DE219293C - Selbsttätige Regelungsvorrichtung für den Düsenquerschnitt an Strahlrädern - Google Patents

Selbsttätige Regelungsvorrichtung für den Düsenquerschnitt an Strahlrädern

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DE219293C
DE219293C DE1909219293 DE219293A DE219293C DE 219293 C DE219293 C DE 219293C DE 1909219293 DE1909219293 DE 1909219293 DE 219293 A DE219293 A DE 219293A DE 219293 C DE219293 C DE 219293C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/20Controlling by varying liquid flow specially adapted for turbines with jets of high-velocity liquid impinging on bladed or like rotors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 219293-KLASSE 88 a. GRUPPE
PAUL ROTHE in SONNEBERG, S.-M.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur selbsttätigen Verringerung des Düsenquerschnittes an Strahlrädern, in denen, zum Zwecke einer schnellen Erreichung der normalen Ganggeschwindigkeit, das Triebmittel beim Anlassen in überreichlichem Maße zugeführt wird, wonach dann, bei Erreichung der vollen Geschwindigkeit, die Zuströmung des Triebmittels verringert werden muß.
Um dies zu bewirken, wird beispielsweise das austretende Wasser benutzt, welches nach Erreichung der gewünschten Tourenzahl des Rades mit einer gewissen Geschwindigkeit rotiert und unter Einwirkung der Zentrifugal-
!5 kraft an den inneren Wandungen des Gehäuses hochsteigt. In gleicher Weise steigt es in einem mit dem Gehäuse verbundenen Gefäß hoch und hebt hier einen Schwimmer, der eine Sperrvorrichtung löst, welche die Zuströmung des Triebmittels auf vollen Querschnitt offen hält. Die Sperrung steht bei dieser Einrichtung unter dem vollen Druck der die Verminderung des Querschnittes bewirkenden Feder, so daß die selbsttätige Ausrückung diesen relativ erheblichen Druck überwinden muß und nicht genau wirkt.
Vorliegende Erfindung bezweckt, den genannten Nachteil zu beseitigen, indem die Auslösung der Sperrvorrichtung vom austretenden Wasser selbst betätigt wird und indem ferner diese Auslösevorrichtung so gestaltet wird, daß im Moment der Auslösung der denkbar geringste Druck zu überwinden ist, dadurch, daß die zum Abmindern des Querschnittes nötige Energie erst nach Einspielen der Auslösevorrichtung, ζ. Β. durch Kippen eines nahezu labil aufgehängten Gewichtes, erzeugt wird.
Die neue Vorrichtung wird durch die Geschwindigkeit des das Strahlrad in der Drehrichtung verlassenden Wassers in Wirkung gesetzt, und zwar derart, daß das abströmende Wasser bei Erreichung einer gewissen Geschwindigkeit eine Klappe in Drehung versetzt, deren Achse die Drehbewegung dann weiter auf die Sperrorgane überträgt, um die Auslösung des eventuell selbsttätig schließenden Ventils herbeizuführen.
In der Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt des mit der neuen Einrichtung versehenen Strahlrades.
Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. 1, teilweise im Schnitt.
Fig. 3 und 4 zeigen im Quer- und im Längsschnitt die Anordnung der vom abströmenden Turbinenwasser beeinflußten Klappe.
In den freien Raum zwischen dem rotierenden Teile des Strahlrades und dem Turbinengehäuse, in dem das Wasser sich umlaufend fortbewegt, ist eine Klappe α eingebaut, die zwischen ihrer unteren Kante und dem Turbinengehäuse einen Schlitz b (Fig. 3 und 4) offen läßt, durch den das Wasser nach dem Auslauf c entweichen kann, solange es eine gewisse Geschwindigkeit in Richtung der rotierenden Turbine nicht erreicht hat. Sobald diese Geschwindigkeit jedoch erreicht ist, wird die Klappe α durch das Wasser nach vorn gedrückt, wobei der Schlitz b sich anfangs noch verengt, so daß die Energie des Wassers eine augenblickliche Verstärkung erfährt und die Klappe α aus dem Gehäuse tan-
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gential herausschwingt; in der ausgeschwungenen Lage bietet dann die Klappe während des Betriebes dem rotierenden Wasser und dem ablaufenden Wasser keinen Widerstand. Auf der Achse der Klappe α sitzt eine unrunde Scheibe d, die bei ihrer Drehung einen Hebel e hebt. Der andere Arm dieses Hebels e trägt einen Anschlag f, der gegen eine Klinke g eines durch Gewicht belasteten
ίο Kipphebels h, i wirkt und diesen Hebel dadurch sperrt; beim Abgleiten des Anschlages / von der Klinke g wird jedoch der Hebel h, i freigegeben und kippt in die in Fig. ι für den Hebelarm i punktiert angegebene Lage.
Bei dieser Kippbewegung trifft ein Stift I am Hebelarm h gegen den Anschlag k, der auf der Achse des Düsenhahnes η festsitzt, wodurch dieser Hahn gedreht und der Austrittsquerschnitt der Düse verringert wird. Der
ao Ausschlag des Hebelarmes i beim Kippen wird durch einen Anschlag m begrenzt. Der Hebelarm i ist mit dem Hebelarm 0 des anderen Düsenhahnes p durch Kette q oder Zugstange verbunden.
Durch den Angriff des Exzenters d auf den Hebelarm e wird das Abgleiten des Anschlages f von der Klinke g des Kipphebels h, i mit Sicherheit bewirkt. Durch die Wahl der Gewichte der Hebelverbindung h, i wird der zwischen dem Anschlag f und der Klinke g bestehende Druck auf das geringste Maß herabgesetzt, so daß die Vorrichtung leicht einspielt.
Durch Umstellen des Hebels i von Hand gelangt die Vorrichtung wieder in ihre Anfangsstellung, wie gezeichnet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:.
1. Selbsttätige Regelungsvorrichtung für den Düsenquerschnitt an Strahlrädern, dadurch gekennzeichnet, daß eine in den
■ Wasserumlaufkanal eingebaute Klappe (a) erst bei einem bestimmten Druck des die Turbine in der Drehrichtung verlassenden Wassers aus dessen Bewegungsbahn verdrängt und zur Freigabe der letzteren gedreht wird, wodurch die Sperrvorrichtung der Düsenventile verstellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Klappe (a) durch Exzenter (d) auf einen Auslösehebel (e, f) übertragen wird, der einen die Düsensperrung beeinflussenden Kipphebel (h, i) freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909219293 1909-08-22 1909-08-22 Selbsttätige Regelungsvorrichtung für den Düsenquerschnitt an Strahlrädern Expired DE219293C (de)

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