DE218906C - - Google Patents

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DE218906C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/25Supply of fuel in the cylinder
    • F02B2720/251Fuel supply by high pressure gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
'GRUPPE ^. -iC'1)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Speisen von Verbrennungskraftmaschinen mit schwereren flüssigen Brennstoffen, insbesondere mit Naphta u. dgl. im Augenblicke der größten Verdichtung der Luftladung mit Hilfe der verdichteten Luft.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. ι im Vertikalschnitt und in Fig. 2 in Vorderansicht bei einer liegenden Maschine
ίο dargestellt und ist wie folgt eingerichtet.
Auf dem Deckelkopfe ι des Arbeitszylinders ist ein massives Gehäuse 2 angeschraubt, welches mit einer Kammer 3 zur Aufnahme der Brennstoffladung und einem Nadelventil 4 versehen ist. Die Kammer 3 ist derart angeordnet, daß ihr oberer Raum durch einen horizontalen, in der Mittellinie des Arbeitszylinders liegenden Kanal 5 mit dem Verdichtungsraum 6 verbunden ist. Es kann also der im unteren Räume der Brennstoffladekammer angesammelte Brennstoff in den Verdichtungsraum selbst beim Saughub nicht einfließen, weil der Raum in der Kammer über dem Niveau der Brennstoff ladung mit dem Räume des Arbeitszylinders verbunden ist.
Das Nadelventil 4 ist vertikal von oben in das Gehäuse 2 eingesetzt und besitzt eine konische, nach abwärts gerichtete Spitze, mit welcher es die in die Kammer 3 von unten einmündende Bohrung 7 abschließt. Diese Bohrung ist durch ein Rohr 8 mit einem Behälter verbunden, in welchem sich Luft unter konstantem Druck von 45 bis 55 Atm. befindet, welcher Druck auf einen Teil der geschlossenen Nadelventilspitze wirkt.
Das Nadelventil steht unter Druck einer Schraubenfeder 9, welche so stark ist, daß sie das Ventil in Schlußstellung hält; es ist somit das Nadelventil durch den auf seine Spitze von unten wirkenden Luftdruck derart entlastet, daß die Ventilsitzflächen geschont werden.
Das Heben des Ventils zum Zwecke des öffnens der Bohrung 7 besorgt ein knieförmiger Hebel 10, welcher mit seinem kürzeren Arm an dem Nadelventil angreift und mit dem anderen längeren Arm mittels seiner Rolle auf einer Nockenscheibe 11 läuft.
An das Gehäuse 2 ist ein Hahn 12 angeschraubt, durch dessen Gehäuse und Wirbel eine schräge Bohrung 13 hindurchgeht, die mit ihrem tieferen Ende in einen vertikalen Hohlraum 14 mündet, in welchem ein Rückschlagventil 15 zum Verschließen der Bohrung 13 sich befindet. Dieser Raum 14 ist durch eine oberhalb des Rückschlagventils angeordnete Bohrung 16 mit dem oberen Teile der Kammer 3 verbunden, und es wird der Brennstoff vermittels einer Pumpe in einer vom Regulator bestimmten Menge durch den Hahn 12 in die Brennstoffladekammer 3 eingepumpt. Das Einpumpen der Brennstoffladung erfolgt während des Saughubes der Maschine, so daß dabei die Pumpe einen nur geringen Widerstand zu überwinden hat.
Die Vorrichtung wirkt in der Art, daß während des Saughubes der flüssige Brennstoff durch den Hahn 12 in die Brennstoffladekammer 3 eingepumpt wird und sich im unteren Teile der letzteren ansammelt. Beim
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Beginn des Verdichtungshubes ist schon die nötige Brennstoffladung in der Kammer 3 vorhanden, und das Rückschlagventil 15 ist geschlossen. Im Momente der größten Verdichtung der Luftladung wird der Kniehebel 10 durch die Nockenscheibe 11 gedreht und dadurch das Nadelventil 4 gehoben, wodurch der Luftstrom, welcher in einem viel größeren Maße verdichtet ist als die Luftladung im Verdichtungsraume 6, aus der Bohrung 7 durch den kleinen ringförmigen Spalt zwischen der Nadelventilspitze und dem Sitze in der Bohrung 7 in die Brennstoffladekammer gelangt, die Brennstoffladung gegen die obere, minder verdichtete Luftschicht hebt, aufwirbelt und in Nebelform durch den Kanal 5 in den Verdichtungsraum 6 einbläst, wo sich der Brennstoff sofort innig mit verdichteter Luftladung mischt und verbrennt. Indessen schließt das Nadel- . ventil die Bohrung 7 zu, und der Vorgang ■ wiederholt sich bei jedem Saughube.
Der Luftstrom, welcher den Brennstoff aus der Kammer 3 in den Verbrennungsraum 6 einbläst, von unten gegen die Spitze des Nadelventils wirkt, kann eine Verstopfung der Vorrichtung und ein Undichtwerden der Nadelventilspitze nicht eintreten, weil der starke Luftstrom die letztere stets reinigt.
Die Vorrichtung kann in kürzester Zeit vom Zylinder abgenommen und am Zylinder befestigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einführen des Brennstoffes bei Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen der flüssige Brennstoff während des Saughubes in eine Kammer gepumpt wird, deren oberer, mit der Brennstoffladung nicht ausgefüllter Raum durch einen Kanal mit dem Zylinderraum verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kammer (3) eine in ihrem Boden endigende, für Zuführung der verdichteten Luft dienende und mittels Nadelventil (4) verschließbare Bohrung (7) einmündet, durch welche beim öffnen des unter Federdruck stehenden Nadel ventiles (4) die verdichtete Luft gegen die Spitze dieses Nadelventiles strömt und die Brennstoffladung in Nebelform in den Verbrennungsraum (6) einbläst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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