventil, das so eingestellt wird, daß es schon bei geringer Dampfspannung
abbläst, der Wärter also erkennen kann, daß er weniger Dampf zuführen muß; 16 ist
ein Wasserstandshahn, über welchen sich die Oberfläche des Wassers vor der Inbetriebsetzung
des Apparats nicht erheben darf. Infolge seiner eigenen, unter dem Einfluß der Erwärmung
hervorgerufenen Ausdehnung steigt das Wasser dann von selbst, um den oberhalb des Hahnes befindlichen Raum entsprechend auszufüllen.
17 ist ein Entlüftungsrohr, das deshalb erforderlich ist, weil sonst sich Luft an der dem
Zufluß ι gegenüberliegenden Seite sammelt, welche sich preßt und den gleichmäßigen Milchdurchlauf
stören würde. Bei Nichtvorhandensein des Rohres 17 würden sich ferner Hohlräume
in dem Schraubengang des Mantels 2 und 3 bilden, welche zum Antrocknen der Milchreste
und zu Betriebsstörungen Veranlassung geben würden.
Durch die Anordnung der mittleren Zylinder 6, die sich infolge der im Innern des Mantels 3
herrschenden Temperatur ebenfalls anwärmen, wird erreicht, daß einerseits der Weg, den die
Milch zu durchlaufen hat, entsprechend verlängert und andererseits ein Festsetzen oder
Lagern von größeren Milchmengen vermieden wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Apparat zum Erhitzen von Flüssigkeiten, insbesondere von Milch, bei welchem die in einem schraubenförmigen Heizkörper niederströmende Milch der Einwirkung eines im Gegenstrom fließenden Heizmittels ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zwischen dem schraubenförmigen Heizkörper (2) und der äußeren Wand (10) liegenden, mit Wasser gefüllten Raum am unteren Teil einer Zwischenwand oder eines Mantels (14) ein Dampfrohr (11) angeordnet ist, zu dem Zweck, das Wasser unter Erwärmung in dauernde, von unten nach oben gerichtete Bewegung zu setzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219477C true DE219477C (de) |
Family
ID=480609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219477D Active DE219477C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219477C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047806B (de) * | 1956-05-07 | 1958-12-31 | Holstein & Kappert Maschf | Kesselheisshalter |
-
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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